Von Saranda aus geht unsere Rundreise durch Albanien los Richtung Gjirokastra.

Gjirokastra liegt im Gebirge. Es ist wegen seiner historischen Altstadt UNESCO-Weltkulturerbe. Die Gebirgsstadt wird von steilen, mit typischem Kopfsteinpflaster befestigten Gassen durchzogen. Hoch über der Stadt thront die Burg von Gjirokastra. Auf den Hügeln der einzelnen Stadtteile liegen osmanische Wehrturmhäuser, die prägend für die Architektur sind. Viele davon kannst du besichtigen und dir ein Bild vom Leben in der osmanischen Zeit verschaffen.

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Durch die Berge nach Gjirokastra

Wir reisen mit öffentlichen Bussen durch Albanien. Zunächst stehen wir vor der Herausforderung, den richtigen Bus zu finden. Unser Gastgeber fährt uns zum Ortskern von Saranda, wo die Busse starten.

Es gibt keinen Busbahnhof, die Busse fahren an verschiedenen Straßenecken los. Man muss nur wissen, wo. Das erweist sich als weniger schwierig als gedacht, denn sobald du als Tourist mit deinem Gepäck auf der Straße stehst, finden sich hilfsbereite Einheimische. Meist wird angenommen, dass du nach Tirana möchtest. Da der Bus nach Tirana über Gjirokastra fährt, sind wir schnell am richtigen Gefährt. Die Koffer werden hinten im Gepäckraum verladen und wir nehmen im Bus Platz.

Durch immer noch wolkenverhangene Berge geht die Fahrt nach Gjirokastra. Wir passieren die Zufahrt zum Blue Eye, wo wir gestern mit dem Mietwagen waren. Die Straße schraubt sich über viele Kurven hinauf und hinab.

Grobe Pflastersteine auf steiler Gasse.

Historisches Pflaster in Gjirokastra.

Wir werden an der Umgehungsstraße aus dem Bus gesetzt und beginnen die steile Straße Richtung Altstadt hinaufzusteigen. Leider fängt es wieder an zu regnen. So entschließen wir uns die letzten Meter bis zur Altstadt mit dem kleinen Stadtbus zu fahren.

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Der kleine Bus fährt bis zum Platz Sheshi i Cercizit. Wir trotten durch den Regen vorbei am Denkmal von Cerciz Topulli. Er war Unabhängigkeitskämpfer und wird gerne zum albanischen Che Guevara verklärt.

Um zu unserer Unterkunft zu kommen, müssen wir die Straßen des einstigen Basars durchqueren. Das wird durch die gerade stattfindenden Bauarbeiten erschwert. Aber schließlich finden wir die kleine steile Gasse, an der das Guesthouse Mele* liegt.

Aufgerissene Straße, ein Haufen Pflastersteine.

Hier war kein leichtes Durchkommen.

Die osmanischen Wehrturmhäuser

Gjirokastra war ein bedeutendes osmanisches Verwaltungszentrum. Die wohlhabenden Beamten und Großgrundbesitzer bauten sich repräsentative Häuser im Ort. Typischerweise besteht so ein Haus aus einem Mittelteil, den zwei mächtige Wehrtürme flankieren. Man baute diese wehrhaften Gebäude übrigens nicht, weil man Krieg befürchtete, sondern wegen der blutigen Fehden zwischen den verschiedenen Familien.

Von unserem Guesthouse erreichen wir das bekannteste der Wehrturmhäuser, das Zekati Haus in zehn Minuten.

Zekati-Haus in Gjirokastra.

Das Zekati-Haus.

Raum mit rotem Teppich, Diwanen und Fresken an den Wänden.

Prunkvoller Festraum im Zekati Haus.

Das Zekati-Haus ist ein Prachtbau mit vier Stockwerke hohen Wehrtürmen. Wir betreten es im mittleren Teil. Im Erdgeschoss liegen die Vorratsräume. Über knarrende Holztreppen steigen wir hinauf. Je höher wir kommen, desto vornehmer und repräsentativer sind die Räume gestaltet. Streng getrennt wurde nach Geschlechtern. Die Frauen hatten kleinere, weniger komfortable Zimmer zur Verfügung.

