Tour durch den Kaka­du Natio­nal Park

Der Kaka­du Natio­nal Park ist eines der Zie­le, bei denen schon vor der Rei­se fest­stand, dass wir es besu­chen wol­len. Allein der Name hört sich schon nach exo­ti­schem Para­dies an. Mit gro­ßen Erwar­tun­gen fah­ren wir also los und pla­nen vier Näch­te im Natio­nal­park. Gro­ße Erwar­tun­gen sind ja immer so eine Sache…

Gina steht neben einem 6 Meter hohen Termitenhügel.

Gro­ße Ter­mi­ten­bau­ten gibt es schon mal.

Zum Glück hat­ten wir unse­re Tickets für den Kaka­du Natio­nal Park schon im Lazy Liz­ard, dem Camp in Pine Creek, erwor­ben. Das war auch gut so, denn am Mary River Road­house, das am Ein­gang des Kaka­du Natio­na Park liegt, war das Schild „Visi­tor Infor­ma­ti­on” dick durch­ge­stri­chen. Die nächs­te Mög­lich­keit, Tickets zu erwer­ben wäre das zen­tra­le Bow­a­li Visi­tor Cen­ter mit­ten im Park, also mal 100 Kilo­me­ter wei­ter.

Straßenschild des Kakadu Highway.

Auf dem Kaka­du High­way.

Die Sehens­wür­dig­kei­ten des Kaka­du Natio­nal Parks bestehen aus Was­ser­fäl­len, Fels­zeich­nun­gen der Urein­woh­ner, den Wet­lands und der Tier­welt, also Kro­ko­di­le, Kaka­dus und Was­ser­vö­gel. Die Wet­lands sind Ebe­nen, durch die Fluss­läu­fe zie­hen, die in der Regen­zeit weit über­flu­tet wer­den.

Die Was­ser­fäl­le haben nach genaue­rer Recher­che den Nach­teil, dass sie alle über unbe­fes­tig­te, meist sogar nur mit 4WD-Autos befahr­ba­re Stra­ßen zu errei­chen sind. Für uns also gar nicht, da wir mit Ker­mit kei­ne unsea­led roads befah­ren dür­fen. Dazu kommt, dass jetzt gegen Ende der Tro­cken­zeit oft nur noch trau­ri­ge Rinn­sa­le statt beein­dru­cken­der Fäl­le vor­han­den sind.

Also haben wir uns als ers­tes einen Walk aus­ge­guckt, der uns zu einem Aus­sichts­punkt über das South Alli­ga­tor Val­ley und ein Stück an einem Arm des South Alli­ga­tor Rivers ent­lang füh­ren soll. Laut Infor­ma­ti­ons­heft wer­den dafür zwei bis drei Stun­den benö­tigt.

Reise-Ringel auf einem Krokodil-Warnschild.

Rei­se-Rin­gel hat kei­ne Angst vorm Kro­ko­dil.

Nach­dem wir ein Kro­ko­dil-Warn­schild pas­siert haben, ste­hen wir weni­ge Meter wei­ter vor einem san­di­gen, aus­ge­trock­ne­ten Fluss­bett. Ist ja Tro­cken­zeit. Der ande­re Zweig des Wegs führt über Schot­ter leicht anstei­gend durch eine aus­ge­trock­ne­te Land­schaft auf einen Hügel. Hier haben wir einen Blick über die ver­schie­de­nen Grün-Schat­tie­run­gen der Ebe­ne.

Blick über grüne Landschaft des Kakadu National Park.

Fitfty Shades of Green.

Am Hori­zont erhebt sich eine klei­ne Hügel­ket­te. Schön. Aber nicht spek­ta­ku­lär. Und statt zwei bis drei Stun­den haben wir für die gan­ze Unter­neh­mung nur eine Drei­vier­tel­stun­de benö­tigt. 

