Im Süd­wes­ten Düs­sel­dorfs liegt das Nah­erho­lungs­ge­biet Unter­ba­cher See. An schö­nen Wochen­en­den sieht man auf den Park­plät­zen Auto­kenn­zei­chen aus der gesam­ten Umge­bung. Wir woh­nen nur weni­ge Minu­ten zu Fuß vom Unter­ba­cher See ent­fernt und nut­zen oft einen schö­nen Tag oder einen lau­en Som­mer­abend für eine Run­de um den See. Das ist zu allen Jah­res­zei­ten ein erfri­schen­der Spa­zier­gang. Sozu­sa­gen unser Home-Run.

Unterbacher See

Blau­es Was­ser, blau­er HIm­mel – was will man mehr!

Rund­weg um den Unter­ba­cher See

Der Rund­weg um den See ist sechs Kilo­me­ter lang. Wir begin­nen am Strand­bad Nord, wo uns ein mäch­ti­ger Mam­mut­baum schon von wei­tem begrüßt.

Unterbacher See Mammutbaum

Am Mam­mut­baum nach links. Oder nach rechts…

Wir wen­den uns nach links und fol­gen dem Nord­ufer Rich­tung Osten. Von dem brei­ten Spa­zier­weg gehen immer mal wie­der klei­ne Pfa­de zum Ufer ab. Bän­ke, teils mit Tischen laden zum Ver­wei­len mit See­blick ein.

Unterbacher See Bank

Bank mit See­blick

Auch ein Fahr­rad­weg führt um den See, meist par­al­lel zum Fuß­weg. Und immer wie­der wei­sen Schil­der dar­auf hin, dass das Schwim­men im Unter­ba­cher See außer­halb der Strand­bä­der ver­bo­ten ist.

Unterbacher See Schild

An die­ser Stel­le ist kein Was­ser weit und breit ;-)

Am Ost­ende des Sees zweigt ein Fahr­rad- und Wan­der­weg nach Hil­den und Erkrath ab. Wir fol­gen aber wei­ter­hin dem Rund­weg, kom­men an den Pick­nick­ti­schen am Ost­ufer vor­bei und errei­chen so das süd­li­che Ufer. Bis zum Strand­bad Süd führt der Weg wie bis­her durchs Grü­ne. Wir bli­cken auf eini­ge klei­ne Inseln im See, auf denen im Früh­ling weiß blü­hen­de Bäu­me ein hüb­sches Bild bie­ten. Das Ein­zi­ge, was etwas stört, ist das Rau­schen der Auto­bahn, die hier par­al­lel zum See ent­lang­geht.

Unterbacher See Sonneninsel

Die Son­nen­in­sel im Unter­ba­cher See

Action am Strand­bad Süd des Unter­ba­cher Sees

Am Strand­bad Süd gibt es vie­le Mög­lich­kei­ten aktiv zu wer­den: ein Fit­ness-Par­cours, ein Hoch­seil-Klet­ter­gar­ten und eine Surf­schu­le, die neben Wind­sur­fen auch Stand-Up-Paddling anbie­tet.

Unterbacher See Klettergarten

Hoch hin­aus geht’s im Klet­ter­gar­ten

Das Strand­bad sel­ber hat einen Bereich für FKK-Anhän­ger. Die­je­ni­gen, denen der Sinn nicht nach Action steht, kön­nen im Café Pon­ton bei Kaf­fee, Eis oder Kuchen mit Blick auf den Unter­ba­cher See aus­ru­hen. An der schwim­men­den Ter­ras­se des Cafés kön­nen sogar Boo­te anle­gen.

Unterbacher See Cafe

Kaf­fee mit See­blick

Wei­ter geht der Weg um die west­li­che Hälf­te des Unter­ba­cher Sees, an der etwas mehr los ist als auf unse­rer bis­he­ri­gen Stre­cke. Am Cam­ping­platz (nur für Dau­er­mie­ter) vor­bei errei­chen wir am Westende einen Angel­ver­ein und etwas spä­ter einen Ruder­club. Immer wie­der kön­nen wir die zahl­rei­chen Was­ser­vö­gel auf dem See beob­ach­ten. Beson­ders schön ist es, wenn im Früh­jahr die Vögel brü­ten und wir wenig spä­ter win­zi­ge Enten­kü­ken, klei­ne Bläss­hüh­ner und wei­te­re jun­ge Fami­li­en beob­ach­ten kön­nen. Wir haben auch schon gese­hen, wie einem jun­gen Hau­ben­tau­cher Unter­richt im Fisch­fan­gen gege­ben wur­de!

