Triest haben wir auf unserem Wohnmobil-Roadtrip durch Kroatien, Slowenien und Italien besucht. Wir wollten uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt ansehen und fuhren dazu einen sehr gepflegten Stellplatz in Triest an. Von dort aus konnten wir das Zentrum mit öffentlichen Bussen leicht und schnell erreichen.

Bei der Anfahrt wirkt Triest mit seinem hässlichen Ring aus Industrie- und Gewerbeflächen eher abstoßend. Doch im Kern liegt ein attraktives Zentrum mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten. Die Stadt gehörte 500 Jahre zur österreichischen Monarchie. Die Habsburger haben Triest geprägt, aber auch die Römer und die Venezianer haben ihre Spuren hinterlassen.

Komm mit uns auf einen Rundgang zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Triest.

Dieser Artikel enthält Werbung in Form von Affiliate-Links. Diese sind mit einem * gekennzeichnet. Wenn du über diese Links etwas bestellst, erhalten wir eine kleine Provision, mit der du uns hilfst, die Kosten für unseren Blog zu tragen. Für dich ändert sich am Preis natürlich nichts.

Canal Grande

Canal Grande? Sind wir hier in Venedig oder in Triest?

Ja, Triest hat einen Canal Grande. Na gut, mit seinem Namensvetter in der Lagunenstadt kann er nicht mithalten. Dennoch ist er eine beliebte Sehenswürdigkeit in Triest.

Canal Grande mit niedriger Brücke.

Canal Grande in Triest

Er wurde im 18. Jahrhundert von einem venezianischen Architekten entworfen und gebaut. Fast 400 Meter erstreckt sich der Kanal vom Alten Hafen hinein in den Borgo Teresiano.

Die beiden Straßen, die den Kanal an seinen Ufern begleiten sind von prächtigen Gebäuden und Palazzi gesäumt. Ab und zu überqueren kleine Brücken das Gewässer. Cafés und Restaurants laden zu einer Pause ein, um das Dolce Vita zu genießen.

Da wir gerade erst unseren Rundgang durch Triest begonnen haben, widerstehen wir der Versuchung und wenden uns der nächsten Sehenswürdigkeit zu.

Chiesa Sant’Antonio Nuovo

Am landwärts gelegenen Ende des Canal Grande erhebt sich eine majestätische weiße Kirche, eine der größten in Triest. Die Chiesa Sant’Antonio Nuovo erbaute man Anfang des 19. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil. Sechs gigantische ionische Säulen tragen einen Dreiecksgiebel und vermitteln den Eindruck eines griechischen Tempels.

Blick über den Canal Grande zur Kirche am Ende des Kanals.

Der Canal Grande endet vor Sant’Antonio Nuovo

Ursprünglich führte der Kanal bis vor die Stufen der Kirche. Er wurde beim Bau aufgeschüttet, um einen der Größe des Gotteshauses entsprechenden Platz zu schaffen.

Den Beinamen Nuovo erhielt die Kirche, da sie einen gleichnamigen Vorgängerbau ersetzte. Dieser war zu klein geworden für den aufstrebenden Borgo Teresiano.

Chiesa Santissima Trinità e San Spiridione

Eine weitere große und eindrucksvolle Kirche liegt am linken Ufer des Canal Grande. Der neo-byzantinische Stil verrät, dass es sich um eine christlich-orthodoxe Kirche handelt. Seit dem 18. Jahrhundert strömten Migrant*innen aus Serbien und Griechenland nach Triest. Sie gründeten bald ihre gemeinsame orthodoxe Gemeinde.

Orthodoxe Kirche mit Kuppeln.

Die serbisch-orthodoxe Kirche

Später entzweiten sich die serbische und die griechische Gemeinde. Die griechisch-orthodoxe Gemeinschaft gründete ihre eigene Kirche – San Nicolò – und San Spiridione ist seither serbisch-orthodox.

Der Grundriss von San Spiridione ist wie ein griechisches Kreuz gestaltet. Mit den fünf blauen Kuppeln und goldenen, bunten Mosaiken an der Fassade bietet das Gotteshaus einen fast orientalischen Eindruck.

Innen gibt es üppiges Gold-Dekor und beeindruckende Ikonen zu bewundern.

