Rabat ist die moder­ne Haupt­stadt Marok­kos und gleich­zei­tig eine der vier Königs­städ­te. Wel­che Sehens­wür­dig­kei­ten sie bie­tet und wei­te­re nütz­li­che Infos ver­ra­ten wir in die­sem Bericht.

Von Mar­ra­kesch nach Rabat

Nach­dem wir Mar­ra­kesch besich­tigt haben, geht es mit dem Zug wei­ter nach Rabat. Die Zug­fahrt ist lang und ent­spannt, außer dass wir uns etwas an unse­ren Snack-Nüss­chen über­fres­sen pas­siert nicht beson­de­res…

Marcus im Zugabteil

Kom­for­ta­bel mit dem Zug von Mar­ra­kesch nach Rabat

Der Bahn­hof Rabat-Vil­le ist modern, wie alle Bahn­hö­fe in Marok­ko. Direkt dane­ben hält eine eben­so moder­ne Tram, mit der wir bequem bis zum Tor Bab Chel­lah der Medi­na Rabats fah­ren. Dort suchen wir unse­re vor­ge­buch­te Unter­kunft, die in einer klei­nen, über­dach­ten Neben­gas­se liegt.

In der Medi­na von Rabat geht es wesent­li­cher unauf­ge­reg­ter zu als in Mar­ra­kesch. Es gibt natür­lich auch die Händ­ler, die Babu­schen, Taji­nes, Tee­ge­schirr und ande­res an den Mann brin­gen wol­len. Sie sind jedoch erfri­schend unauf­dring­lich. Dane­ben gibt es vie­le Stän­de mit Klei­dung, Plas­tik­wa­ren und was man sonst so braucht. Wir erle­ben hier kei­ne faux gui­des, die uns irgend­wel­che Sehens­wür­dig­kei­ten zei­gen wol­len.

Gasse im Souk von Rabat

Gas­se im Souk von Rabat

Regal mit farbigen Leder-Pantoffeln

Bun­te Babu­schen für (fast) jeden Geschmack

Die Grand Mos­quée, die Gro­ße Moschee, befin­det sich direkt um die Ecke. Als Sehens­wür­dig­keit taugt sie nur bedingt, da uns als Nicht-Mos­lems der Ein­tritt unter­sagt ist. Von außen sind kaum die Ein­gän­ge aus­zu­ma­chen, zwi­schen all den Ver­kaufs­stän­den drum­her­um.

Am Abend las­sen wir uns durch die men­schen­ge­füll­ten Gas­sen der Medi­na trei­ben. Vie­le Ein­hei­mi­sche sind unter­wegs. Wir suchen uns ein Restau­rant am Mar­ché Cen­tral und genie­ßen das Essen. Danach las­sen wir uns von dem rie­si­gen Ange­bot einer der Kon­di­to­rei­en ver­füh­ren und gön­nen uns etwas Süßes zum Nach­tisch. Die Kon­di­to­rei­en schei­nen ein Erbe der fran­zö­si­schen Zeit in Marok­ko zu sein, die Küch­lein und Patis­se­ri­en sehen köst­lich aus und schme­cken auch so.

Kleines Stück Schokoladentorte

Schmeckt so köst­lich, wie es aus­sieht

Die Chel­lah von Rabat

Quer durch das Regie­rungs­vier­tel mit Ver­wal­tungs­ge­bäu­den und Bot­schaf­ten lau­fen wir am nächs­ten Mor­gen Rich­tung Chel­lah. Die­se Sehens­wür­di­ge­keit ist der ältes­te Kern Rabats. Hier sol­len schon die Kar­tha­ger und spä­ter die Römer ihre Sied­lung errich­tet haben. Sala, wie die Sied­lung damals hieß war die süd­lichs­te Kolo­nie des Römi­schen Reichs.

Turm einer Moschee zwischen Ruinen und Bäumen

In der Chel­lah

Als die Bevöl­ke­rung wuchs und die Chel­lah im 10. Jahr­hun­dert zu klein wur­de, bau­ten die Ber­ber eine neue Fes­tung, die heu­ti­ge Kas­bah Ouda­ya, und die Chel­lah wur­de bedeu­tungs­los.

Doch zum Glück gab es eine hei­li­ge Quel­le, an der man eine Zaouia, ein reli­giö­ses Zen­trum erbau­te. Rund um die mer­i­ni­di­sche Moschee ent­stan­den die Grä­ber der Gläu­bi­gen und Gelehr­ten, die wir noch heu­te bewun­dern kön­nen. Die Nekro­po­le ist von einer gewal­ti­gen Mau­er umge­ben. Durch ein ein­drucks­vol­les Tor gelan­gen wir hin­ein.

