Urlaub in Fuer­te­ven­tu­ra ist zu scha­de, um nur faul am Strand zu lie­gen. In die­sem Bericht ver­ra­ten wir dir unse­re Aus­flugs­tipps auf Fuer­te­ven­tu­ra. Wel­che belieb­ten Sehens­wür­dig­kei­ten und Aus­flü­ge loh­nen sich wäh­rend einer Woche Auf­ent­halt? Wo sind die High­lights der Insel zu fin­den?

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Als Stand­ort für einen Urlaub in Fuer­te­ven­turas Nor­den eig­net sich Cor­ra­le­jo gut. Hier hast du eine gro­ße Aus­wahl an Hotels und Restau­rants. Wenn dir der Sinn nach abend­li­chem Ver­gnü­gen steht, fin­dest du in Cor­ra­le­jo genü­gend Mög­lich­kei­ten. Wer es etwas ruhi­ger mag, ist in El Cotil­lo an der West­küs­te gut auf­ge­ho­ben.

Da Fuer­te­ven­tu­ra nicht all­zu groß ist, fin­dest du die von uns genann­ten Aus­flugs­tipps alle in der Nähe von Cor­ra­le­jo. Du kannst sie locker auf Tages­aus­flü­gen errei­chen. Meist bleibt dir auch noch Zeit zum Rela­xen an Strand oder Pool.

Aus­flug zum Strand Las Dunas in Cor­ra­le­jo und Kite­sur­fer gucken

Wenn auf irgend­et­was auf Fuer­te­ven­tu­ra Ver­lass ist, dann auf den Wind. Dies macht die Insel zu einem Eldo­ra­do für Kite­sur­fer. Lieb­ha­ber von Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten, die mit Meer und Wind zu tun haben, sind hier genau rich­tig. Fuer­te­ven­tu­ra ist eine Top-Adres­se für die Sport­ler.

Am Orts­aus­gang von Cor­ra­le­jo Rich­tung Puer­to del Rosa­rio beginnt der kilo­me­ter­lan­ge Strand Las Dunas. Die Kite­sur­fer sind an dem Strand­stück ganz in der Nähe zum Orts­aus­gang zu fin­den.

viele Kitesurfer auf türkisem Meer, im Hintergrund die Insel Lobos

Kite­sur­fer zei­gen ihre Küns­te

Es ist fas­zi­nie­rend, ihnen zuzu­schau­en, wie sie über das Was­ser flit­zen, über Wel­len sprin­gen und teil­wei­se atem­be­rau­ben­de Luft­sprün­ge mit ihren Kites voll­brin­gen. Meh­re­re Meter hoch las­sen sie sich kata­pul­tie­ren, um dann wie­der sicher zu lan­den – meis­tens jeden­falls. Hier sind rich­ti­ge Cracks auf dem Meer und das Zugu­cken bei ihren sport­li­chen Akti­vi­tä­ten macht ein­fach Spaß.

Wenn du mutig bist und den Sport selbst aus­pro­bie­ren möch­test, fin­dest du hier meh­re­re Surf­schu­len, die dich in die Kunst des Kite­sur­fens ein­wei­hen.

Direkt nach dem Strand­ab­schnitt der Kite­sur­fer schließt sich der kilo­me­ter­lan­ge Dünen­strand an. Als wir dort waren blies der Wind so hef­tig, dass Baden nicht erlaubt war. Kite­sur­fers Freud’ – Bade­gasts Leid. Den­noch haben wir den Strand bei einem aus­ge­dehn­ten Spa­zier­gang genos­sen und unse­ren Spaß gehabt.

Gina und Jorina hüpfen am Strand in die Höhe

Aus­ge­las­sen am Strand…

Du möch­test noch mehr Strän­de in Fuer­te­ven­tu­ra ent­de­cken? Dann schau mal hier: Bei Fine on Tour fin­dest du noch vie­le wei­te­re tol­le Tipps für Fuer­te­ven­turas Strän­de.

