Foto­pa­ra­de 2–2016

Micha­el ruft auf sei­nem Blog Erkun­de die Welt zur Foto­pa­ra­de 2–2016 auf. Die schöns­ten Fotos aus dem zwei­ten Halb­jahr sind gefragt. Da mache ich natür­lich ger­ne mit.

Die Aus­wahl fällt noch schwe­rer als bei der letz­ten Foto­pa­ra­de. Schließ­lich haben sich in den ver­gan­ge­nen sechs Mona­ten tau­sen­de von Bil­dern unse­rer Welt­rei­se ange­sam­melt.

Wie immer gibt Micha­el sechs Kate­go­ri­en vor, zu denen Fotos aus­ge­wählt wer­den soll­ten. Die Fotos habe ich so aus­ge­wählt, dass jedes Land, das wir im zwei­ten Halb­jahr bereist haben, ver­tre­ten ist. Also Peru, Chi­le, Aus­tra­li­en, Neu­see­land und Thai­land.

Kate­go­rie Tie­risch

In Peru haben wir im Col­ca Can­yon Con­do­re flie­gen sehen. Allein die Anrei­se dort­hin war ein Erleb­nis. Da wir kei­ne Tour buchen woll­ten, fuh­ren wir mit dem loka­len Bus stun­den­lang durch die Ber­ge, mit Bau­ern und Händ­le­rin­nen, die ein- und aus­stie­gen, inklu­si­ve Schäf­chen. Früh am nächs­ten Mor­gen ging es im 80er Jah­re Bul­ly zum Can­yon. Die Con­do­re nut­zen die Ther­mik, die ent­steht, wenn die Mor­gen­son­ne die Luft erwärmt. Zuerst sahen wir sie auf einem Fels­grat sit­zen. Einer nach dem ande­ren schwang sich in die Luft. Majes­tä­tisch glei­tend zogen sie ihre Run­den. Es war ein fan­tas­ti­scher Anblick.

Kate­go­rie Berühmt

Berühmt sind die Moais, die rie­si­gen Stein­skulp­tu­ren der Oster­in­sel (Chi­le) auf der gan­zen Welt. Vie­le wer­den sie nicht mit eige­nen Augen zu sehen bekom­men, ist die Oster­in­sel doch sehr abge­le­gen von allen Rou­ten. Es ist wirk­lich mys­tisch schön, beim Son­nen­un­ter­gang vor den fünf Moais von Ahu Tahai zu sit­zen und das Far­ben­spiel zu beob­ach­ten.

Kate­go­rie Gewach­sen

Tau­sen­de von Jah­ren braucht ein Kau­ri­baum, bis er zu so einem beein­dru­cken­den Rie­sen her­an­ge­wach­sen ist. Im North­land Neu­see­lands fin­den sich die größ­ten Exem­pla­re. Lei­der nur noch ver­ein­zelt, da die meis­ten Bäu­me im 19. Jahr­hun­dert der Holz­in­dus­trie zum Opfer fie­len und heu­te durch ein­ge­schlepp­te Schäd­lin­ge bedroht sind. Und es braucht wei­te­re 2000 Jah­re, bis ein Baum, den man heu­te pflanzt zu einem wei­te­ren „Vater des Wal­des”, wie die Mao­ri sagen, her­an­ge­wach­sen sein wird.

Kate­go­rie Nachts

In ganz Thai­land herrscht seit dem Tod des all­seits ver­ehr­ten Königs tie­fe Trau­er. Sehr vie­le Men­schen tra­gen schwar­ze Trau­er­klei­dung, alle öffent­li­chen Gebäu­de sind mit schwarz-wei­ßen Ban­de­ro­len geschmückt. Über­all hän­gen gro­ße Bil­der des ver­stor­be­nen Königs, eben­falls mit schwarz-wei­ßen Ban­de­ro­len und Blu­men­ge­ste­cken ver­ziert. In dem klei­nen Ort Lam­pang fan­den wir die­se beein­dru­cken­de Instal­la­ti­on. Auf einer Bar­ke im Fluss war mit Leucht­ket­ten das Bild des Königs dar­ge­stellt. Gegen den schwar­zen Hin­ter­grund der Nacht ist es ein groß­ar­ti­ges Bild für die Trau­er.

Kate­go­rie Gebäu­de

Die­ser male­risch zer­fal­len­de Tem­pel steht eben­falls in Lam­pang. Direkt dane­ben befin­det sich der neue Tem­pel. Anschei­nend bringt es im Bud­dhis­mus mehr Kar­ma, neue Tem­pel zu bau­en als alte instand zu hal­ten. Dafür gibt es dann schö­ne Foto­mo­ti­ve.

Kate­go­rie Schöns­tes Foto

Wo das ist, brau­che ich ja kei­nem zu erzäh­len ?

Die Oper in Syd­ney ist sicher eines der meist foto­gra­fier­ten Gebäu­de der Welt. Den­noch kön­nen sicher die wenigs­ten wider­ste­hen, ihre Kame­ra zu zücken. Auch ich habe reich­lich Fotos davon geschos­sen. Die­ses gefällt mir beson­ders gut wegen der unge­wöhn­li­chen Per­spek­ti­ve. Das Kreuz­fahrt­schiff im Vor­der­grund gibt einen schö­nen Rah­men und ein span­nen­des Grö­ßen­ver­hält­nis. (G)

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