Die Wet­lands des Yel­low River

Da schaf­fen wir auch noch das eigent­lich schon für den zwei­ten Tag vor­ge­se­he­ne Pro­gramm: die Wet­lands am Yel­low River.

Hier kann man Schiffs­tou­ren und Heli­ko­pter­flü­ge buchen oder ein biss­chen lau­fen. Das Infor­ma­ti­ons­heft beschreibt einen Board­walk und einen 2,6 Kilo­me­ter lan­gen Wan­der­weg, der nur in der Tro­cken­zeit zugäng­lich ist. Passt ja. Um den Board­walk zu fin­den, bedarf es eines gewis­sen detek­ti­vi­schen Spür­sinns. Aus­ge­schil­dert ist er näm­lich nicht. Schließ­lich fin­den wir ihn in Ver­län­ge­rung zu den Boots­ab­le­ge­stel­len. Über sump­fi­ges Gras­land führt er zu einer Platt­form, von der aus wir über die flood­p­lains des Yel­low River bli­cken. In den Bäu­men rund um uns krei­schen, flat­tern und tur­nen Corel­la-Kaka­dus.

Blick über Flusslandschaft.

Yel­low River.

Zwei weiße Kakadus sitzen auf einem Ast.

Corel­la- Kaka­dus.

Der ande­re Wan­der­weg ist gesperrt, „sea­so­nal clo­sed” ver­rät uns das Schild, das offen­sicht­lich seit der letz­ten Regen­zeit dort hängt. Sieht ganz so aus, als hät­te man kei­ne Lust gehabt, ihn zur Tro­cken­zeit wie­der auf­zu­ma­chen. 

Marcus schaut über die Wiesen.

Hier ist der Weg zu Ende.

Nach­dem der Besuch am Yel­low River auch deut­lich kür­zer als geplant aus­fällt, beschlie­ßen wir, sofort zum Camp Merl zu fah­ren, das eigent­lich erst für die drit­te Nacht geplant war. Es ist ein typi­sches Bush­camp, im Wald gele­gen, ohne Strom und Trink­was­ser. Immer­hin gibt es Toi­let­ten und Duschen.

Grüner Camervan steht unter Bäumen.

Ker­mit im Bush­camp.

Abends kommt der Ran­ger auf dem Fahr­rad vor­bei und sam­melt die Camp­ge­büh­ren ein. Spä­ter sit­zen wir drau­ßen, als im Baum weni­ge Schrit­te neben uns plötz­lich quiet­schen­de Töne und Gera­schel erklin­gen und sich ein rie­si­ger schwar­zer Schat­ten durch die Luft davon schwingt. Wie eine Fle­der­maus, nur viel grö­ßer! Wahr­schein­lich ein Flug­hund.    

Der Tag war sehr heiß und auch in der Nacht kühlt es kaum ab. In Ker­mit staut sich die Hit­ze. Wegen der Mos­ki­tos kön­nen wir die Türen nachts nicht offen las­sen. Nur die Dach­lu­ke und ein klei­nes Sei­ten­fens­ter haben ein Mos­ki­to­netz und kön­nen für ein biss­chen Luft sor­gen. 

Fel­sen­zeich­nun­gen und Abori­gi­nal­kul­tur

Am nächs­ten Mor­gen fah­ren wir zum nahe­lie­gen­den Ubirr, wo es Fel­sen­zeich­nun­gen zu sehen gibt. Eine Ran­ge­rin erklärt in einer zwei­stün­di­gen Füh­rung nicht nur die meh­re­re tau­send Jah­re alten Male­rei­en, son­dern auch viel über die uns sehr frem­de Kul­tur der Abori­gi­nals.

Felszeichnung einer orangenen Schlange.

Die Regen­bo­gen­schlan­ge.