Tour nach El Cotil­lo an der West­küs­te Fuer­te­ven­turas

Von Cor­ra­le­jo aus kannst du ent­we­der mit dem Bus oder mit dem Miet­wa­gen nach El Cotil­lo an der West­küs­te fah­ren. Die­se Küs­te ist wild und fels­zer­klüf­tet. Eine Top-Sehens­wür­dig­keit ist der Hafen von El Cotil­lo, der in die stei­len Ufer­fel­sen gefügt wur­de. Hier fin­dest du eini­ge hüb­sche Fisch­re­stau­rants, wo du mit Blick auf den Atlan­tik güns­tig dein Essen genie­ßen kannst.

Gasse mit weißen Häusern und Blick aufs Meer

Ruhi­ge Gas­se mit Meer­blick in El Cotil­lo

Wenn dir der Sinn nach Akti­vi­tät steht, kannst du einen Wan­der­weg ent­lang der Steil­küs­te Rich­tung Süden neh­men. Am Süd­rand des Ortes steht der alte Wacht­turm Tor­re del Tos­tón, der zum Schutz vor Pira­ten dien­te. Nach eini­ger Zeit erreichst du eine abge­schie­de­ne Bucht mit einem schö­nen Sand­strand.

Dicker niedriger Turm

Der alte Wach­turm in El Cotil­lo

Rich­tung Nor­den folgst du der Stra­ße, bis du den gro­ßen rot-wei­ßen Leucht­turm, den Faro de Tos­tón, erreichst. Genau genom­men sind es drei Leucht­tür­me. Der ers­te ist der 1897 mit dem Haus erbau­te, der irgend­wann für zu nied­rig befun­den wur­de. 1960 wur­de der acht­ecki­ge wei­ße Turm erbaut und 1986 der dop­pelt so hohe jet­zi­ge Leucht­turm. Rund­um schäu­men die Wel­len auf die schrof­fen Lava­fel­sen, es ist eine wild­ro­man­ti­sche Ecke.

hoher rot-weißer Leuchtturm

Faro de Tos­tón bei El Cotil­lo

Den Turm kann man lei­der nicht bestei­gen. Tol­le Aus­bli­cke aufs Meer hast du aber auch von unten reich­lich. Im Gebäu­de ist ein Muse­um für Fische­rei unter­ge­bracht. Dies hat­te bei unse­rem Besuch jedoch geschlos­sen.

Auf dem Rück­weg nach El Cotil­lo kommst du an einem schö­nen Sand­strand vor­bei. Hier kannst du ein wenig rela­xen, wenn es nicht zu win­dig ist. Sehr wit­zig fan­den wir den Anblick der Tou­ris­ten, die aus ihren aus Lava­stei­nen errich­te­ten „Bur­gen” her­aus­schau­ten wie der Maul­wurf aus dem Hügel.

Aus­flug zum Lava­tun­nel bei Vil­la­ver­de und nach La Oli­va

Fuer­te­ven­tu­ra ist wie alle kana­ri­schen Inseln vul­ka­ni­schen Ursprungs. Bei Vil­la­ver­de wur­de einer der größ­ten Lava­tun­nel der Kana­ren gefun­den. Er ent­stand vor über 800.000 Jah­ren, als der Lava­strom des Vul­kans Mon­ta­na Escan­fra­ga floss. Die Lava erstarrt an der Ober­flä­che, dar­un­ter fließt sie wei­ter ab. So ent­ste­hen Lava­tun­nel.

Eingang zum Lavatunnel

Ein­gang zum Lava­tun­nel

Nach einer Erd­ver­schie­bung ist der über 600 Meter lan­ge Lava­tun­nel lei­der nicht mehr begeh­bar. Man kann nur vom Ein­gang einen Blick hin­ein wer­fen. Ein Besuch lohnt sich den­noch, denn im klei­nen Muse­um gibt es eine sehr infor­ma­ti­ve Aus­stel­lung über die geo­lo­gi­sche Geschich­te Fuer­te­ven­turas zu sehen. Zu bewun­dern ist auch ein Modell der in den 1990er Jah­ren im Lava­tun­nel ent­deck­ten Höh­len­spin­nen­art (Maiore­rus ran­doi), die nur hier vor­kommt.

großes Modell der Höhlenspinne und daneben Reise-Ringel

Rei­se-Rin­gel beäugt etwas miss­trau­isch das Modell der Höh­len­spin­ne – wer kann es ihm ver­den­ken?

