Unsere erste große Wohnmobiltour dieses Jahr führt uns durch den Süden Italiens. Die Reise beginnt in Sizilien und führt über Kalabrien und Apulien, bevor es wieder Richtung Heimat geht.

Unsere Route mit dem Camper, unsere Stellplätze und Erlebnisse beschreiben wir in diesem Bericht. Wir haben Campingplätze und Stellplätze aufgesucht, aber auch frei gestanden oder auf dem Bauernhof gecampt.

Die genannten Preise für die Campingplätze und Stellplätze beziehen sich auf die Vorsaison. Wir waren von Ende Mai bis Mitte Juni mit unserem Van unterwegs. In der Hauptsaison sind die Preise für die Übernachtung mit dem Wohnmobil deutlich höher.

Die Route unserer Wohnmobiltour Italien

Karte von Italien mit der markierten Route der Wohnmobiltour.

Route unserer Wohnmobiltour Italien

  • Neuss – Genua 1000 Kilometer (Zwischenstopp in Zürich)
  • Genua – Palermo Fähre
  • Palermo – Cefalù 75 Kilometer
  • Cefalù – Portella Femmina Morta 95 Kilometer
  • Portella Femmina Morta – Randazzo – Messina 136 Kilometer
  • Messina – Villa San Giovanni (Kalabrien) Fähre
  • Villa San Giovanni – Gallina (Reggio di Calabria) 20 Kilometer
  • Gallina (Reggio di Calabria) – Serra San Bruno 115 Kilometer
  • Serra San Bruno – Tropea 60 Kilometer
  • Tropea – Zungri 20 Kilometer
  • Zungri – Sila 160 Kilometer
  • Sila – San Demetrio Corone 60 Kilometer
  • San Demetrio – Matera 154 Kilometer
  • Matera – Venosa 90 Kilometer
  • Venosa – Gargano 100 Kilometer
  • Gargano – Martinsicuro 290 Kilometer
  • Martinsicuro – Ravenna 260 Kilometer
  • Ravenna – Stradella 265 Kilometer
  • Stradella – Neuss 930 Kilometer (mit Zwischenstopps)

Straßen in Süditalien

So manch einer macht sich vielleicht Sorgen, wie es mit dem Straßenzustand in Kalabrien und Sizilien bestellt ist.

Die Hauptstrecken sind mit Autobahnen verbunden, die in Kalabrien sogar mautfrei sind. In Sizilien sind einige Autobahnstrecken mautfrei, aber nicht alle.

Wenn es zügig voran gehen soll, sind Autobahnen die beste Wahl. Bei Fahrten durchs Hinterland und in die Berge geht es naturgemäß kurvig und oft eng zu. Mit einem Kastenwagen geht das besser als mit einem großen Wohnmobil. Besonders aufpassen musst du bei Ortsdurchfahrten. Versuche auf jeden Fall, die Altstadt mit ihren engen Gassen zu meiden. Und hör nicht auf dein Navi, das oft versucht, den kürzesten Weg zu wählen! Tipp: Wenn entgegenkommende Fahrer beim Anblick deines Wohnmobils in Lachen ausbrechen, ist das ein sicheres Zeichen, dass es bald für dich nicht mehr weitergeht.

Die Straßen im Land unterscheiden sich in Strada Statale (SS) und Strada Provinciale (SP), also Staatsstraßen und Provinzstraßen. Leider lässt das keine Rückschlüsse auf den Zustand der jeweiligen Straße zu. Beide können schnurgerade mit glattem Asphalt durchs Land führen oder kurvige, rumpelige Strecken sein.

Anreise mit dem Wohnmobil nach Sizilien

Die Fähre in Genua auf unserer Wohnmobiltour Italien.

Unsere Italien-Wohnmobiltour startet mit der Fähre in Genua

Der Süden Italiens ist leider ziemlich weit weg und unsere Urlaubstage begrenzt. Daher entscheiden wir uns, die Anreise nach Sizilien mit der Fähre zu machen. Das spart uns 1330 Kilometer Fahrstrecke. Rechnen wir die derzeitigen Spritpreise und die Mautgebühren in Italien, ist die Fähre gar nicht viel teurer.

Dass die Überfahrt uns Zeit und Nerven spart, ist unbezahlbar.

Die Reise mit der Fähre von Genua nach Palermo ist sehr entspannt und ein schöner Auftakt in den Urlaub. Die Fahrt dauert 20 Stunden, wir erreichen Palermo am frühen Abend.

Die Stationen unserer Wohnmobiltour in Sizilien

Leider reicht unsere Zeit nicht, um uns in ganz Sizilien umzuschauen. Den Südwesten hatten wir uns schonmal angesehen, soweit das mit gebrochenem Fuß möglich war. Die Geschichte, wie ich mir am zweiten Urlaubstag den Fuß gebrochen habe, findest du hier: Krank im Urlaub – wie du das Beste draus machst

Dieses Mal beschränken wir auf die Nordküste, die wir auf unserer Route nach Messina passieren.

