Du planst deine erste Reise mit dem Wohnmobil nach Portugal? Portugal mit dem Wohnmobil zu bereisen ist durchaus möglich – auch das Freistehen gelingt mit der richtigen Strategie.

Wir waren sechs Wochen mit unserem Van durch ganz Portugal unterwegs, von Nord nach Süd, und haben auch das weniger besuchte Hinterland intensiv erkundet.

Vor unserer Reise hörten wir immer wieder: „Portugal ist schwierig für Wohnmobile“ oder „Freistehen ist dort fast unmöglich“. Nach unseren sechs Wochen können wir sagen: Das stimmt nur teilweise. Mit den richtigen Tipps findest du wunderbare Plätze und wirst eine entspannte Zeit in Portugal verbringen.

In diesem Artikel teilen wir alle unsere praktischen Erfahrungen mit dir. Du erfährst, wie wir mautfrei durch Portugal gefahren sind, wo wir schöne Stellplätze gefunden haben und welche Hürden du meistern musst. Mit unseren Tipps wirst du selbstbewusst deine erste Portugal-Wohnmobilreise planen können.

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Anreise mit dem Wohnmobil nach Portugal

Die Anreise nach Portugal mit dem Wohnmobil führt für die meisten deutschen Reisenden über Frankreich und Spanien. Je nach deinem Ziel in Portugal hast du verschiedene Routenoptionen zur Auswahl.

Planst du eine Reise an die Algarve oder nach Lissabon, führt dich der direkteste Weg durch Zentralspanien. Möchtest du dagegen Nordportugal erkunden, bietet sich die Route über das spanische Baskenland und die Nordküste an.

Die mautfreie Route – unsere erprobte Alternative

In Frankreich kannst du zwischen den kostenpflichtigen Autobahnen und den mautfreien Landstraßen wählen. Wir sind mautfrei durch Frankreich gefahren und können diese Alternative wärmstens empfehlen.

Eine zweispurige Straße mit kahlen Bäumen auf beiden Seiten erstreckt sich unter einem klaren blauen Himmel in die Ferne.

Bei der mautfreien Route hast du viel von der schönen Landschaft

Die Route über französische Landstraßen dauert zwar etwas länger, hat aber entscheidende Vorteile: Du sparst die hohen Mautgebühren und siehst viel mehr von der wunderschönen französischen Landschaft. Die Straßen waren durchweg gut befahrbar, der Verkehr hielt sich in Grenzen und wir kamen entspannt voran.

Besonders durch das französische Hinterland erlebten wir traumhafte Ausblicke, die wir auf der Autobahn verpasst hätten. Plane für die mautfreie Route durch Frankreich etwa einen halben bis ganzen Tag zusätzlich ein – die Landschaftserlebnisse und die gesparten Kosten sind diese Zeit definitiv wert.

Hier geht es zu allen Tipps, wie du mautfrei durch Frankreich reist: Mautfrei durch Frankreich

Welche Dokumente und Vorbereitungen für Portugal?

Für die Einreise nach Portugal benötigst du lediglich einen Personalausweis. Grenzkontrollen finden normalerweise nicht statt, trotzdem solltest du dich bei möglichen Polizeikontrollen ausweisen können.

Führerschein und Fahrzeugpapiere sollten selbstverständlich dabei sein. Für den Fall eines Unfalls ist die „Internationale Versicherungskarte“ deiner Kfz-Versicherung hilfreich. Ebenso hilfreich ist es, ein oder mehrere Exemplare des Europäischen Unfallberichts ausgedruckt dabeizuhaben. Hier kann der Unfall in mehreren Sprachen für alle Beteiligten dokumentiert werden. Du kannst dir das Formular hier beim ADAC herunterladen.

Für die Fahrt durch Frankreich empfiehlt sich die französische Umweltplakette, auch wenn du mautfrei fährst. Einige Landstraßen führen durch Umweltzonen. Die Plakette bestellst du am günstigsten direkt auf der Seite des französischen Umweltministeriums – die Seite ist auf Deutsch verfügbar.

In Portugal selbst gibt es in einigen Städten wie Lissabon und Porto Umweltzonen. Hier reicht die deutsche grüne Plakette als Nachweis.

Straßen und Verkehrsregeln in Portugal

Die Straßen in Portugal sind generell gut ausgebaut und gut beschildert. Du hast verschiedene Straßentypen zur Auswahl, je nachdem, wie schnell und komfortabel du vorankommen möchtest.

