Wie wir unse­re Besich­ti­gung der Tem­pel und Pago­den in Bagan gestal­te­ten, was wir alles erleb­ten und wie eine Sil­ves­ter­fei­er in Bagan ist, erfährst du in die­sem Bericht.

Mit dem Titel habe ich etwas unter­trie­ben. Bagan hat näm­lich auf vier­zig Qua­drat­ki­lo­me­tern über 3400 Monu­men­te: Tem­pel, Klös­ter, Stu­pas und Schrei­ne. Also reich­lich mehr, als wir in drei Tagen besich­ti­gen kön­nen. Das Are­al ist eine der beein­dru­ckends­ten Kul­tur­zeug­nis­se in Asi­en.

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Anrei­se nach Bagan

Der Bus­bahn­hof in Pyayvon wo aus wir unse­re Rei­se nach Bagan star­ten, ist eine klei­ne stau­bi­ge Stra­ße. Zwei Mini­bus­se ste­hen zum Bela­den bereit. Einer hat ziem­lich abge­fah­re­ne Rei­fen, ich erin­ne­re mich an den Jeep, mit dem wir durch die Uyu­ni-Wüs­te in Boli­vi­en gefah­ren sind.

Eine Frau winkt uns zu, auf klei­nen Plas­tik­stüh­len zwi­schen den Bus­sen zu war­ten. Wir schau­en beim Ver­la­den unse­res Gepäcks zu. Es wird fach­ge­recht auf dem Dach ver­zurrt. Zum Glück ist unser Bus der mit gutem Rei­fen­pro­fil.

Dann heißt es ein­stei­gen. Die Air­con besteht wie­der aus geöff­ne­ten Fens­tern, und beim schar­fen Brem­sen oder Beschleu­ni­gen rutscht die Sitz­bank in ihrer Längs­ver­stel­lung nach vorn oder hin­ten. Na ja, es gibt Schlim­me­res. Nach drei­ein­halb Stun­den gibt es eine Mit­tags­pau­se an einem Restau­rant.

Blick aus dem vorderen Fenster des Kleinbusses nach Bagan.

Im Klein­bus nach Bagan.

Fast acht Stun­den inklu­si­ve der Mit­tags­pau­se benö­tigt der Mini­bus für die Stre­cke von Pyay nach Bagan.

Ankunft in der Stadt der 1000 Tem­pel

Bagan besteht aus drei Orts­tei­len: dem wirt­schaft­li­chen Zen­trum Nyaung U, dem alten Zen­trum Alt-Bagan (dort lie­gen die bedeu­tends­ten Tem­pel) und dem recht jun­gen Neu-Bagan.

Nach­mit­tags kom­men wir am Bus­bahn­hof in Bagan im Orts­teil Nyaung U an. Bes­ser gesagt, 200 Meter vor dem Bus­bahn­hof. Dort wer­den wir Tou­ris­ten, neben uns noch zwei Schwei­zer aus dem Bus gelas­sen und unser Gepäck wird abge­la­den. War­um hal­ten wir nicht direkt im Bus­bahn­hof? Kei­ne Ant­wort.

Dafür umkreist uns ein Taxi­fah­rer, der uns für 10.000 Kyat zu unse­rem Hotel in Bagan brin­gen will. Nein dan­ke, zu teu­er. Selbst auf die 8000 Kyat las­sen wir uns nicht ein, spricht doch der aktu­el­le Rei­se­füh­rer von einem Preis von 5.000 Kyat für die Taxi­fahrt. Wir schnal­len die Ruck­sä­cke auf und tra­ben zum Bus­bahn­hofs-Gebäu­de. Dort gehen die Ver­hand­lun­gen ums Taxi wie­der los. Und sie­he da, es wird genickt: 5000 Kyat, ok. Zur Abwechs­lung wer­den wir mal mit einem geschlos­se­nen PKW trans­por­tiert,

Bei der Ein­fahrt in den Ort bezahlt man pro Per­son 25.000 Kyat (ent­spricht 20 US$) Ein­tritt.  Der Ein­tritt gilt für alle zu besich­ti­gen­den Tem­pel und hat fünf Tage Gül­tig­keit. Wir erhal­ten eine Über­sichts­kar­te, auf der die Tem­pel von Bagan ein­ge­zeich­net sind.

