Aus den geplan­ten drei Näch­ten in San­ta Fe wur­den sechs, weil wir uns so wohl gefühlt haben. Wir hat­ten eine super Woh­nung und die Stadt hat uns sehr gut gefal­len. Auch wenn es noch kalt war, kam immer­hin wie­der die Son­ne zum Vor­schein.

Blick von unserer Wohnung im zwölften Stock

Blick von unse­rer Woh­nung im zwölf­ten Stock

Es gibt ein hüb­sches his­to­ri­sches Zen­trum, mit einem Klos­ter aus der Kolo­ni­al­zeit und ande­ren schö­nen Gebäu­den und Muse­en.

Franziskanerkloster aus der Kolonialzeit

Fran­zis­ka­ner­klos­ter aus der Kolo­ni­al­zeit

Innenhof des Klosters

Innen­hof des Klos­ters

Der ehe­ma­li­ge Hafen, sei­ner ursprüng­li­chen Funk­ti­on weit­ge­hend beraubt, geht den Weg vie­ler Häfen und wird mit Shop­ping-Malls, schi­cken Hotels und exklu­si­ven Sport­clubs auf­ge­hübscht.

Blick über das Hafenbecken

Blick über das Hafen­be­cken

Im Museo del Puer­to ler­nen wir Gra­cie­la ken­nen. Sie zeigt uns mit viel Ver­ve „ihr” Muse­um, in dem die Geschich­te des Hafen­baus Anfang des 20. Jahr­hun­derts dar­ge­stellt wird. Außer­dem beein­druckt sie uns mit ihrem sozia­len Enga­ge­ment: sie baut mit Kin­dern aus den ärms­ten Stadt­vier­teln Model­le von alten Fluss­schif­fen nach und holt sie damit von der Stra­ße.
Ein paar Tage spä­ter tref­fen wir uns noch mal mit Gra­cie­la. Sie fährt uns mit dem Auto rum und zeigt uns ein paar Sachen, dann gehen wir zusam­men Kaf­fee trin­ken und unter­hal­ten uns anregt.

Muchas gracias, Graciela!

Muchas gra­ci­as, Gra­cie­la!

Das Wahr­zei­chen von San­ta Fe ist die Hän­ge­brü­cke, die optisch an die Gol­den-Gate-Bridge von San Fran­cis­co erin­nert.wp-1462498180322.png

Auf der gegen­über­lie­gen­den Sei­te des Flus­ses, der hier 25 Kilo­me­ter breit ist, liegt die Stadt Paraná. In einem Tages­aus­flug erkun­den wir den hüb­schen, gepfleg­ten Ort.wp-1462498229570.png

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In der Son­ne konn­te man mal die Dau­nen­ja­cke aus­zie­hen ☺

wp-1462498246000.pngIn einer inter­es­san­ten Füh­rung bekom­men wir die Braue­rei San­ta Fe gezeigt, die 1912 von einem deut­schen Ein­wan­de­rer gegrün­det wur­de. Das Bier schmeckt ähn­lich wie unser hei­mi­sches Kölsch!

Und auch einen Kölsch-Deckel gibt es in der Sammlung

Und auch einen Kölsch-Deckel gibt es in der Samm­lung

Wir haben Glück: wäh­rend unse­res Auf­ent­halts fin­det die Nacht der Muse­en statt. Mit Kind und Kegel strö­men die San­ta­fe­si­nos durch die Stra­ßen und in die Muse­en.wp-1462498496480.png

Wir schau­en uns u. a. eine Tan­go-Gesangs­dar­bie­tung, die Demons­tra­ti­on alter Bar­bier­kunst und das etwas ver­staub­te Eisen­bahn­mu­se­um an.wp-1462498523531.png

Zum Abschluss unse­rer Zeit in San­ta Fe machen wir an einem son­ni­gen Sonn­tag eine Schiffs­tour auf dem immer noch Hoch­was­ser füh­ren­den Fluss. Durch die teils über­schwemm­te Insel­welt erahnt man die unglaub­li­che Wei­te des Fluss­sys­tems.wp-1462498613487.png

wp-1462498633622.pngInzwi­schen haben wir end­lich das nächs­te Rei­se­ziel fest­ge­legt: statt in die Stadt Cor­ri­en­tes geht es erst­mal in die Natur. Uns lockt die zweit­größ­te Feucht­land­schaft der Welt, die Este­ros de Iberá. Der Weg dort­hin könn­te aben­teu­er­lich wer­den, aber um Aben­teu­er zu erle­ben sind wir ja schließ­lich unter­wegs! (G)Die Tickets für den nächsten Teil der Reise

Die Tickets für den nächs­ten Teil der Rei­se

Unse­re Ein­drü­cke von San­ta Fe gibt es natür­lich auch wie­der als Video:

San­ta Fe, Argen­ti­ni­en – eine sehr sym­pa­thi­sche Stadt

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.