Palermo

"Großer

Palermo wollen wir uns natürlich anschauen, wo uns die Fähre hier schon mal ausgespuckt hat. Wir übernachten auf einem gepflegtem Stellplatz. Er ist umzäunt, beleuchtet und bewacht, so dass wir uns hier sicher fühlen. Gerade in Großstädten legen wir auf so etwas Wert.

Darüber hinaus bietet der Platz saubere Sanitäranlagen mit Toiletten und Duschen sowie Ver- und Entsorgung.

Stellplatz Palermo:

  • Idea Vacanze, Via Imperatore Federico 116
  • Toiletten, Ver- und Entsorgung kostenlos
  • Duschen, Strom extra
  • 17 Euro/Nacht

In die Altstadt von Palermo gelangen wir mit dem öffentlichen Bus, der direkt vor dem Stellplatz abfährt.

Im Rahmen einer Free Walking Tour lernen wir die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten der Stadt kennen. Nach der Tour stärken wir uns mit lokalen Spezialitäten: Marcus wählt sein Lieblingsgericht Parmeggiana, ein Auberginen-Tomatenauflauf und ich wage mich an Pane con Milza. Das ist ein typisches Gericht aus Palermo und besteht aus gebratener Milz in einem Brötchen. Mir hat`s geschmeckt.

Den Nachmittag verbringen wir damit, uns einzelne Sehenswürdigkeiten näher anzuschauen und durch die Gassen der Altstadt zu bummeln.

Cefalù

Kathedrale in Cefalu.

Die normannische Kathedrale in Cefalu

Zu unserem nächsten Ziel – Cefalù – ist es nicht weit.

Wir brechen nach dem Frühstück auf. Der berüchtigte Verkehr von Palermo ist gar nicht so schlimm, wie uns im Vorhinein von vielen erzählt wurde. Wir sind allerdings nur auf der großen Umgehungsstraße unterwegs und müssen uns nicht durch enge Gässchen quälen.

Nachdem wir Palermo hinter uns gelassen haben, führte die Route am Meer entlang Richtung Osten. Die Straße ist gut ausgebaut, wir kommen mühelos voran.

Das ändert sich, als wir auf die Idee verfallen, wir könnten uns einen kleinen Strand suchen, um dort ein bisschen zu relaxen. Google Maps verrät uns drei Strände kurz vor Cefalù. Und schon befinden wir uns in kleinen und engen Straßen eines Wohnviertels. Keine der Routen, die Google Maps uns vorschlägt führt uns zum ersehnten Ziel. Da, wo das Navi eine Straße vermutet, gibt es entweder keine oder es handelt sich um eine private Zufahrt. Wir enden in einer Sackgasse, die die Bezeichnung wahrlich verdient.

Auf engstem Raum wenden wir unseren Van und beschließen, doch direkt zum Campingplatz zu fahren. Der Platz liegt etwas außerhalb von Cefalù und ist relativ klein. Die Parzellen sind großzügig genug für unseren Kastenwagen und von Bäumen beschattet. Saubere Sanitäranlagen, die im Preis inbegriffen sind, sowie eine kleine Bar runden das Angebot ab.

Campingplatz Cefalù:

  • Campeggio Costa Ponente
  • Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung, Strom, WLAN inklusive
  • 20 Euro/Nacht

Vom Campingplatz aus führt eine Treppe hinunter zu einem hübschen Sandstrand. So kommen wir doch noch zu unserem Badevergnügen.

Gina liegt in einer Hängematte.

Es darf auch mal gechillt werden

Sandstrand in Cefalu.

Strandvergnügen

Ein Shuttlebus fährt mehrmals täglich ins Ortszentrum von Cefalù. Nachmittags lassen wir uns in die Altstadt shutteln. Wir bummeln durch pittoreske, kleine Gassen bis wir zu dem Ehrfurcht gebietenden Dom gelangen. Die Kathedrale stammt noch aus normannischer Zeit und ist ein Prachtstück der damaligen Architektur. Die hohe Apsis ist über und über mit funkelnden byzantinischen Mosaiken geschmückt.

Auf dem Domplatz gönnen wir uns einen Aperitivo und nehmen dann den Aufstieg zur Rocca de Cefalù in Angriff. Auf dem Felsen, der über dem Ort thront soll es eine atemberaubende Aussicht geben. Uns raubt allerdings nur der Aufstieg bis zum Eingang den Atem: Das Kassenhäuschen ist geschlossen, das Tor wird gerade verriegelt. So kommen wir leider nicht zu dem Vergnügen, Cefalù von oben zu betrachten.

Nebrodi-Gebirge

In Palermo und Cefalù haben wir nun genug alte Kultur aufgesogen. Jetzt zieht es uns in die Natur. Wir wollen in die Berge Siziliens und wandern.

