Für die ers­ten Tage unse­rer Jor­da­ni­en-Rund­rei­se haben wir die Mosa­ik­stadt Mada­ba als Stand­ort gewählt. Von dort aus wer­den wir Aus­flü­ge zur römi­schen Rui­nen­stadt Jerash und ans Tote Meer unter­neh­men. Auch Mount Nebo, von dem aus Moses das Gelob­te Land erblickt haben soll liegt ganz in der Nähe. Den Road­trip durch Jor­da­ni­en fah­ren 2 on the go nicht als Paar, son­dern aus­nahms­wei­se als Mut­ter-Toch­ter-Gespann.

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Blick über die Dächer von Madaba

Blick über die Dächer von Mada­ba

Vom Queen-Ali­ya-Flug­ha­fen ist Mada­ba in einer hal­ben Stun­de Auto­fahrt zu errei­chen. Da die Flü­ge aus Deutsch­land immer abends ankom­men, bleibt uns als Feu­er­tau­fe für den jor­da­ni­schen Stra­ßen­ver­kehr eine Nacht­fahrt nicht erspart. Alle Tipps für den Miet­wa­gen-Road­trip in Jor­da­ni­en haben wir in einem sepa­ra­ten Arti­kel auf­ge­führt.

Mada­ba – Kir­chen und byzan­ti­ni­sche Mosai­ke

Unser ers­ter Besuch in Mada­ba gilt der berühm­ten Mosa­ik-Kir­che St. Georg. Hier ent­deck­ten die Kir­chen­bau­er Ende des 19. Jahr­hun­derts den Mosa­ik­bo­den eines byzan­ti­ni­schen Vor­gän­ger­baus. Die­ses Mosa­ik zeigt die ältes­te bekann­te Land­kar­te Paläs­ti­nas. Jeru­sa­lem, Jeri­cho, das Tote Meer und sogar das Nil­del­ta ist zu erken­nen.

Mosaikbild Schiff auf Totem Meer

Das berühm­te Land­kar­ten-Mosa­ik zeigt auch das Tote Meer

bunter Innenraum der Kirche

Bunt und freund­lich prä­sen­tiert sich der Innen­raum der St. Georg Kir­che

Für vie­le Jor­da­ni­en-Rund­rei­sen ist die Church of the Map der ein­zi­ge Stopp in Mada­ba. Dabei gibt es noch viel mehr zu ent­de­cken. Alle Sehens­wür­dig­kei­ten fin­dest du in dem über­schau­ba­ren Are­al der Alt­stadt Mada­bas. Du kannst sie bequem zu Fuß errei­chen.

Als Nächs­tes besu­chen wir den Archeo­lo­gi­cal Park. Ein selbst ernann­ter Füh­rer, des­sen Eng­lisch-Kennt­nis­se sich auf „excu­se me” beschrän­ken, nimmt sich unse­rer an. Um das frei­ge­leg­te Pflas­ter der alten römi­schen Stra­ße lie­gen die Kir­che der Jung­frau, die Kir­che des Eli­as und Tei­le der Hip­po­ly­tus-Hal­le. Über­all sind schö­ne Boden­mo­sai­ke zu bewun­dern. Auf Ste­gen kann der Besu­cher um die Mosai­ke lau­fen. Zum Schutz gegen die Wit­te­rung sind sie über­dacht. Wir kön­nen unse­ren Gui­de nicht dar­an hin­dern eines der Mosai­ke mit Was­ser zu besprü­hen, um die Far­ben zum Leuch­ten zu brin­gen. Kon­ser­va­to­risch sicher nicht so gedacht.

Mosaikbild mit vier Personen

Detail des Mosa­ik­bo­dens der Hip­po­ly­tus-Hal­le

Eine Ecke wei­ter liegt der Kom­plex des Burnt Palace. Es han­delt sich um die Über­res­te eines byzan­ti­ni­schen Wohn­hau­ses, das ver­mut­lich aus­brann­te. Vie­le wei­te­re Boden­mo­sai­ke lie­gen zwi­schen den Mau­er­res­ten. Auf dem Gelän­de fin­den sich auch die Boden­mo­sai­ke einer Kir­che, aus der die Dar­stel­lun­gen von Men­schen und Tie­ren zum gro­ßen Teil her­aus­ge­mei­ßelt wur­den. In der Zeit der Bil­der­stür­mer waren die­se Abbil­dun­gen ver­pönt und wur­den mit gro­ßem Eifer ent­fernt.

