Mar­ra­kesch ist für die meis­ten Marok­ko-Rei­sen­den die Haupt­at­trak­ti­on des Lan­des. Die Königs­stadt bie­tet vie­le kul­tu­rel­le Sehens­wür­dig­kei­ten und einen leben­di­gen Souk. So vie­le Sehens­wür­dig­kei­ten, dass man da leicht über­for­dert ist. Mit unse­ren Mar­ra­kesch-Tipps wol­len wir dir etwas Ori­en­tie­rung geben.

In Mar­ra­kesch endet unser Road­trip durch den Süden Marok­kos, der uns über den Anti-Atlas, die Saha­ra-Wüs­ten­tour und das Draa-Tal geführt hat. Wir geben unse­ren Miet­wa­gen ab und wer­den unse­re Marok­ko-Rei­se über die vier Königs­städ­te mit dem Zug fort­set­zen.

Straße mit Moschee

Typi­sche Stra­ße in der Medi­na von Mar­ra­kesch

Unser Riad im Nor­den der Medi­na Mar­ra­keschs erweist sich als eine gute Wahl. Stil­voll ein­ge­rich­tet, ruhig gele­gen und in fuß­läu­fi­ger Ent­fer­nung zum Zen­trum der Medi­na gele­gen erfüllt es alle unse­re Wün­sche. Unse­re Tipps für Hotels in Marok­ko fin­dest du in die­sem Arti­kel: 7 schö­ne und preis­wer­te Hotels in Marok­ko.

Natür­lich sind die zwei­ein­halb Tage, die wir für Mar­ra­kesch ein­ge­plant haben, viel zu kurz, um alle Sehens­wür­dig­kei­ten, die die Stadt bie­tet zu besich­ti­gen. Also heißt es eine Aus­wahl tref­fen. Hier sind unse­re fünf Tipps, wel­che Sehens­wür­dig­kei­ten in Mar­ra­kesch auf jeden Fall einen Besuch wert sind:

Die Souks von Mar­ra­kesch

Gehört hat sicher jeder schon mal von den engen, ver­win­kel­ten Gas­sen in denen unzäh­li­ge Händ­ler und Hand­wer­ker ihre Waren anbie­ten. Ver­lau­fen gehört zum Erleb­nis dazu, ist aber in Zei­ten von GPS auf dem Han­dy nicht mehr so schlimm. Auch wenn du nicht jede Gas­se auf dem Dis­play fin­den wirst, kannst du dich zumin­dest nach der Rich­tung ori­en­tie­ren.

Die sprich­wört­li­che Auf­dring­lich­keit der Händ­ler in Mar­ra­kesch hat im Ver­gleich zu frü­her deut­lich nach­ge­las­sen. Natür­lich prei­sen sie dir ihre Ware an, doch nach einem freund­li­chen „Non, mer­ci” wirst du in Ruhe gelas­sen.

Holzdrechsler bei der Arbeit

Hier wird mit Hand und Fuß gear­bei­tet

Wir strei­fen durch die Gas­sen und beob­ach­ten Hand­wer­ker bei der Arbeit. Holz­drechs­ler, Fär­ber, Schnei­der, Schuh­ma­cher – fast füh­len wir uns ins Mit­tel­al­ter ver­setzt, so ein­fach sind die Werk­zeu­ge und Arbeits­be­din­gun­gen. Dann gibt es Gas­sen vol­ler Läden mit Kera­mik, Klei­dung, Tüchern, Leder­ta­schen und natür­lich Tep­pi­chen und Babu­schen, den typisch marok­ka­ni­schen Leder­pan­tof­feln. Sehr fremd­ar­tig sind die Ber­berapo­the­ken, in denen getrock­ne­te Pflan­zen und Tie­re und aller­lei sons­ti­ge Heil­mit­tel ange­bo­ten wer­den.

große Säcke mit Kräutern

Getrock­ne­te Pflan­zen­tei­le

Bei dem Stand einer älte­ren Frau kau­fen wir zwei klei­ne Fla­den­bro­te und las­sen uns das Wort für „zwei” auf ara­bisch (oder ber­be­risch?) bei­brin­gen. Lei­der haben wir es kurz dar­auf wie­der ver­ges­sen.

