Eine Standheizung im Camper nachrüsten – das hört sich erst mal ziemlich herausfordernd an. Tatsächlich ist es einfacher, als wir anfangs dachten. Der Einbau der Standheizung war eines der ersten Projekte, die wir beim Ausbau unseres Kastenwagens in Angriff genommen haben. Und wir waren natürlich sehr stolz, als wir es geschafft hatten.

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Brauchen wir eine Standheizung im Van?

Kurze Antwort: Ja!

Du willst es ausführlicher? Bitte sehr: Ob du eine Standheizung im Wohnmobil benötigst oder nicht, hängt in erster Linie von deinem Campingverhalten ab. Geht es nur im Hochsommer Richtung Süden, dann kannst du darauf verzichten, eine Standheizung nachzurüsten.

Anders sieht es aus, wenn deine Ziele mehr im Norden liegen und/oder du auch im Frühling und Herbst mit deinem Camper reisen möchtest. Auch wenn es tagsüber schon warm ist, kann es doch abends und nachts sehr frisch werden.

Ein weiterer Punkt ist die Feuchtigkeit, die sich bei kühlen Außentemperaturen sehr schnell im Wohnmobil bildet. Durch Heizen und Lüften bekommst du die in den Griff.

Camper mit Standheizung im Herbst.

Im Herbst ist eine Standheizung im Camper angenehm

Für uns ist klar, dass wir unseren Camper nicht nur im Sommer nutzen werden. Wir sind mit Sicherheit keine Wintercamper, aber im Frühjahr und Herbst möchten wir auch unterwegs sein. Frieren mögen wir gar nicht. So werden wir auf keinen Fall auf den Komfort verzichten, den uns eine Standheizung im Van bietet.

Welche Art Standheizung im Camper nachrüsten?

Es gibt verschiedene Arten von Standheizungen, mit denen Camper ausgerüstet werden können:

  • Gas-Standheizung
  • Diesel-Standheizung
  • elektrisches Heizgerät
  • Holzofen

Standheizung mit Gas

Die fertigen Wohnmobile haben meistens eine Gasheizung an Bord. Da dort Gas für Herd und Kühlschrank eh schon vorhanden ist, bietet es sich an, auch mit Gas zu heizen. Die Gasheizung hat den Vorteil, dass sie sehr leise ist und keine Abgase verursacht.

Zweiflammiges Gaskochfeld.

Zum Kochen nutzen wir auch Gas

Dem stehen einige Nachteile gegenüber. Wenn es kalt ist, hat die Gasheizung einen ordentlichen Verbrauch. Gasflaschen sind schwer und sperrig. Beim Ausbau des Campers spielt das Gewicht der Einbauten eine große Rolle. Willst du mit Gas heizen, solltest du damit rechnen, zwei große 11-Kilo-Gasflaschen mit dir zu führen.

Dazu kommt, dass es außerhalb Deutschlands schwierig ist, an Ersatz für eine leere Gasflasche zu kommen. Die Art der Gasflaschen und die dazugehörigen Anschlüsse sind Punkte, die der Regelungswut der EU bisher entkommen sind.

Das sind alles Gründe, die bei uns gegen eine Gasheizung im Wohnmobil sprechen. Wir haben zwar auch Gas im Camper, nutzen das aber nur zum Kochen. Das kannst du in unserem Beitrag Küche bauen im Camper nachlesen.

Standheizung mit Diesel

Die beim Nachrüsten der Standheizung meist genutzte Möglichkeit ist die Diesel-Standheizung.

Diesel ist ein Brennstoff, den du eh an Bord hast. Er ist weltweit problemlos zu bekommen.

Du brauchst keinen zusätzlichen Platz für große und schwere Gasflaschen einplanen. Die Diesel-Standheizung ist recht klein und leicht zu verbauen. Der Verbrauch ist sehr niedrig.

Nachteile der Diesel-Standheizung im Camper sind gegebenenfalls Geräusche und Abgase. Besonders beim Starten der Heizung hörst du das Gebläse deutlich. Im laufenden Betrieb ist es leiser, aber immer hörbar.