Wir fahren in den Naturpark des Nebrodi-Gebirges. An der Küste führt noch bequem die Autobahn entlang. Als wir sie in Sant´Agata di Militello verlassen, geht es kurvenreich hinauf in die Berge. Zunächst haben wir noch von der Höhe einen weiten Ausblick über die Küstenlinie. Dann tauchen wir in die Wälder des Gebirges ein.

Hier leben wilde schwarze Schweine und wir entdecken tatsächlich eine Gruppe von ihnen. Fasziniert beobachten wir sie eine Weile, wie sie leise grunzend mit den Schnauzen im Laub wühlen.

Am Parkplatz Portella Femmina Morta glauben wir uns am Ziel. Wir starten zu unserer Wanderung auf den Monto Soro, verlieren kurz danach schon den Weg. Doch Glück im Unglück: hier haben wir plötzlich wieder Internet und erkennen, dass unser Ausgangspunkt für die Wanderung noch ein Stück von hier entfernt liegt.

Campervan steht auf einer Wiese mit Blick auf umliegende Berge.

Idyllischer Platz im Nebrodi-Gebirge

Wir parken den Van auf der einsamen Wiese neben der kleinen Straße, die in den Wald führt. Die Wanderung geht stetig bergauf, auf einem breiten Forstweg unter dichten Buchen. Das Ziel auf dem Monte Soro ist allerdings eine Enttäuschung: Statt der erwarteten Aussicht finden wir ein großes umzäuntes Gelände mit einer Radiotelevisionstation vor.

Dafür sind wir mit unserem ersten freien Stellplatz in Sizilien sehr zufrieden. Wir bleiben über Nacht auf der Wiese, von der aus wir mehr Aussicht haben als auf dem Monte Soro. Es ist wunderbar ruhig, nachdem am Abend die letzten Ausflügler mit ihren Allrad-Fahrzeugen an uns vorbeigebrettert sind.

Stellplatz Nebrodi-Gebirge:

  • Wanderparkplatz Nähe Portella Femmina Morta
  • keine Services
  • kostenlos

Die Stationen unserer Wohnmobiltour in Kalabrien

Dichte Rauchwolken aus dem Ätna.

Der Ätna qualmt ordentlich

Vom Nebrodi-Gebirge aus fahren wir unterhalb der Nordflanke des Ätna entlang Richtung Osten. Dabei genießen wir beeindruckende Ausblicke auf den Vulkan, der im Laufe des Tages immer dichtere Rauchwolken ausstößt. Im Gebiet des Ätna zu wandern würde uns auch reizen. Dieses Mal reicht unsere Zeit nicht dafür. Falls du dich für eine Wanderung auf dem Ätna interessierst findest du bei Hiking the Alps wertvolle Informationen.

Mittags machen wir ein paar Stunden Pause in Randazzo. Hier gibt es einige Kirchen zu bewundern, deren Fassade kunstvoll aus schwarzem Lavagestein mit weißen Schmuckelementen gestaltet ist.

Kurz vor Taormina gelangen wir an die Ostküste Siziliens. Wir verzichten auf die schnellere Route über die Autobahn. Statt dessen folgen wir der Landstraße dicht am Meer entlang. Lediglich die Ortsdurchfahrten sind wegen der Enge manchmal etwas nervig.

In Messina rollen wir auf die Fähre, die uns zum Festland hinüber bringt. Eine Besichtigung der Stadt heben wir uns für ein andermal auf. Einen Bericht über Messina findest du bei Silver Travellers.

roter Frachter fährt auf der Meerenge von Messina.

Straße von Messina

Die Fahrt über die Straße von Messina dauert etwa eine halbe Stunde. Die Buchung für die Fähre haben wir online vorgenommen. Um online einzuchecken haben wir uns die App der Fährgesellschaft runtergeladen. So konnten wir direkt an Bord fahren, ohne vorher aussteigen und eine Bordkarte drucken zu lassen.

Fähre Messina – Kalabrien:

  • fährt mehrmals pro Stunde
  • keine Reservierung notwendig
  • Online-Buchung: Caronte&Tourist

Reggio di Calabria

Unser erstes Ziel in Kalabrien ist Reggio di Calabria. Die Fähre von Messina fährt nicht direkt dorthin, sondern in der Fährhafen von Villa San Giovanni. Dieser liegt lediglich 15 Kilometer von Reggio Calabria entfernt.

Zum Übernachten wollen wir nicht in die Großstadt. Wir fahren zunächst zu einem Parkplatz in Villa San Giovanni. Dieser sagt uns allerdings nicht zu. Wir konsultieren unsere App und suchen im Umkreis. Etwas außerhalb in den Bergen finden wir einen Agriturismo. Nachdem wir uns telefonisch angemeldet haben, steht der Fahrt über eine wieder mal kurvenreiche Straße nichts entgegen.

