Fes ist die ältes­te Stadt in Marok­ko und his­to­risch gese­hen die wich­tigs­te der vier Königs­städ­te. In unse­rem Rei­se­be­richt erfährst du, wel­ches die bes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten sind sowie vie­le wei­te­re Tipps.

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1. Das Bab Bou­je­loud – präch­ti­ger Ein­gang in die alte Stadt  Fes al Bali

Das Bab Bou­je­loud zählt zu den schöns­ten Toren in Marok­ko. Hier begin­nen wir unse­ren Spa­zier­gang in die Medi­na von Fes.

Bab Boujeloud, prächtiges Tor in Fes, Marokko.

Das Bab Bou­je­loud emp­fängt die Besu­cher der Alt­stadt.

Das Tor ist der reprä­sen­ta­ti­ve Ein­gang in die Alt­stadt und stammt aus dem 13. Jahr­hun­dert. 1913 wur­de es restau­riert und erhielt sein heu­ti­ges Aus­se­hen. Es ist mit unzäh­li­gen blau­en Kacheln ver­ziert.

2. Die Alt­stadt Fes al Bali

Die Medi­na, also die Alt­stadt von Fes ist ein Gewirr von Gas­sen und ein Gewu­sel von Men­schen. Als sol­ches ist sie ein Erleb­nis für sich.

In die­sem Stadt­teil gibt es vie­le Mosche­en und Koran­schu­len, denn Fes ist ein wich­ti­ges isla­mi­sches Zen­trum. Als Nicht-Mus­lim darfst du jedoch die meis­ten davon nicht betre­ten.

Es füh­ren zwei Haupt­we­ge durch die Medi­na, die durch unzäh­li­ge Gäss­chen mit­ein­an­der ver­bun­den sind. Direkt hin­ter den Bab Bou­je­loud beginnt der Souk mit Stän­den von Lebens­mit­teln und klei­nen Gar­kü­chen.

Lass dich ein­fach trei­ben und genie­ße die Far­ben der Früch­te und die aro­ma­ti­schen Gerü­che der Gewür­ze.

Wei­te­re Geschäf­te und Läd­chen säu­men die Gas­sen der Medi­na, von Klei­dung über Leder­wa­ren bis zu Kera­mik kannst du alles erwer­ben, was dein Herz als Sou­ve­nir begehrt. Natür­lich gehö­ren auch die typisch marok­ka­ni­schen Babu­schen dazu.

Moschee-Turm mit grünen Verzierungen ragt zwischen den Gassen von Fes hervor.

Der Turm der Kai­raouyine Moschee in Fes

Irgend­wann wirst du an der Haupt­mo­schee von Fes vor­bei­kom­men, der Kai­raouyine Moschee. Sie ist die zweit­höchs­te Instanz in der mus­li­mi­schen Welt und hat vie­le Jahr­hun­der­te als isla­mi­sche Uni­ver­si­tät gedient. Gebaut wur­de sie im 12. Jahr­hun­dert. Nach der rie­si­gen Hassan-Moschee in Casa­blan­ca ist sie die zweit­größ­te in Marok­ko. Natür­lich darfst du die­ses wich­ti­ge Hei­lig­tum des Islam als Nicht-Mus­lim nicht betre­ten.

3. Die Meder­sa Bou Ina­nia

Fes ist ein wich­ti­ges reli­giö­ses Zen­trum, nicht nur für Marok­ko, son­dern für die gesam­te maghre­bi­ni­sche Welt.

Dem­entspre­chend ist auch die Meder­sa Bou Ina­nia, die Koran­schu­le eine bedeu­ten­de Sehens­wür­dig­keit. Sie ist eine der weni­gen, die wir als Nicht-Mus­li­me besu­chen dür­fen. Wir tre­ten in den Innen­hof und las­sen den Tru­bel der Gas­sen sofort hin­ter uns. In der Mit­te des Hofs steht ein Brun­nen. Die umge­ben­den Sei­ten sind mit sorg­fäl­ti­gen Schnitz­ar­bei­ten im Zedern­holz und fein­zi­se­lier­tem Stuck gestal­tet.

orientalische Torbögen, helle Wände mit Stuckverzierungen in der Medersa.

Innen­hof der Meder­sa Bou Ina­nia

Orientalischer Torbogen, dahinter Raum mit Gebetsnische.