Der verbrannte Diesel muss natürlich über einen Auspuff abgeleitet werden. Dabei kann es zu einer leichten Geruchsbelästigung kommen, auch hier vor allem beim Anlaufen der Heizung.

Für uns überwiegen ganz klar die Vorteile der Diesel-Standheizung. Daher entscheiden wir uns, diese in unserem Camper nachzurüsten.

Heizen mit Strom im Camper

Der Vollständigkeit halber erwähnen wir die Möglichkeit, mit einem elektrischen Heizlüfter im Wohnmobil zu heizen. Um eine vernünftige Heizleistung zu erzielen, verbrauchen diese Geräte viel Strom. Das wird keine Bordbatterie leisten können.

Daher ist eine elektrische Heizung im Camper nur eine Option, wenn du Zugang zu Landstrom hast.

Heizen mit einem Holzofen im Van

Wenige Menschen bauen sich tatsächlich einen Holzofen in ihrem Camper ein. Das mag gemütlich sein, hat aber sehr viele Nachteile.

Du musst dich ständig um neues Brennmaterial kümmern. Es besteht eine erhöhte Brandgefahr und vor allem das Risiko, an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung zu ersticken, wenn keine ausreichende Belüftung gewährleistet ist.

Welche Leistung muss die Diesel-Standheizung im Camper haben?

Die Standheizung für den Camper gibt es mit 2 kW und 4 kW Leistung. In den allermeisten Fällen ist die 2 kW-Variante ausreichend. Bei einem Kastenwagen, der nicht mehr als 8 qm Fläche hat, reicht die kleinere Variante völlig aus.

Eine höhere Leistung solltest du wählen, wenn du ein größeres Wohnmobil hast oder planst, in richtig kalten Gegenden zu reisen. Wenn die Außentemperatur in den deutlichen Minusbereich fällt, empfiehlt der Hersteller die größere Variante.

Was dabei auch eine Rolle spielt, ist die Dämmung deines Campers. Wir haben unseren Kastenwagen rundherum mit 19 mm starkem Armaflex gedämmt (zum Bericht: Wir dämmen unseren Kastenwagen). Da wir nicht vorhaben, Skandinavien im Winter zu bereisen, reicht uns die 2 kW-Standheizung aus.

Wichtig zu wissen: es ist nicht gut für die Standheizung, wenn sie immer nur unter geringer Last heizt, weil sie vielleicht zu groß dimensioniert ist. Der Hersteller rät dazu, sie einmal im Monat für 20 – 30 Minuten unter Volllast laufen zu lassen, damit die Brennkammer nicht verrußt.

Einbau unserer Standheizung im Camper

Nach den Vorüberlegungen entscheiden wir uns, eine Diesel-Standheizung von Autoterm nachzurüsten. Diese Heizung hat eine Zulassung für den Einbau im Camper und muss nicht extra vom TÜV abgenommen werden.

Wie oben beschrieben, war es gar nicht so schwierig, die Standheizung nachzurüsten. Wir hatten vorher ordentlich Respekt vor der Arbeit und waren erleichtert, dass es uns am Ende gut gelungen ist.

Hier erklären wir die einzelnen Schritte, die wir beim Nachrüsten der Standheizung durchgeführt haben.

Loch für den Flansch der Standheizung sägen

Wir haben uns überlegt, dass wir die Standheizung im vorderen Bereich des Wohnraums einbauen wollen. So haben wir nur kurze Wege für die Verbindung zum Tank und die Warmluftverteilung im Wohnraum des Campers.

Um den Flansch der Standheizung anzubringen, müssen wir ein Loch in den Boden des Kastenwagens sägen. Das erste Loch, das wir in Balu schneiden! Sehr aufregend!

Wichtig ist, darauf zu achten, dass wir keine tragenden Teile unter dem Fahrzeug beschädigen. Daher zeichnen wir den Umriss des Flanschs von unten an. Die vier Ecken bohren wir mit einem Metallbohrer durch. So markieren wir den Umfang, den wir dann von oben mit der Stichsäge mit einem Metallsägeblatt ausschneiden.