Autobahnen (Autoestradas) sind mit einem A gekennzeichnet und meist mautpflichtig. Die Mautgebühren variieren je nach Strecke und werden an Bezahlstationen in bar oder mit Kreditkarte entrichtet. Diese Straßen sind die schnellste Möglichkeit für lange Strecken.

Schnellstraßen bieten eine gute Alternative zu den Autobahnen. Sie sind meist kostenlos und ermöglichen zügiges Vorankommen, führen aber oft durch mehr Ortschaften.

Landstraßen (Estradas Nacionais) sind mit einem N gekennzeichnet und immer kostenlos. Diese Straßen sind ideal, um Portugal richtig kennenzulernen. Du erlebst die Landschaft hautnah und kommst durch authentische portugiesische Dörfer. Allerdings sind sie manchmal kurvig und erfordern mehr Konzentration.

Straßenqualität und Navigation

Wir haben Portugal hauptsächlich über Landstraßen erkundet und sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Straßenqualität ist unterschiedlich: Während manche Strecken perfekt asphaltiert und breit sind, gibt es auch schmalere, kurvigere Abschnitte – besonders in den Bergregionen.

Bei der Navigation mit Google Maps solltest du vorsichtig sein, wenn das System dich von Hauptstraßen auf kleine Nebenstraßen lotsen will. Manchmal führen diese über holprige Feldwege. Behalte daher immer die gesamte Route im Blick.

Blick aus dem Inneren eines Wohnmobils, das auf einer schmalen, abgenutzten Landstraße mit trockenem Gras auf beiden Seiten und einem Auto vor ihm bei bewölktem Himmel fährt.

Manche Nebenstraßen in Portugal sind in schlechtem Zustand

Verkehrsregeln für Wohnmobile

Die Tempolimits für Wohnmobile bis 3,5 Tonnen sind:

  • innerorts: 50 km/h
  • außerorts: 90 km/h
  • Schnellstraßen: 100 km/h
  • Autobahnen: 120 km/h

Die Promillegrenze liegt bei 0,5. Beim Aussteigen aus dem Fahrzeug außerhalb geschlossener Ortschaften musst du eine Warnweste tragen.

Mautstraßen vermeiden – so geht’s

Portugal hat ein besonders kompliziertes Mautsystem: Neben den klassischen Mautstationen gibt es auch elektronische Mauterfassung ohne Bezahlstationen. Diese elektronischen Systeme sind für Touristen schwer zu durchschauen und können zu späteren Problemen führen.

Da wir mautfrei durch Portugal gereist sind, können wir bestätigen: Es funktioniert problemlos und erspart dir diesen Stress! Die Landstraßen bringen dich überall hin, wo du möchtest. Du brauchst nur etwas mehr Zeit und solltest die Route vorab grob planen.

Eine zweispurige Landstraße mit markierten Linien führt durch eine trockene Landschaft mit vereinzelten Bäumen unter einem klaren blauen Himmel. Ein weißes Auto nähert sich aus der Gegenrichtung.

Auch in Portugal lässt es sich entspannt mautfrei fahren

Nutze Navigations-Apps mit der Option „Mautstraßen vermeiden“. So wirst du automatisch über die kostenlosen Alternativen geführt. Der Vorteil: Du siehst viel mehr vom Land, sparst Geld und vermeidest das komplizierte Mautsystem komplett.

Wo übernachten? Campingplätze vs. Freistehen in Portugal

Eine der wichtigsten Fragen für deine Portugal-Reise ist: Wo kannst du mit dem Wohnmobil übernachten? Portugal hat den Ruf, besonders schwierig für das Freistehen zu sein. Nach unseren sechs Wochen im Land können wir sagen: Es stimmt teilweise, aber mit der richtigen Strategie findest du trotzdem schöne Plätze.

Warum Portugal als „schwierig“ für Freistehen gilt

Portugal hat in den letzten Jahren die Gesetze zum Freistehen deutlich verschärft. Besonders an der beliebten Algarve und rund um Lissabon ist das Übernachten im Wohnmobil außerhalb von Campingplätzen oft verboten und wird konsequent kontrolliert.

Ein Straßenschild mit einem roten Kreis über zwei Symbolen, die darauf hinweisen, dass die Einfahrt für Wohnmobile und Wohnwagen verboten ist, mit einem teilweise sichtbaren Palmwedel auf der rechten Seite.