Mosaikbild eines Pferdes

Mosa­ik-Pferd­chen im Burnt Palace

zerstörtes Mosaik eines Löwen

Die Bil­der­stür­mer haben sehr sorg­fäl­tig gear­bei­tet…

Nun haben wir lang­sam genug Mosai­ke gese­hen und ver­zich­ten auf den Besuch des Mosa­ik­mu­se­ums. Dafür ent­de­cken wir ein wei­te­res High­light in der Kir­chen­land­schaft von Mada­ba: Die katho­li­sche St. Johns Kir­che. Über enge Stie­gen klet­tern wir auf den Glo­cken­turm. Die Sei­le für die vier Glo­cken lau­fen in der Mit­te, wir müs­sen uns manch­mal vor­sich­tig drum­her­um win­den. Schließ­lich errei­chen wir die schma­le Platt­form, die ein­mal um den Turm läuft. Wir haben einen gran­dio­sen Blick über die Dächer von Mada­ba.

Kirchenfassade vor blauem Himmel

Die Fas­sa­de der St. John Kir­che in Mada­ba

Glockenseile im Treppenaufgang

Mit­ten im Auf­gang lau­fen die Glo­cken­sei­le ent­lang.

Aussichtsbalkon mit Blick über die Stadt

Die Mühen des Auf­stiegs wer­den mit einer gran­dio­sen Aus­sicht belohnt.

Von ganz oben geht es nach ganz unten: Unter der Kir­che wur­den alte byzan­ti­ni­sche Mau­ern ent­deckt. Sogar ein Brun­nen aus moa­bi­ti­scher Zeit ist zu sehen. Durch schma­le Gän­ge und nied­ri­ge Gewöl­be schlän­geln wir uns durch die Gemäu­er.

Gewölbegang

Byzan­ti­ni­sche Gewöl­be unter der St. John Kir­che

Es ist viel weit­läu­fi­ger, als wir uns das vor­ge­stellt haben. Ein Raum ist als Bedui­nen­zelt gestal­tet und trägt die Bezeich­nung „Zelt der Ruth”. Irgend­wie muss man ja den Bezug zwi­schen Bedui­nen­zelt und Kir­che her­stel­len. Unse­re Lieb­lings-Sight ent­de­cken wir kurz vor dem Ende des Rund­gangs:

Wert­vol­ler Hin­weis: Dies ist ein alter Fuß­bo­den!

Unse­re Tipps für Mada­ba

  • Der Ein­tritt in die St. Georgs­kir­che (Church of the Map) und in die St. John Kir­che beträgt jeweils 1 JD.
  • Ein­tritt in die Archa­e­lo­gi­cal Zone ein­schließ­lich Burnt Palace ist im Jor­dan­Pass ent­hal­ten. Ansons­ten kos­tet der Ein­tritt 3 JD.
  • Das Visi­tor Cen­ter in Mada­ba kannst du dir getrost spa­ren. Außer einem Bus­park­platz und einem seit Jah­ren im Umbau befind­li­chem alten Haus gibt es nichts zu sehen.
  • Die Tou­rist Infor­ma­ti­on hat ihr Büro über dem Burnt Palace. Dort erhältst du einen kos­ten­lo­sen Stadt­plan mit den Sehens­wür­dig­kei­ten auf Eng­lisch .
  • Restau­rants: Gut geges­sen haben wir auf der Dach­ter­ras­se des Bawa­bit Restau­rant in der Al Amir Hasan Str. Gegen die abend­li­che Küh­le beka­men wir sogar wär­men­de Lamm­fell­män­tel umge­legt. Gutes Essen, aber nur mäßi­gen Ser­vice bie­tet das Haret Jdoud­na Restau­rant in der K. Tal­al Str.
  • Unter­kunft: Unse­re ers­te Unter­kunft in Mada­ba war nichts Beson­de­res. Dafür haben wir uns auf dem Rück­weg im Black Iris Hotel* sehr wohl gefühlt. Der Besit­zer war sehr auf­ge­schlos­sen und hilfs­be­reit. Vor der Tür konn­ten wir pro­blem­los das Auto abstel­len.