Der Ein­gang zum Lava­tun­nel und zum klei­nen Muse­um befin­det sich am nörd­li­chen Orts­rand von Vil­la­ver­de und ist mit „Cue­va del Lla­no” aus­ge­schil­dert. Da der Tun­nel nicht zugäng­lich ist, wur­de auch kein Ein­tritt erho­ben.

Fünf Kilo­me­ter wei­ter ent­lang der Stra­ße liegt der Ort La Oli­va. Hier fin­dest du eine schö­ne klei­ne Kir­che im kana­ri­schen Stil und am Orts­rand die Casa de los Coro­n­eles. Die­ses Her­ren­haus wur­de ver­mut­lich Ende des 17. Jahr­hun­derts erbaut und beher­bergt heu­te wech­seln­de Kunst­aus­stel­lun­gen. Als beken­nen­de Banau­sen bewun­dern wir daher nur die schö­ne Fas­sa­de von außen. Das Muse­um ist diens­tags bis sams­tags von 10 – 18 Uhr geöff­net, der Ein­tritt beträgt 3 Euro.

WeißeKirche mit Turm aus schwarzem Lavagestein

Kir­che in La Oli­va

helles Herrenhaus vor Vulkan im Hintergrund

Casa de los Coro­n­eles in La Oli­va

Wüs­ten­at­mo­sphä­re bei La Oli­va

Rund um die Casa de los Coro­n­eles ent­de­cken wir male­risch ver­fal­len­de Häu­ser und direkt dahin­ter kön­nen wir einen aus­ge­dehn­ten Wüs­ten­spa­zier­gang machen. Es ist wirk­lich eine zau­ber­haf­te Atmo­sphä­re in der kar­gen, wind­zer­zaus­ten Land­schaft.

Über den ent­spann­ten Künst­ler-Ort Laja­res, wo wir eine Kaf­fee­pau­se ein­le­gen, fah­ren wir zurück nach Cor­ra­le­jo.

Fuerteventura-Ziegen als Gebäck im Café in Lajares

Fuer­te­ven­tu­ra-Zie­gen als Gebäck im Café in Laja­res

Die­ser Aus­flug lässt sich gut in einem hal­ben Tag machen, so dass noch genug Zeit bleibt, am Pool oder Strand zu rela­xen.

Jorina am Strand

Noch ein biss­chen Strand zum Abschluss des Tages

Tages­aus­flug ins Lan­des­in­ne­re: Mor­ro Velosa, Betan­cu­ria und Las Sali­nas del Car­men

Für einen Tages­aus­flug bie­tet sich die­se Run­de an. Von Cor­ra­le­jo aus geht die Tour durch die ein­sa­me Land­schaft ins Lan­des­in­ne­re. Sanf­te Hügel in wech­seln­den Ocker- und Braun­tö­nen beglei­ten uns. Ab und zu sehen wir grü­ne Inseln, wo Pal­men an einer Oase wach­sen.

Hin­ter La Oli­va pas­sie­ren wir den Tin­daya, den hei­li­gen Berg der Urein­woh­ner Fuer­te­ven­turas. Hin­ter dem Ort Val­le de San­ta Inés beginnt die Stra­ße, sich den Berg hoch­zu­schrau­ben. Schließ­lich zweigt links der Weg zum Aus­sichts­punkt Mira­dor del Mor­ro Velosa ab. Auf dem gro­ßen Park­platz kann es voll wer­den, denn der Ort zählt zu den belieb­tes­ten Aus­flugs­zie­len auf Fuer­te­ven­tu­ra. Dem­zu­fol­ge bist du nicht allei­ne auf dem Aus­sichts­punkt. Die groß­ar­ti­ge Sicht über die sanf­ten Hügel bis zum blau­en Atlan­tik lässt dich das schnell ver­ges­sen. An kla­ren Tagen kannst du sogar Lan­za­ro­te erken­nen. Meist pfeift hier oben ein kräf­ti­ger Wind, so dass es kühl wer­den kann.