Für die STandheizung ausgesägtes Loch im Boden des Campers.

Das erste Loch im Camper!

Die Kanten werden glatt gefeilt und mit Rostschutz behandelt – nachdem wir gecheckt haben, ob der Flansch auch durch das Loch passt.

Wir haben das Loch erst durch den Blechboden geschnitten, später die Bodenplatte aufgelegt und wieder von unten den Umriss markiert. Dann haben wir das Loch in der Bodenplatte separat ausgesägt. Das erspart uns, auf einmal durch die relativ dicke Schicht von Bodenplatte, Isolierung und Blech sägen zu müssen.

Tankentnehmer für die Standheizung einbauen

Das ist der Schritt, vor dem wir uns am meisten gruseln: wir müssen an den Dieseltank. Immerhin geht das beim Citroen Jumper (genau wie beim Fiat Ducato und Peugeot Boxer) recht einfach, denn man kommt vom Innenraum an den Tankgeber.

Bei anderen Vans muss man entweder den Tank herunterlassen, um den anzubohren oder einen Abzweig in die Dieselleitung machen.

Wir können schon mal aus Erfahrung den Tipp geben: Macht diese Arbeit möglichst mit relativ leerem Tank! Wir hatten kurz vorher getankt und planschten nun mit den Händen im randvollen Tank. Es gibt Schöneres!

Zum Vorgehen: Zwischen den Sitzen in der Fahrerkabine befindet sich ein runder Deckel. Zunächst schrauben wir die Abdeckung der Bodenverkleidung ab. Darunter kommt ein weiterer runder Deckel zum Vorschein, den wir ebenfalls abschrauben.

Blick auf den Deckel des Tankgebers im Camper.

So sehen die Verbindungen im Deckel aus

Nun sehen wir schon den Tankgeber, auf dem vier Steckverbindungen Kabel und Schläuche halten. Es ist ein bisschen Gefummel und Trickserei, die Stecker zu lösen und rauszuziehen, aber schließlich haben wir es geschafft. In unserem Video kannst du genau sehen, wie wir die verschiedenen Verbindungen gelöst haben.

Den Schraubdeckel müssen wir nun öffnen. Der sitzt sehr fest. Mit Hilfe von Schraubenzieher und Hammer bekommen wir ihn lose und können ihn abschrauben. Den ganzen Topf, der in unserem Fall bis zum Rand mit Diesel voll ist heben wir vorsichtig raus. In dem Topf sitzt die Dieselpumpe.

Der Tankgeber wird herausgehoben.

Vorsichtig hochheben…

Marcus hält einen Eimer mit dem Tankgeber drin.

…und raustragen

Für den Tankentnehmer bohren wir ein Loch in den Kunststoffdeckel. Dabei ist es wichtig, darauf zu achten, dass keine Plastikspäne in den Topf fallen, denn die könnten später die Pumpe verstopfen.

Das Metallrohr des Tankentnehmers kürzen wir soweit, dass es deutlich über dem Boden endet. So stellen wir sicher, dass uns unsere Standheizung nicht den Tank leerziehen kann. Wir müssen das Rohr auch etwas biegen, damit es an der Dieselpumpe, die unten mittig sitzt, vorbeigeführt werden kann.

Am Deckel ist der neue Stutzen für den Dieselschlauch der Tankleitung.

Der Anschluss für die Dieselleitung zur Standheizung

Am Stutzen des Tankentnehmers befestigen wir den Schlauch der Dieselleitung für die Standheizung. Jetzt basteln wir das Ganze wieder zusammen. Dann führen wir den Dieselschlauch am Tank vorbei durch das Loch direkt nach unten unter den Camper.

Geschafft! Wir sind überglücklich, diese Operation „am offenen Herzen“ unseres Campers bewältigt zu haben.

Du willst uns beim Ausbau auf die Finger schauen?

Hier geht`s zu unserem Video zum Einbau der Standheizung im Camper:

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Dieselleitung der Standheizung anschließen

Nun geht es unterm Fahrzeug weiter. Unter unserem Kastenwagen geht es sehr eng zu. Daher gehen wir für die folgenden Arbeiten in die Mietwerkstatt, wo wir den Camper auf die Hebebühne fahren können.