 

Die römi­sche Rui­nen­stadt Jerash

Von Mada­ba aus sind wir etwa andert­halb Stun­den mit dem Miet­wa­gen unter­wegs, um nach Jerash zu gelan­gen. Auf dem High­way-Ring rund um Amman ist der Ver­kehr leb­haft und wir ler­nen schnell, im jor­da­ni­schen Stil Auto zu fah­ren. Nach einer kur­zen Ein­ge­wöh­nung ist es über­ra­schend ent­spannt.

Straße und grüner Hügel

Hin­ter Amman sind die Stra­ßen wie­der leer

Jerash ist das anti­ke Gera­sa, eine wich­ti­ge römi­sche Pro­vinz­stadt. Es ist über­ra­schend gut erhal­ten. Schon von der Stra­ße aus fällt das impo­san­te Hadri­anstor ins Auge, das zu Ehren des Kai­sers Hadri­an gebaut wur­de. Direkt dahin­ter kön­nen wir das Hip­po­drom von den teils erhal­te­nen Sitz­rei­hen aus bewun­dern.

großes römisches Tor vor blauem Himmel

Das Hadri­anstor wur­de gebaut, um Besu­cher zu beein­dru­cken. Das gelingt heu­te noch.

Der eigent­li­che Ein­gang in die anti­ke Stadt ist das etwas wei­ter gele­ge­ne Süd­tor. Links hin­ter dem Tor geht es hin­auf zu den Res­ten des Zeus­tem­pels und dem Süd­thea­ter. Ein gro­ßes, per­fekt restau­rier­tes Amphi­thea­ter, das 4000 Zuschau­ern Platz bot. Zwei Bedui­nen geben mit Dudel­sack (ein typisch bedui­ni­sches Instru­ment??) und Trom­mel einen Ein­druck von der Akkus­tik. Nach­dem sie unse­re Natio­na­li­tät erfragt haben, spie­len sie uns zu Ehren „Freu­de schö­ner Göt­ter­fun­ken”. Lus­tig!

Sitzreihen des Amphitheaters

Das Süd­thea­ter

Beduinen mit Dudelsack und Trommel

Lus­ti­ge Musi­kan­ten

Von den obe­ren Rän­gen haben wir einen tol­len Aus­blick auf das gro­ße Ova­le Forum, das die Stra­ßen­ach­sen des Car­do Maxi­mus und der Stra­ße zum Zeus­tem­pel und Süd­tor ver­bin­det. Über 50 ioni­sche Säu­len umrah­men es.

Ovaler Platz von römischen Säulen umrahmt

Ova­les Forum

Wir wäh­len nun den obe­ren Weg, der uns zum Artemis­tem­pel, das nächs­te wich­ti­ge Bau­denk­mal von Jerash, bringt. Den Weg säu­men Rui­nen klei­ne­rer Tem­pel und byzan­ti­ni­scher Kir­chen. Letz­te­re natür­lich mit Mosai­ken. Auch der Artemis­tem­pel wird von hohen Säu­len flan­kiert, die sich als groß­ar­ti­ges Foto­mo­tiv gegen den tief­blau­en Him­mel abhe­ben.

Hohe Säulen vor dem Tempel

Auf­gang zum Artemis­tem­pel

Drei Säulen ragen in den Himmel

Majes­tä­ti­sche Säu­len

Von hier aus stei­gen wir meh­re­re Trep­pen­fluch­ten hin­ab zum Car­do Maxi­mus, der römi­schen Haupt­stra­ße durch Jerash. Wir fol­gen ihr bis zum Nord­thea­ter. Das ist etwas klei­ner als das Süd­thea­ter, aber nicht min­der schön. Auf den Stein­rei­hen gön­nen wir uns eine Pau­se und genie­ßen die Ruhe.

Auf dem Rück­weg über den Car­do Maxi­mus kön­nen wir Bli­cke auf das Nym­phä­um und die ehe­ma­li­gen Markt­hal­len wer­fen. Über das wei­te Ova­le Forum geht es zurück zum Ein­gang.

