Unser Road­trip durch das süd­li­che Marok­ko beginnt in Aga­dir. Wir ver­sor­gen uns mit loka­len SIM-Kar­ten und holen unser Auto, einen klei­nen Hyun­dai I10, ab. Wenig spä­ter befin­den wir uns auf dem Weg in den Anti-Atlas. Unser Ziel ist der Ort Tafraou­te.

Auf dem Weg nach Tafraou­te

Auf dem Weg liegt ein schö­ner Aga­dir beim Ort Tizour­ga­ne. Aga­dir ist nicht nur der Name des gro­ßen Bade­or­tes im Süden Marok­kos, son­dern auch eine Bezeich­nung für die typi­schen Spei­cher­bur­gen. Die­se wur­den in tra­di­tio­nel­ler Lehm­bau­wei­se meist auf Hügeln in der Nähe des Dorfs errich­tet und soll­ten die lebens­wich­ti­gen Vor­rä­te der Bewoh­ner sowie sie selbst vor feind­li­chen Zugrif­fen schüt­zen. Vie­le die­ser Lehm­bau­ten im Anti-Atlas sind heu­te halb zer­fal­len, da sie bestän­di­ge Pfle­ge und Repa­ra­tur benö­ti­gen.

Agadir Tizourgane

Ein majes­tä­ti­scher Anblick: Aga­dir Tizour­ga­ne

Der Aga­dir Ksar Tizour­ga­ne thront majes­tä­tisch auf einem Hügel und zieht schon von wei­tem unse­re Bli­cke auf sich. Lie­be­voll restau­riert ist er heu­te im Besitz von ein paar weni­gen Fami­li­en, die dort ein Gäs­te­haus unter­hal­ten. Laut unse­rem Rei­se­füh­rer kann man sich für ein klei­nes Ein­tritts­ent­geld durch den Aga­dir füh­ren las­sen. Als wir die brei­te Stein­trep­pe mit den unre­gel­mä­ßi­gen Stu­fen erklom­men haben, ste­hen wir aller­dings vor ver­schlos­se­nem Tor. Nun, dann genie­ßen wir eben nur die Aus­sicht von unse­rem erhöh­ten Stand­ort über die Ber­ge des Anti-Atlas.

Steinweg empor zum Agadir

Lei­der endet der Weg für uns am Tor des Aga­dirs

Am frü­hen Abend errei­chen wir unser Ziel Tafraou­te. Ein freund­li­cher Mann, der per­fekt Deutsch spricht, zeigt uns mit sei­nem Rol­ler den Weg zu unse­rem Gast­haus, nach­dem wir uns in den Gas­sen ver­fah­ren haben.

Der Ort Tafraou­te im Anti-Atlas

Tafraou­te ist ein klei­ner Ort auf 1000 Meter Höhe. Hier geht es tou­ris­tisch noch rela­tiv ruhig zu. Die Stadt sel­ber hat kei­ne Sehens­wür­dig­kei­ten zu bie­ten, ist aber Aus­gangs­punkt für die Erkun­dung der ver­schie­de­nen High­lights des Anti-Atlas in der Umge­bung.

Dass die Stadt sich auf Tou­ris­mus ein­ge­stellt hat, merkt man an den Händ­lern, die oft flie­ßend Deutsch spre­chen. Wir wer­den mehr­fach ange­spro­chen, dabei bleibt der Ton immer freund­lich und wir füh­len uns nicht bedrängt.

Es gibt eini­ge Unter­kunfts­mög­lich­kei­ten und Restau­rants in Tafraou­te. Unser Gast­haus bie­tet kein Früh­stück, daher machen wir uns am nächs­ten Mor­gen zunächst auf in ein klei­nes Lokal. Hier ser­viert man uns Ber­ber-Früh­stück: ein köst­li­ches Ber­ber-Ome­lette mit Oli­ven, Toma­ten, Zwie­beln und aro­ma­ti­schen Gewür­zen gebra­ten, dazu frisch gepress­ten Oran­gen­saft, Kaf­fee und Fla­den­brot. Für unse­re Tage in Tafraou­te wer­den wir hier Stamm­kun­den.