Es ist schon relativ spät, als wir den Hof erreichen. Auf Anhieb fühlen wir uns dort wohl und buchen gleich für zwei Nächte.

Blick aus den Hecktüren des Vans auf Olivenbäume.

So mögen wir es

Stellplatz Reggio di Calabria:

  • Agriturismo Rudì, Gallina, Contrada Murroco, 89131 Reggio Calabria
  • Toiletten, Duschen, Ver- und Entsorgung, WLAN inklusive
  • Strom extra
  • Wegbeschreibung auf der Homepage
  • 18 Euro/Nacht

Am nächsten Morgen geht es bequem mit dem Linienbus hinunter nach Reggio Calabria. Was uns dorthin zieht, ist das Archäologische Museum. Es beheimatet einen Sensationsfund, die Bronzi di Riace. Es handelt sich um zwei überlebensgroße Bronzestatuen, die hellenistische Krieger darstellen. Aus dem 5. Jahrhundert vor Christus stammend, haben sie 2000 Jahre auf dem Meeresgrund vor der kalabrischen Küste überstanden. Erst 1972 wurden sie durch Zufall entdeckt.

Unser Bus hält am Hauptbahnhof. Um zum Museum zu gelangen, müssen wir einmal durch das Zentrum spazieren. Wir haben keine großen Erwartungen an die Stadt und werden sehr angenehm überrascht. Gepflegte Straßen, nette Cafés und moderne Geschäfte prägen das Bild der Innenstadt von Reggio Calabria. Die weiße Fassade der Kathedrale erstrahlt an der Piazza del Duomo. Die runden, dicken Türme des Kastells sind Zeugen aus aragonesischer Zeit.

Mächtiger steinerner Turm des Kastells in Reggio Calabria.

Das Kastell in Reggio Calabria

Auch das Archäologische Museum ist sehr sehenswert. Die Bronzekrieger stehen in einem besonders klimatisierten Raum, in den nur eine begrenzte Anzahl Besucher*innen pro Zeit eingelassen wird. Erstaunlicherweise ist der Andrang gering und wir dürfen nach einer kurzen Wartezeit den Saal betreten.

Museo Archeologico Nazionale di Reggio Calabria

  • Adresse: Piazza De Nava 26, 89100 Reggio di Calabria
  • Öffnungszeiten: Di – So 9 – 20 Uhr
  • Eintritt: 8 Euro

Am Abend haben wir im Agriturismo Dinner bestellt und werden in privater Atmosphäre mit kalabrischen Spezialitäten verwöhnt.

Serra San Bruno

Da es Wochenende ist, verwerfen wir die Idee, als nächstes ans Meer zu fahren. Vermutlich wird es dort bei dem sonnigen Wetter ziemlich voll sein.

Wir suchen uns ein hoffentlich ruhiges Ziel und fahren nach Serra San Bruno. Die Serre ist ein bis zu 1200 Meter hohes Gebirge. In dichten Wäldern soll man dort wunderbar wandern können.

Als wir im Reiseführer lesen, dass der heilige Bruno von Köln dort die erste Kartause in Italien gründete, wollen wir uns das anschauen. Bruno ist der Gründer des Kartäuserordens.

Über schmale Bergstraßen kurven wir die Serre hinauf. Auf dem großen Parkplatz vor dem Kloster finden wir ein schattiges Plätzchen unter den Tannen.

Campervan steht am Rand des Parkplatzes unter Bäumen.

Ein schattiges Plätzchen für unseren Camper

Das von Bruno errichtete Kloster wurde von einem Erdbeben – wie sie hier im Süden Italiens häufig sind – zerstört. An seiner Stelle errichtete der Orden Mitte des 19. Jahrhunderts ein neue Kartause. Das Kloster selber kann nicht besucht werden, denn die Kartäusermönche leben in tiefer Abgeschiedenheit.

Dafür gibt es ein schönes und informatives Museum, in dem wir viel über die Geschichte und die Lebensweise der Kartäuser erfahren. Besonders beeindruckt uns die Nachbildung der riesigen silbernen Reliquiarbüste des heiligen Bruno. Das Original aus dem 18. Jahrhundert befindet sich im Kloster und wird zu besonderen Feiertagen in einer Prozession herumgetragen.

Neoromanische Kirche hinter der Klostermauer.

Einen Blick aufs Kloster erhaschen wir nur über die Mauer

Museo Certosa:

  • Öffnungszeit: täglich 10 – 13, 15 – 19 Uhr
  • Eintritt: 4 Euro
  • Adresse: Via San Michele, 89822 Serra San Bruno (VV)
  • zur Homepage des Museums (nur italienisch)

Nachdem wir das Museum besucht haben, unternehmen wir eine kleine Wanderung zum nahegelegenen Wallfahrtsort Santa Maria del Bosco. Hier stand zu Lebzeiten Brunos ein vom ihm gegründetes Kloster. Auch das wurde vom Erdbeben 1783 zerstört.