Die in den Zeich­nun­gen dar­ge­stell­te Regen­bo­gen­schlan­ge gilt als Erschaf­fe­rin der Land­schaft. Wo sie ent­lang kroch, erstan­den die Flüs­se. An einer ande­ren Fels­wand ist wie ein Menü auf­ge­malt, wel­che Spei­sen ver­zehrt wur­den, von Barra­mun­di und ande­ren Fischen über Schild­krö­ten bis zu Wal­la­bies. 

Felszeichnung in Rottönen.

Noch mehr Rock­art.

Tie­risch was los: Kro­ko­di­le, zan­ken­de Flug­hun­de und fröh­li­che Kaka­dus

Von der Ran­ge­rin erhal­ten wir auch den Tipp, wo es Kro­ko­di­le und Flug­hun­de zu sehen gibt. Also auf zu Cahills Crossing, wo eine Stra­ße über bzw. durch den East Alli­ga­tor River führt. Es ist eine flood road, die bei höhe­rem Was­ser­stand über­spült wird. Vom Meer her drückt die Flut hin­ein, über­spült die Stra­ße und bringt fri­sche Nah­rung für die zahl­rei­chen Kro­ko­di­le, die hin­ter der Stra­ße durch das mil­chig grü­ne Was­ser crui­sen. Ab und zu gibt es einen lau­ten Platsch, wenn ein Kro­ko­dil nach einem Fisch schnappt. Die schie­re Anzahl der ver­meint­lich trä­ge her­um trei­ben­den Rep­ti­li­en ist beein­dru­ckend.

Krokodil mit gespreizten Krallen schwimmt im Fluss.

Croc-Tus­si?

Und das ist kei­ne Tier­park­show, son­dern ech­te Natur! Beson­ders gefällt uns ein Exem­plar, das mit zur Sei­te gestreck­ten Vor­der­bei­nen die Kral­len geziert aus dem Was­ser spreizt. Bestimmt ein Mäd­chen! 

Nach­dem wir lan­ge genug den Kro­ko­di­len zuge­guckt haben, machen wir uns zum Wan­der­weg auf, auf dem wir Kolo­ni­en von Flug­hun­den sehen sol­len. Der geht gleich hier vom Park­platz los. Am obli­ga­to­ri­schen Kro­ko­dil-Warn­schild vor­bei und weni­ge Meter in den Wald hin­ein, neh­men wir schon bald den typi­schen Geruch war. Quiet­schen­de Geräu­sche zei­gen uns schnell die Bäu­me, in denen die Flug­hun­de hän­gen.

Flughunde hängen in einem Baum.

Flug­hun­de-Kolo­nie.

Wie gro­tes­ke schwar­ze Früch­te bau­meln sie von den Ästen. Eigent­lich soll­te jetzt am hel­len Tag Schla­fens­zeit für sie sein. Trotz­dem ist an eini­gen Stel­len rich­tig was los, Gezänk und Getur­ne. Es hört sich an, als ob Quiet­sche­en­ten sich strei­ten. Ab und zu brei­tet einer der Flug­hun­de die Schwin­gen aus und fliegt los. 

Am Nach­mit­tag infor­mie­ren wir uns im Bow­a­li Visi­tor Cen­ter über die typi­sche Flo­ra und Fau­na, dann fah­ren wir zum Camp­ground Auro­ra Kaka­du Resort, wo uns Strom­an­schluss und ein gro­ßer Pool locken. Eine sehr leb­haf­te Atmo­sphä­re schaf­fen die Schwär­me von Corel­la-Kaka­dus, die den Camp­ground bevöl­kern.

Kakadus turnen am Wassersprenger rum.

Erfri­schung für Kaka­dus.

Krei­schend toben sie durch die Bäu­me, ver­su­chen, an Rasen­spren­gern zu trin­ken und hüp­fen als fröh­li­cher Hau­fen über den Rasen. Als die Däm­me­rung ein­setzt, for­mie­ren sie sich zu einem gro­ßen Schwarm, flie­gen eine lär­men­de Abschieds­run­de über den Platz und ver­schwin­den für die Nacht. 