Berber-Omelette und frischer Orangensaft

Unser Lieb­lings-Früh­stück: Ber­ber-Ome­lette und fri­scher Oran­gen­saft

Eine wei­te­re Spe­zia­li­tät der Gegend ist Amlou, auch Ber­ber-Nutel­la genannt. Eine süße Pas­te aus Man­deln und Argan­öl, die als Brot­auf­strich zum Früh­stück ver­wen­det wird.

Marcus kommt aus der Bäckerei in Tafraoute

Fri­sches Ber­ber-Brot aus der klei­nen Bäcke­rei

Die bes­te kuli­na­ri­sche Ent­de­ckung, die wir in Tafraou­te mach­ten, ist eine klei­ne Ber­ber-Bäcke­rei. Ein auf die Wand gepin­sel­ter Schrift­zug „Pain ber­bè­re” ist der ein­zi­ge Hin­weis, dass sich hin­ter der unschein­ba­ren Tür, hin­ter der eini­ge Stu­fen nach unten ins Dun­kel füh­ren um einen Laden han­delt. Ein wei­te­rer Hin­weis ist natür­lich der köst­li­che Duft nach frisch geba­cke­nem Brot. Nach­dem wir uns die Stu­fen nach unten getas­tet haben ste­hen wir vor einer Tür, in die ein Ver­kaufs­fens­ter ein­ge­las­sen ist. Das typi­sche Ber­ber­brot wird auf hei­ßen Kie­seln geba­cken und hat daher vie­le Del­len auf der Unter­sei­te. Manch­mal fällt auch noch ein Stein aus dem Brot.

Das leckere Berberbrot mit den typischen Dellen

Das lecke­re Ber­ber­brot mit den typi­schen Del­len

Da es direkt vom Ofen ver­kauft wird und die ein­zi­ge Ver­pa­ckung ein Stück Papier ist, müs­sen wir auf­pas­sen, dass wir uns nicht die Fin­ger ver­bren­nen. Hier ver­sor­gen wir uns jeden Tag in Tafraou­te mit köst­li­chem Brot für unser Mit­tags-Pick­nick.

Das Tal der Ammeln bei Tafraou­te

Wir wol­len uns das Tal der Ammeln anschau­en, das vier Kilo­me­ter nörd­lich von Tafraou­te liegt. Die Ammeln sind ein Ber­ber-Stamm, die in die­sem abge­schie­de­nen Tal des Anti-Atlas ein paar klei­ne Dör­fer gegrün­det haben, die noch heu­te sehr hübsch sind. Sie lie­gen in einer beein­dru­cken­den Land­schaft aus schrof­fen Ber­gen mit röt­li­chem Fels.

Kleine Dörfer im Tal der Ammeln

Klei­ne Dör­fer im Tal der Ammeln

Hier soll man gut wan­dern kön­nen. Natür­lich gibt es kei­ne mar­kier­ten Wan­der­we­ge, wir suchen uns unse­ren Weg ent­lang der Pfa­de. Eine alte Frau begeg­net uns. Sie trägt einen gefloch­te­nen Korb voll Wäsche an einem Band über ihre Stirn. Ihr ver­wit­ter­tes Gesicht strahlt, als sie uns sieht, aus einem nahe­zu zahn­lo­sen Mund kom­men Begrü­ßungs­wor­te in Tama­zight, der Ber­ber­spra­che. Wir ver­ste­hen natür­lich kein Wort, aber die freund­li­che Begeg­nung erfreut uns.

Auf unse­rem Weg kom­men wir an alten, ver­las­se­nen Lehm­bau­ten vor­bei, in den stei­len Hang gebaut und dem Ver­fall preis­ge­ge­ben. Doch nicht alle die­ser Häu­ser sind ver­las­sen, eini­ge wer­den immer noch bewohnt. Über stei­le Geröll­pfa­de stei­gen wir wie­der hin­ab in den Ort. In den Dör­fern sel­ber tref­fen wir erstaun­lich wenig Men­schen. Eini­ge sehr schö­ne gepfleg­te Häu­ser machen den Ein­druck von Wochen­end-Wohn­sit­zen.