Blick in den Gebets­raum

In den Gebets­raum dür­fen wir hin­ein bli­cken, ihn aber nicht betre­ten. Die Kal­li­gra­fi­en und die fei­nen Schnit­ze­rei­en an den Wän­den des Hofs bie­ten jedoch genug Bewun­derns­wer­tes, um sich hier eine Wei­le die Zeit zu ver­trei­ben.

  • geöff­net täg­lich außer diens­tags 9 – 17 Uhr
  • Ein­tritt 20 Dir­ham

4. Die Ger­be­rei­en von Fes

Die Ger­be­rei­en von Fes sind weit­hin bekannt. In mit­tel­al­ter­lich anmu­ten­der Tech­nik wer­den hier die Leder­fel­le bear­bei­tet. Zunächst müs­sen sie in ätzen­der Lau­ge von Haa­ren und Fleisch­res­ten befreit wer­den. Dann trock­nen sie, über Sei­le oder Gestel­le gelegt, bevor sie dem Fär­bungs­pro­zess unter­zo­gen wer­den.

Ein Esel ist beladen mit Fellen.

Auf Eseln wer­den die Fel­le zu den Ger­be­rei­en in Fes gebracht.

In den Gas­sen der Medi­na fin­den wir Hin­weis­schil­der zu den Ger­be­rei­en (fran­zö­sisch: Tan­ne­riés). Doch sind sie in einem Teil der Alt­stadt, in dem die Wege laby­rin­thisch ver­schlun­gen sind. So neh­men wir ger­ne das Ange­bot einer Frau an, die uns den Weg zu den Ger­be­rei­en zeigt. Da sie uns zu einem Betrieb ihrer Fami­lie führt, ver­langt sie kein Geld dafür.

In der Ger­be­rei ange­kom­men wer­den wir einem alten Mann über­ge­ben, der ein wenig fran­zö­sisch rade­brecht. Er führt uns meh­re­re Stock­wer­ke, die alle mit Leder­wa­ren gefüllt sind, hin­auf auf die Dach­ter­ras­se.

Hier bie­tet sich uns der berühm­te Anblick der Trö­ge mit den ver­schie­de­nen Flüs­sig­kei­ten. Män­ner ste­hen teils hüft­tief dar­in und tau­chen die Leder­stü­cke ein und aus. Immer­hin tra­gen sie heut­zu­ta­ge Schutz­ho­sen und Hand­schu­he, wenn wir auch stark bezwei­feln, dass dies unse­ren Anfor­de­run­gen an Arbeits­si­cher­heit genü­gen wür­de.

Ein Auf­se­her im Kapu­zen­man­tel über­wacht das Gesche­hen. Fas­zi­niert schau­en wir uns das mit­tel­al­ter­li­che Bild an. Unser Gui­de erklärt uns, so gut es geht, den Pro­zess.

Viele Lederhäute hängen auf Leinen unter einem Schutzdach.

Zum Trock­nen auf­ge­häng­te Leder­häu­te

Viele Becken mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten gefüllt, ein Arbeiter, der die Häute bearbeitet und ein Aufseher in den Gerbereien von Fes.

Die berühm­ten Farb­be­cken in den Ger­be­rei­en von Fes

Der viel­fach beschwo­re­ne Gestank ist übri­gens nicht so übel, wie wir befürch­tet haben. Für die emp­find­li­chen Nasen der Besu­cher lie­gen fri­sche Minz­zwei­ge bereit, doch wir machen kaum Gebrauch davon. Mag sein, dass der Geruch bei ande­ren Tem­pe­ra­tu­ren ärger ist.

Der Abstieg erfolgt natür­lich mit einer Run­de durch die Ver­kaufs­eta­gen. Unser Füh­rer preist die Qua­li­tät der Waren an, von der robus­ten, schwe­ren Kamel­le­der­ta­sche bis zu klei­nen Damen­hand­täsch­chen aus wei­chem Zie­gen­le­der. Doch eine nähe­re Inspek­ti­on eini­ger Stü­cke über­zeugt mich nicht. So kau­fen wir nichts, geben dafür einen Obu­lus für die Füh­rung.

Drau­ßen irren wir erst mal durchs Laby­rinth der Medi­na von Fes. Ein klei­ner Jun­ge mit noch klei­ne­rer Schwes­ter an der Hand führt uns schließ­lich hin­aus und erwar­tet ein Trink­geld dafür.