Vor der großen Treppe, die zur Kirche hinaufführt liegt ein gemauerter Teich, in dem die Figur des Heiligen im Wasser kniet. Gegenüber der Kirche befindet sich eine Felsgrotte. Hier soll Bruno zeitweise gelebt haben. Sein Grab liegt in der Grotte, die durch einen barocken Umbau geadelt wurde.

Auf dem Weg zurück zu unserem Parkplatz werden wir Zeugen der abendlichen „Passegiata“. In ihren schicksten Klamotten genießen die italienischen Familien den Sontagabendspaziergang. Wir fühlen uns etwas underdressed…

Die Nacht verbringen wir auf dem Parkplatz der Kartause.

Stellplatz Serra San Bruno:

  • Parkplatz Certosa San Bruno, Via San Michele
  • Toilette des Museums kann zu Öffnungszeiten genutzt werden
  • kostenlos

Am nächsten Morgen herrscht zu unserem Erstaunen ein reges Treiben auf dem Platz. Auto und Auto kommt gefahren, Familien im Feiertagsoutfit steigen aus und strömen am Weg entlang des Klosters vorbei. Einige tragen Mönchskutten, auch kleine Kinder.

Dann ertönt Musik und wir sehen, dass sich eine Prozession auf den Weg macht. Wir haben das große Glück, zu sehen, wie die Original-Büste des heiligen Bruno auf der Straße vorbeigetragen wird. Die Prozession kommt nur langsam voran. So können wir sie auf dem Weg zu Santa Maria del Bosco ein- und überholen. Dabei werfen wir einen Blick von Nahem auf die riesige Reliqiarbüste, die von schwitzenden Männern auf den Schultern getragen wird.

Prozession mit der Büste des heiligen Bruno.

Der heilige Bruno on tour

An der Wallfahrtskirche stehen schon Stuhlreihen vor der Bruno-Grotte. Hier wird wohl nachher die Abschlussmesse gehalten.

Darauf warten wir nicht, sondern starten zu unserer geplanten Wanderung. Kurz nachdem wir in den Wald eingetaucht sind, sind wir für uns alleine. Wir machen eine schöne Rundwanderung durch den dichten Buchenwald und kommen nachmittags wieder am Kloster an.

Weg im Wald.

Schattige Wanderung in der Serra

Noch eine Nacht wollen wir nicht hier verbringen, denn es zieht uns wieder ans Meer.

Tropea

Kirche auf einem Felssporn an der Küste vor Tropea.

Santa Maria dell’Isola – Wahrzeichen von Tropea

Wir steuern das malerische Tropea am Tyrrhenischen Meer an. Unsere italienischen Campnachbarn im Agriturismo haben uns einen Stellplatz in Tropea empfohlen, den wir anfahren. Wir haben Glück und bekommen den vorletzten Platz auf dem Platz Da Ciccio.

Stellplatz Tropea:

  • Parking Da Ciccio, Via Marina dell’Isola/Via Lungomare
  • Toiletten, WLAN, Strom inklusive
  • Dusche extra
  • 18 Euro/Nacht

Der Stellplatz bietet geräumige Parzellen auf hellem Kiesgrund, von Bäumen beschattet. Die Sanitäranlagen sind tiptop. Morgens kommt ein Bäcker vorbei und verkauft Brötchen und Croissants.

Von hier aus sind wir in wenigen Schritten am Sandstrand. Hinter dem Strand erheben sich die steilen Felsklippen, auf denen die Altstadt von Tropea thront, ein spektakulärer Anblick. Zu unserer Rechten liegt eine hohe Felshalbinsel, auf der sich die Kirche Santa Maria del Isola erhebt.

Gina steht am Geländer des Aussichtspunktes, dahinter das Meer.

Eine umwerfende Aussicht von hier oben

Schmale Gasse mit mehrtöckigen Häusern in warmen Farben.

In den kleinen Gassen abseits der Hauptstraße ist es ruhig

Am nächsten Morgen steigen wir die breiten Stufen hinauf, um durch die Altstadtgassen von Tropea zu bummeln. So ein pittoreskes Städtchen ist naürlich ein Anziehungspunkt für viele Tourist*innen. An den Hauptachsen der Altstadt wechseln sich Souvenirläden und zahlreiche Restaurants ab. Wie immer biegen wir lieber ab in die kleinen Nebengassen, wo es gleich viel ruhiger ist.

Wir stärken uns in einem kleinen Restaurant, bevor wir den Rest des Tages am Strand ausklingen lassen.

Zungri

Von Tropea aus ist es ein Katzensprung nach Zungri, wo es eine alte byzantinische Höhlensiedlung zu besichtigen gibt.

Auf dem Weg dorthin lernen wir mal wieder die Launen von Google Maps kennen. Das Navi schickt uns in eine Gasse, in der auch für PKW kein Weiterkommen wäre. Hilfsbereite Einheimische winken uns mit unserem Camper heraus und erklären die richtige Route. Offensichtlich sind wir nicht die Ersten, die hier stranden.