Blick ins Tal

Vor­ne Rui­nen, hin­ten groß­ar­ti­ge Landschft

Im Schat­ten eines Arg­an­baums las­sen wir uns nie­der, um unser mit­ge­brach­tes Pick­nick zu ver­zeh­ren. Wir genie­ßen die Stil­le. Nur das Rau­schen des Win­des in den Bäu­men und das Zwit­schern der Vögel ist zu hören. Hoch über uns wacht die Fels­for­ma­ti­on des Tête de Lion (Löwen­kopf) am Gip­fel des Gebir­ges.

Bergkette mit Felsen, die an einen Löwenkopf erinnern

Wer erkennt den Löwen­kopf?

Nach unse­rer Wan­de­rung fah­ren wir ins Dorf Oumes­nat, wo es ein Mai­son Tra­di­tio­nel­le zu besich­ti­gen gibt. Der blin­de Abdel Sal­lah führt uns durch sein tra­di­tio­nel­les Ber­ber­haus. Wir erfah­ren, wie das wert­vol­le Argan­öl aus den Früch­ten gepresst wird, sehen die alte Küche im Zen­trum des Hau­ses, bekom­men ein kom­pli­zier­tes Ber­ber-Tür­schloss demons­triert und wer­den schließ­lich in den pracht­voll deko­rier­ten Salon ein­ge­la­den. Bun­te Tep­pi­che schmü­cken Boden und Wän­de, Pols­ter rei­hen sich ent­lang der Wand. Abdels Sohn, der hier ein Gäs­te­haus betreibt, zele­briert die Tee­ze­re­mo­nie für uns. Wäh­rend wir unse­ren Tee nip­pen, erfah­ren wir vie­le inter­es­san­te Din­ge über das Leben der Ber­ber im Anti-Atlas.

Utensilien zum Pressen des Argenöls

Uten­si­li­en zum Pres­sen des Argen­öls

Teekanne aus ziseliertem Metall

Sty­lishes Tee­ge­schirr

Die Ait Man­sour Schlucht

Ein land­schaft­li­ches High­light der Extra­klas­se ist die Ait Man­sour Schlucht. Sie liegt etwa 30 Kilo­me­ter süd­lich von Tafraou­te ent­fernt. Die Stra­ße führt über einen klei­nen Pass, ehe sie sich wie­der ins Tal senkt. Immer enger rücken die Fels­wän­de zusam­men. Im Tal­grund erken­nen wir ein klei­nes Flüss­chen, dass das lebens­not­wen­di­ge Nass bringt.

Felswand spiegelt sich im Wasser der Oase

Eine fried­li­che Oase

Schließ­lich errei­chen wir das üppi­ge Grün der Oase im Tal. Unter schat­ten­spen­den­den Pal­men ist ein Park­platz ein­ge­rich­tet, auf dem wir unser Auto abstel­len. Ruhig fließt der Fluss durchs Tal. Klei­ne Bewäs­se­rungs­ka­nä­le zwei­gen von ihm ab, um die Obst­gär­ten mit dem kost­ba­ren Nass zu ver­sor­gen. Zu Fuß fol­gen wir der schma­len Stra­ße durchs Ait Man­sour Tal. Pal­men, ande­re Bäu­me und gro­ße Büsche schaf­fen ein Sze­na­rio dich­ten Grüns. Dahin­ter erhe­ben sich majes­tä­tisch die rot­brau­nen Fels­wän­de der Schlucht.

Ait Mansour Schlucht

Ait Man­sour Schlucht

Haus und Palmen in der Schlucht

Orts­ein­gang in eines der vie­len Dör­fer ent­lang der Schlucht

Klei­ne Orte lie­gen ent­lang der Stra­ße, die Häu­ser wur­den in die steil auf­ra­gen­den Hän­ge gebaut. Von einer Moschee ertönt der Ruf des Muez­zins. Etwas wei­ter hören wir Musik und Gesang. Ver­schlei­er­te Frau­en und Män­ner in lan­gen Gewän­dern gehen die Stra­ße ent­lang.