Große Mauer mit Türmen und Tor

Eine mäch­ti­ge Mau­er umgibt die Chel­lah von Rabat

Schil­der wei­sen den Weg durch das Gelän­de. Ein wil­der Gar­ten wuchert um die Moschee und die zuge­wach­se­nen Grä­ber. Über­all nis­ten Stör­che auf den Mau­ern und in den hohen Bäu­men. Es ist ein klei­nes, stil­les Para­dies. Wir lau­fen auf schma­len Wegen durch die Anla­ge und ent­de­cken sowohl mer­i­ni­di­sche Grä­ber als auch exo­ti­sche Blü­ten.

Säulen und Rundbögen

Rui­ne einer Moschee in der Chel­lah

Drei Grabstellen

Mer­i­ni­di­sche Grä­ber

Zwei Störche flattern umeinander herum

Fide­le Stör­che

Die ver­blei­ben­den römi­schen Rui­nen der Chel­lah fin­den wir nicht sehr beein­dru­ckend. Dafür ver­zau­bert uns der Rest umso mehr. Unser Fazit: eine Top-Sehens­wür­dig­keit in Rabat!

  • Öff­nungs­zei­ten: täg­lich 8:30 bis 18:00 (im Win­ter 17:30)
  • Ein­tritt: 10 Dir­ham

Die Kas­bah Ouda­ya

Die Kas­bah Ouda­ya nord­öst­lich der Medi­na ist der male­rischs­te Teil von Rabat. Sie liegt dort, wo der Fluss Bou­reg­reg in den Atlan­tik mün­det.

Mit vielen Ornamenten verziertes Tor

Das Tor zur Kas­bah des Ouya­des

Ein mäch­ti­ges, pracht­voll ver­zier­tes Tor, das Bab al Kebir führt in die Kas­bah. Es war frü­her der Ein­gang zum Sul­tans­pa­last. Ein wei­te­rer Tor­bo­gen führt auf die Haupt­stra­ße der Kas­bah. Wir bli­cken erstaunt auf blau-weiß gestri­che­ne Häu­ser und füh­len uns fast nach Grie­chen­land ver­setzt.

Zunächst müs­sen wir aber einen hart­nä­cki­gen Faux Gui­de abwim­meln, der uns unbe­dingt durch das Gas­sen­ge­wirr füh­ren und die Sehens­wür­dig­kei­ten zei­gen möch­te. Er ist wirk­lich sehr hart­nä­ckig, erst als ich böse wer­de, lässt er uns in Ruhe. Puh!

Schmale Gasse mit blau und weiß gestrichenen Häuserwänden

In der Kas­bah domi­nie­ren die Far­ben Blau und Weiß

Befestigte Mauer und Wachtürme um die Terrasse

Ter­ras­se mit Blick auf den Atlan­tik

Wir strei­fen durch die ver­win­kel­ten, blau-wei­ßen Gas­sen und lan­den schließ­lich auf einer gro­ßen Ter­ras­se. Hier haben wir einen wei­ten Aus­blick auf den Atlan­tik, auf Salé am gegen­über­lie­gen­den Ufer des Bou­reg­reg und auf den Fried­hof unter­halb der Kas­bah.

Als nächs­tes spa­zie­ren wir durch die Gäss­chen auf der ande­ren Sei­te der Haupt­ach­se und suchen den Pira­ten­turm. Rabat hat näm­lich vie­le Jahr­hun­der­te hin­durch sei­nen Reich­tum durch Pira­te­rie ver­dient. Die mit Gold, Sil­ber, Skla­ven und ande­ren wert­vol­len Gütern bela­de­nen Schif­fe, die hier vor­bei kamen, waren eine leich­te und will­kom­me­ne Beu­te. Die­se Erwerbs­tä­tig­keit stell­ten die Ein­woh­ner erst im 19. Jahr­hun­dert end­gül­tig ein.

Mann mit Saiteninstrument sitzt auf Teppich auf der Gasse

Stra­ßen­mu­si­ker in der Kas­bah von Rabat

In einer Sack­gas­se, die am Fluss endet, steht eine Frau in ihrer Haus­tür und grüßt uns freund­lich. Als wir auf dem Rück­weg wie­der vor­bei­kom­men, spricht sie uns an: Wo wir her­kä­men, wie es uns gefie­le… Ob wir von ihrer Dach­ter­ras­se aus den schö­nen Blick auf den Fluss sehen woll­ten? Ja, wol­len wir und so stei­gen wir zwei Stock­wer­ke hin­auf zur Ter­ras­se, wo wir einen Platz ange­bo­ten bekom­men und tat­säch­li­chen einen wun­der­schö­nen Aus­blick haben.