5. Dje­maa Sef­f­a­ri­ne – der Platz der Kup­fer­schmie­de

Wir kom­men an der Dje­maa Sef­f­a­ri­ne her­aus, wo die Kup­fer­schmie­de mit ohren­be­täu­ben­dem Gehäm­mer auf ihre Werk­stü­cke ein­schla­gen.

Zwei Handwerker hämmern auf Kupferstücke ein.

Die Kes­sel­schmie­de auf dem Dje­maa Sef­f­a­ri­ne

Wie­der so ein Stück Mit­tel­al­ter in Fes. Wir schau­en eine Wei­le zu, wie Kes­sel und Tel­ler unter den geschick­ten Hän­den der Hand­wer­ker ent­ste­hen. Doch bald schon klin­gen uns die Ohren von dem Lärm und wir tau­chen wie­der in die uns nun ver­trau­ten Gas­sen ein.

An die­sem Platz liegt eine wei­te­re Koran­schu­le, die Meder­sa Sef­f­a­ri­ne, die wir jedoch nur von außen bewun­dern dür­fen.

6. Die Mer­i­ni­den­grä­ber und ein groß­ar­ti­ger Blick auf Fes

Nach so viel Enge und Lärm in der Medi­na von Fes treibt es uns am nächs­ten Tag hin­aus aus den Mau­ern der Alt­stadt.

Wir stei­gen hin­auf zu dem Hügel, auf dem eini­ge Rui­nen die Grä­ber der Mer­i­ni­den, eines Königs­ge­schlechts in Marok­ko, anzei­gen. Unter­wegs kom­men wir an trut­zi­gen Res­ten der Stadt­mau­er vor­bei. Der Borj Nord, der nörd­li­che Turm der Stadt­mau­er ist noch erhal­ten. Wir pas­sie­ren einen mus­li­mi­schen Fried­hof, auf dem die wei­ßen Grab­ma­le gen Mek­ka aus­ge­rich­tet sind.

Weiße, schlichte Grabstätten zwischen grünem Gestrüpp.

Mus­li­mi­scher Fried­hof

Als wir oben auf dem Hügel der Mer­i­ni­den­grä­ber ange­kom­men sind, bie­tet sich ein atem­be­rau­ben­der Aus­blick auf die Dächer von Fes. Das grü­ne Dach der Kai­raouyine-Moschee lässt von hier oben erst erken­nen, wie groß sie ist. In den engen Gas­sen der Medi­na bekommt man kei­nen Ein­druck von der Aus­deh­nung der Moschee, zumal die Wän­de ja mit Geschäf­ten zuge­stellt sind.

Blick über die Dächer der Altstadt, in der Mitte das große, grüne Dach der Moschee von Fes.

Grün leuch­tet das Dach der Moschee in Fes

Reste eines Torbogens auf einem Hügel, dahinter Blick über die Landschaft.

Von den einst pracht­vol­len Grä­bern der Mer­i­ni­den zeu­gen nur noch Rui­nen.

Eine ande­re Mög­lich­keit, der Enge der Medi­na zu ent­flie­hen bie­tet sich nur wenig außer­halb des Bab Bou­je­lad.

Der Jar­din Jna­ne Sbil ist eine gepfleg­te Park­an­la­ge. Über­all blü­hen duf­ten­de Rosen und ande­re Pflan­zen. Spring­brun­nen, Was­ser­läu­fe und ein gro­ßer Teich sor­gen für küh­len­de Ele­men­te. Wir füh­len uns fast wie in Sul­tans Gar­ten.

Symmetrische Parkanlage mit Rasen und blühenden Sträuchern.

Hier kann man vom Tru­bel der Alt­stadt ent­span­nen

7. Fes Al Djid und die Mel­lah

Von hier gelan­gen wir nach Fes al Djid, die neue­re Alt­stadt von Fes. Sie wur­de im 13. Jahr­hun­dert erbaut. Hin­ter dem Bab Sem­ma­ri­ne beginnt die Mel­lah, doch die heben wir uns für den Rück­weg auf. Wir hal­ten uns rechts und pas­sie­ren nach eini­ger Zeit den rie­si­gen Königs­pa­last.