Blick vom Morro Velosa über Fuerteventura

Blick vom Mor­ro Velosa über Fuer­te­ven­tu­ra

Sowohl Park­platz als auch Mira­dor sind kos­ten­los zugäng­lich.

Bei der Wei­ter­fahrt Rich­tung Betan­cu­ria siehst du nach weni­gen Metern die bei­den rie­si­gen Sta­tu­en der Guan­chen­kö­ni­ge Ayo­se und Gui­ze. Hier sol­len die bei­den König­rei­che anein­an­der gegrenzt sein, die gemein­sam unter­gin­gen, als Jean de Béthen­court 1405 die Insel erober­te.

zwei große Statuen

Die Guan­chen­kö­ni­ge

Die ehe­ma­li­ge Insel­haupt­stadt Betan­cu­ria ist nach dem Erobe­rer Béthen­court benannt. Als male­ri­sches kana­ri­sches Vor­zei­ge­dorf ist es eines der belieb­tes­ten High­lights von Fuer­te­ven­tu­ra. So wird sie lei­der von Bus­sen vol­ler Tou­ris­ten heim­ge­sucht. Die Mas­sen drän­geln sich durch die schma­len Gas­sen, die von Sou­ve­nir­ge­schäf­ten und Restau­rants gesäumt sind.

weiße Kirche mit Ziegeldach

Die Kir­che in Betan­cu­ria

Unse­re Fahrt führt uns nun die Ber­ge hin­un­ter Rich­tung Ost­küs­te. Etwa fünf Kilo­me­ter süd­lich des Tou­ris­ten­ge­biets von Cale­ta del Fus­te liegt der klei­ne Ort Las Sali­nas. Hier wur­den die alten Sali­nen zu einem sehr schö­nen Frei­licht­mu­se­um umge­wan­delt.

Weiße Wand mit Schriftzug "Museo de la sal"

Modern und infor­ma­tiv prä­sen­tiert sich das Museo de la sal

Schon auf dem Park­platz ent­zü­cken uns die Atlas­hörn­chen, die fröh­lich umher­sprin­gen. Sie wur­den aus Nord­afri­ka ein­ge­führt und haben sich zu einer nied­li­chen Land­pla­ge ent­wi­ckelt. Zumin­dest die Tou­ris­ten sind ent­zückt über sie.

Atlashörnchen macht Männchen

„Gibt’s hier was zu essen für mich?”

Im Museo de la sal fin­det sich eine Aus­stel­lung mit vie­len Infos über Salz­ge­win­nung. Drau­ßen im Gelän­de sind die geo­me­tri­schen Becken noch vor­han­den, in die das Meer­was­ser gelei­tet wird. Durch die Son­nen­ein­strah­lung ver­duns­tet das Was­ser nach und nach und zurück bleibt das „wei­ße Gold”.

Eine zusätz­li­che Attrak­ti­on auf dem Muse­ums­ge­län­de ist das Ske­lett eines Wals, das hier auf­ge­baut wur­de.

Quadratische Becken, dazwischen kleine Haufen aus Salz

Die Becken der Sali­nen

Walskelett

Ganz schön groß…

Das Museo de la sal ist diens­tags bis sams­tags von 10 bis 18 Uhr geöff­net, Ein­tritt 5 Euro.

Über die Küs­ten­stra­ße errei­chen wir mit einem klei­nen Abste­cher nach Cos­ta Cal­ma rela­tiv schnell wie­der unse­ren Aus­gangs­ort Cor­ra­le­jo.