  • Die Souks von Mar­ra­kesch lie­gen nörd­lich des Haupt­plat­zes Dsche­ma al Fnaa
  • Frei­tags haben die meis­ten Läden geschlos­sen. Tipp: An den ande­ren Tagen ist es mor­gens am ruhigs­ten, um ent­spannt gucken zu kön­nen. Ab nach­mit­tags wird es recht tru­belig

Der Bahia-Palast

Unser zwei­ter Tipp für Mar­ra­kesch ist der Bahia-Palast, ein wirk­lich pracht­vol­les Gebäu­de, das Ende des 19. Jahr­hun­derts errich­tet wur­de. In sei­ner prunk­vol­len ara­bi­schen Archi­tek­tur ist er eine belieb­te Sehens­wür­dig­keit. Daher wirst du vie­le ande­re Tou­ris­ten dort tref­fen. Von einem Geheim-Tipp kann also nicht die Rede sein, den­noch ist er einen Besuch wert.

Wunderschöne Stuckarbeiten im Bahia-Palast

Wun­der­schö­ne Stuck­ar­bei­ten im Bahia-Palast

Heu­te nutzt der marok­ka­ni­sche König einen gro­ßen Teil des Bahia-Palasts, der daher nicht zur Besich­ti­gung frei steht. Die zugäng­li­chen Tei­le des Palas­tes sind immer noch ein­drucks­voll genug. Pfei­le wei­sen dir den Weg für den Rund­gang durch Räu­me, Flu­re und Höfe. In den Räu­men kannst du kunst­vol­le Decken­ma­le­rei­en, bun­te Kacheln und schö­ne Stuck­ar­bei­ten bewun­dern.

gefliester Gang, weiße Wände und dunkle Holzläden

Schat­ti­ge Gän­ge um die Innen­hö­fe

Blick durch einen Bogen ins Grüne

Durch­gang in den Gar­ten

Die Innen­hö­fe sind hübsch mit Flie­sen gestal­tet, roman­ti­sche Zier­brun­nen fin­den sich dort. Ande­re sind bepflanzt mit wun­der­ba­ren tro­pi­schen Gewäch­sen, in deren Schat­ten du lust­wan­deln kannst.

Unser Tipp: Auf die Diens­te der am Ein­gang war­ten­den „Muse­ums­füh­rer” kannst du gut ver­zich­ten. Die marok­ka­ni­sche Arch­ti­tek­tur und die Pracht der Bau­ten kannst du dir auch ohne Erläu­te­run­gen erschlie­ßen.

  • Der Bahia-Palast in Mar­ra­kesch ist täg­lich außer diens­tags von 9 – 16:30 Uhr geöff­net
  • Ein­tritt 10 Dir­ham

Der El-Badi-Palast

Unser drit­ter Tipp für Mar­ra­kesch ist „nur” eine Rui­ne. Aber eine sehr beein­dru­cken­de! Ende des 16. Jahr­hun­derts wur­de der Palast von Sul­tan Al Man­sour erbaut und galt damals als der größ­te Palast im Maghreb. 360 Zim­mer lagen um meh­re­re Höfe und Gär­ten mit zum Teil rie­si­gen Was­ser­be­cken. Die Innen­ein­rich­tung aus Gold, Mar­mor, edlen Kera­mi­ken und Stuck ist heu­te ver­lo­ren. Wie damals gang und gäbe, wur­den bei einem Macht­wech­sel die Zeug­nis­se des Vor­gän­gers ver­nich­tet – und der El-Badi-Palast war ein sehr prunk­vol­les Zeug­nis.