Vogel­welt der Wet­lands

Zum Abschluss unse­res Besuchs im Kaka­du Natio­nal Park fah­ren wir zu den Mamu­ka­le Wet­lands. Dort kön­nen wir schwarz-wei­ße Mag­pie­gän­se, schwar­ze Sumpf­hüh­ner mit feu­er­ro­tem Schna­bel und ande­re Vögel der Sumpf­ge­bie­te beob­ach­ten.

Blick über Sumpflandschaft.

Mamu­ka­le Wet­lands.

Eine Gans läuft übers Gras.

Mag­pie-Gans.

Ein Walk führt uns in einer Drei­vier­tel­stun­de durch hei­ße, schat­ten­ar­me Savan­nen­land­schaft am Rand des Feucht­ge­biets vor­bei.

Einen zwei­ten Walk in der Nähe des Camp­grounds unter­neh­men wir, weil er durch Mons­o­on Forest, also ver­mut­lich Schat­ten füh­ren soll.

Lei­der haben durch die Tro­cken­heit vie­le Bäu­me schon eini­ges an Laub ein­ge­büßt, so dass es trotz­dem ziem­lich heiß wird. Am Ende kom­men wir an einem Bil­l­abong vor­bei. So nennt man die Tei­le von aus­ge­trock­ne­ten Flüs­sen, in denen gewöhn­lich noch Was­ser ste­hen bleibt.

Hier deu­tet aller­dings nur die aus­ge­dehn­te mit Schilf bewach­se­ne Flä­che dar­auf hin, dass der Boden noch rela­tiv feucht ist. Was­ser ist kei­nes zu sehen.

Marcus läuft durch trockenen Wald.

Bush­walk im recht tro­cke­nen Mons­o­on For­rest.

 Gina steht unterm Rasensprenger.

Abküh­lung nach dem Bush­walk. 

Nach nur zwei statt der geplan­ten vier Über­nach­tun­gen ver­las­sen wir den Kaka­du Natio­nal­park schon wie­der. Er hat uns nicht so viel gebo­ten, wie wir gehofft hat­ten.

Zum Teil lag es sicher dar­an, dass Ende der Tro­cken­zeit nicht die idea­le Sai­son für den Park ist. Mit aus­ge­dehn­ten Was­ser­flä­chen sind die Wet­lands bestimmt beein­dru­cken­der.

Ent­täuscht hat uns auch, dass vie­le der Wan­der­we­ge ein­fach gesperrt waren und die rest­li­chen eher lieb­los her­ge­rich­tet schie­nen. Dafür gibt es vie­le Zie­le, die nur per 4WD-Track oder zumin­dest über unbe­fes­tig­te Stra­ßen erreich­bar sind. Als gro­ßer Spiel­platz für Gelän­de­wa­gen­fah­rer eig­net sich der Kaka­du Natio­nal­park anschei­nend gut.    

Breites Flussbett.

Wenigs­tens im South Alli­ga­tor River gibt es noch Was­ser.

Nach den zwei anstren­gen­den Bush­walks in der Hit­ze heu­te und den war­men, schla­far­men Näch­ten füh­len wir uns zu erschöpft, um bis Dar­win zu fah­ren. So machen wir bereits nach 90 Kilo­me­tern am Bark Hut Inn Road­house Schluss. Der unpowe­red  (ohne Strom­an­schluss) Stell­platz ist kos­ten­los und einen Pool gibt es auch.  

Infos zum Kaka­du Natio­nal Park

Tickets

Um den Kaka­du Natio­nal Park zu besu­chen, musst einen Park Pass erwer­ben. Der Pass ist für sie­ben Tage gül­tig und beinhal­tet Füh­run­gen der Ran­ger und kul­tu­rel­le Akti­vi­tä­ten.

Du kannst den Pass online erwer­ben oder beim Visi­tor Cent­re im Kaka­du Natio­nal Park sowie bei ver­schie­de­nen Ver­kaufs­stel­len in der Umge­bung.