Camper auf der Hebebühne.

So kommen wir besser dran

An den Dieselschlauch, der aus dem Tank kommt wird nun ein kleiner Dieselfilter und dann die mitgelieferte Dieselpumpe befestigt. Für die Pumpe muss ein Platz zum Befestigen am Fahrzeugboden gefunden werden. Wichtig ist, dass die Dieselpumpe möglichst nahe am Tank angebracht wird. Der Abstand soll laut Montageanleitung nicht mehr als einen Meter betragen.

Die Dieselpumpe ist ein Teil, das bei falscher Montage leicht zu nervigen Geräuschen führen kann. Daher ist an der Halterung schon ein Gummipuffer dran, der die Geräuschübertragung auf die Karrosserie minimiert. Wichtig ist, auf den richtigen Winkel zu achten, in dem die Pumpe angebracht wird. Diesen kannst du der Anleitung entnehmen, er ist je nach mitgelieferter Pumpe unterschiedlich.

Dieselfilter und Dieselpumpe für die Standheizung im Camper.

Links die Pumpe, rechts der Filter

Von der Pumpe geht der Schlauch für den Diesel weiter zur Standheizung. Er wird an dem kleinen Stutzen befestigt, der aus dem Einbauflansch ragt. Aber das machen wir später…

Frischluft- und Abgasschlauch der Standheizung befestigen

Die Brennkammer der Standheizung braucht Luft für den Brennvorgang. Die wird über den Frischluftschlauch von außen zugeführt. Die entstehenden Abgase werden über den entsprechenden Abgasschlauch abgeführt.

Diese beiden Schläuche müssen wie die Dieselleitung unter dem Flansch befestigt werden. Dort geht es recht eng zu, es ist eine sehr fummelige Arbeit. Um es uns nicht unnötig schwer zu machen, wollen wir das nicht über Kopf unterm dem engen Boden machen. Stattdessen nehmen wir das „Bastelset“ mit nach Hause.

Wir verschrauben zuerst den Flansch mit der Standheizung. Nun können wir die Dieselleitung und die beiden Luftschläuche an den entsprechenden Stutzen befestigen.

Flansch der Standheizung mit angeschlossenen Schläuchen.

Bastelstunde im warmen Wohnzimmer

Das ganze Bastelwerk setzen wir dann von oben in den Boden im Camper ein. Der Flansch wird am Boden verschraubt und von unten mit Sikaflex abgedichtet.

Den Dieselschlauch führen wir zur Dieselpumpe und befestigen ihn.

Die beiden Schläuche für die Luftzufuhr und die Abgase führen wir unter dem Kastenwagen nach hinten. Über den Abgasschlauch kommt ein Hitzeschutzschlauch, der Teil der Lieferung war. Trotzdem achten wir darauf, dass die beiden Schläuche nicht zu nah aneinander laufen.

Luftschlauch für die Standheizung unter dem Camper.

Hier hatten wir erstmal getestet, wo wir den Schlauch befestigen können

Den Schalldämpfer für den Abgasschlauch befestigen wir am Ende. Zur Sicherheit bohren wir ein Loch in die Unterseite, damit eventuelles Kondenswasser ablaufen kann und nicht zu Rost führt. Mit Schellen, die wir an Nietmuttern verschrauben befestigen wir die Schläuche unter dem Fahrzeug.

Verkabelung der Standheizung im Camper

Was nun noch fehlt sind die elektrischen Anschlüsse. Am Gehäuse der Standheizung befindet sich ein kleiner Kabelstrang mit verschiedenen Steckern. Hier finden wir die Anschlüsse für die Dieselpumpe, für das Bedienpanel und die für die Stromversorgung.

Die verschiedenen Leitungen haben unterschiedliche Stecker, so dass die Verbindungen idiotensicher sind. Das kommt uns sehr entgegen.

Das Kabel für die Dieselpumpe muss unters Fahrzeug gelegt werden. Dazu nutzen wir die Ablauflöcher im Außenholm, durch die wir das Kabel führen können. So müssen wir nicht noch ein weiteres Loch in unseren Camper bohren.