Wir bekom­men süßen Minz­tee ser­viert. Die Frau erzählt, sie wür­den auch Zim­mer ver­mie­ten und über­reicht uns ihre Kar­te. Nett hier, aber wir haben ja schon ein Zim­mer. Als wir uns ver­ab­schie­den und bedan­ken, bekom­men wir die Rech­nung ser­viert: 50 Dir­ham ver­langt die Dame für den Tee, ein unver­schäm­ter Preis! Es bleibt uns nichts übrig, als zäh­ne­knir­schend zu zah­len und das Gan­ze als Erfah­rung abzu­bu­chen. Die Visi­ten­kar­te las­se ich jedoch in den Blu­men­topf vor der Haus­tür der geschäfts­tüch­ti­gen Frau fal­len.

Wir schüt­teln das unschö­ne Erleb­nis ab. Wei­ter las­sen wir uns durch die Gäss­chen trei­ben, bis wir auf das Café des Mau­res sto­ßen. Hier sitzt man auf einer blau geka­chel­ten Ter­ras­se an ein­fa­chen Holz­ti­schen mit Blick über den Bou­reg­reg und die Schiff­chen, die zwi­schen Salé und Rabat hin- und her­fah­ren. Der Tee kos­tet 10 Dir­ham, ein Händ­ler bie­tet köst­li­ches, süßes Gebäck auf einem Tablett an. Vie­le der Gäs­te sind offen­sicht­lich Ein­hei­mi­sche. Ein schö­nes Plätz­chen!

Blaue Tischchen und Hocker auf der Terrasse des Cafés

Café des Mau­res

Teller mit angebissenen Plätzchen und zwei Gläser Minztee

Lei­der fie­len wir erst über die Lecker­chen her, bevor wir auf die Idee kamen, ein Foto zu machen…

Der Jar­din Anda­lu­si­en

Durch wei­te­re schma­le Gäss­chen ist es nicht weit zur nächs­ten Sehens­wür­dig­keit, dem Jar­din Anda­lu­si­en. Die hüb­sche Gar­ten­an­la­ge wur­de zusam­men mit dem sich anschlie­ßen­den Palast im 17. Jahr­hun­dert errich­tet. Heu­te befin­det sich in dem pracht­vol­len Gebäu­de das Musée des Ouda­yas, in dem vor allem Schmuck aus allen Zeit­al­tern bewun­dert wer­den kann. Auch der Palast soll sehr sehens­wert sein. Da wir uns nicht so sehr für Schmuck inter­es­sie­ren, haben wir ihn nur von außen bestaunt.

Grüner Garten von Burgmauer umgeben

Im Jar­din Anda­lu­si­en

Strelitzienblüte im Jardin Andalusien

Stre­lit­zi­en­blü­te im Jar­din Anda­lu­si­en

Dafür genie­ßen wir lie­ber den Son­nen­schein und fla­nie­ren durch die Park­an­la­ge mit den üppi­gen Pflan­zen. Über­all tur­nen klei­ne Kätz­chen her­um, sehr zum Ent­zü­cken der Tou­ris­ten.

Nach­dem wir genug lust­wan­delt haben, wen­den wir uns der nächs­ten Sehens­wür­dig­keit von Rabat zu, dem Hassan-Turm

Der Hassan-Turm

Über die Cor­ni­che, die Ufer­pro­me­na­de mit schi­cken Restau­rants lau­fen wir von der Kas­bah des Ouda­yas zum Quar­tier Hassan.

Bunte Fischerboote

Male­ri­sche Böt­chen an der Cor­ni­che

Großer viereckiger Turm

Der Hassan Turm

Schon von wei­tem ist der gigan­ti­sche Turm zu erken­nen. Ende des 12. Jahr­hun­derts hat­te Sul­tan Yous­souf al Man­sour die Idee, die größ­te Moschee der Welt zu errich­ten. Als der Sul­tan starb, wur­den die Bau­ar­bei­ten jedoch ein­stellt. Was bis heu­te blieb, ist der Hassan-Turm und eine rie­si­ge Flä­che mit Säu­len­so­ckeln. Dadurch erhal­ten wir einen Ein­druck von der Aus­deh­nung der geplan­ten Moschee.

