Lan­dung in Ker­ky­ra

Mit einer spek­ta­ku­lä­ren Aus­sicht lan­den wir früh am Abend in Ker­ky­ra, der Haupt­stadt der Insel Kor­fu. Schon Minu­ten bevor die Maschi­ne sicher auf­setzt, kön­nen wir uns von der Schön­heit der Land­schaft über­zeu­gen. Auf der einen Sei­te das tür­kis­blaue Meer, auf der ande­ren Sei­te die Stadt mit den dahin­ter­lie­gen­den Ber­gen.

Blick auf Berge und Küste von Korfu

Lan­de­an­flug über Kor­fu

Die letz­ten Kilo­me­ter schwe­ben wir gefühlt durch die Stadt Rich­tung Lan­de­bahn, Häu­ser und Bäu­me sind zum Grei­fen nahe. Dabei emp­fin­de ich ein majes­tä­ti­sches Gefühl.

Unser Airb­nb-Apart­ment

Kur­ze Zeit spä­ter, die Uhr am Hand­ge­lenk habe ich schon eine Stun­de vor­ge­stellt, ste­hen wir mit unse­rem Gepäck vor dem Flug­ha­fen. Die Fahrt dau­ert nur weni­ge Minu­ten ins drei Kilo­me­ter ent­fern­te Zen­trum von Kor­fu-Stadt. Kali­me­ra Ker­ky­ra.

Dort haben wir über Airb­nb ein Appart­ment für zwei Näch­te gebucht. Der sehr freund­li­che Ver­mie­ter holt uns an der Stra­ßen­ecke ab. Den Ein­gang zum Appar­te­ment hät­ten wir sonst bestimmt nicht gefun­den.

Alt­stadt-Gäss­chen in Kor­fu-Stadt

Da es schon nach 19 Uhr ist, hal­ten wir uns nicht lan­ge dort auf. Wir sind neu­gie­rig auf Ker­ky­ra und ein klei­ner Hun­ger macht sich auch schon bemerk­bar.

Blick durch einen Torbogen in eine Gasse

Roman­ti­sche Gäss­chen in der Alt­stadt von Kor­fu

Nach weni­gen hun­dert Metern erspä­hen wir auch das Meer und freu­en uns dar­über wie klei­ne Kin­der. Vor­bei an der Burg geht’s erst­mal in die klei­nen Alt­stadt­gas­sen.

Wir fol­gen einer Restau­rant-Emp­feh­lung des Rei­se­füh­rers und sind erstaunt, wie gut man hier in der Gas­tro­no­mie Eng­lisch spricht. Zumin­dest meis­tens.

Trotz­dem ler­nen wir eini­ge Wor­te in der Lan­des­spra­che. Damit machen wir über­all auf der Welt gute Erfah­run­gen. Oft reicht ein Guten Tag, Dan­ke oder Bit­te, um beim Gegen­über ein Lächeln ins Gesicht zu zau­bern. Oft­mals auch ein über­rasch­tes.

Den Abend beschlie­ßen wir mit dem Bum­meln durch die Gäss­chen. Übri­gens ist unse­re Han­dy-Navi­ga­ti­on, on- oder off­line, in der Alt­stadt des Öfte­ren auf­ge­schmis­sen. Die Wege enden mal abrupt oder wir sind im Kreis gelau­fen und ste­hen dann vor der glei­chen Kir­che, an der wir los­ge­lau­fen sind.

Ticket nach Alba­ni­en

Am nächs­ten Mor­gen früh­stü­cken wir auf der Ter­ras­se eines Cafés am Hafen. Heu­te wol­len wir die Fahr­kar­ten für die Fäh­re nach Alba­ni­en kau­fen. Die Ticket-Agen­tur ist nicht weit vom Café ent­fernt, schnell sind die Kar­ten gekauft. Dann lau­fen wir zum Fähr­ha­fen um zu che­cken wo die Fäh­re ablegt. Zurück zum Zen­trum neh­men wir den Bus. Noch etwas Sight­see­ing steht auf unse­rem Pro­gramm.

Die hei­li­ge Theo­do­ra

In der Kathe­dra­le spricht uns der Pope an und erzählt begeis­tert von Theo­do­ra, der Schutz­hei­li­gen der Kathe­dra­le. Wie schön, das er sich eini­ge Minu­ten Zeit für uns nimmt, wo er doch gera­de eine rumä­ni­sche Pil­ger­grup­pe durch die Kir­che führt.

 Rötliche Fassade der Kirche

Die Kathe­dra­le in der die hei­li­ge Theo­do­ra liegt.

Theo­do­ra war die Frau des ost­rö­mi­schen Kai­sers Theo­phi­los. Nach des­sen Tod ver­bot sie in einem Regie­rungs­er­lass die Ver­fol­gun­gen wegen Iko­nen­ver­eh­rung. Das ist der Grund, war­um Theo­do­ra hei­lig gespro­chen wur­de.

Erstaunt neh­me ich zur Kennt­nis, das die ortho­do­xen Besu­cher die Iko­nen küs­sen, das heißt die Glas­plat­te hin­ter der sich die Hei­li­gen­bil­der befin­den.

Sehens­wert fin­den wir auch die Kir­che St. Spy­ri­don. Dort liegt St. Spy­ri­don in sei­nem sil­ber­nen Sarg und es gibt dort unglaub­lich lan­ge Ker­zen.

Silberner Sarkophag

Hier liegt Sankt Spy­ri­don

Die alte Fes­tung von Kor­fu-Stadt

Wir besu­chen noch meh­re­re Sehens­wür­dig­kei­ten der Stadt, dar­un­ter die alte Fes­tung. Die­se ist das Wahr­zei­chen der Stadt und auch das der gan­zen Insel. Sie wur­de ab dem 16. Jahr­hun­dert auf einem vor­ge­la­ger­ten Fel­sen im Meer erbaut und ist über eine Brü­cke zu errei­chen. Heu­te fin­det man in den alten Gebäu­den Tei­le der Uni­ver­si­tät, so z.B. die musi­ka­li­sche Fakul­tät.

 Leuchtturm vor blauem Himmel.

Der Leucht­turm auf der alten Fes­tung von Kor­fu-Stadt.

Kaf­fee mit Ouzo

Spä­ter schau­en wir uns die gro­ße Espla­na­da und wei­te­re Kir­chen an. Auf einem klei­nen Markt bie­tet uns ein strah­len­der Wirt den „bes­ten tür­ki­schen Kaf­fee von Euro­pa“ an. Was soll man da machen außer pro­bie­ren? Der Clou ist die Ver­fei­ne­rung des Kaf­fees mit Ouzo.  Mir schmeckt’s.

Das vie­le Lau­fen macht müde, wir las­sen uns in unse­rem Appart­ment den zuvor gekauf­ten Chees­e­ca­ke schme­cken und legen die Füße hoch. Abends geht’s noch­mal in die Alt­stadt zum Essen.

Ein flie­gen­der Del­phin

Dann heißt es schon wie­der Packen. Am nächs­ten Mor­gen wol­len wir gegen vier­tel vor acht die Unter­kunft ver­las­sen um zum Hafen zu lau­fen. Da wo unse­re Fäh­re, ein Trag­flü­gel­boot namens Fly­ing Dol­phin bald able­gen wird.

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