Im obersten Stockwerk liegt der Gäste- und Festraum. Prunkvoll verziert und mit bunten Fresken bemalt wurden hier wichtige Gäste empfangen und Feste gefeiert. Die Frauen durften dem Treiben versteckt von einer hölzernen Empore aus zusehen. Diese war so niedrig, dass man dort nicht stehen konnte.

Ethnografisches Museum

Vom Zekati Haus begeben wir uns zum Ethnografischen Museum.

Allerdings ist der Auf- und Abstieg über die sehr steilen, mit ovalrunden Steinen gepflasterten Gassen sehr tückisch. Insbesondere jetzt bei Regennässe sind die Steine rutschig. Und offenbar fand man bei der Anlage der Stadt, dass Treppen überbewertet sind. Einige Gassen sind so steil, dass man da ruhig ein paar Stufen hätte einbauen können.

Marcus geht eine steile Gasse hinunter.

Gasse in der Altstadt von Gjirokastra.

Das Ethnografische Museum befindet sich in einem rekonstruierten Wohnhaus, an dessen Stelle früher das Geburtshaus von Enver Hoxha, dem kommunistischen Diktator stand.

Hier finden sich Beispiele für Einrichtungen im typischen albanischen Haushalt.

Die Burg von Gjirokastra

Unübersehbar thront die Festung hoch über Gjirokastra. Ein Fußweg führt in Serpentinen von der Altstadt hinauf.

Nachdem wir das Eingangstor passiert haben, gehen wir durch die Große Galerie. Hier sind allerdings keine Kunstwerke zu bewundern. In der dämmrigen Halle ragen die Kanonen verschiedener Panzer und Geschütze in den Hauptgang. Es handelt sich um deutsche und italienische Beutestücke aus dem zweiten Weltkrieg.

Am Ende der Galerie befindet sich der Eingang zum Nationalen Albanischen Waffenmuseum. Es ist im ehemaligen Kerker, der von König Zogu angelegt wurde eingerichtet worden. Da es schon spät am Nachmittag ist, verzichten wir auf die Besichtigung. Sonst würden wir vermutlich die restliche Festung nicht mehr schaffen.

Nach der dusteren Halle treten wir ins freundlich begrünte Außengelände. Auf dem Rasen sind einige alte Kanonen aus der osmanischen Zeit ausgestellt. Lustige Warnschilder zaubern uns ein Grinsen ins Gesicht.

Schild mit Text Please keep off the grass. It is protected by cannons.

So machen sich die Kanonen heute nützlich…

Warnschild mit Bild eines abstürzenden Menschen.

Bitte nur den offiziellen Ausgang benutzen!

Am Ende der Fläche steht das Wrack eines amerikanischen Militärflugzeugs. Der Pilot musste 1957, mitten im Kalten Krieg, wegen technischer Probleme in Tirana notlanden. Er war vermutlich heilfroh, dass er wenige Monate später zurück in die USA durfte. Das Flugzeug wurde als Trophäe behalten und hier ausgestellt. Zu Propagandazwecken wurde behauptet, es sei ein abgeschossenes Spionageflugzeug. Inzwischen macht es sich gut als beliebte Fotokulisse. Allerdings verhindert ein Schutzzaun, dass die eifrigen Instagram-Poser zu nah an das Wrack herankommen – vermutlich aus gutem Grund.

Flugzeugwrack auf der Burg von Gjirokastra.

Ein bisschen Lost-Place-Feeling…

Wir laufen weiter bis wir zur Festivalbühne kommen, die auf dem weitläufigen Gelände der Burg von Gjirokastra steht. Alle vier Jahre findet hier ein großes Folk-Festival statt. Im Moment liegt sie verwaist da.

Neben der Bühne erhebt sich der Uhrturm, der von weither die Silhouette der Burg bestimmt. Dahinter geht es durch ein Tor zum Platz der Kanonenbatterien, die früher die Stadt schützten. Hier bietet sich uns ein weiter Blick über das Drinos-Tal.

Uhrturm der Burg von Gjirokastra.

Uhrturm der Burg von Gjirokastra.

Weites Tal mit dunklen Bergen im Hintergrund.

Drinos-Tal.