Wir che­cken im Hotel ein, die Ange­stell­ten sind sehr freund­lich, unser Zim­mer ist groß und schön. Wie immer in Myan­mar, packen sich zwei Ange­stell­te unse­re Ruck­sä­cke und schlep­pen sie auf unser Zim­mer.

Vergoldete Pagode mit großer Kuppel.

Shwe­zi­gon-Pago­de in Bagan.

Die Son­ne geht schon unter, als wir uns auf den Weg machen, den Ort zu erkun­den. Durch vie­len Pago­den ist Bagan ein Tou­ris­ten­ma­gnet. Es gibt die bekann­ten Bal­lon­fahr­ten, bei denen man zum Son­nen­auf­gang über die mär­chen­haf­te Land­schaft schwebt. Ein teu­res Ver­gnü­gen, aber das möch­ten wir machen. Doch unse­re kurz­fris­ti­ge und spon­ta­ne Pla­nung fällt uns hier auf die Füße. Lei­der sind die Bal­lon­fahr­ten für die nächs­ten zwei Wochen aus­ge­bucht.

Wir schau­en uns den Ort in der Däm­me­rung an. Obwohl Bagan ein grö­ße­rer Tou­ris­ten­ort ist, sind die Stra­ßen holp­rig und die weni­gen Bür­ger­stei­ge hoch und löch­rig. Außer­dem wird es abends kühl, anders als vor­her in Pyay oder Yan­gon.

Zu Fuß zu den ers­ten Tem­peln

Am nächs­ten Tag star­ten wir eine Besich­ti­gungs­tour zu Fuß. In der Nähe des Orts gibt es genug Tem­pel anzu­gu­cken.

Direkt im Ort steht die ver­gol­de­te Shwe­zi­gon-Pago­de. Sie ist eine der ältes­ten Pago­den in Bagan. Mit die­sem Tem­pel begann erst­mals ein eigen­stän­di­ger arch­tik­to­ni­scher Stil. Über­all fun­kelt und glit­zert es. Auch hier, wie so oft in Myan­mar, wer­den wir von Ein­hei­mi­schen um ein gemein­sa­mes Foto gebe­ten.

Gina mit drei Einheimischen in der Shwezigon-Pagode.

Foto­shoo­ting in der Shwe­zi­gon-Pago­de.

Tat­säch­lich wer­den an den bekann­te­ren Tem­peln Bus­la­dun­gen von Tou­ris­ten aus­ge­kippt, die sich in die Tem­pel ergie­ßen. Par­al­lel dazu gibt es auch die Händ­ler, die sich um die Tem­pel scha­ren und Hand­werks­kunst, Post­kar­ten, Klei­dung oder Lecke­rei­en ver­kau­fen. Spät­nach­mit­tags ver­las­sen die Bus­se Bagan wie­der und es wird ruhi­ger.

Blick durch Torbogen auf Tempeleingang mit vielen Touristen.

Tou­ris­ten vor einem der belieb­ten Tem­pel.

Nach­dem wir unse­re Tem­pel-Besich­ti­gun­gen für heu­te abge­schlos­sen haben, gehen wir in den Ort, um unse­re Wei­ter­rei­se zu sichern. Wir kau­fen an einem Kiosk Fahr­kar­ten für das Schiff von Bagan nach Man­da­lay für den ers­ten Janu­ar. Die Tickets sind nicht bil­lig und mit Visa-Kar­te zah­len geht nicht.

Ok, wir müs­sen erst am Geld­au­to­ma­ten Geld holen. Der Kiosk-Besit­zer erklärt uns kurz, wo wir am bes­ten Geld holen kön­nen und zeigt dann auf sei­nen E‑Scooter: Hier, fahr damit zum Geld­au­to­ma­ten, geht schnel­ler. Was für ein Ser­vice! Wäh­rend Gina auf einem Stuhl im Kiosk Platz nimmt, schwin­ge ich mich auf den Rol­ler und fah­re Geld holen.