Ein kleines Museum am Eingang des Bereichs zeigt Alltagsgegenstände aus dem früheren Leben. Dann geht es über einen kleinen Pfad hinab zu den Höhlenwohnungen. Wohnhöhlen, Ölmühlen und Weinpressen sind zum großen Teil erhalten. Dazu gibt es schöne Aussichten über das Tal.

In den Fels geschlagene Treppe in den Grotten von Zungri.

Die Wege in der Höhlensiedlung sind rustikal

Unser Tipp: Zieh dir feste Schuhe an, wenn du die Höhlensiedlung besichtigen willst. Der Weg ist teilweise sehr uneben.

Grotten von Zungri

  • Adresse: Via Indipendenza, 89867 Zungri (VV)
  • Öffnungszeiten: 9 – 18:30 Uhr
  • Eintritt: 3 Euro

Sila-Gebirge

Nach dem Besuch der Grotten von Zungri fahren wir weiter ins Sila-Gebirge. Wieder schlängelt sich die Straße in zahlreichen Kurven durch die Landschaft. Das Sila-Hochplateau wird auch als das grüne Herz Kalabriens bezeichnet. Es ist ein waldreiches Gebiet, viele Wanderwege locken in die Natur.

Wir steuern das Naturreservat Gigantes della Sila an. Auf 1272 Meter Höhe ist die Luft erfrischend kühl. Am Eingang erhalten wir eine ausführliche Erklärung über das Gebiet, auf dem die letzten Baumriesen der Sila geschützt werden. Die Pinien ragen bis zu 40 Meter hoch auf, die ältesten Bäume sind 350 Jahre alt. Auf einem angelegten Pfad spazieren wir durch den Wald und bestaunen die gigantischen Bäume.

Gina und Marcus stehen in einer Öffnung im Baum.

So groß sind die Löcher, die zur Harzgewinnung in die Pinien geschlagen wurden

Einige der alten Pinien tragen noch die Spuren ihrer Ausbeutung durch die Menschen. Seit dem 19. Jahrhundert war das Harz der Bäume ein begehrtes Handelsgut. Es wurden riesige Löcher in die Stämme geschlagen, um das Harz ausbluten zu lassen. Die meisten Bäume gingen daran zugrunde. Etwa 40 Pinien stehen noch im Naturreservat, die einzigen, die Waldrodung und Harzgewinnung überlebt haben.

Nach diesem eindrucksvollen Spaziergang fahren wir zu unserem Übernachtungsplatz. Über die App Agricamper Italia kann man auf ausgewählten Bauernhöfen kostenlos stehen. Für die Nutzung der App zahlt man eine einmalige Gebühr von 35 Euro und hat ein Jahr lang Zugang zu den Höfen.

blick aus der Hecktür des Vans in grüne Plantagen.

Mit Blick ins Grüne kann man es gut aushalten

Wir haben uns einen Hof in der Nähe von San Demetrio Corone ausgesucht. Wir stehen herrlich ruhig umgeben von Zitrusplantagen. Das ältere Ehepaar, dass den Hof bewirtschaftet, lädt uns auf ihre Terrasse ein und bewirtet uns gastfreundlich. Der Aperitivo mit hauseigenem Wein, selbstgebackenen Knabbereien, eigenem Obst und Kostproben vom hofeigenen Olivenöl macht uns so satt (und ein bisschen betrunken…), dass wir kein Abendessen mehr brauchen.

Stellplatz San Demetrio:

  • Agricamper Hof
  • kein Service
  • kostenlos

Über unsere Reise gibt es auch ein Video:

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Unsere Wohnmobiltour durch die Basilikata

Die Region der Basilikata schließt sich nördlich an Kalabrien an. Leider schwächelt erstmals auf unserer Wohnmobilreise das Wetter etwas. Immer wieder peitschen Regenschauer über uns hinweg, als wir nordwärts fahren. Doch zwischendurch heitert es ab und zu auch mal auf.

Matera

Blick durch einen Torbogen auf den Hügel der Stadt Matera.

Matera

Wir erreichen die Stadt Matera am frühen Nachmittag. Einen Stellplatz finden wir auf einem großen Parkplatz an der Universität. Hier stehen schon einige andere Wohnmobile.

Da der Himmel noch grau ist, schnappen wir uns unsere Regenjacken, als wir zu einer ersten Stadterkundung aufbrechen.

Matera ist als Höhlenstadt berühmt geworden. Es liegt an einer Schlucht, in deren Sandsteinwände die Menschen Wohnhöhlen geschlagen haben. Bis in die 1950er Jahre lebten dort die ärmsten Bevölkerungsschichten unter unvorstellbaren Bedingungen. Als „nationale Schande“ verschrieen, wurden ab 1952 moderne Wohnviertel für die Menschen aus den Höhlenvierteln gebaut.