Hohe Mauern und Tordurchgang

Ver­gan­ge­ne Pracht im El Badi Palast

So gehen wir heu­te durch die Mau­ern der Über­res­te und sind immer noch beein­druckt. Allein die Aus­ma­ße des Palastare­als sind fas­zi­nie­rend. Gold und Mar­mor müs­sen wir uns in unse­rer Fan­ta­sie dazu vor­stel­len.

Eine wei­te­re Sehens­wür­dig­keit außer dem El-Badi-Palast sel­ber ist die Min­bar, die isla­mi­sche Gebets­kan­zel, die ursprüng­lich in Mar­ra­keschs Haupt­mo­schee, der Kou­tou­bia stand. Sie wur­de im Jahr 1139 kunst­voll gefer­tigt und zeigt tau­sen­de fili­gra­ne Holz­schnit­ze­rei­en. Bis 1962 war sie in der Moschee in Betrieb, dann droh­te sie zu zer­fal­len. Exper­ten restau­rier­ten sie und nun ist sie hier zu bewun­dern.

Neben der impo­san­ten Archi­tek­tur des El-Badi-Palas­tes ent­zü­cken uns die vie­len Stör­che, die auf den Mau­er­kro­nen und Tür­men nis­ten. Wohin wir bli­cken, sehen wir gro­ße Stor­chen­nes­ter. Immer wie­der ist einer der schwarz-weiß-gefie­der­ten Vögel ele­gant im Anflug oder Abflug. Wir haben noch nie so vie­le Stör­che auf ein­mal gese­hen.

Störche nisten auf den Mauern des El-Badi-Palastes

Stör­che nis­ten auf den Mau­ern des El-Badi-Palas­tes

Fliegender Storch

Storch im Anflug

Unser Tipp für den Besuch des El-Badi-Palas­tes: Für die Besich­ti­gung der Min­bar benö­tigst du ein eige­nes Ticket. Das soll­test du dir direkt am Ein­gang zusam­men mit dem Ein­tritts­ti­cket für den Palast lösen, sonst musst du noch­mal den gan­zen Weg zurück.

  • Der El-Badi-Palast ist täg­lich außer diens­tags von 9 – 16:45 Uhr geöff­net
  • Ein­tritt 10 Dir­ham, Kom­bi­ti­cket für Palast und Min­bar 20 Dir­ham

Die Mel­lah von Mar­ra­kesch

Mel­lah wird das ehe­mals jüdi­sche Vier­tel in den Städ­ten Marok­kos genannt. Es besteht aus engen Gas­sen. Die Häu­ser haben im Gegen­satz zur ara­bi­schen Archi­tek­tur Bal­ko­ne und Erker zur Stra­ße hin.

Gasse in der Mellah von Marrakesch

Gas­se in der Mel­lah von Mar­ra­kesch

Die Mel­lah von Mar­ra­kesch liegt süd­lich des Bahia-Palas­tes und wur­de 1558 erbaut. Ehe­mals eines der wohl­ha­bends­ten Vier­tel der Stadt, ist heu­te nur noch ein klei­ner Teil davon übrig, in dem die ärms­ten Tei­le der Bevöl­ke­rung leben. Lass dich ein­fach durch die ruhi­gen Gas­sen trei­ben und die Atmo­sphä­re auf dich wir­ken. In der Mel­lah von Mar­ra­kesch liegt in einer Sei­ten­stra­ße ver­steckt die wich­tigs­te Syn­ago­ge von Marok­ko. So gut ver­steckt, dass wir sie nicht gefun­den haben. Aber viel­leicht hast du ja mehr Glück. Am Ran­de der Mel­lah liegt der gro­ße jüdi­sche Fried­hof. Vie­le leuch­tend wei­ße Grä­ber rei­hen sich hier anein­an­der. Die ältes­ten stam­men aus dem 16. Jahr­hun­dert.