Auf dem Markt

Ein Muss für uns ist auch hier ein Besuch auf dem Markt. Wir stau­nen immer wie­der über uns unbe­kann­tes Obst und Gemü­se. In den schumm­ri­gen Markt­hal­len sit­zen oder schla­fen die Markt­frau­en auf den Tischen. Fremd­ar­ti­ge Gerü­che zie­hen durch unse­re Nasen, es wird geru­fen, geschwatzt und gelacht. Drau­ßen wer­den Waren ver­la­den, Rol­ler und klei­ne Last­wa­gen knat­tern unüber­hör­bar. Es gibt unglaub­lich vie­le Foto­mo­ti­ve. Gina wird an einem Stand von einer Markt­frau ange­spro­chen und lässt sich von ihr Tha­na­ka auf die Wan­gen auf­tra­gen.

Marktfrauen sitzen auf dem Boden vor ihrer Ware.

Markt­frau­en in Bagan.

Frau trägt Thanaka auf Ginas Wangen auf.

Tha­na­ka-Pas­te ist ein Uni­ver­sal-Schön­heits­mit­tel in Myan­mar.

Spä­ter am Tag gön­nen wir uns eine Mas­sa­ge. Die­se ist ganz anders als die uns bekann­ten Thai-Mas­sa­gen, nicht so schmerz­haft. Das Gan­ze fin­det in einer sehr ein­fa­chen Bam­bus-Hüt­te statt, die auch die Woh­nung der Mas­seu­rin zu sein scheint.

Frau steht vor Bretterhütte.

Die ein­fa­che Hüt­te ist der Mas­sa­ge-Salon.

Mit dem Elek­trorol­ler zu den Tem­peln von Bagan

Am nächs­ten Tag erwei­tern wir unse­ren Akti­ons­ra­di­us, um mehr Tem­pel sehen zu kön­nen. Wir mie­ten uns einen Elek­trorol­ler. Die Rol­ler sind schnell, bis 50 km/h, die Bat­te­rie hält einen gan­zen Tag und für umge­rech­net nicht mal sechs Euro ist man bequem unter­wegs. Gina ent­deckt, wie kom­for­ta­bel der von vie­len Asia­tin­nen vor­ge­mach­te Damen­sitz auf dem Rol­ler ist.

Zwei junge Frauen auf dem Motorroller, die hintere im Damensitz.

Die Mädels machen es vor: Damen­sitz auf dem Rol­ler.

Es gibt noch eini­ge der Haupt­at­trak­tio­nen zu besich­ti­gen. Ende August 2016 hat ein hef­ti­ges Erd­be­ben vie­le Tem­pel in Bagan beschä­digt. Wir sehen also eini­ge der Tem­pel im Zustand der Repa­ra­tur oder mit Stütz­kor­sett ver­se­hen.

Ein berühm­ter Tem­pel ist der Anan­da-Tem­pel. Von außen in hel­lem Stein gestal­tet, stellt das Inne­re einen dunk­len Kon­trast dar und wirkt wie eine Grot­te. 10 Meter hohe Bud­dha-Sta­tu­en ste­hen dar­in.

Helle Fassade mit Steinlöwen des Ananda-Tempel in Bagan.

Anan­da-Tem­pel in Bagan.

Der That­by­in­nyu-Tem­pel ist der höchs­te Tem­pel Bagans. Er ragt 61 Meter in die Höhe. Die­ser Tem­pel gehört zur Mitt­le­ren Peri­ode von Bagan. Im Gegen­satz zu den älte­ren Pago­den wie der Anan­da-Tem­pel wird das Inne­re durch meh­re­re Fens­ter licht­durch­flu­tet.

Tempelfassade mit Tür und Türmchen.

Sehr beein­dru­ckend: That­by­in­nyu-Tem­pel.

Sehr mas­sig wirkt der Dham­ma­yangyi-Tem­pel. Sein Erbau­er galt als grau­sa­mer König, der sogar sei­nen Vater ermor­den ließ. Auch hier scha­ren sich die Tou­ris­ten und die Händ­ler von bun­tem Sou­ve­nir­kram.

Sandfarbene Fassade des Tempels.

Die Ein­gangs­fas­sa­de des Dham­ma­yangyi-Tem­pels.

Der Man­u­ha-Tem­pel fällt durch sei­ne rie­si­gen Bud­dha­sta­tu­en auf, die förm­lich in das Gebäu­de hin­ein­ge­quetscht wur­den. Dane­ben ist kaum noch Platz für die Besu­cher des Tem­pels. Der Erbau­er hat die Enge des Tem­pels so geplant, um damit sei­ne Gefan­gen­schaft zu the­ma­ti­sie­ren.

Gesicht eines liegenden Buddhas.

