Was kos­tet so eine Welt­rei­se? Genau wer­den wir es erst wis­sen, wenn wir wie­der zurück sind und unse­re Rei­se­kos­ten aus­ge­wer­tet haben.

Aber natür­lich haben wir uns ein Bud­get gesetzt und füh­ren Buch über unse­re Aus­ga­ben. So haben wir einen Über­blick, mehr oder weni­ger jeden­falls. Unser monat­li­ches Bud­get ist 3000 Euro für zwei Per­so­nen, also 1500 Euro pro Per­son.

Die­ses Bud­get beinhal­tet die Kos­ten, die wir unter­wegs haben. Nicht dar­in ent­hal­ten sind Aus­ga­ben, die schon im Vor­feld anfie­len, z. B. für das RTW-Ticket, die Aus­lands­kran­ken­ver­si­che­rung, Kos­ten für Imp­fun­gen und Medi­ka­men­te etc.

Wir tei­len unse­re Rei­se­kos­ten in fol­gen­de Haupt­ka­te­go­ri­en auf:

Unter­kunft

Wir mie­ten uns eine Woh­nung über Airb­nb, wenn wir min­des­tens ein paar Tage an einem Ort sein wol­len. Das hat den Vor­teil, dass wir in der Regel eine Küche zur Ver­fü­gung haben und sel­ber kochen kön­nen. So müs­sen wir nicht immer in Restau­rants gehen oder uns an Imbiss­bu­den durch­fut­tern.

Wenn wir nur kurz an einem Ort sind oder kei­ne Airb­nb-Optio­nen vor­han­den sind, gehen wir in ein Hos­tel. Hier legen wir Wert auf ein Dop­pel­zim­mer mit eige­nem Bad.

Essen:

Lebens­mit­tel, Restau­rant­be­su­che, Imbiss oder Café zwi­schen­durch.

reiskosten Weltreise

Sel­ber kochen ist lecker und spart Geld

Trans­port:

Hier­un­ter fällt zum einen die Rei­se zum nächs­ten Ziel, meist mit dem Bus. Ab und zu gön­nen wir uns einen Inlands­flug, wenn die Rei­se­zeit im Bus zu lang wäre oder die Ver­bin­dun­gen sehr schlecht sind.

Zum ande­ren gehört dazu der Trans­port vor Ort, wie Taxi­kos­ten oder inner­städ­ti­sche Bus­se.

Sights:

Tou­ren und Ein­trit­te

Sons­ti­ges:

Alles, was nicht unter die ande­ren Kate­go­ri­en passt. Ob neue Zahn­bürs­te, Medi­ka­men­te, Repa­ra­tu­ren, Ersatz, Wäsche waschen, Post­kar­ten für die Lie­ben daheim – vie­le Klei­nig­kei­ten sum­mie­ren sich hier. Dazu gehört auch der Pos­ten „Wer-weiß-wofür”, unter dem wir die uner­klär­li­chen Dif­fe­ren­zen zwi­schen Ist- und Soll-Bestand ver­bu­chen ?

Hier nun die Auf­stel­lung unse­rer Rei­se­kos­ten in unse­ren ers­ten drei Rei­se­mo­na­ten:

AprilReisekosten Weltreise Argentinien

Land: Argen­ti­ni­en, davon drei Wochen in Bue­nos Aires 

Unter­kunft: Airb­nb-Woh­nun­gen 1188 Euro

Essen: 570 Euro

Trans­port: 187 Euro

Sights: 313 Euro

Sons­ti­ges: 100 Euro

Ins­ge­samt 2358 Euro

Die Kos­ten für Trans­port waren sehr nied­rig, da wir ja drei Wochen an einem Ort waren.

MaiReisekosten Weltreise Argentinien Chile

Über­wie­gend in Argen­ti­ni­en, Ende des Monats Chi­le

Unter­kunft: 833 Euro

Essen: 699 Euro

Trans­port: 535 Euro

Sights: 682 Euro

Sons­ti­ges: 305 Euro

Ins­ge­samt 3360 Euro

Teu­rer Monat. Hier schlägt zu Buche, dass wir immer weni­ger Airb­n­bs fan­den und in Hos­tels unter­ka­men, die kei­ne Küchen­nut­zung boten. So stie­gen die Essens­kos­ten durch mehr Restau­rant­be­su­che.

Mit den Igua­zú-Fäl­len und der Salar-de-Uyu­ni-Tour  stan­den zwei Top-Attrak­tio­nen mit hohen Prei­sen für Ein­trit­te und Tour auf dem Pro­gramm.

San Pedro de Ata­ca­ma ist ein teu­res Pflas­ter, was sich in den Unter­kunfts­prei­sen bemerk­bar macht.

Bei den Trans­port­kos­ten schlug der Flug von Puer­to Igua­zú nach Sal­ta zu Buche, der uns aber zwei auf­ein­an­der fol­gen­de Nacht­bus­fahr­ten erspar­te.

JuniReisekosten Weltreise Peru Bolivien

Rei­se­län­der: Boli­vi­en und Perú

Unter­kunft: nur Hos­tels 545 Euro

Essen: 500 Euro

Trans­port: 310 Euro

Sights: 1000 Euro

Sons­ti­ges: 134 Euro

Ins­ge­samt 2488 Euro

Ordent­lich rein­ge­hau­en haben die Aus­ga­ben für Tou­ren. Machu Pic­chu war sehr teu­er, dazu kam noch die Dschun­gel­tour im Ama­zo­nas­ge­biet.

Ansons­ten zei­gen sich die bei­den Län­der als preis­wer­te Zie­le. Die Prei­se für die Unter­kunft sind sehr güns­tig und auch das Essen ist preis­wert. Wir haben oft auf dem Markt geges­sen, wo war­me Gerich­te nur 2 – 3 Euro kos­ten.

Bei den Trans­port­kos­ten ist wie­der ein Flug nach Puer­to Mal­do­na­do (Ama­zo­nas) dabei. Die Bus­fahr­ten waren sehr preis­wert. Dafür ließ aller­dings in Boli­vi­en auch der Kom­fort zu wün­schen übrig. Man kann eben nicht alles haben ;-)

Im Durch­schnitt sind wir also mit unse­rem geplan­ten Bud­get bis­her ganz gut hin­ge­kom­men. Im Mit­tel haben wir monat­lich 2735 Euro aus­ge­ge­ben. Sehr gespannt sind wir schon, wie wir in den teu­ren Län­dern Aus­tra­li­en und Neu­see­land aus­kom­men wer­den.

Wir wer­den wei­ter berich­ten. (G)