Wir bleiben anderthalb Tage in Matera. Nach zwei Nächten geht unsere Wohnmobiltour in der Basilikata weiter nach Venosa.

Stellplatz Matera:

  • Parkplatz an der Uni, Via Lanera/Via del Castello
  • kein Service
  • kostenlos

Venosa

Matera ist wegen der Höhlenwohnungen ein touristisch reger Ort. Ganz anders sieht es in Venosa aus. Ein eher verschlafenes Städtchen, das überraschende Sehenswürdigkeiten zu bieten hat.

KAstenwagen steht auf einem Stellplatz zwischen grünen Hecken.

Stellplatz Venosa

Wir finden einen Stellplatz, der sich außerorts hinter einer Self-Service-Autowaschanlage befindet. Etwas kurios, aber wir stehen geschützt hinter grünen Hecken, hinter uns die Weinberge. Der Inhaber ist sehr freundlich. Der Platz ist ganz neu, die sehr gepflegten Sanitäranlagen (keine Duschen) gerade erst erbaut.

Da wir uns am Vormittag bei der Wanderung in der Schlucht von Matera verausgabt haben, genießen wir den restlichen Nachmittag auf dem Platz. Wir sind die einzigen Camper hier.

Stellplatz Venosa:

  • Sosta Camper Autolavaggio Venusia, Localita Piani Di Camera Primo, Venosa
  • Toiletten, Ver- und Entsorgung, Strom inklusive
  • 12 Euro/Nacht

Am nächsten Morgen geht es in den Ort, um den Sehenswürdigkeiten von Venosa einen Besuch abzustatten. Es gibt ein beeindruckendes archäologisches Gelände, auf dem die Spuren der römischen und byzantinischen Geschichte zu sehen sind. So bestaunen wir die Fundamente des römischen Badehauses und einiger Wohnhäuser. Teils sind noch Mosaike auf dem Fußboden zu erkennen.

Ruine einer großen Kirche mit Außenmauer und Säulen.

Die Unvollendete Kirche in Venosa

Die Reste einer frühchristlichen Kirche umrunden wir, bevor wir die größte Attraktion betreten: Die gigantische Ruine der Chiesa incompiuta, der unvollendeten Kirche. Sie sollte die alte Kirche der Abbazia della Trinità, einem Benediktinerkloster ersetzen. Offensichtlich ging dem Orden Ende des 12. Jahrhunderts die Kohle aus und die Basilika wurde nie vollendet.

Wir spazieren durch die hoch aufragenden Mauern der Bauruine, über der sich als Dach der blaue Himmel wölbt. Ein beeindruckendes Erlebnis.

Die Eintrittskarte in den Archäologischen Park berechtigt auch für den Besuch des Archäologischen Museums in der Stadt. Da wir weiterfahren wollen, verzichten wir auf das Museum.

Parco Archeologico di Venosa

  • Adresse: Strada Provinciale 18 Ofantina, Venosa (nordöstlicher Ortsrand)
  • Öffnungszeiten: täglich 9 – 13:45 Uhr
  • Eintritt: 2,50 Euro (gilt auch fürs Archäologische Museum Venosa)

Der Chiesa vecchia, der alten Kirche der Abbazia statten wir noch einen Besuch ab. Durch große Fenster in der Apsis können wir von hier aus noch mal in das Kirchenschiff der Chiesa incompiuta sehen.

Weiter geht die Wohnmobilreise durch Apulien

Eigentlich haben wir Apulien gedanklich schon von unserer Reiseroute gestrichen. Unser ursprünglicher Plan war, über Kampanien und an der Westküste Italiens Richtung Heimat zu fahren.

Doch als sich die Gelegenheit eröffnet, liebe Freunde von uns im Gargano zu treffen, ändern wir unsere Pläne. Die beiden sind mit ihrem Van aus der Toskana nach Bari unterwegs. Das ist der große Vorteil am Reisen mit dem Camper: wir sind so flexibel in der Wahl unserer Route und Ziele.

Der Gargano ist der Sporn am Stiefel Italiens. Das Vorgebirge ist seit 1991 Nationalpark und bietet eine unglaubliche Vielfalt an Flora und Fauna, dazu eine wunderschöne, wildromantische Küste.

Wir treffen uns an einem Parkplatz, der direkt an der Küste liegt. Ein Schotterweg führt hinunter zu einem kleinen Kies- und Sandstrand, der nur von Locals besucht wird. Da wir am späten Sonntagnachmittag ankommen, ist der kleine Parkplatz noch gut besucht. Wir finden trotzdem ein Plätzchen, gleich neben dem Van unserer Freunde.

Zwei Kastenwagen stehen am Parkplatz am Meer vor dem Sonnenuntergang.

Vanlife wie aus dem Bilderbuch

Stellplatz Gargano:

  • Parkplatz Chiancamasitto
  • kein Service
  • kostenlos

Der Tag klingt mit Schwimmen im kristallklaren Meer und einem gemeinsamen Abendessen aus.