Tour mit dem Boot zur Insel Lobos

Um von Cor­ra­le­jo zur Isla de Lobos zu gelan­gen, gibt es grund­sätz­lich zwei Mög­lich­kei­ten: Mit der offi­zi­el­len Fer­ry Lobos oder mit pri­va­ten Taxi-Boo­ten. Die Tickets wer­den an Ver­kaufs­büd­chen am Hafen ver­kauft. Die Prei­se unter­schei­den sich nicht. Bei bei­den kos­tet die Hin- und Rück­fahrt 15 Euro pro Erwach­se­ner. Mit etwas Glück bekommt man den Preis für Resi­den­tes in Höhe von 12 Euro ange­bo­ten.

Der typische Vulkankegel der Insel Lobos

Der typi­sche Vul­kan­ke­gel der Insel Lobos

Da die Fäh­re aus nicht kom­mu­ni­zier­ten Grün­den am Tag unse­res Aus­flugs nicht fährt, neh­men wir ein Was­ser­ta­xi. Das sind gro­ße, stark moto­ri­sier­te Schlauch­boo­te. Je nach­dem, wo du sitzt, ist der Name Was­ser­ta­xi wört­lich zu neh­men. Ich hat­te das Glück, in den Genuss einer Salz­was­ser­du­sche zu kom­men. An nicht ganz hei­ßen Tagen ist also eine Regen­ja­cke emp­feh­lens­wert.

Je nach Was­ser­stand gibt es auf Lobos kei­nen Anle­ger und du musst ein Stück durchs fla­che Was­ser waten.

Was es auch nicht gibt auf Lobos sind öffent­li­che Toi­let­ten. Die ein­zi­gen Toi­let­ten auf der klei­nen Insel wer­den vom Pael­la-Restau­rant betrie­ben und sind nur wäh­rend der Öff­nungs­zeit mit­tags für die Gäs­te zugäng­lich. Auf einer nahe­zu vege­ta­ti­ons­frei­en Insel ein stil­les Plätz­chen zu fin­den, um sich zu erleich­tern ist eine ech­te Her­aus­for­de­rung…

Ein elf Kilo­me­ter lan­ger Rund­weg führt ein­mal um die Insel, die als Natur­schutz­ge­biet aus­ge­wie­sen ist. Daher soll­test du den Weg nicht ver­las­sen. An Salz­wie­sen ent­lang führt der Pfad Rich­tung Nord­spit­ze, wo der Leucht­turm Faro de Mar­ti­no steht. Von die­sem Aus­sichts­punkt schweift der Blick hin­über nach Lan­za­ro­te.

Die Salzwiesen auf Lobos

Die Salz­wie­sen auf der Isla de Lobos

Flaches Gebäude mit Turm an der Seite als Leuchtturm

Der Leucht­turm auf Lobos

Gina und Marcus auf einem sandigen Weg

Wan­dern auf Lobos

Wei­ter geht es über das Mal­país („Schlech­tes Land”), auf dem sich vie­le klei­ne Kegel, die hor­ni­tos erhe­ben, Zeu­gen der vul­ka­ni­schen Ver­gan­gen­heit. Wir errei­chen den Höhe­punkt der Insel, die Mon­ta­na de Cal­de­ra mit 127 Metern Höhe. Über einen gepflas­ter­ten Pfad durchs Lava­ge­röll stei­gen wir nach oben. Der Wind zerrt uner­bitt­lich an uns und ver­sucht, uns aus dem Gleich­ge­wicht zu brin­gen. Keu­chend errei­chen wir den höchs­ten Punkt. Wir ste­hen nun auf dem Kra­ter­rand, von dem die Hälf­te bereits im Meer ver­schwun­den ist. Unter uns lie­gen die Inseln Fuer­te­ven­tu­ra, Lan­za­ro­te und natür­lich Lobos. Ein groß­ar­ti­ger Aus­sichts­punkt und das High­light unse­rer Wan­de­rung über die Isla de Lobos.

gepflasterter Pfad zum Gipfel des Vulkans auf Lobos

Der Pfad zum Gip­fel ist über­wie­gend gepflas­tert

Gina und Marcus mit windzerzausten Haaren

Ganz schön win­dig!