Unterbacher See Enten

Ganz vie­le pusche­li­ge Enten­kü­ken

Unterbacher See Blässhuhn

Brü­ten­des Bläss­huhn

Unterbacher See Haubentaucher

Hau­ben­tau­cher bei der Part­ner­su­che

Vom West­ufer aus füh­ren wei­te­re Wege durch den Wald Rich­tung Eller und Venn­hau­sen. Beson­ders schön ist der Sie­ben-Brü­cken-Weg, der sich durch eine mys­ti­sche Sumpf­land­schaft schlän­gelt.

Unterbacher See Sumpf

Sumpf­land­schaft am Sie­ben-Brü­cken-Weg

Was­ser­sport­zen­trum am Nord­ufer des Unter­ba­cher Sees

Hin­ter dem Ruder­club bie­gen wir auf den nun asphal­tier­ten Weg ab und haben damit das Nord­ufer wie­der erreicht. Kurz dar­auf errei­chen wir das zwei­te Was­ser­sport­zen­trum am Unter­ba­cher See. Am Segel­club erstre­cken sich meh­re­re Ste­ge ins Was­ser, an denen die Jol­len ver­täut lie­gen.

Unterbacher See Gänse

Auch die Kana­da­gän­se hal­ten sich hier ger­ne auf

Dahin­ter folgt das Se(h)restaurant mit einer gro­ßen Ter­ras­se zum Was­ser. Segel­schu­le und Tret­boot­ver­leih run­den das Ange­bot ab. Hier kön­nen auch Grill­plät­ze, die sich hier und am Süd­ufer befin­den gemie­tet wer­den. Ein gro­ßer Spiel­platz sorgt für das Amü­se­ment der Kleins­ten.

Unterbacher See Tretboote

Bun­te Tret­boo­te

Am Park­platz des Hafens vor­bei pas­sie­ren wir einen Mini­golf­platz und den zwei­ten Cam­ping­platz. Auf die­sem gibt es auch Stell­plät­ze für Gäs­te. Wenig spä­ter errei­chen wir den Bier­gar­ten mit dem schö­nen Namen „Nicht­schwim­mer”, der neben dem Strand­bad Nord liegt. Am gro­ßen Mam­mut­baum endet unse­re Run­de um den Unter­ba­cher See.

Infos zum Unter­ba­cher See:

  • Der Unter­ba­cher See im Süd­wes­ten Düs­sel­dorfs ist ein ehe­ma­li­ger Bag­ger­see. Bis in die 1970iger Jah­re wur­den hier Sand und Kies geför­dert. Danach wur­de der etwa 2,5 Kilo­me­ter lan­ge und 600 Meter brei­te See zu einem Bio­top. Trotz inten­si­ver Frei­zeit­nut­zung fin­den hier zahl­rei­che Was­ser­vö­gel und ande­re aqua­ti­sche Lebe­we­sen ein Zuhau­se. 
  • Ein Netz von Wan­der- und Rad­we­gen ver­bin­det den Unter­ba­cher See mit Erkrath, Hil­den und dem Eller Forst. Ein Teil des Nean­der­land­steigs führt ein Stück am See ent­lang. 
  • Hin­kom­men: Park­plät­ze befin­den sich am Strand­bad Süd, am Strand­bad Nord und am Boots­ha­fen. Mit öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln erreichst du das Nord­ufer mit dem Bus 735, zum Strand­bad Süd fährt der Bus 891.  
  • Wei­te­re Infos fin­dest du auf der Home­page des Zweck­ver­ban­des Unter­ba­cher See.  

Mit die­sem Bei­trag betei­li­ge ich mich an der Blog­pa­ra­de „Seen­lie­be”, zu der Kat­ja vom Well­S­pa-Por­tal auf­ge­ru­fen hat. Frei nach dem Mot­to „Das Gute liegt so nah” schrei­be ich über den Unter­ba­cher See in Düs­sel­dorf, der prak­tisch vor unse­rer Haus­tür liegt.