Menschen auf dem Weg

Der Weg durch die Schlucht

Wir las­sen die Atmo­sphä­re auf uns wir­ken. An einem Mäu­er­chen set­zen wir uns im Schat­ten eines Tama­ris­ken­strauchs und ver­zeh­ren unser mit­ge­brach­tes Pick­nick. Nach­dem wir etwa eine Stun­de lang in das Tal hin­ein­ge­wan­dert sind, keh­ren wir um. Auf dem Rück­weg stär­ken wir uns mit einem süßen Ber­ber­tee in einem klei­nen Café am Weges­rand.

Die blau­en Fel­sen

Ein Kunst­pro­jekt sechs Kilo­me­ter süd­lich von Tafraou­te lässt die Wüs­te bunt wer­den. Von der Teer­stra­ße aus wei­sen Schil­der mit der Auf­schrift „Les Rochers peints” den Weg über eine gut befahr­ba­re Pis­te.

Schon von wei­tem leuch­ten bun­te Farb­kleck­se in der Fels­land­schaft. Die Far­be Blau domi­niert, aber auch Pink, Weiß und Lila ist ver­tre­ten. Ver­schie­de­ne Fels­for­ma­tio­nen wur­den groß­flä­chig bunt bemalt. Es ist ein bizar­res Erleb­nis mit­ten im Nir­gend­wo des Anti-Atlas.

Leuchtend blauer Fels im Vordergrund, im Hintergrund ein Hang mit bunten Felsen

Die bun­ten Fel­sen in der Wüs­te

Marcus steht vor einem bemalten Felsen

Kunst­voll gestal­te­ter Fel­sen

Riesiger blauer Felsen

Rie­si­ger blau­er Fel­sen

Das Werk wur­de 1985 von einem bel­gi­schen Künst­ler geschaf­fen. Inzwi­schen haben sich auch ande­re „Künst­ler” dar­an ver­ewigt. So fin­det man diver­se Graf­fi­tis von mal mehr, mal weni­ger hohem künst­le­ri­schem Anspruch.

Auf jeden Fall ist es sehr inter­es­sant, durch die Wüs­ten­land­schaft zu wan­dern und die rie­si­gen bemal­ten Fel­sen auf sich wir­ken zu las­sen.

Infos zum Anti-Atlas rund um Tafraou­te

Anrei­se nach Tafraou­te und die umlie­gen­den Orte

  • Bus­se fah­ren von Aga­dir, Casa­blan­ca und Mar­ra­kesch nach Tafraou­te. Die Bus­se ver­keh­ren von einer Bus­sta­ti­on an der Haupt­stra­ße Rou­te d’Am­meln aus.
  • Regio­nal­bus­se in die Umge­bung fah­ren etwa alle zwei Stun­den ins Ammeln­tal oder zum Dorf Afel­la Adai (Rich­tung Rochers peints). Für alle ande­ren Zie­le gibt es Grand Taxis.
  • Miet­wa­gen: Die bequems­te Vari­an­te, um Tafraou­te und den Anti-Atlas zu ent­de­cken ist der eige­ne Miet­wa­gen. Wir haben unse­ren Wagen von Deutsch­land aus vor­be­stellt und sind in Aga­dir, wie beschrie­ben, gestar­tet.
  • Fahr­rä­der: Auch Fahr­rä­der zur Erkun­dung der Umge­bung kannst du dir in Tafraou­te aus­lei­hen. Im Mai­son des Vacan­ces an der Rou­te d’A­gou­erd Oudad gibt es einen Fahr­rad­ver­leih.

Unter­kunft und Restau­rants

  • Unser Gast­haus haben wir über Boo­king reser­viert. Es gibt meh­re­re klei­ne Hotels und Gast­häu­ser in Tafraou­te, auch im Ammeln­tal sind eini­ge schö­ne Unter­künf­te zu fin­den.
  • Restau­rants: Im klei­nen Orts­zen­trum fin­den sich eini­ge klei­ne Restau­rants, die zu jeder Tages­zeit geöff­net haben. Wir haben im Restau­rant La Kas­bah an der Rou­te d’A­guerd Oudad sehr gut geges­sen, außer­dem in dem klei­nen, namen­lo­sen Lokal an der Rue al Jeish al-Mala­ki.