Bevor die Burg ihre Pforten für heute schließt, schaffen wir es gerade noch zu der kleinen Bektashi-Gedenkstätte in einem kleinen Garten. Hier sind die Gräber zweier heiliger Männer aus dem 16./17. Jahrhundert zu sehen.

Das alte Basarviertel

Rundbögen mit Brunnen in Nische.

Hof eines Hauses im alten Basar.

Zum Glück lugt nun wieder die Sonne hervor und wir machen uns auf zu einer kleinen Wanderung. Nachdem wir die Baustelle des Basars, die dem Zentrum einiges an Reiz nimmt, passiert haben, geht es an der Straße unterhalb der Burgmauer entlang. Unterhalb des Uhrturms am Ende der Burg von Gjirokastra gabelt sich die Straße. Nach links führt eine schmale Gasse in den alten Basar. Im Gegensatz zum neuen Basar im jetzigen Zentrum herrscht hier eine ganz ruhige Atmosphäre.

War hier früher das geschäftige Viertel der Händler, so wurde es später zu einem reinen Wohngebiet, nachdem der neue Basar die Funktion übernommen hatte. Wir bewundern einige schön gestaltete Eingänge der alten Häuser. 

Dann zieht ein sehr modernes Phänomen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Ein Auto kommt uns auf der schmalen Gasse entgegen. Es nähert sich einer Engstelle, durch die es nach unserer Einschätzung nicht durchpasst. Doch der Fahrer klappt die Außenspiegel seines BMWs ein und im Schritttempo manövriert er das Fahrzeug zwischen den Steinmauern hindurch. Sichtlich stolz hält er bei uns an und erklärt, er sei der einzige, der durch diese Gasse mit dem Auto fahre. Einige tiefe Schrammen in der Seite des Wagens bezeugen, dass es nicht immer so klappt wie gerade.

BMW in enger Gasse.

Der tollkühne Autofahrer im alten Basarviertel.

Marcus steht mit ausgebreiteten Armen in der Gasse.

So eng ist die Stelle, an der sich das Auto durchquetschte.

Laut Reiseführer soll sich in diesem Viertel auch die alte orthodoxe Kirche Shen Sotira befinden. Wir irren durch die Gassen, bis wir sie endlich finden. Leider können wir das Gebäude nur von außen bewundern, denn die Kirche ist nur zu Zeiten der Messe geöffnet.

Nun geht unser Spaziergang durch die Gassen des alten Basarviertels weiter hinunter zum Tal. Über einen schmalen, steilen Weg geht es durch Wiesen zu einem Bachlauf, der von einer kleinen Steinbrücke überquert wird. Auf der anderen Seite ist ein Ziegenhirte mit einer kleinen Herde beschäftigt. Freundlich grüßt er uns, als wir an ihm vorbeikommen.

Weg durchquert das Tal.

Der Weg schlängelt sich durchs kleine Tal.

Vom Tal geht es wieder aufwärts, wir erreichen die Häuser des Stadtteils Manalat. Auf dem Weg gibt es zwei schöne alte osmanische Häuser zu bewundern. Sie sind nicht so prunkvoll wie das Zekati-Haus, scheinen aber noch von den Besitzern selbst bewohnt zu werden. An den Eingängen sehen wir alte Schnitzereien.

An der nächsten Kurve kommt uns ein alter Mann entgegen. Wie üblich, grüßen wir uns freundlich. Er fragt, wo wir herkommen. Überraschenderweise spricht er ein paar Brocken Französisch. Wir wechseln einige Worte, dann lädt er uns in sein Haus ein. 

Durch ein Tor betreten wir einen hübschen Garten mit blühenden Rosensträuchern. Wir werden ins Wohnzimmer gebeten, wo wir auf der Sofagarnitur Platz nehmen. Alles wirkt sehr gepflegt und blitzsauber. Unser Gastgeber ruft erstmal seine Frau an, um uns angemessen zu bewirten. Bis sie kommt, hat er schon ein Fotoalbum hervorgeholt uns zeigt uns voller Stolz seine Familie. Sein Sohn arbeitet als Kardiologe in Deutschland. Er selber war Lehrer, sein Vater Französischprofessor. Daher auch die Sprachkenntnisse.