Gro­ßer Bud­dha auf engem Raum.

Einen ziem­lich hohen und stei­len Tem­pel dür­fen wir bestei­gen, von der Höhe aus hat man einen herr­li­chen Aus­blick über wei­te­re, wie Pil­ze aus dem Boden her­aus­ra­gen­de Tem­pel. Eine klei­ne Ent­schä­di­gung für die ent­gan­ge­ne Bal­lon­fahrt.

Gina klettert auf steiler Tempel-Kuppel.

Tem­pel­klet­tern ist nicht unge­fähr­lich.

Was uns in Asi­en immer beglei­tet: einen Tem­pel, in dem sich ein Bud­dha befin­det, darf man nur bar­fuß betre­ten. Am ein­fachs­ten geht das natür­lich mit Flip­flops. Raus aus den Puschen, rein in die Puschen. Beim Rol­ler­fah­ren hab ich lie­ber fes­te Schu­he an, da heißt es unge­fähr zehn mal am Tag Schu­he aus, Socken aus, Socken an, Schu­he an.

sitzende Buddhafigur in einem Tempel in Bagan.

Bud­dha in einem der ein­sa­men Tem­pel.

Sil­ves­ter in Bagan

Dann ist auch schon Sil­ves­ter. Wir haben Lust, irgend­wo hin­zu­ge­hen und ins neue Jahr zu fei­ern. Obwohl wir am nächs­ten Mor­gen um fünf Uhr am Hafen sein müs­sen, um das Boot nach Man­da­lay zu bestei­gen. Schlech­te Pla­nung, aber was soll’s… Wir schau­en uns an die­sem Tag noch ein paar Tem­pel in der Nähe an und sind erstaunt, dass wir die ein­zi­gen Besu­cher dort sind.

Bei der unüber­seh­ba­ren Anzahl der Tem­pel ist es trotz des gro­ßen Andrangs der Besu­cher leicht, wenig fre­quen­tier­te Bau­wer­ke zu fin­den. So kön­nen wir in aller Ruhe die Atmo­sphä­re der Pago­den auf sich wir­ken las­sen.

Weißer Stupa mit flankierenden Steinlöwen.

Ein­sa­mer Tem­pel mit­ten in der Stadt.

Nach­mit­tags machen wir unse­ren per­sön­li­chen Jah­res­rück­blick und schwel­gen in Erin­ne­run­gen vom Beginn unse­rer Welt­rei­se. Abends gehen wir zum Essen in ein Restau­rant und fei­ern dort ins neue Jahr hin­ein. Das Restau­rant wird von einer Deut­schen zusam­men mit ihrem myan­ma­ri­schen Mann geführt. Da unser west­li­ches Sil­ves­ter in bud­dhis­ti­schen Län­dern nicht gefei­ert wird, war es gar nicht so ein­fach ein Lokal mit Sil­ves­ter­fei­er zu fin­den.

Ich las­se mich zu Cur­ry­wurst-Pom­mes hin­rei­ßen, was ich ewig nicht mehr geges­sen habe. Schmeckt ganz anders als zuhau­se, was ver­mut­lich an der myan­ma­ri­schen Wurst liegt. Bei Musik und lecke­ren Geträn­ken ver­geht der Abend auf der Ter­ras­se. Sil­ves­ter im War­men fei­ern zu kön­nen gefällt uns immer sehr gut. Um Mit­ter­nacht sto­ßen wir mit Sekt an und freu­en uns auf unse­re wei­te­re Rei­se, die noch vor uns liegt.

Gegen halb zwei nachts keh­ren wir gut gelaunt zum Hotel zurück. Erstaunt stel­len wir fest, dass das Tor vor dem Hotel ver­schlos­sen ist. Kurz ent­schlos­sen klet­te­re ich über die Mau­er. Zum Glück ist die Tür zum Hotel nicht ver­schlos­sen. In der Lob­by liegt der Nacht­por­tier auf einer Lie­ge mit­ten im Gang und schläft tief und fest. Ich wecke ihn. Wie vom Blitz getrof­fen springt der Gute auf und rennt zum Tor, um es zu öff­nen. Wir brau­chen die Nacht also nicht im Frei­en zu ver­brin­gen.