Fläche mit Säulensockeln vor dem Turm

Hier soll­te die Moschee ent­ste­hen

Der Hassan-Turm, der an sich schon sehr beein­dru­ckend erscheint, ist nur die unte­re Hälf­te des Mina­retts, das dop­pelt so hoch wer­den soll­te. Im Inne­ren ist eine Ram­pe, damit der Muez­zin nach oben rei­ten konn­te. Gab ja noch kei­ne Laut­spre­cher im 12. Jahr­hun­dert…

Hier befin­den wir ganz in der Nähe der nächs­ten Sehens­wür­dig­keit, dem Mau­so­le­um der Königs­fa­mi­lie, das hier in der Haupt­stadt errich­tet wur­de.

Das Mau­so­le­um in Rabat

Als wir ankom­men, haben wir das Glück, die Wach­ab­lö­sung vor den Toren des Mau­so­le­ums zu sehen. Berit­te­ne Wachen in far­ben­präch­ti­gen Uni­for­men wech­seln in einem aus­ge­klü­gel­tem Ritu­al die Plät­ze.

Berittene Wachen in rot-weißen Uniformen

Die Wach­ab­lö­sung vor dem Mau­so­le­um

Berittener Wachpfosten steht vor dem Tor

Fer­tig!

Auch vor dem eigent­li­chem Mau­so­le­um ist vor jedem der vier Ein­gän­ge ein Wach­pos­ten in roter Unform mit wei­ßem Umhang auf­ge­stellt. Der am Haupt­ein­gang, wo die Mehr­zahl der Besu­cher ein- und aus­ge­hen, guckt grim­mig und unnah­bar. An einem der Sei­ten­ein­gän­ge tref­fe ich dafür auf einen freund­li­chen Wach­mann, der bereit­wil­lig fürs Foto posiert.

Quadratischer Bau mit grüner Kuppel

Das könig­li­che Mau­so­le­um

Junger Mann in roter Uniform mit weißem Umhang

Wach­mann vor dem Mau­so­le­um

Das Mau­so­le­um ist eine groß­ar­ti­ge Sehens­wür­dig­keit und in fast unvor­stell­ba­rer Pracht aus­ge­stat­tet. Edels­te Mate­ria­li­en, wie Mar­mor und Onyx wur­den ver­wen­det. Die Kup­pel ist über und über mit Gold ver­ziert. In der Mit­te domi­niert der gewal­ti­ge Sarg von Moham­med V. Zwei klei­ne­re Sär­ge an den Sei­ten sind die von Hassan II. und sei­nem Bru­der Mou­lay Abdal­lah. Ein den Koran stu­die­ren­der Imam sitzt dabei und ist ver­mut­lich für das See­len­heil der Königs­fa­mi­lie ver­ant­wort­lich.

Raum mit drei Sarkophagen

Das Inne­re des Mau­so­le­ums

Muse­en in Rabat

Die fol­gen­den Muse­en in Rabat haben wir nicht sel­ber besucht. Muse­en fin­den auf unse­rer Lis­te der Sehens­wür­dig­kei­ten nur sel­ten Platz. Für alle, die mehr an Kunst und Kul­tur inter­es­siert sind als wir, lis­te ich sie hier auf:

  • Musée des Ouda­yas im Jar­din Anda­lu­si­en zeigt Schmuck aus vie­len Epo­chen. Geöff­net täg­lich außer Diens­tag von 9:30 bis 16:30. Ein­tritt 10 Dir­ham
  • Musée Moham­med VI d’Art Moder­ne et Con­tem­porain (MMVI), Av. Mou­lay al Hassan, Ecke Av. All­al Ben Agd­al­lah. Ein hoch­mo­der­nes Gebäu­de, das Bil­der und Skulp­tu­ren der letz­ten 100 Jah­re zeigt. Täg­lich außer Diens­tag 10 – 18 Uhr, Ein­tritt 30 Dir­ham, mit Son­der­aus­stel­lung 40 Dir­ham

    Weißer Bau mit Arkaden

    Das Muse­um MMVI von außen

  • Musée Archéo­lo­gi­que, Rue al Bahri. Römi­sche Fund­stü­cke wie Büs­ten, Kera­mi­ken, prä­his­to­ri­sche Fels­zeich­nun­gen. Täg­lich außer Diens­tag 9:30 bis 16:30 Uhr, Ein­tritt 10 Dir­ham.