Borgo Teresiano

Was ist denn nun der Borgo Teresiano? Das Viertel wird auch Theresienvorstadt genannt. Kaiserin Maria Theresia gab es Mitte des 18. Jahrhunderts in Auftrag. Dazu legte man die hier vorhandenen Salinen trocken und baute den Canal Grande.

Mehrstöckige Häuser mit hellen Fassaden säumen die Straße.

Straße im Borgo Teresiano

Durch den wirtschaftlichen Aufschwung in Triest platzte die Stadt aus allen Nähten. Es wurden dringend Wohn- und Geschäftshäuser benötigt. Die Straßen des Borgo Teresiano verlaufen im Gegensatz zu winkeligen Altstadtgassen in ordentlichem Schachbrettmuster. Mehrstöckige Häuser und Paläste säumen sie.

Auch heute ist der Borgo Teresiano ein lebendiges Viertel. Einkaufen, Ausgehen und Flanieren sind beliebte Beschäftigungen, denen die Triester Bevölkerung gerne hier nachgeht. Cafés, Bars und Restaurants locken mit verschiedenen Köstlichkeiten.

Piazza della Borsa

Durch die schicken Straßen gehen wir weiter und gelangen an die Piazza della Borsa. An dem dreieckigen Platz fällt sofort der Palazzo della Borsa Vecchia ins Auge. Auch hier finden wir wieder die Vorliebe für Anleihen an der griechischen Architektur: vier hohe weiße Säulen bilden den Portikus des tempelartigen Gebäudes.

Gebäude mit griechischen Säulen und Dreiecksgiebel.

Griechisch angehaucht ist die Alte Börse

Der Palazzo della Borsa, um 1800 erbaut beherbergte die Börse. Durch den schwunghaften Aufstieg des Hafens wurde Triest zu einem Finanzhandelsplatz.

Die Börse zog in einen benachbarten Palazzo um. Heute ist in dem Gebäude die Handelskammer zuhause.

An der Piazza della Borsa beginnt der Corso Italia, die Haupteinkaufsstraße in Triest.

Piazza dell’Unità d’Italia

Eine der Haupt-Sehenswürdigkeiten in Triest ist dieser gigantische Platz. Er ist einer der größten ans Meer grenzenden Plätze in Europa.

Hier befand sich im Mittelalter noch der Hafen der Stadt. Heute ist er ein lebendiger Treffpunkt für Einheimische, viele Veranstaltungen finden auf dem großen Platz statt.

Auf drei Seiten säumen prachtvolle Palazzi die Piazza Grande, wie sie von Einheimischen treffend – und kürzer – genannt wird.

Gegenüber vom Meer prunkt das Rathaus von Triest mit einer verspielten Fassade aus Bögen, Säulen und Balustraden. Es wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Den beiden Bronze-Typen, die auf der Uhr des Rathauses die Stunde schlagen, werden wir im Castell Giusto noch einmal begegnen.

Weitere Palazzi reihen sich links und rechts der Piazza dell’Unità d’Italia. Die ältesten stammen aus dem 18. Jahrhundert, die jüngsten von Anfang des 20. Jahrhunderts.

Zwei davon werden wir uns genauer ansehen.

Palazzo del Lloyd Triestino

Prächtiger Palazzo an der Piazza dell'Unità d'Italia.

Palazzo del Lloyd Triestino

Der Palazzo liegt am meerwärts gelegenen Ende des Platzes auf der linken Seite. Vom Wiener Architekten Heinrich von Ferstel erbaut, gehörte er der Schifffahrtsgesellschaft Österreichischer Lloyd. Als Triest an Italien fiel, wurden Gesellschaft und Gebäude in Lloyd Triestino umbenannt.

Wenn wir uns die Fassade genauer ansehen, finden wir Allegorien von Süßwasser und von Meer als Symbole für die Wasserwege, die die Schiffe des Lloyd befuhren.

Heute gehört das Gebäude der Regionalregierung von Friaul Julisch Venetien.

Palazzo del Gobierno

Fassade mit goldenem Mosaik des Palazzo del Gobierno.

Prunkvoll ist der Palazzo del Gobierno geschmückt

Gegenüber, auf der rechten Seite steht das jüngste Gebäude an der Piazza dell’Unità d’Italia. Es ist ebenfalls das Werk eines Wiener Architekten – Emil Artmann – und wurde 1905 fertiggestellt. Der Palazzo diente dem Kaiserlichen Statthalter als Amtssitz. In der Fassade war in golden-bunten Mosaiken der Habsburger Doppeladler verewigt. Allerdings nicht für die Ewigkeit: nachdem Triest 1918 an Italien gefallen war, ersetzte man die Embleme durch das Kreuz des italienischen Königshauses Savoyen.

Heute ist der Palazzo del Gobierno Sitz der Präfektur.

Teatro Romano

Wir verlassen die breiten Straßen des Borgo Teresiano. Durch enge Gassen durchqueren wir das kleine jüdische Viertel, das nach der Zerstörung durch die Faschisten 1938 übrig geblieben ist. Heute hat sich hier eine hippe Szene entwickelt, mit kleinen Trödelläden, alternativen Restaurants und Bioläden.

Halbrund des römischen Theaters.

Teatro Romano mit Kunstinstallation

Auf der Via del Teatro Romano stoßen wir auf die Ruinen des römischen Theaters. Sie wurden im Zuge der Zerstörung des Ghettos entdeckt.

6000 Zuschauer fanden auf dem Halbrund Platz. Hinter der Bühne konnten sie auf die blaue Adria blicken, die sich damals noch bis hierhin erstreckte.

Santa Maria Maggiore

Auf dem Hügel hinter dem römischen Theater zieht die Barockkirche Santa Maria Maggiore unsere Blicke auf sich. Eine geteilte Treppe führt zum Vorplatz der Kirche empor.

Kirche mit heller Fassade auf einem Hügel.

Santa Maria Maggiore in Triest

Die Kirche war Teil des Jesuitenklosters und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Heute wird sie von den Franziskanern betreut.

Trotz des barocken Stils wirkt die Fassade aus hellem Stein nicht überladen. Innen bewundern wir die Kuppel – die übrigens erst 1817 fertiggestellt werden konnte. Da waren die Jesuiten in Triest längst Geschichte, denn der Orden wurde 1773 aufgelöst.

Der barocke Hochaltar glänzt in voller Pracht. Das Apsisgemälde dahinter fügt sich perfekt dazu ein.

Basilica San Silvestro

Direkt neben Santa Maria Maggiore steht das älteste Gotteshaus der Stadt. Die gegen die Jesuitenkirche winzig wirkende Basilica San Silvestro stammt aus dem 11. Jahrhundert. Vermutlich ist der Glockenturm sogar noch älter. Wie ein Wehrturm ragt er neben der romanischen Basilica empor.

Viereckiger Turm der Basilica.

Turm der Basilica San Silvestro

Auch die Basilica gehörte einst den Jesuiten. Heute wird sie von der Helvetischen und der Waldenser Gemeinde – beides evangelische Gemeinschaften – gemeinsam genutzt.

Eine Legende besagt, dass die Kirche über den Resten des Wohnhauses zweier Märtyrerinnen, der heiligen Thekla und der heiligen Eufemia errichtet sein soll. Warum die Basilica nicht nach ihnen, sondern nach Papst Silvester benannt wurde…?

Arco di Riccardo

Römischer Bogen an einem Haus in der Altstadt von Triest.

Arco Riccardo

Als wir uns weiter durch die Altstadtgassen bewegen stoßen wir auf noch ein römisches Monument: den Richardsbogen oder Arco di Riccardo. Er gehörte einst zur römischen Stadtmauer und ist das letzte Überbleibsel davon. Noch im Mittelalter diente der Bogen als ein Stadttor in den Wehranlagen von Triest.

Viel Platz ist in so einer Altstadt ja nicht. So wurde der Bogen kurzerhand beim Bau des Hauses daneben mit einer Seite in das Gebäude eingemauert.

Die Gassen der Altstadt

Die verwinkelten schmalen Gassen der Altstadt sind eine Sehenswürdigkeit für sich.

Schmale Gasse mit gelben Häusern.

Schmal und steil sind die Gassen in der Altstadt von Triest

Wir lassen uns durch die Sträßchen treiben. Teilweise sind sie grob gepflastert, teilweise glatt asphaltiert. Kleine Häuser, in warmen Farben gestrichen und Blumenschmuck erfreuen unsere Augen.

Wir wundern uns, wie die Einwohner*innen hier mit dem Auto zurechtkommen und sind froh, dass wir nicht hier durch kutschieren müssen.

Castello San Giusto

Irgendwann lassen wir die Gassen der Altstadt von Triest hinter uns und steigen zum Kastell hinauf.

Die mächtige Burg auf dem Stadthügel hat eine lange Bauzeit: Um 1470 begann der österreichische Kaiser Friedrich II. das Kastell in der heutigen Form zu planen. Die Fertigstellung erlebte er nicht mehr. Die war erst im Jahr 1636.

Efeubewachsene Wehrmauer.

Mächtige Mauern schützen die Festung San Giusto

Ausblick über die Dächer von Triest und den Hafen.

Großartige Aussicht von der Festung

Das Castello hat einen dreieckigen Grundriss. An jeder Ecke wurden mächtige Bastionen errichtet. Beim Spaziergang über die Wehrgänge der Anlage haben wir einen fantastischen Blick über die Stadt und die Umgebung.

Hinter der Zugbrücke treffen wir auf die zwei Bronze-Typen vom Rathaus – erinnerst du dich?

Zwei lebensgroße Zinnfiguren stehen neben einer Glocke.

Michez und Janchez im Ruhestand

Dies hier sind die Original-Figuren, die aus konservatorischen Gründen den Repliken auf der Turmuhr des Rathauses weichen mussten. Sie sind nicht aus Bronze, sondern aus Zink. Von 1876 an taten Michez und Janchez ihren Dienst an der Rathausuhr. Doch die Seeluft nagte sehr an ihnen, so dass sie 1972 in den Ruhestand geschickt wurden. Wohlverdient nach fast 100-jähriger Tätigkeit. Nach einem mehrjährigen Kuraufenthalt in der Restauration können sie nun im Castello chillen.

Das Castello beherbergt mehrere Museen:

  • Armeria (Waffenmuseum)
  • Civico Museo di Storia ed Arte (Museum für Geschichte und Kunst)
  • Orto Lapidario (Steingarten)

Leider haben wir keine Zeit, sie zu besuchen. Denn es wartet noch eine weitere Sehenswürdigkeit auf uns, die wir uns nicht entgehen lassen wollen.

Cattedrale di San Giusto

Allee mit grünen Bäumen führt zur Kathedrale.

Stimmungsvoller Zugang zum Hügel der Kathedrale

Die Kathedrale des Stadtheiligen San Giusto ist ein Wahrzeichen von Triest. Auch sie befindet sich auf dem Hügel San Giusto.

Bereits im 5. Jahrhundert gab es an dieser Stelle eine kleine Basilika. An ihrer Stelle entstanden vom 9. bis zum 12. Jahrhundert zwei parallel zueinander stehende Kirchen: Santa Maria und San Giusto.

Im 14. Jahrhundert wurden die Menschen kreativ. Statt die beiden kleinen Kirchen abzureißen, um eine neue zu bauen wurden beide Gotteshäuser durch ein neues Mittelschiff verbunden. So entstand die heutige Kathedrale. Wir lieben ja solche architektonischen Extravaganzen.

Sandsteinfassade der Kathedrale.

Kathedrale San Giusto

Von außen wirkt die Sandsteinfassade rustikal. Der einzige Schmuck ist eine große Fensterrosette aus weißem Marmor. In das Portal integrierten die Baumeister ein römisches Grabmal aus dem 1. Jahrhundert. Sie zerlegten es in zwei Hälften und bauten sie seitlich ein. Mittelalterliches Recycling.

Ein Höhepunkt im Inneren der Kirche ist das Bodenmosaik aus dem 5. Jahrhundert, das in Teilen noch erhalten ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind Fresken, Mosaike und Sarkophage von Triester Märtyrer*innen.

Schloss Miramar

Die letzte Sehenswürdigkeit, die wir besuchen befindet sich etwas außerhalb der Stadt Triest. An der Bucht von Grignano liegt das Schloss Miramar.

Wir fahren mit unserem Van zum Yachthafen von Grignano. Dort finden wir einen – fast legalen – Stellplatz, wo wir die Nacht verbringen werden.

Blick aus den geöffneten Hecktüren des Vans auf den Yachthafen.