Als die Dame des Hauses erscheint, wird uns zunächst ein großes Glas Rotwein (mittags auf leeren Magen!) und Wasser kredenzt. Dann kocht sie uns einen türkischen Kaffee. Wir versuchen uns, so gut es mit unseren rudimentären Sprachkenntnissen möglich ist zu unterhalten. Auch unsere Familie wird mit Hilfe von Handyfotos vorgestellt.

Pinke Rose an blauem Rucksack.

Eine Rose zur Erinnerung an das Treffen.

Etwa eine Stunde verbringen wir bei dem gastfreundlichen Paar. Zum Abschied brechen sie für jeden uns eine Rose ab und überreichen sie uns. Beschwingt vom Alkohol und der freundlichen Begegnung setzen wir unseren Weg fort.

Der führt uns noch ein Stück die Straße entlang. Dann geht es über einen kleinen Trampelpfad, der den irreführenden Namen Argjiro Street führt, unterhalb der Rückseite der Burg entlang. Um uns herum blühen Büsche mit leuchtenden gelben Blüten. Leider ist die Naturidylle nicht vollkommen, denn immer wieder stoßen wir auf Müll, der einfach in der Gegend entsorgt wird. Leider ein verbreitetes Problem in Albanien.

Gelb blühende Büsche entlang des Wegs.

Argjiro Street mit blühenden Sträuchern.

Müll liegt verstreut einen steilen Abhang hinunter.

Leider gibt es überall wilde Müllkippen.

Wanderung zur Osmanischen Brücke

Der Trampelpfad bringt uns zur Straße direkt hinter der Burg von Gjirokastra. Hier könnten wir zurückkehren zur Stadt. Wir verspüren aber noch genug Energie, um die Wanderung zur Osmanischen Brücke anzuschließen.

An dieser Stelle der Burg sind spärliche Überreste des Aquädukts von Ali Pascha zu sehen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ließ der osmanische Fürst eine 12 Kilometer lange Wasserleitung erbauen, um die Zisterne der Burg mit Wasser zu versorgen. Eine architektonische Meisterleistung, die König Zogu nicht zu schätzen wusste. Er ließ 1930 das Bauwerk abreißen, um aus seinen Steinen den Kerker in der Burg zu bauen. So gibt es heute nur noch ein paar Überreste der Fundamente zu sehen.

Wir biegen um die Ecke und stoßen auf ein kleines Lokal. Prompt meldet sich unser Magen, außer Rotwein und Kaffee gab es ja noch nicht viel heute Mittag. So nehmen wir auf den kleinen Stühlen der Terrasse Platz. Eine Speisekarte gibt es nicht. Zu unserem Entzücken werden wir zur Auswahl der Speisen nach drinnen gebeten, wo die Mama den Kochlöffel schwingt. Wir deuten auf die Gerichte, die uns anlachen und werden nicht enttäuscht. Es schmeckt sehr gut und der strahlende junge Besitzer besteht noch auf einem gemeinsamen Foto zum Abschied.

Gruppenbild mit vier Personen.

Man sieht uns an, dass es geschmeckt hat.

So gestärkt, nehmen wir den nächsten Anstieg in Angriff. Über einen schmalen Pfad geht es durch steiles Bachtal nach oben. Dieser Pfad war bis in die 1990er Jahre die einzige Verbindung zum oben gelegenen Stadtteil Dunavat. Erst dann wurde die asphaltierte Straße gebaut.

An der Straße angekommen folgen wir dieser. An einer Gabelung sind wir nicht sicher, wo es lang geht. Doch freundliche Einwohner winken gleich in die richtige Richtung: „Ura, ura!“ Das ist das albanische Wort für Brücke. 

Die feste Straße wird wieder zum Trampelpfad. Ein Bauer mit einem Lastpferd kommt uns entgegen und grüßt freundlich. Langsam beginnen wir zu zweifeln, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Das in der Beschreibung erwähnte Hinweisschild zur Ali-Pascha-Brücke haben wir jedenfalls nirgends gesehen.