Das Mai­son de la Pho­to­gra­phie

Ein Tipp für ein sehr sehens­wer­tes klei­nes Muse­um ist das Mai­son de la Pho­to­gra­phie in Mar­ra­kesch. In dem drei­stö­cki­gen Haus mit dem typi­schen Innen­hof wer­den his­to­ri­sche Foto­gra­fi­en aus­ge­stellt, die ältes­ten aus der Mit­te des 19. Jahr­hun­derts. Vie­le bemer­kens­wer­te Por­träts von Ber­ber­frau­en sind dar­un­ter. Impres­sio­nen aus Städ­ten geben einen Ein­druck von dem Leben frü­he­rer Zei­ten in Marok­ko.

Innenhof mit Fotografien an den Wänden

Im Mai­son de la Pho­to­gra­phie

Der Fun­dus an Fotos ist so groß, dass die Bil­der alle sechs Mona­te aus­ge­tauscht wer­den. So lohnt sich ein Besuch im Mai­son de la Pho­to­gra­phie bei jeder Rei­se nach Mar­ra­kesch erneut.

Unser Tipp: Nach­dem du durch die Aus­stel­lung gewan­dert bist, kannst du dich in dem hüb­schen Café auf der Dach­ter­ras­se des Hau­ses ent­span­nen und einen Blick über die Dächer von Mar­ra­kesch genie­ßen.

Erdbeerjoghurt und Minzlimonade

Erd­beer­jo­ghurt und Minz­li­mo­na­de im Café des Mai­son de la Pho­to­gra­phie

Wenn du der Stra­ße, an der das Mai­son de la Pho­to­gra­phie liegt, wei­ter Rich­tung stadt­aus­wärts folgst, gelangst du zu den Ger­be­rei­en von Mar­ra­kesch. Die­se sind aller­dings bei wei­tem nicht so spek­ta­ku­lär wie die von Fes. Durch unschein­ba­re Ein­gän­ge kannst du einen Blick in Hin­ter­hö­fe wer­fen, in denen die Gerb­trö­ge lie­gen. Dei­ne Nase wird dir den Weg wei­sen.

  • Das Mai­son de la Pho­to­gra­phie ist täg­lich von 9 – 19 Uhr geöff­net
  • Ein­tritt 40 Dir­ham

Der Dsche­ma al Fnaa – unser Flop

Vie­le Mar­ra­kesch-Fans wer­den jetzt empört auf­schrei­en. Zählt doch der gro­ße Platz Dsche­ma al Fnaa in allen Rei­se­füh­rern als Must-See und Herz der Stadt.

Uns hat die Hek­tik und der Betrieb auf dem Dsche­ma al Fnaa erschla­gen. Mögen Gnaoua-Musi­ker und Geschich­ten­er­zäh­ler noch Ein­hei­mi­sche anspre­chen, zielt das rest­li­che Ange­bot nur auf Tou­ris­ten. Ob Schlan­gen­bän­di­ger, kos­tü­mier­te Was­ser­trä­ger und Dres­seu­re von bemit­lei­dens­wer­ten Affen, die in Win­deln gesteckt wer­den (Die Affen, nicht die Dres­seu­re!). Unser Tipp: Mach am bes­ten einen gro­ßen Bogen um sie, denn sonst hast du unver­se­hens eine Schlan­ge oder einen Affen auf der Schul­ter und wirst zu einem Foto gedrängt, dass du teu­er bezah­len musst.

Der Dschema al Fnaa tagsüber

Der Dsche­ma al Fnaa tags­über

Auch an den Essens­stän­den herr­schen Lärm und Hek­tik. Das Ange­bot an Spei­sen ist an gro­ßen The­ken auf­ge­türmt, davor lan­ge Rei­hen von Bier­ti­schen und ‑bän­ken. Sobald ein Grüpp­chen von Essens­gäs­ten einen Stand aus­ge­wählt hat, fängt das Per­so­nal an, laut zu klat­schen und zu sin­gen.

Schlep­per mit ein­la­mi­nier­ten Spei­se­kar­ten locken die Vor­bei­ge­hen­den mit ihren Ange­bo­ten. Sie spre­chen übri­gens her­vor­ra­gend Deutsch: „Alles Bio, alles regio­nal!”, ver­spre­chen sie.