Lei­der kön­nen wir den nur von außen bewun­dern, denn der König von Marok­ko emp­fängt kei­ne Tou­ris­ten in sei­nen Räum­lich­kei­ten.

Großer leerer Platz vor verschlossenen Toren des Königspalasts im Hintergrund.

Recht abwei­send wirkt der Ein­gang zum Königs­pa­last

Also schla­gen wir uns in die Gäss­chen der Mel­lah, des ehe­ma­li­gen jüdi­schen Vier­tels. Nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 ver­lie­ßen die letz­ten jüdi­schen Ein­woh­ner Marok­ko, so dass heu­te kei­ne Juden mehr in dem Vier­tel woh­nen.

Als Über­bleib­sel aus der jüdi­schen Zeit blie­ben vie­le Juwe­lier­ge­schäf­te, die heu­te von Mus­li­men betrie­ben wer­den. Die Haupt­ach­se der Mel­lah ist von Geschäf­ten, Restau­rants und Cafés gesäumt. Gut erkenn­bar ist die typi­sche Bau­wei­se, die sich durch offe­nen Bal­ko­ne deut­lich von der ver­schlos­se­nen ara­bi­schen Archi­tek­tur unter­schei­det.

Hausfassaden mit Balkonen, im Erdgeschoss Geschäfte in der Mellah von Fes.

Die Haupt­stra­ße der Mel­lah in Fes

Ein jun­ger Mann spricht uns an, er will uns die Syn­ago­ge zei­gen. Doch wir sind miss­trau­isch gegen­über selbst ernann­ten Füh­rern und leh­nen ab.

Mit Hil­fe unse­rer Han­dy-Navi­ga­ti­on fin­den wir eine der bei­den ver­blie­be­nen Syn­ago­gen schließ­lich sel­ber. Von außen sieht sie aus wie ein gewöhn­li­ches Wohn­haus, nur ein über der Tür ein­ge­mei­ßel­ter Davids­stern weist sie als jüdi­sches Got­tes­haus aus. Zöger­lich tre­ten wir über die Schwel­le. Dür­fen wir ein­fach so hier her­ein?

Eine Frau erscheint, fragt, ob wir die Syn­ago­ge sehen wol­len. Ja? Dann bit­te 20 Dir­ham. Sie schließt uns die Tür zum Inne­ren auf. Mit ein paar weni­gen fran­zö­si­schen Wor­ten erklärt sie die Räum­lich­keit. Hier war der Gebets­raum für die Män­ner, die Frau­en saßen oben auf dem Bal­kon. Die Nische, in der die Tho­ra auf­be­wahrt wur­de, zeigt sie uns eben­so.

Geöffnete Holztüren, dahinter Nische mit Gegenständen in rotem Samt.

Die Tho­ra-Nische in der Syn­ago­ge.

Reihen von hellen Steinsarkophagen.

Blick auf den jüdi­schen Fried­hof

Dann dür­fen wir noch auf die Dach­ter­ras­se stei­gen, von wo wir einen Blick auf den alten jüdi­schen Fried­hof haben. Eng anein­an­der gedrängt ste­hen die stei­ner­nen Sar­ko­pha­ge. Wir kön­nen sogar die hebräi­schen Schrift­zei­chen dar­auf erken­nen.

Infos zu Fes

Ist Fes gefähr­lich?

Eine Fra­ge, die wir immer wie­der gestellt bekom­men, wenn wir von unse­rer Marok­ko-Rei­se berich­ten. Nach unse­ren Erkennt­nis­sen musst du als Tou­rist kei­ne Gewalt-Kri­mi­na­li­tät befürch­ten. Die übli­chen Tou­ris­ten­fal­len, wie Taxi­fah­rer und Gui­des, die dir zu viel Geld aus der Tasche zie­hen, gibt es hier natür­lich auch. Wie über­all auf der Welt, wo sich vie­le Men­schen drän­gen, soll­test du in den Gas­sen der Alt­stadt vor Taschen­die­ben auf der Hut sein.

Zwei rote Taxis warten am Straßenrand.

Taxis sind in Fes rot

Unse­re Tipps, um über­höh­te Prei­se zu ver­mei­den:

  • Nimm kein Taxi, das vor dem Bahn­hof oder dem Bus­bahn­hof war­tet. Lie­ber ein paar Schrit­te die Stra­ße hin­un­ter und eins her­an­win­ken.
  • Sei miss­trau­isch, wenn dich „Gui­des” auf der Stra­ße anspre­chen. Meist wirst du am Ende mit über­zo­ge­nen For­de­run­gen kon­fron­tiert.