Nur zwei­ein­halb Stun­den spä­ter sind wir schon wie­der auf den Bei­nen. Um fünf kommt das Taxi, es soll uns zum Hafen brin­gen. Wie­der müs­sen wir den Nacht­por­tier wecken. Weit und breit ist kein Taxi zu sehen. Wie es wei­ter­geht, erfahrt ihr im nächs­ten Arti­kel: Mit dem Schiff von Bagan nach Man­da­lay.

Unse­re Tipps für Bagan

  • Anrei­se: Von Pyay kannst du nur mit dem Mini­bus anrei­sen. Von Yan­gon und von Man­da­lay ver­keh­ren gro­ße Rei­se­bus­se nach Bagan, von Man­da­lay kannst du zudem das Schiff neh­men. Außer­dem ist Bagan auch mit dem Flug­zeug erreich­bar.
  • Unter­kunft: Wir waren im Roy­al Dia­mond Motel*. Es liegt an der Stra­ße zum Bus­bahn­hof und ist etwa 15 Minu­ten zu Fuß vom Zen­trum von Nyaung U ent­fernt. Unser Zim­mer war groß, das Per­so­nal sehr freund­lich. Das Früh­stück wird auf der Dach­ter­ras­se ser­viert. Es gibt west­li­ches Früh­stück (Toast, Mar­me­la­de, Ei und Früch­te) oder bir­ma­ni­sches Früh­stück mit Reis, Nudeln und Bei­la­gen.
  • Tem­peleti­ket­te: Oben habe ich es schon erwähnt: Schu­he und Strümp­fe aus, bevor du einen Tem­pel betrittst. Meist lässt du die Schu­he ein­fach vor dem Tem­pel ste­hen, manch­mal gibt es ein Schuh­ge­stell. In grö­ße­ren Tem­peln kannst du die Schu­he gegen eine Gebühr abge­ben. Willst du an einem ande­ren Tem­pel­aus­gang wei­ter, pack dei­ne Schu­he ein­fach in eine mit­ge­brach­te Tüte und nimm sie mit. Außer­dem soll­test du Schul­tern, Ober­ar­me und Knie bedeckt haben.
  • Auf Tem­pel klet­tern: Bit­te ach­te dar­auf, auf wel­che Pago­den zu stei­gen darfst. Vie­le der Tem­pel sind mitt­ler­wei­le fürs Bestei­gen gesperrt, um die Bau­sub­stanz zu schüt­zen. Respek­tie­re die­se Sper­run­gen und klet­te­re nur auf Pago­den, die deut­lich dafür frei­ge­ge­ben sind.
  • Über­all kannst du dir Fahr­rä­der oder Elek­trorol­ler aus­lei­hen. Kei­ne Angst vorm Rol­ler- oder Fahr­rad­fah­ren: Zuge­ge­ben, erst war uns der Gedan­ke ans Rol­ler­fah­ren nicht ganz geheu­er. Aber nach kur­zer Zeit gewöhnst du dich an den Fahr­stil und erkennst, dass die ande­ren Ver­kehrs­teil­neh­mer auf dich ach­ten. Eine wei­te­re Mög­lich­keit, die Tem­pel zu errei­chen ist eine Tour mit einer Pfer­de­kut­sche.
  • Ein The­ma zur Sicher­heit: In Myan­mar füh­len wir uns so sicher wie zu Hau­se. Also die ganz nor­ma­len Sicher­heits­vor­keh­run­gen wie über­all ein­set­zen. Ich tra­ge mei­ne abschließ­ba­re Pac­safe Gür­tel­ta­sche*, dort sind Geld, Kre­dit­kar­ten und Rei­se­päs­se sicher auf­be­wahrt. Kri­mi­nel­le gibt es auf der gan­zen Welt, ich ken­ne eini­ge Leu­te, die in Köln oder Düs­sel­dorf beklaut wor­den sind.
  • An den Haupt­tem­peln herrscht meist gro­ßer Andrang. Möch­test du es lie­ber etwas ruhi­ger, fährst du ein­fach wei­ter zum nächs­ten Tem­pel. Zusam­men mit der Ein­tritts­kar­te erhältst du einen Plan, auf dem die Tem­pel ver­zeich­net sind. Und wenn es von etwas im Über­fluss gibt in Bagan, dann Tem­pel!

Unser Rei­se­füh­rer für Myan­mar*
Ste­fan Loo­se Rei­se­füh­rer Myan­mar