Mit unse­rer Blog­ger-WG in der Emi­lia Roma­gna in Ita­li­en hat sich Max von hostel­max ein für uns beson­ders schö­nes Ziel aus­ge­dacht. SEO, Dol­ce Vita, kuli­na­ri­sche High­lights und Son­nen­strah­len im Herbst ste­hen auf dem Pro­gramm. Unse­re Anrei­se gestal­tet sich ein­fach, da wir schon eine Woche zuvor mit dem Auto Rich­tung Ita­li­en unter­wegs sind. Am Lago Mag­gio­re gön­nen wir uns eini­ge Tage, bevor es mit Kul­tur in Mai­land wei­ter­geht. Von Mai­land aus ist es nur ein Kat­zen­sprung nach Bor­go Val di Taro, einem klei­nen ver­schla­fe­nen Ort irgend­wo zwi­schen Par­ma und La Spe­zia gele­gen.

Unse­re Unter­kunft

Uns erwar­tet ein Kom­plex von drei Stein­häu­sern umge­ben von Hügeln und Wäl­dern. Von der Haupt­stra­ße läßt sich unser Domi­zil über einen teils geschot­ter­ten Wald­weg errei­chen. Geheizt wird mit einem Kamin, W‑Lan ist ver­füg­bar.

Schotterweg im Wald

Schon die Anfahrt ist idyl­lisch

Steinhaus mit Weinreben über der Terrasse

Das Haupt­haus mit Wein-bewach­se­ner Ter­ras­se

Den ers­ten Abend ver­brin­gen wir zu viert mit einem Groß­ein­kauf im Super­markt und dem Ein­rich­ten unse­res Hau­ses. Wir, das sind außer Max und uns die Rei­se­b­log­ger Wolf­gang von Wolf­gangs Rei­se­b­log und Eddy von bon­vi­vant-at-work, er wird Sonn­tag zu uns sto­ßen. Es wird zusam­men gekocht, wir quat­schen und pro­bie­ren uns durch ita­lie­ni­sche Wei­ne. Drau­ßen ist es sto­ckefins­ter, der Ster­nen­him­mel lie­fert ein fan­tas­ti­sches Pan­ora­ma. Wir kön­nen meh­re­re Stern­zei­chen und die Milch­stra­ße erken­nen.

Stein­pilz-Markt in Bor­go Val di Taro

Sonn­tag wol­len wir zum Stein­pilz-Markt nach Bor­go Val di Taro. Wir schlen­dern erst etwas unmo­ti­viert über einen Floh­markt mit bil­lig aus­schau­en­den Waren, bevor wir die klei­ne Alt­stadt mit zahl­rei­chen kuli­na­ri­schen Stän­den ent­de­cken. Neben Lecke­rei­en wie frit­tier­ten Stein­pil­zen oder rie­si­gen Par­me­san-Lai­bern erfeut uns auch ein musi­ka­li­sches Trio mit dudel­sack­ähn­li­cher Musik. Über­all um uns her­um gibt es Ver­kaufs­stän­de mit Ber­gen von Stein­pil­zen, Käse, Obst und Gemü­se. Maro­nen, Pfif­fer­lin­ge oder Kür­bis­se, es gibt für jeden Fein­schme­cker etwas. Hier kau­fen wir ordent­lich ein.

Steinpilze im Korb

Stein­pil­ze…

Maronen im Korb

…Maro­nen…

gestapelte Käselaiber

… und vie­le köst­li­che Käse auf dem Markt in Bor­go Val di Taro

drei Straßenmusiker

Ori­gi­nel­le Stra­ßen­mu­si­ker

Wie­der im Haus sind die Koch­küns­te fürs Abend­essen gefragt und natür­lich die Wein­pro­be. Inzwi­schen ist auch unser fünf­ter Mit­be­woh­ner Eddy ange­kom­men.

Bur­gen, SEO und Kul­tur

Mon­tag fah­ren wir trotz trü­ben Wet­ters zur nahe­ge­le­ge­nen Burg Bar­di. Da die Home­page der Burg sich recht undeut­lich über deren Öff­nungs­zei­ten äußert, ste­hen wir erst­mal vor ver­schlos­se­nen Toren. Lei­der öff­net dafür Petrus die Schleu­sen über uns, so dass wir uns ins nächst­ge­le­ge­ne Cafe ver­zie­hen und dort die Zeit bis zur Bur­g­öff­nung ver­brin­gen. Lang­wei­lig ist es trotz­dem nicht, das Trei­ben um uns her­um läßt die Zeit ver­flie­gen.

Burg Bardi

Aus­flug zur Burg Bar­di

Auch der Diens­tag begrüßt uns mit tief­hän­gen­den Wol­ken und gele­gent­li­chen Regen­güs­sen . Da es im nicht iso­lier­ten Stein­haus schnell kühl wird, sind die Kennt­nis­se des Feu­er­ma­chens im Kamin will­kom­men. Sieht ein­fach aus, ist es aber nicht. Außer­dem müs­sen wir recht­zei­tig für Holz­nach­schub sor­gen, bevor das Feu­er aus­geht. Und das heu­te den gan­zen Tag, da Max die ers­te SEO-Schu­lung durch­führt.

Fassade des Doms von Parma

Die roma­ni­sche Fas­sa­de des Doms von Par­ma

End­lich wird das Wet­ter bes­ser, so dass sich der Mitt­woch für einen Besuch der Stadt Par­ma anbie­tet. Nach ein­ein­halb Stun­den Fahrt sind wir end­lich da. Es ist warm gewor­den. Par­ma ist nicht wirk­lich groß, bie­tet aber eine Men­ge Sehens­wür­dig­kei­ten wie bei­spiels­wei­se die Basi­li­ka, das Bap­tis­te­ri­um oder das Mario­net­ten­thea­ter.

Wanderweg im Wald

Auf schma­len Pfa­den durch die Wäl­der

Neben dem Pflas­ter­tre­ten ist bis­her das Wan­dern etwas kurz gekom­men. So machen wir uns am nächs­ten Tag auf, um etwas von der Umge­bung unse­res Domi­zils ken­nen­zu­ler­nen. Nach einer hal­ben Stun­de zu dritt bekom­men wir Besuch. Eins, zwei, drei, vier Hun­de schlie­ßen sich uns an. Wobei einer uns ziel­si­cher bis zu unse­rem Haus führt, wäh­rend die ande­ren nach und nach zurück­blei­ben. End­lich ist das Wet­ter so warm, dass wir auch drau­ßen gril­len kön­nen.

Paar auf Bank mit Hund

Wan­dern mit Hun­de­füh­rer

Landschaft mit Hügeln und Wäldern

Hügel und Wald soweit das Auge reicht

Unse­ren letz­ten Tag ver­brin­gen wir mit SEO und Wan­dern. Max bringt uns wie auch an den ande­ren Tagen viel SEO bei und steht mit Rat und Tat zur Sei­te. Abends heißt es Res­te ver­til­gen und auf­räu­men. Denn am Sams­tag geht es schon recht früh wie­der zurück Rich­tung Hei­mat.

Sonnenuntergang über den Bergen

Zum Abschied ein Son­nen­un­ter­gang über den Ber­gen der Emi­lia Roma­gna

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