Eine hohe graue Steinmauer begrenzt den Weg zur Linken. Wir laufen daran entlang und stehen schließlich an der Kante zu einem tiefen, schmalen Tal. Eine Brücke ist immer noch nicht in Sicht. Dafür teilt sich der Weg in mehrere Ziegenpfade. Mist, irgendwie scheinen wir uns verlaufen zu haben. Wir schlagen den Pfad entlang der Hangkante ein und plötzlich erspähen wir die osmanische Brücke tief unten im Tal.

Taleinschnitt mit Brücke im Talgrund.

Da unten ist die Osmanische Brücke.

Gina auf dem Ziegenpfad.

Die Wege sind steinig und unwegsam.

Die Ziegenpfade sind schmal und mit Steinbrocken übersät, die das Gehen schwierig machen. Zum Glück haben wir von hier oben den Überblick, welche Pfade Richtung Brücke führen. Wir sind sehr froh, Wanderschuhe und -stöcke dabei zu haben. Immer wieder halten wir inne, um den Ausblick in die spektakuläre Landschaft zu genießen.

Schließlich erreichen wir unfallfrei die Brücke, die einfach so in der Gegend herumsteht. Heute erfüllt sie keinen Zweck mehr, außer dekorativ zu wirken. Hier führt außer den Ziegenpfaden kein Weg entlang. 

Nach der obligatorischen Foto-Session auf der Ali-Pascha-Brücke kraxeln wir über die Ziegenpfade wieder den Hügel hinauf. Dabei begegnet uns ein Herde Ziegen, die die Wege mit deutlich mehr Eleganz und Leichtigkeit bewältigt als wir.

Brücke mit drei hohen Bögen.

Die osmanische Brücke.

Zwei Ziegen.

Ziegen in ihrem Element.

Als wir oben ankommen folgen wir dem Weg an ein paar Häusern entlang. Eine Frau tritt aus dem Tor und befördert mit Schwung eine Tüte voll Müll den Abhang hinunter. Hier kommt keine Müllabfuhr hin und die Menschen wissen sich nicht anders zu helfen.

 

Infos zu Gjirokastra

Wo liegt Gjirokastra?

Gjirokastra liegt im südlichen Albanien im Drinos- Tal. Es ist von reizvollen Gebirgslandschaften umgeben.

Wie erreicht man Gjirokastra?

Mit öffentlichen Bussen ist Gjirokastra vom Süden kommend von Saranda in etwa anderthalb Stunden Fahrzeit erreicht. Von Tirana aus dauert die Fahrt etwa sechs Stunden.

Die Busse halten am großen Kreisverkehr unterhalb der Neustadt. 

Wenn du mit dem Auto anreist solltest du beachten, dass die Straßen in der Altstadt sehr eng und steil sind. Bei Nässe wird es ziemlich rutschig. Auf Google Maps solltest du dich nicht blind verlassen, es kann passieren, dass dich die Navigation über Gassen führt, die tatsächlich mal als Treppen angelegt sind.

Am besten parkst du den Mietwagen in der Neustadt, von dort aus bist in einer Viertelstunde zu Fuß in der Altstadt.

Hotels in Gjirokastra

Wir haben unsere Hotels in Albanien in der Regel kurzfristig vorgebucht, zum Beispiel über Booking*.

Wenn du eine Unterkunft in der Altstadt buchst, kann es unter Umständen mit dem Parken schwierig werden, solltest du mit dem Auto anreisen.

Weitere Infos zu Gjirokastra

Die Touristeninformation hatte ein Büdchen am Sheshi i Cercizit. Dort gab es allerdings nicht viel Informationsmaterial. Hilfreicher waren die Angestellten in den kleinen Reiseagenturen, ebenfalls am Sheshi i Cercizit. Sie hatten einen Stadtplan und halfen uns mit Infos über Busverbindungen.

Auf der Seite von Fondacioni Gjirokastra findest du viele hilfreiche Information in englischer Sprache.

Der Spaziergang durch den Alten Bazar und die Wanderung zur Ali-Pascha-Brücke sind in einer Broschüre der Organisation Cultural Heritage without Borders erschienen. Du kannst sie dir hier downloaden. Du findest in dem Heft noch mehrere andere interessante Rundgänge durch die Stadt.

Unser Reiseführer für Albanien* aus dem Reise-Know-How-Verlag war sehr informativ. Wir können ihn uneingeschränkt empfehlen.