Saranda liegt im Süden Albaniens an einer weit geschwungenen Bucht. Die Hafenstadt ist ein wichtiges touristisches Zentrum Albaniens. Im Sommer ist hier der Bär los. Neben den Sommertouristen kommen auch Tagesausflügler aus dem nahe gelegenen Korfu sowie Kreuzfahrt-Passagiere auf Landgang.

Saranda bietet eine gute Infrastruktur an Hotels, Restaurants und Verkehrsanbindungen. Daher wählen wir es als Ausgangspunkt für die Erkundung der  Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Unsere Ausflüge führen uns nach Butrint, Ksamil, dem Blue Eye, Mesopotam und Phoenike.

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Anreise nach Saranda

Wie erwähnt, starten wir unsere Albanien-Reise in Korfu. Wir verbringen einen Tag in Kerkyra, bevor wir in einer etwa halbstündigen Fahrt mit dem Tragflügelboot hinüber zum albanischen Festland reisen.

Die Einreise-Formalitäten verlaufen entspannt. Kurz darauf stehen wir vor dem Hafengebäude auf der Straße.

Die Angebote der wartenden Taxifahrer lehnen wir ab. Wir begeben uns ins Städtchen, um uns albanische SIM-Karten für unsere Handys zu kaufen. Da Albanien nicht in der EU ist, gilt hier kein günstiger Tarif unseres deutschen Anbieters.

Ausgestattet mit den albanischen SIM-Karten, rufen wir unseren Vermieter an. Dieser kommt kurz darauf angefahren und holt uns ab.

Blick von oben auf die Bucht von Saranda.

Von unserem Balkon gucken wir über die Bucht von Saranda.

Unsere Unterkunft liegt ein ganzes Stück bergauf, denn die Küstenkette des Gebirges beginnt gleich hinter der Bucht. So haben wir vom Balkon unseres Appartments einen umfassenden Blick über die weite Bucht.

Erkundung von Saranda

Nachdem wir uns eingerichtet haben, marschieren wir den Berg hinunter in den Ort. An der hübschen Strandpromenade reiht sich Restaurant an Restaurant. Palmen rascheln im sanften Wind, das Meer plätschert in kleinen Wellen an den Strand.

Promenade mit Verkaufsständen am Meer.

Die Uferpromenade von Saranda.

Wir stärken uns mit einem köstlichen Meeresfrüchterisotto in einem der Lokale. Danach besichtigen wir die einzige historische Sehenswürdigkeit von Saranda. Im Zentrum des Ortes wurden erst 2009 die Überreste einer jüdischen Synagoge entdeckt. Ein Fußbodenmosaik, das leider abgedeckt ist, zeigt jüdische Symbole. Die Mauerreste stammen wohl von Versammlungssaal, Bibliothek und einem rituellen Badehaus. Vermutlich stammt die Anlage aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Damit ist sie eine der ältesten Synagogen der jüdischen Diaspora.

Ausgrabungsstätte mit niedrigen Mauerresten.

Die Reste der Synagoge von Saranda.

Neben den Überbleibseln der Synagoge ragen die dicken Mauerreste der ehemaligen Stadtmauer in das Gelände hinein.

Ein weiterer Zeuge der alten Stadtbefestigung steht an der Strandpromenade im seichtem Wasser. Der Backsteinpfeiler gehörte zu einem Wachturm der Hafenanlage.

Nach Einbruch der Dunkelheit erwacht die Strandpromenade zu quirligem Leben. Pärchen, Familien mit Kindern, Cliquen von jungen Männern und Frauen (immer schön nach Geschlechtern getrennt) flanieren am Meer hinauf und hinab. Wir schließen uns an und genießen die laue Abendluft. Jetzt in der Nebensaison sind die zahlreichen Restaurants nur spärlich besucht, aber im Hochsommer müssen sie aus allen Nähten platzen.

Ausflug ins antike Butrint

Mit dem etwa stündlich verkehrenden Linienbus fahren wir am nächsten Morgen nach Butrint. In etwa 40 Minuten Fahrzeit erreichen wir die archäologische Stätte. Sie zählt zu den wichtigsten Ausgrabungsstätten im Mittelmeerraum.