Die Spei­se­kar­ten sind nahe­zu iden­tisch und so nicken wir beim drit­ten Restau­rant-Anwer­ber. Er nennt uns die Num­mer sei­nes Stan­des, wo wir an Bier­ti­schen Platz neh­men. Als wir aller­dings das Gemü­se-Cous­cous von der Spei­se­kar­te bestel­len wol­len und kein Fleisch dazu, wer­den wir zu unse­rem Erstau­nen wie­der raus­kom­pli­men­tiert und an einen ande­ren Stand ver­wie­sen. Hier ist man bereit, uns das Gewünsch­te zu ser­vie­ren, fragt, ob wir Oli­ven, Auber­gi­nen und Salat möch­ten. Etwas erstaunt sind wir, das alles getrennt auf win­zi­gen Tel­ler­chen ser­viert wird. Dafür ist der Preis am Ende umso höher: für jedes klei­ne Tel­ler­chen zah­len wir soviel wie für ein kom­plet­tes Gericht! Das ist das teu­ers­te Essen, das wir in Marok­ko haben und wir sind noch nicht mal satt am Ende.

Noch mehr Sehens­wür­dig­kei­ten in Mar­ra­kesch

Natür­lich haben wir in den zwei Tagen nur einen Bruch­teil der Sehens­wür­dig­kei­ten, die Mar­ra­kesch bie­tet anschau­en kön­nen.

Eini­ge der wich­tigs­ten Sehens­wür­dig­kei­ten von Mar­ra­kesch, wie die Meder­sa Ben Yous­sef und die Koub­ba Almo­ra­vi­de waren zum Zeit­punkt unse­res Besuchs wegen Reno­vie­rungs­ar­bei­ten geschlos­sen. Hier fin­dest du einen Bericht über die Meder­sa Ben Yous­sef.

Die berühm­ten Saa­di­er-Grä­ber haben wir zeit­lich nicht geschafft.

Kasbah-Moschee

Die Kas­bah-Moschee. Hier gelangt man zu den Saa­di­er-Grä­bern, wenn man recht­zei­tig kommt.

Die Kou­tou­bia-Moschee, die Haupt­mo­schee von Mar­ra­kesch konn­ten wir im Vor­bei­fah­ren aus dem Taxi sehen. Als Nicht-Mus­lim darf man sie – wie fast alle Mosche­en in Marok­ko – nicht betre­ten. Die Moschee von außen und die umlie­gen­den Kou­tou­bia-Gär­ten sol­len den­noch einen Besuch wert sein.

Auch die moder­nen Stadt­vier­tel Mar­ra­keschs, Gué­liz und Hiver­na­ge, und der von Yves St. Lau­rent gestal­te­te Jar­din Majo­rel­le haben kei­nen Platz in unse­rem Zeit­plan gefun­den. Einen Ein­druck von die­ser Oase der Ruhe in Mar­ra­kesch bekommst du auf Sabi­nes Blog Fern­ge­weht.

Imke hat­te ganz fünf Tage Zeit für Mar­ra­kesch ein­ge­plant. Da konn­te sie sich eine Men­ge anse­hen. Einen Über­blick über alle Sehens­wür­dig­kei­ten in Mar­ra­kesch fin­dest du auf ihrem Blog Crap­py Radio Sta­ti­ons and Can­dy Bars.

Und falls du noch etwas Zeit für einen wun­der­schö­nen Aus­flug in die Umge­bung Mar­ra­keschs hast, schau mal bei Bar­ba­ra, die auf ihrem Blog über eine Tour nach Ourika am Hohen Atlas berich­tet.

Unse­re wei­te­ren Mar­ra­kesch-Tipps

    • Hin­kom­men per Flug: Wenn du direkt von Deutsch­land kommst, ist der Flug­ha­fen von Mar­ra­kesch dein Ziel. Vom Flug­ha­fen aus kannst mit Taxi oder dem Bus Nr. 19, der zur Kou­tou­bia fährt in die Stadt gelan­gen.
    • Hin­kom­men über Land: Mar­ra­kesch ist von Casa­blan­ca und den nörd­li­chen Königs­städ­ten sehr gut mit dem Zug zu errei­chen. Die Taxi­fah­rer am Bahn­hof ver­lan­gen über­teu­er­te Prei­se. Wir sind ein paar Meter die Stra­ße ent­lang­ge­gan­gen und haben dann ein Taxi ange­hal­ten, das uns für die Hälf­te des vor­her genann­ten Prei­ses zum Dsche­ma al Fnaa brach­te. Auch mit Bus­sen kommst du nach Mar­ra­kesch. Dies bie­tet sich vor allem aus den süd­li­chen Lan­des­tei­len wie Aga­dir an, wo es kei­ne Zug­ver­bin­dung gibt. Die bei­den gro­ßen Bus­ge­sell­schaf­ten hei­ßen CTM und Supra­tours.
    • Unter­kunft: Mar­ra­kesch hat eine Viel­zahl von Unter­künf­ten in allen Preis­klas­sen zu bie­ten. Unser Tipp ist, auf jeden Fall ein Riad zu buchen. Dort kannst du die typisch marok­ka­ni­sche Atmo­sphä­re genie­ßen. Wir fan­den es prak­tisch, ein Riad in der Medi­na zu bewoh­nen. So konn­ten wir alles zu Fuß errei­chen. Wenn du mit dem Miet­wa­gen unter­wegs ist, ist mög­li­cher­wei­se ein Hotel mit Park­mög­lich­keit in den neue­ren Stadt­tei­len prak­ti­scher.
    • Essen: Unser Tipp: Mach einen Bogen um die lau­ten und über­teu­er­ten Ess­stän­de auf dem Dsche­ma al Fnaa! Auch die den Platz umge­ben­den Restau­rants las­sen sich den Blick von ihren Dach­ter­ras­sen teu­er bezah­len. Ein paar Schrit­te vom Dsche­ma al Fnaa fin­dest du lau­ter klei­ne Restau­rants, wo du freund­lich bedient wirst und güns­tig essen kannst. Uns ist ein klei­nes Lokal am Ran­de der Mel­lah sehr posi­tiv in Erin­ne­rung geblie­ben.
      Koch schenkt Minztee ein

      Minz­tee gehört auch im kleins­ten Lokal dazu.

      Oft gibt es in die­sen klei­nen Loka­len nur ein oder zwei Gerich­te zur Aus­wahl. Sehr authen­tisch und lecker! Für den klei­nen Hun­ger gibt es über­all Stän­de, die Pfann­ku­chen, Nüs­se oder ande­re Snacks ver­kau­fen.

    • Vor­sicht: Läs­tig sind die – über­wie­gend jun­gen – Män­ner, die dir stän­dig unauf­ge­for­dert anbie­ten, den Weg zu zei­gen. Am liebs­ten zu „la place”, wie der Dsche­ma al Fnaa genannt wird. Soll­test du dich dar­auf ein­las­sen, kannst du damit rech­nen, am Ende mit unver­schäm­ten Geld­for­de­run­gen kon­fron­tiert zu wer­den. Haben wir am Anfang noch höf­lich mit „Non, mer­ci!” dar­auf geant­wor­tet, wur­de es uns mit der Zeit so läs­tig, dass wir es nur noch igno­riert haben. Ori­en­tie­re dich am bes­ten mit einer Kar­ten-App auf dei­nem Smart­pho­ne.

Alles, was du zur Vor­be­rei­tung dei­ner eige­nen Marok­ko-Rei­se wis­sen musst, fin­dest du in unse­rem Gui­de: Marok­ko: Rei­se­tipps und Rei­se­vor­be­rei­tung für die indi­vi­du­el­le Rund­rei­se 

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