Im tro­pi­schen Som­mer (Regen­zeit) kos­tet er 25 AUD, in der Tro­cken­zeit 40 AUD.

Bes­te Rei­se­zeit

Der Kaka­du Natio­nal Park liegt im tro­pi­schen Nor­den Aus­tra­li­ens. Wäh­rend der Regen­zeit (Wet Sea­son) zwi­schen Novem­ber und Mai ist es nahe­zu uner­träg­lich heiß. Durch die hef­ti­gen Regen­fäl­le kön­nen Stra­ßen auch für län­ge­re Zeit unpas­sier­bar wer­den.

Daher emp­feh­len wir einen Besuch in der Tro­cken­zeit. Am schöns­ten ist es zu Beginn der Tro­cken­zeit ab Juni/Juli. Dann ist alles noch präch­tig grün, die Was­ser­fäl­le rau­schen und die Bil­l­abongs sind vol­ler Leben.

Kro­ko­di­le im Kaka­du Natio­nal Park

Der Nor­den ist Croc Coun­try. Bit­te nimm alle Warn­schil­der vor Kro­ko­di­len ernst. Dies ist kei­ne Gegend, um in Gewäs­sern zu plant­schen. Auch am Ufer musst du vor­sich­tig sein.

Der bes­te Platz zum Kro­ko­di­le beob­ach­ten ist das oben erwähn­te Cahills Crossing. Aber über­que­re die Stra­ße auf kei­nen Fall, wenn sie bereits vom Was­ser über­spült wird! Hier sind schon öfters tra­gi­sche Unfäl­le pas­siert. Ohne­hin darfst du nur mit einer spe­zi­el­len Geneh­mi­gung das Gebiet jen­seits des Flus­ses betre­ten, denn hier ist das selbst­ver­wal­te­te Land der Abori­gi­nals.

Über­nach­ten

Es gibt ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten im Kaka­du Natio­nal Park zu über­nach­ten, vom Hotel über gut aus­ge­stat­te­te Cam­ping­plät­ze bis zum ein­fa­chen Bush Camp mit­ten in der Natur.

Rum­kom­men im Kaka­du Natio­nal Park

Es gibt kei­ne öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel im Natio­nal­park. Du brauchst also ein eige­nes Auto. Ein Gelän­de­wa­gen ist opti­mal, wenn du alle Ecken erkun­den willst. Aber auch mit einem nor­ma­len Fahr­zeug kommst du gut durch den Park und kannst viel sehen.

Tou­ren

Es wer­den die unter­schied­lichs­ten Tou­ren im Kaka­du Natio­nal Park ange­bo­ten. Ob Boots­trip auf dem Yel­low River, aben­teu­er­li­che 4WD-Aus­flü­ge, Hub­schrau­ber-Rund­flü­ge oder geführ­te Wan­de­run­gen, für jeden ist etwas dabei. Eine Über­sicht über die Tou­ren fin­dest du hier.

Neben den land­schaft­li­chen Juwe­len und der groß­ar­ti­gen Tier­welt soll­test du auf jeden Fall die Abori­gi­nal­kul­tur anschau­en. In den Visi­tor Cen­tres gibt es Aus­stel­lun­gen und Work­shops dazu. Dane­ben bie­ten die Ran­ger geführ­te Tou­ren zu den Rock Art Stät­ten Ubirr und Nour­lan­gie an, die super infor­ma­tiv sind.

 

Road­trip mit Ker­mit Log­buch Tag 23 – 25 

Pine Creek – Kaka­du Natio­nal­park – Bark Hut Inn Road­house

Kilo­me­ter: 481

Camps: Natio­nal­park-Camp Merl

               Auro­ra Kaka­du Resort 

               Bark Hut Inn Road­house

Gesamt­ki­lo­me­ter: 3838