Rechteckiger, massiver Turm in Butrint.

Am Eingang von Butrint steht dieser venezianische Wachtturm.

Der Ort war seit frühester Zeit ständig besiedelt. So finden sich hier Reste der griechischen, römischen, byzantinischen, venezianischen und osmanischen Zeit. Besonders zauberhaft wirkt die Stätte von Butrint durch ihre unberührte Lage im Grünen. Unter Schatten spendenden Bäumen spazieren wir durch das Gelände. Immer wieder blitzt das Blau der Lagune hinter dem Grün hervor.

Gina steht im Schatten der Alleebäume.

Angenehm läuft es sich unter Schatten spendenden Bäumen durch Butrint.

Mauern von römischen Ausgrabungen im grünen Gelände.

Weitläufige römische Mauerreste mit Theater und Thermen.

Nachdem wir den venezianischen Wachturm am Eingang passiert haben und durch die Allee spaziert sind, erreichen wir die römischen Ausgrabungen. Hier gibt es ein gut erhaltenes Amphitheater, die Reste der Thermen, Agora und Forum zu sehen.

Ein Stück weiter erstrecken sich Überreste eines Wohnhauses, das wohl einer reichen Senatorenfamilie gehört hat. Vermutlich musste es irgendwann wegen des steigenden Wasserstandes aufgegeben werden.

Als Zeugen des byzantinischen Reichs sind die Reste eines Baptisteriums und einer Basilika aus dem 6. Jahrhundert erhalten. Der Boden des Baptisteriums ist mit einem kunstvollen Mosaik geschmückt. Leider können wir dieses nicht bewundern, denn es ist aus Restaurationsgründen mit Sand abgedeckt.

Runde Fläche mit Säulenresten.

Das Baptisterium in Butrint.

Wand mit runden Steinbögen der Kirche von Butrint.

Die teils restaurierte byzantinische Basilika.

Wir halten uns etwa drei Stunden in Butrint auf. Gegen Mittag erreichen immer mehr Busreisegruppen den Ort. Es ist auch von Korfu aus ein beliebtes Ausflugsziel.

Umgeben ist die historische Stadt Butrint vom gleichnamigen Nationalpark (Parku Kombetar i Butrintit). Wer mehr Zeit mitbringt, kann hier wandern, mountainbiken oder Kanu fahren und die einzigartige Natur genießen.

Infos zu Butrint

  • Öffnungszeiten: ganzjährig 8 – 16 Uhr
  • Eintritt: 7 Euro
  • Bus: Der Bus von Saranda startet an dem kleinem Rondell mit dem riesigen Eukalyptusbaum oberhalb des Hafens. Ab 7:30 ungefähr einmal pro Stunde. Fahrzeit 40 Minuten, Ticket 100 Lek (0,80 Euro).
  • Taxi etwa 10 Euro, Handynummer für Rückfahrt geben lassen.
  • Infos über die archäologische Stätte (auf Englisch): Butrint Foundation

Ksamil: Strände und türkisblaues Meer

Auf dem Rückweg von Butrint steigen wir in Ksamil aus dem Bus aus.

Ksamil war lange Zeit nur ein kleines, verschlafenes Dorf, bevor es sein Potenzial als Badeort entdeckte. Es liegt auf einer Halbinsel. Rundum ziehen sich perfekte, weiße Sandstrände, die in Hauptsaison brechend voll sind. Jetzt im Mai genießen wir in aller Ruhe unseren Strandspaziergang. Wir graben die Zehen in den weichen, warmen Sand und baden die Füße im kristallklaren Wasser.

Gina steht am Strand mit türkisblauem Wasser.

Der wunderschöne Strand von Ksamil.

Drei kleine Inseln liegen unmittelbar vor den Stränden von Ksamil. Im Hintergrund erhebt sich Korfu. Zahlreiche Strandbars und kleine Restaurants säumen das Ufer.

Morbiden Charme versprüht eine alte Promenade, in deren Mitte ein niedriges Mäuerchen mit Laternen bestückt ist. Einige der Laternen sind umgefallen, viele geborsten.

Weg zwischen niedrigen Mäuerchen und mit Laternen in der Mitte.