Ein­mal wur­den wir ange­spro­chen, ob wir Haschisch kau­fen woll­ten. Unab­hän­gig davon, wie man zu Haschisch­kon­sum steht, ist es kei­ne gute Idee, dies in Län­dern zu tun, deren Gefäng­nis­se man wirk­lich nicht von innen ken­nen ler­nen möch­te.

All­lge­mei­ne Hin­wei­se zur Sicher­heit in Marok­ko fin­dest du immer aktu­ell auf den Sei­ten des Aus­wär­ti­gen Amts.

Anrei­se

Fes hat einen inter­na­tio­na­len Flug­ha­fen, der auch von Deutsch­land ange­flo­gen wird.

Wenn du inner­halb Marok­kos anreist, ste­hen dir sowohl Bahn als auch Bus zu Ver­fü­gung. Mit der Bahn gelangst du von Meknes, Rabat, Casa­blan­ca oder Mar­ra­kesch nach Fes. Die Züge ver­keh­ren mehr­mals täg­lich, je nach Ziel im Stun­den­takt.

Von ande­ren Zie­len kommst du per Bus nach Fes.

Wenn du mit dem Miet­wa­gen* nach Fes reist, soll­test du ihn außer­halb der Alt­stadt ste­hen las­sen und dich mit Taxi oder zu Fuß bewe­gen.

Hotel in Fes

Wir hat­ten ein klei­nes Gäs­te­haus am Ran­de der Medi­na. Die Inha­be­rin kam uns am Bab Bou­je­loud abho­len, so dass wir nicht mit unse­rem Gepäck durch die Gas­sen irren muss­ten. Das Früh­stück wur­de auf der Dach­ter­ras­se ser­viert und war sehr reich­hal­tig und lecker. Wir kön­nen das Dar Lala Way­fee* emp­feh­len.

Tisch mit Tellern, Croissanst, Pfannkuchen, Brot, Butter, Marmelade, Orangensaft und Kaffee.

Unser Früh­stücks­tisch

Essen in Fes

An Restau­rants und Cafés herrscht in Fes kein Man­gel. Wir emp­feh­len, die Restau­rants direkt hin­ter dem Bab Bou­je­loud zu mei­den. Dort stür­zen sich die Kell­ner mit Spei­se­kar­ten auf die Pas­san­ten, das mögen wir gar nicht.

Im Souk sel­ber gibt es vie­le klei­ne Essens­stän­de, wo du dir etwas auf die Hand holen kannst oder du setzt dich in die klei­nen Nischen, die mit Tischen und Hockern aus­ge­stat­tet sind.

Fol­gen­de Restau­rants haben wir getes­tet und kön­nen sie emp­feh­len:

  • Chez Hakim, Rue de la Pos­te, seit­lich vom Bab Bou­je­loud.
  • Café Clock, Derb El Maga­na, in der Medi­na. Lecke­re Kamel­bur­ger, auch vege­ta­ri­sche Gerich­te.
  • La Ter­ras­sa, direkt gegen­über Bab Bou­je­loud (Außen­sei­te).

Was ist die bes­te Rei­se­zeit für Fes?

Grund­sätz­lich kannst du Fes zu jeder Jah­res­zeit besu­chen. Aller­dings wird es im Som­mer sehr heiß. Im Win­ter sind die Tem­pe­ra­tu­ren mild, es kann aber ab und zu mal reg­nen.

Größ­ter Tou­ris­ten­an­sturm herrscht in den Weih­nachts- und den Oster­fe­ri­en. Dann sind oft Unter­künf­te teu­rer und natür­lich ist es viel vol­ler als sonst.

Wir waren im Mai in Fes. Die Tem­pe­ra­tu­ren waren ange­nehm warm, aber nicht zu heiß. Abends konn­ten wir eine Jacke zum über­zie­hen gebrau­chen.

Unse­re Rei­se­be­rich­te zu Marok­kos Königs­städ­ten

Du möch­test dir auch unse­re Berich­te zu den ande­ren drei Königs­städ­ten anse­hen? Bit­te schön, hier ent­lang: