Willkommen in Humberstone

Will­kom­men in Hum­ber­stone

Hum­ber­stone ist eine ehe­ma­li­ge Sal­pe­ter­mi­ne, die fast hun­dert Jah­re in Betrieb war. Für die Arbei­ter und Ange­stell­ten wur­de eine gan­ze Stadt unmit­tel­bar dane­ben errich­tet, mit Schu­le, Kir­che, Thea­ter und Kran­ken­haus.

Hier wurde der Salpeter gewonnen

Hier wur­de der Sal­pe­ter gewon­nen

Lok Rusty ;-)

Lok Rus­ty ;-)

Nach­dem die Mine Anfang der 1960er Jah­re auf­ge­ge­ben wur­de, ros­tet und ver­fällt alles im Wüs­ten­wind vor sich hin. Inzwi­schen ist Hum­ber­stone zum UNESCO-Welt­erbe erklärt wor­den. Von Iqui­que aus ist es rela­tiv ein­fach mit dem öffent­li­chen Bus zu errei­chen.

Wohnhäuser der Arbeiter - klein und nicht fein

Wohn­häu­ser der Arbei­ter – klein und nicht fein

Der Zahn der Zeit...

Der Zahn der Zeit…

Vie­le Stun­den ver­brin­gen wir auf dem rie­si­gen Gelän­de, das Indus­trie­denk­mal und Zeug­nis des all­täg­li­chen Lebens in der Wüs­ten­stadt ist.

Ein kur­zes Video zeigt die Geräu­sche einer Geis­ter­stadt im Wüs­ten­wind:

Hum­ber­stone – Geräu­sche einer Geis­ter­stadt

Die­ses Video anse­hen auf You­Tube.

Und zum Ver­gnü­gen der Besu­cher kann man sich in his­to­ri­schen Kos­tü­men ablich­ten las­sen:

Steht mir doch gut, oder?

Steht mir doch gut, oder?

Tipps zum Erkun­den von Hum­ber­stone

  1. Bus­se nach Hum­ber­stone fah­ren von Iqui­que in der Nähe des Mer­ca­do Cen­tral in der Stra­ße Bar­ros Ara­na zwi­schen Lator­re und Zegers ab. Die Bus­se ver­keh­ren unge­fähr im halb­stün­di­gen Takt. Es gibt drei oder vier Unter­neh­men, die alle die glei­chen Prei­se haben. Die Fahrt bis Hum­ber­stone kos­tet (Stand Juni 2016) 2000 Pesos (cir­ca 2,80 €).
  2. Unbe­dingt den Bus­fah­rer dar­auf hin­wei­sen, dass du nach Hum­ber­stone möch­test. Die meis­ten Pas­sa­gie­re fah­ren wei­ter bis nach Pica und die Ver­käu­fe­rin der Fahr­kar­ten teilt dem Fah­rer nicht unbe­dingt mit, dass jemand in Hum­ber­stone aus­stei­gen will.
  3. Die Hal­te­stel­le liegt an der Schnell­stra­ße. Du gehst über die Pasa­re­la (Fuß­gän­ger­brü­cke) und folgst dem Zuweg. Nach fünf Minu­ten Fuß­weg erreichst du den Ein­gang.
  4. Der Ein­tritt beträgt 3000 Pesos (4,20 €). Wir haben kei­nen Über­sichts­plan erhal­ten. Am bes­ten, du foto­gra­fierst den Plan am Ein­gang, um den Über­blick zu behal­ten. Es sind auch immer wie­der Weg­wei­ser auf­ge­stellt, die die Rich­tung in die ver­schie­de­nen Tei­le zei­gen.
  5. Erläu­te­run­gen zu den Gebäu­den und Aus­stel­lungs­stü­cken sind auf Eng­lisch und Spa­nisch vor­han­den.
  6. Das Gelän­de ist uneben und stei­nig. Fes­te Schu­he sind sehr rat­sam. Außer­dem soll­test du an Son­nen­schutz, Was­ser und Pro­vi­ant den­ken, du bist schließ­lich in der Wüs­te. Es gibt einen Kiosk, wo du Geträn­ke und Snacks kau­fen kannst, aber nur Klei­nig­kei­ten.
  7. Wenn du noch Zeit und Lust hast, kannst du auch noch die benach­bar­te Sal­pe­ter­stadt San­ta Lau­ra besu­chen.
  8. Für die Rück­fahrt gehst du zur Schnell­stra­ße zurück an die Hal­te­stel­le Rich­tung Iqui­que. Dort winkst du dem nächs­ten Bus, der kommt. (G)
    Viel Spaß beim Erkunden!

    Viel Spaß beim Erkun­den!