Die alte Promenade von Ksamil führt nicht direkt am Meer entlang.

Im Ort erheben sich dafür die typischen Betonklotz-Bausünden, die aufstrebende Badeorte nicht nur in Albanien mit sich bringen. Leider hat in Albanien nach dem Fall des kommunistischen Regimes ein illegaler Bauboom stattgefunden, der bis heute noch nicht eingedämmt werden konnte.

Für die Rückfahrt nach Saranda suchen wir eine Stelle an der Hauptstraße, wo der Bus halten soll. Durch Handzeichen bedeutet man dem Fahrer, dass man mitfahren möchte.

Mit dem Mietwagen die Umgebung von Saranda erkunden – Blue Eye, Mesopotam und Phoenike

Direkt am Hafen liegen die Büros mehrerer Autovermieter. Wir haben uns nach unserer Ankunft gleich einen Mietwagen reserviert, denn heute geht es ins Hinterland von Saranda. Leider ist der Himmel mit grauen Wolken bedeckt. Kaum sitzen wir im Auto klatschen die ersten Tropfen auf die Windschutzscheibe.

Die Karstquelle Syri i Kalter (Blue Eye)

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichen wir den Abzweig zur Karstquelle Blue Eye. Hier zahlen wir den bescheidenen Eintritt. Von der asphaltierten Straße zweigt der unbefestigte Weg ab, der sich mit einem normalen PKW leicht befahren lässt.

Schotterweg zwischen grüner Vegetation.

Hier geht es Richtung Syri i Kalter, dem Blue Eye.

Wir haben Glück: der Regen hört auf, ab und zu lugt sogar die Sonne zwischen den Wolken hervor. Am Parkplatz breitet sich das Flüsschen, das aus Syri i Kalter entspringt zu einer ruhigen, klaren Fläche aus. Es schimmert smaragdgrün.

Über kleine Pfade und teils etwas marode Brückchen suchen wir den Weg zum Blue Eye. Rhabarberähnliche Pflanzen mit riesigen Blättern erinnern uns an südamerikanische Nalcas. Baumriesen sorgen dazwischen für mystische Stimmung.

Grüne, klare Wasserfläche mit Baumstamm unter Wasser am Blue Eye.

Glasklar und smargdgrün.

Marcus steht hinter Pflanzen mit riesigen Blättern.

Wie im Urwald…

Der Quelltopf von Syri i Kalter ist kristallklar und schimmert in tiefen Blau- und Türkistönen. Eine kleine Plattform von fragwürdiger Konstruktion bietet Mutigen die Möglichkeit, direkt von oben hineinzublicken. In der von unten heraufwirbelnden Wasserströmung kann man sich meditativ verlieren.

Lange währt die meditative Ruhe nicht, denn schon ist ein Bus mit Touristen angekommen. Das Blue Eye zählt zu den touristischen Top-Attraktionen in Albanien und wird entsprechend frequentiert.

Marcus steht auf einer Bretter_Plattform über dem Wasser.

Noch haben wir die wackelige Plattform über dem Blue Eye für uns.

Blick von oben ins Blue Eye mit türkisem und grünem klaren Wasser.

Auge in Auge mit der Karstquelle Blue Eye.

Wir räumen den lauten, osteuropäischen Besuchern den Platz und spazieren noch etwas durch die wilde Natur.

Die am Parkplatz illegal errichteten Lokale wurden wohl vor einiger Zeit abgerissen. Jetzt existiert nur noch eins, aber es herrscht schon wieder rege Bautätigkeit. Ob mit oder ohne Genehmigung ist für uns nicht ersichtlich.

Infos zu Syri i Kalter (Blue Eye)

  • Hinkommen: Am besten gelangt man mit dem Auto zur Karstquelle. Es gibt auch die Möglichkeit, sich aus dem Bus nach Tirana an der Straße absetzen zu lassen und etwa einen Kilometer zu laufen.
  • Eintritt: 100 Lek pro Person (0,80 Euro)
  • Essen und Trinken: Es gibt ein Restaurant am Parkplatz, wir haben es allerdings nicht ausprobiert.

Kloster Mesopotam

Auf dem Weg nach Syri i Kalter fiel uns im Dorf Mesopotam ein schönes orthodoxes Kloster auf. Ein Blick in den Reiseführer*versprach ein Kleinod.

So hielten wir auf dem Rückweg im Dorf. Es stellte sich schnell heraus, dass das schmucke, weiß gestrichene Kloster gar nicht das im Reiseführer beschriebene war.

Nach einigem Suchen entdeckten wir die gesuchte Klosterkirche etwas außerhalb des Dorfes. Sie liegt auf der anderen Seite der Landstraße.

Alte Steinkirche hinter Zypressen.

Der Eingang zur Klosterkirche Mesopotam.

Die Klosteranlage wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Von der umgebenden Mauer ist nur noch die Ruine des Westturms erhalten. Wir landen vor einem verschlossenen Tor, an dem ein Schild mit einer Telefonnummer angebracht ist. Unser Anruf lockt den Wächter der Anlage aus einem nahe stehenden Häuschen. Er schließt uns auf und führt uns zu der alten Kirche, die zu den kunsthistorisch bedeutendsten Kirchen Albaniens zählt.

Die Klosterkirche ist ein kompakter Bau mit vier Kuppeln. Rätselhaft bleibt bis heute, warum es zwei Apsiden gab. War die Kirche zwei Heiligen gewidmet? Wurde hier vielleicht der lateinische und der byzantinische Ritus parallel gefeiert? Die Gründe sind im Dunkel der Geschichte verschollen.

Innere der Kirche mit hellblauen Bögen und Ikonen im Hintergrund.

Im Inneren der Klosterkirche.

Wandfresken zeigen drei Heilige.

Gut erhaltene Wandfresken in der Apsis.

Im Inneren der Kirche überrascht uns die freundliche, hellblaue Wandfarbe. Die vier Kuppeln werden von einer einzigen Mittelsäule gestützt, die nach einem Erdbeben 1793 massiv ummauert wurde. Auch weitere Säulen, Pfeiler und Verstärkungen geben Zeugnis von den Erdbebenschäden, die repariert werden mussten.

Wir genießen die Stille und die freundliche Atmosphäre in der Klosterkirche sehr. Definitiv ein Highlight, das bisher von Touristenströmen verschont bleibt.

Infos zum Kloster Mesopotam

  • Hinkommen: Von Saranda aus kommend das Dorf Mesopotam links liegen lassen. Nach der zweiten Brücke scharf rechts abbiegen, rechts durch ein graues Tor und über holprigen Feldweg bis zum Eingang.
  • Eintritt: 100 Lek pro Person (0,80 Euro)

Illyrische Höhensiedlung Phoenike (Finiq)

Im ausdauernd plätschernden Regen fahren wir zurück Richtung Saranda. Im Ort Finiq biegen wir ab und kurven über einer steile Straße hinauf zur Ausgrabungsstätte Phoenike. Der Regen hat stellenweise kleine Erdrutsche über die Straße gespült.

Marcus mit Kapuze im Regen.

Es gibt kein schlechtes Wetter, wenn man richtig angezogen ist!

Am einsamen Parkplatz erwartet uns ein nagelneues Holzgebäude. Ein des Italienischen mächtiger Wächter verlangt 200 Lek Eintritt pro Person. Leider hat er kein Wechselgeld parat. Wir haben es auch nicht passend. Wort- und gestenreich bedeutet er uns, wir sollten erst mal hinaufgehen, das Wechselgeld bekämen wir nachher. Etwas skeptisch machen wir uns auf den Weg.

Petrus begießt uns auch weiterhin kräftig von oben. Beim Laufen durch die klatschnasse Vegetation weichen unsere Sneaker allmählich durch. Dafür haben wir Phoenike für uns alleine.

Phoenike war in der Antike eine der bedeutendsten Städte der Region Epirus. Im 5. Jahrhundert vor Christus gegründet erlebte es seine Blütezeit im 3. Jahrhundert v. Chr.

Alte Mauer mit großen Steinquadern in Phoenike.

Reste der illyrischen Stadtmauer von Phoenike.

Gleich zu Beginn staunen wir über die riesigen exakt zugeschnittenen Steine der Maueranlage. Weiter gibt es die Grundmauern verschiedener Gebäude, wie Wohnhäusern, einen Tempel und die Reste einer Basilika aus dem 6. Jahrhundert n. Chr. zu sehen.

Unten im Hang wurde ein großes Amphitheater angelegt. Es fasste vermutlich 18.000 Zuschauer. Wir verzichten auf den Abstieg über den regennassen Weg und bewundern die Anlage von oben.

Amphitheater-Reste in einem grünen Hang.

Die Reste des Amphitheaters.

Kleiner, pilzförmiger Betonbunker.

Bunkerbau aus der kommunistischen Zeit.

Leider sind die Informationstafeln spärlich und oft stark verblichen. Das ist schade, vor allem da der Eintrittspreis für albanische Verhältnisse ja schon etwas höher ist. Außerdem war der Hügel, der schon von den Illyrern aus strategischen Gründen angelegt wurde, während der Diktatur militärisches Sperrgebiet. Ohne Rücksicht auf die historischen Strukturen legten die Kommunisten eine Bunkeranlage an. So ragen an vielen Stellen die typischen Betonpilze hervor.

Neben den archäologischen Überresten ist einer der Pluspunkte von Phoenike die weite Aussicht über die Region. Daher empfehlen wir dir, bei deinem Ausflug dorthin einen Tag mit schönerem Wetter zu wählen als wir es hatten.

Pflanzen mit gelben Blüten im vordergrund, dahinter regenverhangene Berge.

Bei Sonne ist die Aussicht sicher noch schöner.

Der Regen versiegt schließlich. Ist jetzt auch egal, wir sind völlig durchweicht. Aber immerhin präsentiert der Wächter auf dem Parkplatz unser Wechselgeld. Es ist uns völlig rätselhaft, wo er es herbekommen hat.

Infos zu Phoenike

  • Hinkommen: Mit dem Auto von Saranda kommend im Ort Finiq auf die ausgeschilderte Straße abbiegen.
  • Eintritt: 200 Lek pro Person (1,60 Euro)

Auf unserem Rückweg nach Saranda kurven wir über verschiedene Dörfer auf der Suche nach einer Einkehrmöglichkeit. Leider finden wir nichts. Das ist vielleicht im Sommer in der Hautsaison anders. So kehren wir nach Saranda zurück, wo es ein reiches Angebot an Restaurants und Imbissmöglichkeiten gibt.

Halb eingestürzter Rohbau.

Leider auch typisch Albanien: Illegale Bauten, nicht immer stabil.

Infos zu Saranda

  • Anreise per Schiff: Von Korfu aus fahren mehrere Gesellschaften mit Tragflügelbooten (Fahrzeit 30 Minuten) oder Autofähre (Fahrzeit 70 Minuten). Je nach Saison mehrmals täglich. Tickets gibt es an den Büros am Hafen.
  • Anreise per Bus: Von Tirana aus in 7 – 8 Stunden mehrmals täglich.
  • Mietwagen: Direkt am Hafen an der Rruga Mihat Hoxha mehrere Büros. Wir haben bei Terini Travel gebucht.
  • Touristeninfo: kommunale Touristinfo an der Rr. Skenderbeu in der Nähe der Alten Synagoge, winziges Büro ohne Beschilderung. Haben wir nicht gefunden. Gute Auskunft z. B. über Buslinien haben wir im Info-Pavillon an der Strandpromenade erhalten.
  • Unterkunft: Wir haben ein sehr schönes Apartment* mit kleiner Küche und Balkon über Booking gebucht. Die Vermieter waren sehr freundlich und hilfsbereit.
  • Restaurants: Restaurants ziehen sich die gesamte Uferpromenade entlang und sind auch in anderen Straßen zu finden. Besonders empfehlenswert sind frische Fisch- und Meeresfrüchtegerichte. Aber auch Pizza kannst du gut in Saranda essen.
  • Einkaufen: Für Obst und Gemüse empfiehlt sich der Einkauf auf dem Markt in der Rr. Jonianet, in der Nähe vom Fährhafen. Supermarkt Alfa findest du in der Rr. Abedin Dino, ebenfalls Nähe Fährhafen.

Unser Reiseführer für Albanien*