Unse­re Tipps zu Jerash

  • Der Ein­tritt in die römi­sche Stadt ist im Jor­dan­Pass ent­hal­ten. Wenn du kei­nen Jor­dan­Pass hast, beträgt der Ein­tritt 10 JD.
  • Toi­let­ten fin­dest du im neu­en Visi­tor Cen­ter am Ein­gang und im alten Visi­tor Cen­ter vor dem Süd­tor. Letz­te­re waren sau­be­rer als die am Ein­gang.
  • Das Restau­rant am alten Visi­tor Cen­ter bot bei unse­rem Besuch nur eine Aus­wahl von Sand­wi­ches (zusam­men­ge­roll­te Fla­den­bro­te mit Belag). Nimm dir lie­ber etwas zu essen mit und auf jeden Fall genug zu trin­ken, denn es ist heiß und es gibt wenig Schat­ten in den Rui­nen.

Von Mada­ba zum Mount Nebo und ans Tote Meer

Mount Nebo mit dem Kloster

Mount Nebo mit dem Klos­ter

Mount Nebo liegt vor den Toren Mada­bas und ist nach einer Vier­tel­stun­de Fahrt erreicht. Von die­sem Berg aus soll Moses das Gelob­te Land erblickt haben, bevor er starb. Im vier­ten Jahr­hun­dert errich­te­ten Mön­che hier ein byzan­ti­ni­sches Klos­ter. Des­sen Grund­mau­ern sind noch zu erken­nen. Die Mosa­ik­bö­den der Kir­che und der Tauf­ka­pel­le kön­nen wir im teil­re­kon­stru­ier­ten Gebäu­de unter einem Schutz­dach besich­ti­gen.

Mosaikboden und Taufbecken

Mosa­ik­bo­den der byzan­ti­ni­schen Kir­che. Im Hin­ter­grund das Tauf­be­cken.

Groß­ar­tig ist der Blick vom Berg Nebo über das Jor­dan­tal bis nach Isra­el. An kla­ren Tagen soll man bis Jeru­sa­lem gucken kön­nen. So viel Glück haben wir nicht, aber immer­hin kön­nen wir Jeri­cho im Dunst der Ber­ge erah­nen. Das Tote Meer leuch­tet erstaun­lich blau zu uns hin­auf.

großes Moseskreuz

Das Mose­s­kreuz auf Mount Nebo ist nicht gera­de beschei­den aus­ge­fal­len.

Auf einer kur­ven­rei­chen, gut aus­ge­bau­ten Stra­ße geht es nun hin­un­ter zum Toten Meer. Hier herrscht wenig Ver­kehr. Wir crui­sen mit tol­len Aus­bli­cken auf die blaue Flä­che des Toten Mee­res durch die Wüs­ten­land­schaft. Es gibt einen fes­ten Kon­troll­pos­ten auf dem Weg, der aber nicht besetzt ist.

Straße und Blick aufs Tote Meer

Da unten leuch­tet das Tote Meer

Dafür wer­den wir bei der Ein­fahrt ins Möven­pick Resort umso gründ­li­cher kon­trol­liert. Mit Spie­geln unter­su­chen die Guards das Auto von unten und neh­men vom Lenk­rad einen Spreng­stoff­test ab. Echt jetzt? Das machen die bei jedem Besu­cher, der hier rein­fährt?

Wir che­cken als Tages­gäs­te ein und schlen­dern durch die schön gestal­te­te Anla­ge bis hin­un­ter zum Strand des Toten Meers. Da der Was­ser­spie­gel des Toten Meers kon­ti­nu­ier­lich und dra­ma­tisch fällt, liegt der hübsch ange­leg­te Sand­strand eini­ge Meter ober­halb des Ufers. Ein Schild infor­miert uns, dass wir uns 420 Meter unter dem Mee­res­spie­gel und damit auf dem tiefs­ten Punkt der Erde befin­den.

Schild mit dem Hinweis auf den tiefsten Punkt der Erde

Ganz tief unten.

Mit einem Salz­ge­halt von 33% ist eine nahe­zu gesät­tig­te Lösung erreicht. Da ist weder tie­ri­sches noch pflanz­li­ches Leben mög­lich. So trägt das Tote Meer sei­nen Namen zu Recht.