Schöne Aussichten in Grignano

Vom Yachthafen aus führt ein Fußweg direkt in die weitläufige Parkanlage des Schloss Miramar.  Über Serpentinen wandern wir den Hang hinauf. Pavillons, Teiche und Statuen bieten alles, was man von einem hochherrschaftlichen Park erwartet.

Das Schloss Miramar ist in einem wilden Stilmix aus klassizistischen, gotischen und mittelalterlichen Elementen komponiert – so stellte man sich ein Märchenschloss im 19. Jahrhundert eben vor. Erzherzog Maximilian von Habsburg – der Bruder von Kaiser Franz Josef I. – bewohnte es mit seiner Frau Charlotte von Belgien.

Weiße Fassade von Schloss Miramar.

Das Märchenschloss Miramar

Grüne Rasenfläche und breite Treppen im Park Miramar.

Hochherrschaftlicher Park

Allerdings dauerte der Märchentraum nicht lange, denn Maximilian ließ sich von den Franzosen überreden, als Kaiser von Mexiko anzutreten. Im mexikanischen Bürgerkrieg fand der neue Kaiser wenig Anklang, wurde gefangen genommen und hingerichtet.

Beim Rundgang durch das Schloss besichtigen wir die Gemächer von Maximilian und Charlotte. Auch diverse Prunkräume wie Thronsaal, Königssaal und Fürstensalon sind zu bewundern.

Ein ganz anderen Eindruck erweckt die Wohnung des Grafen d’Aosta, der in den 1930er Jahren im Schloss wohnte. Er ließ sich seine Räumlichkeiten im damals modernen Stil einrichten.

Nach dem Rundgang durchs Schloss genießen wir von der Terrasse aus den Blick aufs schimmernde Meer, das die untergehende Sonne in sanfte Farben taucht.

Große Laterne auf der Schlossterrasse vor dem Sonnenuntergang am Meer.

Romantische Abendstimmung

Infos und Tipps zu Triest

Anreise

Triest ist mit Auto (oder Wohnmobil), Zug oder Flugzeug gut zu erreichen.

Mit dem eigenen Fahrzeug erreichst du Triest über die Autobahn A4.

Mit dem Zug gibt es viele Möglichkeiten Triest zu erreichen. Die Stadt ist gut angebunden.

Der Flughafen von Triest liegt 35 Kilometer vom Zentrum entfernt. Direktflüge nach Triest gibt es von Frankfurt aus, von anderen deutschen Städten nur als Umsteigeverbindung.

Unterkunft

Wir haben auf einem sehr gepflegten privaten Wohnmobil-Stellplatz in Triest übernachtet. Mamaca Park bietet Strom, Wasserver- und -entsorgung und eine Außendusche. Mit dem öffentlichen Bus bist du in zehn Minuten im Zentrum von Triest und hast keine Parkplatzprobleme.

Regenbogen über grünen Bäumen.

Regenbogen am Stellplatz

Die Anfahrt führt durch ein paar enge Gassen, ist aber machbar, wenn du nicht gerade ein XXL-Wohnmobil fährst. Bei der Anmeldung – am besten über WhatsApp – sendet der Inhaber eine Wegbeschreibung. Folge auf jeden Fall dieser und nicht den Angaben deines Navis!

Die Übernachtung kostet 18 Euro für die erste und 13 Euro für folgende Nächte.

Es gibt auch öffentliche Wohnmobil-Stellplätze in Triest. Die haben aber einen schlechten Ruf, was Sauberkeit und Lage angeht.

Wenn du nicht mit dem Camper anreist, findest du auf den einschlägigen Portalen wie zum Beispiel Booking* zahlreiche Unterkünfte.

Weitere Infomöglichkeiten zu Triest

Die Touristeninformation in Triest findest du an der Piazza dell’Unità d’Italia, Ecke Via dell’Orologio oder hier im Internet.

Als Reiseführer fanden wir den CityTrip Triest* vom ReiseKnowHow-Verlag sehr informativ. In kompakter Form bietet er viele Infos und Tipps.

Wenn du dich gerne literarisch mit einer Stadt beschäftigst, können wir dir Triest-Krimis* von Veit Heinichen empfehlen. Kommissar Proteo Laurenti ermittelt an realen Orten der Stadt.