Zwei Personen steigen die Bergflanke hinab

Abstieg ins Mal­pais

Nach­dem wir uns genug den Wind haben um die Ohren pfei­fen las­sen, rei­ßen wir uns von dem Aus­blick los und stei­gen wie­der hin­un­ter. Wenig spä­ter haben wir den Strand Playa de la Con­cha ganz in der Nähe erreicht, wo wir eine Lava­stein­burg erobern kön­nen und uns wind­ge­schützt in der wär­men­den Son­ne aus­stre­cken. Das kris­tall­kla­re, tür­kis­schim­mern­de Was­ser lockt uns hin­ein. Ein per­fek­ter Abschluss für den Tag.

Infos zu Fuer­te­ven­tu­ra

  • Kli­ma: Fuer­te­ven­tu­ra hat ganz­jäh­rig ein ange­neh­mes Kli­ma. Im Som­mer kann es schon mal sehr heiß wer­den, wenn der Wind von der Saha­ra bläst. Meist sor­gen die kräf­ti­gen Pas­sat­win­de aber für ange­neh­me Abküh­lung. Im Win­ter ist dann schon mal ein biss­chen frisch, wenn man kein wind­ge­schütz­tes Plätz­chen ergat­tert.
  • Hin­kom­men: Auch wenn wir sonst indi­vi­du­ell rei­sen, haben wir uns bei Fuer­te­ven­tu­ra für eine Pau­schal­rei­se ent­schie­den. Flug und Unter­kunft sind pau­schal ein­fach unschlag­bar güns­tig. Der Flug­ha­fen liegt bei der Haupt­stadt El Rosa­rio, etwa eine Stun­de von Cor­ra­le­jo ent­fernt. Wir hat­ten ein gro­ßes Apart­ment mit zwei Schlaf­zim­mern, da wir zu dritt gereist sind. Ver­pflegt haben wir uns sel­ber und sind ab und zu abends essen gegan­gen.
  • Unter­wegs auf Fuer­te­ven­tu­ra: Es gibt zwar zwi­schen den grö­ße­ren Orten Bus­ver­bin­dun­gen, den­noch emp­feh­len wir einen Miet­wa­gen. Damit kommst du auch in die Ecken Fuer­te­ven­turas, in die kein Bus fährt. Miet­wa­gen sind sehr güns­tig auf den Kana­ren, eben­so das Ben­zin. Wir haben über Cicar gebucht und beka­men einen nagel­neu­en Seat Leon, obwohl wir nur die Kom­pakt­klas­se bestellt hat­ten. Wenn du lie­ber ande­re Anbie­ter ver­glei­chen möch­test, emp­feh­len wir dir Bil­li­ger-Miet­wa­gen*.  Da die Insel über­sicht­lich ist, kommst du mit den kos­ten­lo­sen Kar­ten, die bei der Auto­ver­mie­tung oder im Hotel aus­lie­gen super zurecht. Die Stra­ßen sind gut aus­ge­baut und das Fah­ren ist ent­spannt.
  • Ein­kau­fen auf Fuer­te­ven­tu­ra: Die Kana­ren sind Frei­han­dels­zo­ne, daher gibt es eini­ges (aber nicht alles!) güns­ti­ger als in Euro­pa. Beson­ders bei Ziga­ret­ten, Spi­ri­tuo­sen und Mar­ken­kos­me­tik kannst du Schnäpp­chen machen. Typisch für Fuer­te­ven­tu­ra ist Kos­me­tik aus Aloe Vera, die du über­all ange­bo­ten bekommst. Ein typi­sches Lebens­mit­tel ist Gofio, das aus gemah­le­nem, vor­her gerös­te­ten Getrei­de besteht.
  • Rei­se­füh­rer für Fuer­te­ven­tu­ra: Wenn du viel auf eige­ne Faust unter­neh­men willst, so wie wir dir Rei­se Know-How Insel­Trip Fuer­te­ven­tu­ra*. Rei­chen dir ein paar kur­ze Infos zur Über­sicht, bist du mit dem hand­li­chen Mar­co Polo Rei­se­füh­rer Fuer­te­ven­tu­ra* gut bedient.