Wir waten vor­sich­tig in das kla­re Was­ser und las­sen uns hin­ein­glei­ten. Die Was­ser­tem­pe­ra­tur des Toten Meers beträgt ange­neh­me 28 Grad. Unse­re Kör­per schwe­ben schwe­re­los und wir begin­nen, lus­ti­ge Ver­ren­kun­gen aus­zu­pro­bie­ren. Nur auf­pas­sen, dass man nicht aus Ver­se­hen das Salz­was­ser in Augen, Nase oder Mund spritzt! Das könn­te schmerz­haft sein. In Rücken­la­ge kön­nen wir uns eini­ger­ma­ßen ziel­ge­rich­tet bewe­gen. Schwim­men in Bauch­la­ge ist deut­lich schwie­ri­ger, der Auf­trieb der Bei­ne führt zu unkon­trol­lier­ten Kör­per­dre­hun­gen. Jeden­falls ist es ein gro­ßer Spaß.

Zurück am Ufer kommt der zwei­te Teil des Tote-Meer-Well­ness-Pro­gramms: Wir schmie­ren uns am gan­zen Kör­per mit dem schwar­zem Schlamm ein, den die Guards in Ton­krü­gen gesam­melt haben. Danach geht es wie­der ins Was­ser, um die schwarz­graue Schicht abzu­spü­len.

Schwimmerin von hinten

Rela­xen…

Schwimmerin in Rückenlage

…und her­um­al­bern.

Nach einem Imbiss im Pool­re­stau­rant und einer Run­de schwim­men im Infi­ni­ty-Pool heißt es lei­der schon wie­der auf­bre­chen. Das berühm­te Spek­ta­kel des Son­nen­un­ter­gangs über dem Toten Meer kön­nen wir uns nicht mehr anse­hen, wenn wir vor Ein­bruch der Dun­kel­heit zurück in Mada­ba sein wol­len.

Unse­re Tipps zu Mount Nebo und dem Toten Meer

  • Ein­tritt zu Mount Nebo ist 2 JD und nicht im Jor­dan­Pass ent­hal­ten.
  • Am Toten Meer gibt es meh­re­re hoch­prei­si­ge Hotels, in denen du als Tages­gast den Strand und die Außen­an­la­gen wie Pools, Duschen und Umklei­den benut­zen kannst. Das bes­te Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis bot für uns das Möven­pick Resort*. Ach­tung: am jor­da­ni­schen Wochen­en­de, also Don­ners­tag bis Sams­tag sind die Prei­se höher! Wir haben 60 JD pro Per­son bezahlt, da wir nicht wuss­ten, dass der Don­ners­tag als Wochen­en­de gilt. Dar­in ent­hal­ten ist ein Gut­ha­ben von 15 JD, das im Restau­rant aus­ge­ge­ben wer­den kann. Wochen­tags kos­tet der Ein­tritt nur 45 JD.
  • Bei den hohen Tages­prei­sen wür­den wir uns das nächs­te Mal über­le­gen, gleich eine Nacht am Toten Meer zu buchen. Je nach­dem wann man bucht, gibt es unter Umstän­den ein Schnäpp­chen in den Fünf-Ster­ne-Hotels am Toten Meer. Und du kannst in aller Ruhe den Son­nen­un­ter­gang genie­ßen.
  • Es gibt auch einen öffen­li­chen Strand am Toten Meer. Die­ser kos­tet eben­falls Ein­tritt, jedoch viel weni­ger als in den Resorts. Wir waren uns aller­dings nicht sicher, ob wir dort ohne wei­te­res in unse­ren west­li­chen Bade­an­zü­gen schwim­men könn­ten. Jor­da­ni­sche Frau­en gehen nur voll beklei­det ins Was­ser, wenn über­haupt.
  • Es emp­fiehlt sich, was­ser­taug­li­che Schu­he zum Baden im Toten Meer mit­zu­neh­men, da am Ufer oft scharf­kan­ti­ge Stei­ne lie­gen. Auch soll­test du kei­ne noch so klei­ne fri­sche Ver­let­zun­gen haben, da die kon­zen­trier­te Salz­lö­sung dar­in höl­lisch brennt.