Emp­feh­lens­wer­te Restau­rants und Cafés in Rabat

  • Piz­za Ric­ca, am Mar­ché Cen­tral. Für alle, die mal eine Pau­se von Taji­ne und Cous­cous haben möch­ten, gibt es hier lecke­re Holz­ofen-Piz­za.
  • Restau­rant Apri­cot an der Cor­ni­che. An der Ufer­pro­me­na­de des Bou­reg­reg reiht sich ein Fisch­re­stau­rant ans nächs­te. Wir haben das Apri­cot gewählt und her­vor­ra­gen­den Fisch gespeist.
  • Café 7ième Art, Bv. All­al Ben Abdal­lah. Wun­der­schö­nes Gar­ten­re­stau­rant mit ein­fa­chen Gerich­ten und freund­li­chem Per­so­nal. Die Sar­di­nen-Taji­ne ist sehr emp­feh­lens­wert.
  • Café des Mau­res, in der Kas­bah des Ouda­yas. Ein­fa­ches Café, du sitzt an blau­ge­stri­che­nen Holz­ti­schen, schlürfst fri­schen Minz­tee und genießt die Aus­sicht über den Fluss. Sehr gechillt, vie­le jun­ge Leu­te.
  • Café et Patis­se­rie Majes­tic, 14 Bv. All­al Ben Abdal­lah. Rie­si­ge Aus­wahl an Tört­chen und guter Kaf­fee.
  • Mar­ché Cen­tral: Hier gibt es meh­re­re Patis­se­ri­en, in denen man Küch­lein und Tört­chen zum Mit­neh­men kau­fen kann.

Infos zu Rabat

  • Flug: Rabat hat zwar einen klei­nen Flug­ha­fen, der aber inter­na­tio­nal nicht ange­flo­gen wird. Der nächs­te inter­na­tio­na­le Air­port ist Casa­blan­ca.
  • Zug: Von Mar­ra­kesch, Fes, Tan­ger und Casa­blan­ca aus erreichst du Rabat pro­blem­los mit dem Zug. Die Züge ver­keh­ren meist stünd­lich. Willst du dich mit dem Taxi zu dei­ner Unter­kunft fah­ren las­sen, steigst du schon in Rabat-Agdal aus, da du hier wesent­lich leich­ter ein Taxi bekommst als am zen­tra­len Bahn­hof Rabat-Vil­le. Von Rabat-Vil­le aus kannst du leicht mit der Tram zur Medi­na kom­men.
  • Bus: Der Bus­bahn­hof liegt außer­halb der Stadt Rich­tung Casa­blan­ca. Ein Stück wei­ter liegt der CTM-Bus­bahn­hof, wo es etwas mehr Ser­vice gibt. Bus­se ver­keh­ren von und nach vie­len Desti­na­tio­nen in Marok­ko. Vom Bus­bahn­hof gelangst du mit den Stadt­bus­sen 17, 30, 41 und 46 in die Stadt, wenn du kein Taxi neh­men möch­test.
  • Nah­ver­kehr: Die Tram hat zwei Lini­en, die bei­de in die Nach­bar­stadt Salé fah­ren und auf ver­schie­de­nen Rou­ten durch das Zen­trum Rabats ver­keh­ren. Vom Bahn­hof aus nimmst du die Linie 1 Rich­tung Hay Kari­ma und steigst nach einer Sta­ti­on an der Place Al Joula­ne in die Linie 2 Rich­tung Hôpi­tal Mou­lay Yous­sef um. So kommst du zur Medi­na. Die Tickets kos­ten 6 Dir­ham und sind an Auto­ma­ten oder Ver­kaufs­ki­os­ken an der Hal­te­stel­le erhält­lich. Über­sicht­li­che Lini­en­plä­ne erleich­tern dir die Über­sicht, wenn du wei­te­re Fahr­ten planst.

    Moderne Straßenbahn

    Eine moder­ne Tram fährt durch Rabat

  • Unter­kunft: Unse­re Unter­kunft lag ruhig und zen­tral in der Medi­na und bot ein rie­si­ges Zim­mer. Lei­der war der Ser­vice recht man­gel­haft. Wir stan­den zwei­mal mor­gens vor ver­schlos­se­ner Tür, als es Früh­stück geben soll­te, weil der Ange­stell­te sich ver­spä­te­te. Auch die Qua­li­tät des Früh­stücks, als es end­lich ser­viert wur­de, ließ zu wün­schen übrig. Daher brei­ten wir den gnä­di­gen Man­tel des Schwei­gens über die­ses Eta­blis­se­ment und emp­feh­len dir eine eige­ne Suche bei Boo­king*.

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Unse­re Berich­te über die ande­ren Königs­städ­te in Marok­ko:

Hier fin­dest du unse­re Rei­se­be­rich­te zu den rest­li­chen drei Königs­städ­ten:

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