Der dicke Stecker, mit dem das Kabel an der Pumpe befestigt wird, wird erst nach dem Durchführen zusammengebaut. Auch das zeigen wir dir genau im Video.

Im Kabel für die Stromversorgung ist bereits ein Sicherungshalter mit zwei 25 A Sicherungen enthalten. So müssen wir das Kabel nicht noch mal über unseren Sicherungshalter absichern.

Sicherungshalter mit zwei Flachstecksicherungen.

Sicherungshalter ist inklusive

Als alles verkabelt ist, erfolgt die Probe: Funktioniert die Standheizung im Camper? Wir müssen die Heizung mehrfach starten, da die Pumpe erst die Luft aus der Dieselleitung befördern muss. Doch schließlich saugt sie Diesel an und die Standheizung startet und pustet bald warme Luft in den Camper.

Die Standheizung im Camper.

Generalprobe erfolgreich!

Warmluftleitungen der Standheizung im Camper einbauen

Die Standheizung haben wir unterm dem Podest unserer Sitzgruppe verbaut. Die Zuluft wird aus der Raumluft gezogen. Dazu benötigen wir keinen extra Schlauch, die Heizung kann die Luft unter dem Podest direkt einsaugen. Das hat auch den Vorteil, dass es leiser ist. Ein Schlauch am Zulufteingang würde zu mehr Luftgeräuschen führen. Die könnte man wiederum mit einem Schalldämpfer verringern.

Der Schlauch mit der Warmluft führt bei uns direkt in den Elgena Warmwasserboiler. Hinter dem Boiler verzweigen wir die Warmluftführung. Ein T-Stück verteilt die warme Luft in zwei Schläuche. Ein Auslass kommt unter der Sitzbank heraus und verteilt die warme Luft im Wohnraum. Der zweite Auslass geht in die Dusche. So können wir dort gezielt Wärme hinleiten, um zum Beispiel nasse Klamotten schnell zu trocknen.

Warmluftleitungen für die Standheizung im Camper.

Warmluftführung hinter dem Boiler

Bedienung der Standheizung im Camper

Zur Standheizung gehört ein Bedienpanel, das es in verschiedenen Ausführungen zu bestellen gibt. Bei der einfachsten Variante gibt es nur einen Drehknopf, zum An- und Ausschalten und Temperatur regulieren.

Scharzes Bedienpanel für die Standheizung im Camper.

Das Panel zeigt Uhrzeit, Wochentag und Spanning an

Wir haben uns für das Bedienpanel PU27 entschieden. Dieses Panel hat ein kleines Display, das im ausgeschalteten Zustand Uhrzeit, Wochentag und Batteriespannung anzeigt. Der Schalter erlaubt, bei der Standheizung entweder nur das Gebläse laufen zu lassen oder neun verschiedene Heizstufen einzustellen. Auch eine Timerfunktion ist enthalten, so dass wir zum Beispiel morgens vor dem Aufstehen schon mal eine halbe Stunde heizen könnten.

Erfahrungen mit der Standheizung im Camper

Wir sind bisher mit unserer Standheizung sehr zufrieden. Wie schon erwähnt, sind wir nicht bei extremen Wintertemperaturen unterwegs. Aber auch im Spätsommer kann besonders in der Höhe die Temperatur schon mal in den einstelligen Bereich fallen. In Slowenien waren wir daher froh, dass wir unseren Camper abends und morgens heizen konnten.

Hier in Deutschland haben wir sogar schon eine Nacht mit leichtem Frost verbracht. Auch dafür ist die Leistung unserer Heizung völlig ausreichend.

Die Heizung funktioniert zuverlässig und ohne Probleme. Auch die Geräuschentwicklung hält sich in Grenzen. Natürlich hört man das Gebläse der Standheizung surren. Der Einbau der Dieselpumpe ist uns gut gelungen, so dass wir nicht über klackende Geräusche der Pumpe klagen können. Das kann passieren, wenn der Einbauwinkel nicht stimmt.