Ein­kau­fen

  • An der zen­tra­len Place Mou­lay Rachid gibt es einen klei­nen Souk, wo du Obst und Gemü­se erste­hen kannst.
  • Klei­ne bis win­zi­ge Lebens­mit­tel­lä­den gibt es an jeder Ecke, so dass du dich mit dem Nöti­gen ver­sor­gen kannst.
  • Die klei­ne Bäcke­rei, die das köst­li­che Pain Ber­bè­re her­stellt fin­dest du an der Rou­te d’Am­meln gegen­über der Bus­sta­ti­on.
  • Die übli­chen Läden, die Babou­ches, Tep­pi­che, Sil­ber­wa­ren und alles ande­re, was das Tou­ris­ten­herz höher schla­gen lässt, ver­kau­fen fin­dest du rund um die Place Moham­med. Auch „Wan­der­kar­ten” wer­den hier ange­bo­ten, doch hat uns die Qua­li­tät nicht über­zeugt und wir haben lie­ber unser Han­dy-GPS zu Rate gezo­gen.
  • Geld­au­to­ma­ten gibt es an der Place al Mas­si­ra.

Tou­ren im Anti-Atlas um Tafraou­te:

  • Das Ammeln­tal liegt etwa 4 Kilo­me­ter nörd­lich von Tafraou­te. Wenn du von Aga­dir kommst, pas­sierst du es schon. Vie­le klei­ne Dör­fer lie­gen dort, die durch klei­ne Pfa­de ver­bun­den sind. Du kannst dort sicher noch viel mehr und län­de­re Wan­de­run­gen unter­neh­men, als wir sie gemacht haben. Als schöns­ter Ort gilt Oumes­nat, wo wir das Mai­son Tra­di­tio­nel­le besucht haben.
  • Das Ait Man­sour Tal erreichst du, indem du von Tafraou­te aus der Stra­ße in süd­li­cher Rich­tung nach Aguerd Oudad folgst. Etwa sie­ben Kilo­me­ter hin­ter Tafraou­te biegst du links auf die Stra­ße nach Adel­la Ighir ab, spä­ter hältst du dich an der Kreu­zung rechts Rich­tung Tasrirt. Die Stre­cke dort­hin ist land­schaft­lich spek­ta­ku­lär und berei­tet dich auf die Schön­heit des Ait Man­sour Tals vor. Am Beginn der eigent­li­chen Schlucht liegt der oben erwähn­te Park­platz. Du kannst auch mit dem Auto durch die Schlucht fah­ren, aller­dings ist die Stra­ße eng und zu Fuß kannst du die Aus­bli­cke bes­ser genie­ßen.
  • Zu den Blau­en Stei­nen, Pein­tures oder Rochers peints genannt fährst du eben­falls die Stra­ße Rich­tung Süd­os­ten aus Tafraou­te hin­aus (wie zur Ait Man­sour Schlucht). Hin­ter Afel­la Adai zweigt rechts die mitt­ler­wei­le aus­ge­schil­der­te Pis­te zu den Rochers Peints ab. Sie ist auch mit einem Klein­wa­gen gut zu befah­ren.
  • Fels­gra­vu­ren gibt es 2 Kilo­me­ter süd­west­lich von Tafraou­te zu sehen. Am bes­ten fragst du Ein­hei­mi­sche nach dem Weg, sie sol­len nicht ein­fach zu fin­den sein.
  • Agou­erd Oudad ist ein male­ri­sches Dorf in einem Pal­men­hain, umge­ben von bizar­ren Fels­ge­bil­den, wie dem Cha­peau Napo­lé­on. Es ist 3 Kilo­me­ter von Tafraou­te ent­fernt und kann in einer klei­nen Wan­de­rung oder Fahr­rad­tour erkun­det wer­den.