Am folgenden Tag brechen wir gemeinsam auf, um in der Foresta Umbra zu wandern. Wieder kurven wir über kleine, holprige Straßen ins Gebirge hoch. Die Foresta Umbra ist ein 11.000 ha großes Waldgebiet, das auch als die grüne Lunge des Gargano bezeichnet wird. Wie in der Sila in Kalabrien wachsen hier jahrhundertealte Baumriesen.

Gina schaut unter einem überhängenden Ast durch.

Wanderweg in der Foresta Umbra

Es gibt ein Netz von Wanderwegen durch den Wald. Leider hat das Besucherzentrum mit dem naturkundlichen Museum geschlossen. Wir machen uns auf zu einer schönen Wanderrunde durch die wilde Natur.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit im Gargano ist das Santuario di San Michele in Monte Sant’Angelo. Das Heiligtum des Erzengels Michael ist seit dem 6. Jahrhundert eine beliebte Wallfahrtsstätte. Wir haben es leider nicht besucht. Wenn dich die Geschichte des Monte Sant’Angelo interessiert, findest du auf Wandernd fundierte Informationen dazu.

Heimreise über die Emilia Romagna

Nach zwei Nächten auf diesem wunderschönen Platz heißt es Abschied nehmen – von unseren Freunden und von Süditalien.

Die Route für die Heimreise unterteilen wir in mehrere Etappen. Auf der von blühenden Oleanderbüschen gesäumten Autobahn geht es gen Norden.

Vom Gargano bis Martinsicuro

Zur Rechten die Adriaküste mit ihren flachen Sandstränden und in Reih und Glied aufgestellten Liegestühlen. Wir versuchen einen kleineren und ruhigen Ort für den Stopp zu finden. In Martinisicuro entdecken wir den familiären Campingplatz delle Rose.

Marcus hängt Wäsche auf auf dem Campingplatz.

Große Wäsche muss auch mal sein

Hier stehen wir mit unserem Camper auf der Wiese und haben genug Platz um uns herum. Die sanitären Anlagen sind schon etwas älter, aber sauber. Da bei uns dringend große Wäsche angesagt ist, freuen wir uns über die Waschmaschine.

Stellplatz Martinisicuro:

  • Camping Delle Rose, Lungomare Italia 76, 64010 Villa Rosa di Martinsicuro
  • Toiletten, Ver- und Entsorgung, WLAN, Strom inklusive
  • Dusche extra
  • 20 Euro/Nacht

Wir müssen erst um 17 Uhr auschecken. So verbringen wir noch einen entspannten Tag am Strand, ehe es weiter geht. Damit vermeiden wir, in der Mittagshitze fahren zu müssen.

Martinsicuro – Ravenna

Wohnmobile stehen nebeneinander auf dem Stellplatz in Ravenna.

Eng geht’s zu auf dem Wohnmobil-Stellplatz in Ravenna

In Ravenna kommen wir um 19 Uhr 30 an und ergattern den letzten Platz auf dem Wohnmobilstellplatz. Zum ersten Mal in diesem Urlaub gehen wir endlich Pizza essen. Marcus hat sich das schon lange gewünscht.

Stellplatz Ravenna:

  • Parcheggio della Resistenza, Piazza Resistenza, 48121 Ravenna
  • Achtung: Nur auf den ausgewiesenen Wohnmobilplätzen parken!
  • Öffentliche Toilette 0,50 Euro
  • 2,25Euro/24 Stunden

Bevor es am nächsten Tag weitergeht, nutzen wir den Vormittag zu einer Stadtbesichtigung und sind ungemein angetan von Ravenna. Die Innenstadt ist hübsch und sehr entspannt.

Eine Frau fährt mit einem Fahrrad durch einen Torbogen in der Altstadt von Ravenna.

Altstadt von Ravenna

Gewälbe mit kunstvollen Mosaiken.

Nur eines der vielen kunstvollen Mosaike in Ravenna

Es gibt sensatonelle Mosaike aus römischer und byzantinischer Zeit zu besichtigen, in erstaunlich gutem Zustand. Ravenna gefällt uns außerordentlich gut.

Südlich von Mailand machen wir einen Stopp für eine Zwischenübernachtung auf einem Agricamper-Hof. Wir stehen ganz idyllisch neben den Weinbergen des Hofs auf einem Hügel. Vor uns breitet sich die weite Aussicht über das Tal des Po aus.

Wohnmobil steht auf Platz zwischen Weinbergen.

Unser letzter Stellplatz in Italien

Stellplatz Stradella:

  • Agricamper Hof
  • kein Service
  • kostenlos

Das ist unsere letzte Übernachtung auf unserer Wohnmobiltour in Italien. Auf unserem Heimweg nach Neuss machen wir noch zwei Zwischenstopps bei Verwandten in Süddeutschland.