Mit die­sem Arti­kel neh­men wir an der Blog­pa­ra­de „1 Road­trip – 10 Bil­der” teil. Die Blog­pa­ra­de wur­de durch Mel, Rolf und Samu vom Blog Kind im Gepäck ins Leben geru­fen.

Eines der High­lights auf unse­rer Welt­rei­se war unbe­strit­ten die Tour mit dem Cam­per­van durch das aus­tra­li­sche Out­back, ein wah­rer Road­trip.

Wäh­rend der sech­zig­tä­gi­gen Rei­se haben wir uns sehr mit dem Auto ange­freun­det und es lie­be­voll Ker­mit getauft.

War­um wohl? Seht selbst:

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Allein die Far­ben des Vans – ein Traum, oder?

 

Das Gefährt und die Fah­rer

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Glück­li­ches Gespann – Navi­ga­to­rin und Fah­rer

Da wir nicht Off­road fah­ren woll­ten, mie­te­ten wir uns die­sen Nis­san-Cam­per von 2003, aus­ge­tat­tet mit Bett, Sitz­grup­pe, klei­ner Küche und jeder Men­ge Stau­raum. Auf Anhieb gefiel mir die mit Lenk­stock aus­ge­leg­te Auto­ma­tik­schal­tung, die Fah­rer und Bei­fah­rer viel Bein­frei­heit geben. Eigent­lich sonst nicht üblich, sit­ze ich, Mar­cus, wäh­rend der meis­ten Zeit am Steu­er, wäh­rend Gina die Navi­ga­ti­on über­nimmt.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Mar­cus und sein Ker­mit!

Lustiges oder Span­nendes am Stra­ßen­rand

Je wei­ter wir ins Out­back fah­ren, des­to ein­tö­ni­ger wird die Land­schaft. Jedoch wird dies oft­mals durch am Stra­ßen­rand ste­hen­de klei­ne oder gro­ße Ter­mi­ten­hü­gel unter­bro­chen. Wir stau­nen nicht schlecht, als wir im Nort­hern Ter­rito­ry immer häu­fi­ger ange­klei­de­te Ter­mi­ten­hü­gel sehen. Der auf dem Foto ist unser Lieb­ling. Wer den Ter­mi­ten­hü­geln die Klei­der über­ge­streift oder Perü­cken auf­ge­setzt hat, bleibt für uns ein Rät­sel.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Da hat sich jemand viel Mühe gege­ben

Inter­es­san­te Stra­ßen­verhält­nis­se

Neben den gut aus­ge­bau­ten, ewiglan­gen Asphalt­pis­ten in Down Under gibt es immer wie­der ein­spu­ri­ge Fahr­strei­fen, ver­brei­tert durch links und rechts platt­ge­walz­te rote Erde.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Geteer­te Spur, links und rechts Schot­ter zum aus­wei­chen

Beson­ders span­nend wird die Fahrt bei Gegen­ver­kehr. Jeder der Fah­rer muss dann mit zwei Rädern nach rechts auf den unbe­fes­tig­ten Strei­fen fah­ren. Kommt uns einer der rie­si­gen Road-Trains ent­ge­gen, fah­ren wir sehr lang­sam und sehr weit rechts, um wei­test­ge­hend den vom Unge­tüm auf­ge­wir­bel­ten Stei­nen und Staub zu ent­ge­hen.

Tiere auf der Fahr­bahn

Wir sehen lei­der jede Men­ge über­fah­re­ne Wal­la­bies am Stra­ßen­rand, aller­dings sind die leben­den Tie­re viel inter­es­san­ter.

Ein­mal gera­ten wir in einen Heu­schre­cken­schwarm. Plötz­lich kommt eine dunk­le Wol­ke auf uns zu, Hun­der­te von cir­ca 5 – 8 cm gro­ßen Insek­ten knal­len mit lau­tem Getö­se auf unse­re Wind­schutz­schei­be und Blech. Es hört sich an wie ein Hagel­sturm. Eines der Tie­re fin­det durch die leicht geöff­ne­te Sei­ten­schei­be den Weg in den Fahr­gast­raum. Gina schreit, die Heu­schre­cke ist ihr mit­ten auf den Schoß gesprun­gen. Schon mit dem nächs­ten gro­ßen Satz ist sie (die Heu­schre­cke!) wie­der drau­ßen. Stun­den spä­ter fin­den wir am Küh­ler­grill ein ein­ge­klemm­tes halb­to­tes Insekt, das kurz danach von einem Vogel geholt wird.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Oh je, gleich wird sie vom Vogel geholt

Ein ande­res Mal quert ein Emu mit sei­nen Jun­gen majes­tä­tisch den High­way. Ein berüh­ren­des Bild.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Mama, war­te auf uns…

Des öfte­ren müs­sen wir brem­sen, weil ein Büf­fel see­len­ru­hig auf der Stra­ße spa­zie­ren geht.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Typi­sche Out­back­si­tua­ti­on: Vor­fahrt für Büf­fel

Im eige­nen Auto

Ein Cam­per­van ist natür­lich nicht nur ein Fort­be­we­gungs­mit­tel. In ihm wird gekocht, geges­sen, geschla­fen und gear­bei­tet.

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Super gemüt­li­ches Bett, hier ent­spannt Gina ger­ne

Roadtrip mit Kermit in Bildern

Ist das Bett nicht auf­ge­baut, kann man auf den beque­men Sit­zen chil­len

Trotz prak­ti­scher Fächer zum Ver­stau­en des Gepäcks und der Lebens­mit­tel hieß es ganz oft: suchen, suchen, suchen…