Bara­coa ist der letz­te Ort unse­rer Rund­rei­se, zum Abschluss haben wir noch ein paar erhol­sa­me Tage in Vara­de­ro am Strand ein­ge­plant. Der Tran­stur-Bus bringt uns nach San­tia­go, von wo aus wir mit dem Via­zul-Nacht­bus in 15 Stun­den nach Vara­de­ro geschau­kelt wer­den. Auf den maro­den Stra­ßen ist die Fahrt alles ande­re als kom­for­ta­bel, aber was soll’s, in Vara­de­ro ist ja rela­xen ange­sagt.

mobiler Snackstand am Busbahnhof

mobi­ler Snack­stand am Bus­bahn­hof

Wir fin­den ein schö­nes Zim­mer zwei Stra­ßen vom Bus­bahn­hof ent­fernt und eben­so weit zum Strand. Zunächst hat­ten wir ja Beden­ken gehabt, ob wir in einem Tou­ris­ten­ort wie Vara­de­ro pro­blem­los eine Casa fin­den wür­den.

Aber die Hotels für die aus­län­di­schen Tou­ris­ten lie­gen alle in einer ste­ri­len Hotel­zo­ne am Ende der 20 Kilo­me­ter lan­gen Halb­in­sel, die Vara­de­ro bil­det. In der ers­ten Hälf­te der Halb­in­sel lie­gen Wohn­häu­ser und Hotels, die über­wie­gend von Ein­hei­mi­schen fre­quen­tiert wer­den. Da fin­den sich auch Casas par­ti­cu­la­res. Wir haben eine rie­si­ge Ter­ras­se für uns.

Frische Kokosnuss auf der Terrasse genießen

Fri­sche Kokos­nuss auf der Ter­ras­se genie­ßen

Der Strand hier ist – im Gegen­satz zu dem in der Hotel­zo­ne – fast men­schen­leer, das tür­kis­far­be­ne Was­ser ange­nehm warm.

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Auch hier gibt es einen Hop-on-hop-off-Tou­ris­ten­bus, der die gan­ze Halb­in­sel ent­lang fährt. So ler­nen wir auch die Hotel­zo­ne ken­nen, die weit weg vom eigent­li­chen Ort liegt. Eine wei­te­re Mög­lich­keit, die lan­ge Stre­cke zu bewäl­ti­gen sind Pfer­de­drosch­ken oder Coco-Taxis.

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Nach ein paar Tagen real­xen am Strand heißt es Abschied neh­men.

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Bei­na­he hät­ten wir unse­ren Rück­flug ver­passt, da wir die Flug­zeit­än­de­rung nicht mehr im Kopf hat­ten, aber das cuba­ni­sche Cha­os ret­tet uns: der Gepäck­trans­port ist zusam­men­ge­bro­chen und die gan­ze lan­ge Schlan­ge von Pas­sa­gie­ren steht noch gedul­dig am Check-In, als wir eine Stun­de ver­spä­tet ein­tref­fen. Sozia­lis­ti­sche Miss­wirt­schaft hat auch ihre guten Sei­ten! (G)

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