Verbote für Wohnmobile sind an der Küste häufig anzutreffen

Viele Küstenorte haben spezielle Verbotsschilder aufgestellt, und die Strafen können empfindlich sein. Hinzu kommt, dass Portugal bei Wohnmobilfahrern sehr beliebt geworden ist, was zu Überfüllung an den wenigen erlaubten Plätzen führt.

Wo Freistehen trotzdem funktioniert – unsere Erfahrungen

Trotz der schwierigen Ausgangslage haben wir während unserer sechs Wochen immer wieder schöne Plätze zum Freistehen gefunden. Das Geheimnis liegt im portugiesischen Hinterland.

Abseits der touristischen Küstenregionen ist die Situation deutlich entspannter. In kleinen Bergdörfern und an ruhigen Seen haben wir wunderbare Nächte verbracht – oft ganz alleine in traumhafter Natur.

Ein weißes Wohnmobil parkt auf einer unbefestigten Straße in der Nähe eines felsigen Hügels unter einem strahlend blauen Himmel.

Im Hinterland von Portugal findest du schöne Plätze in der Natur

Wichtig ist dabei, dass du dich respektvoll verhältst: Keine Stühle rausstellen, keine Markise ausfahren, keinen Müll hinterlassen. Das Übernachten im Wohnmobil ist oft toleriert, solange du kein Campingverhalten zeigst.

Die besten kostenlosen Stellplätze

Im Hinterland Portugals gibt es tatsächlich offizielle kostenlose Stellplätze, die oft übersehen werden. Diese bieten meist auch Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.

Besonders in kleineren Gemeinden haben wir gut ausgestattete, kostenlose Stellplätze gefunden. Viele davon sind in der Park4Night-App verzeichnet. Oft lohnt es sich auch, im Ort nachzufragen oder die örtliche Tourismusinformation zu kontaktieren.

Mehrere Wohnmobile und Fahrzeuge stehen auf einem unbefestigten, von Bäumen gesäumten Platz unter einem klaren Himmel mit vereinzelten Wolken.

Die kostenlosen Stellplätze für Wohnmobile sind beliebt

Diese Stellplätze sind meist sehr sauber, ruhig gelegen und bieten alles, was du brauchst: Frischwasser, Grauwasserentsorgung und oft sogar Strom gegen eine kleine Gebühr.

Viele Supermärkte – von Continente bis Lidl – haben auf ihren großen Parkplätzen oft ein paar Wohnmobilstellplätze ausgewiesen. Das ist sicher nicht der romantischste Ort, aber für eine Übernachtung auf der Strecke völlig ausreichend.

Campingplätze in Portugal – Übersicht und Preise

Portugal verfügt über ein gut ausgebautes Netz an Campingplätzen. Besonders an der Küste findest du von einfachen Plätzen bis hin zu Luxusanlagen mit Pool und Animation alles.

Ein weißes Wohnmobil ist auf einem Campingplatz neben einem Baum geparkt, mit Campingstühlen und einem Tisch in der Nähe. Ein weiteres Wohnmobil und Bäume sind im Hintergrund zu sehen.

Es gibt viele schöne Campingplätze in Portugal

Die Preise variieren stark je nach Saison und Ausstattung. Einfache Plätze beginnen bei 12 – 16 Euro pro Nacht, in der Hauptsaison und auf Luxusplätzen musst du mit 50 Euro oder sogar mehr rechnen.

Viele Campingplätze schließen in der Nebensaison, besonders im Norden des Landes. Plane daher rechtzeitig und informiere dich über Öffnungszeiten. In der Hauptsaison solltest du beliebte Plätze unbedingt vorab reservieren.

Ver- und Entsorgung im Wohnmobil in Portugal

Bei deiner Reise durch Portugal musst du natürlich regelmäßig Ver- und Entsorgung organisieren. Solange du auf Campingplätzen stehst, findest du alle nötigen Dienstleistungen vor Ort. Interessanter wird es, wenn du auch mal freistehst oder kostenlose Stellplätze nutzt.

Grauwasser entsorgen

Auf Campingplätzen ist die Grauwasserentsorgung meist im Übernachtungspreis enthalten. Viele Plätze erlauben auch externen Gästen gegen eine kleine Gebühr die Nutzung ihrer Entsorgungsstation.

Die kostenlosen Stellplätze im Hinterland bieten oft auch Grauwasserentsorgung an. Diese Stationen sind meist gut gepflegt und kostenlos nutzbar. Auch manche Tankstellen haben Entsorgungsmöglichkeiten – einfach nachfragen.

Eine praktische Alternative sind die Ver- und Entsorgungsstationen an großen Supermärkten. Viele Continente- oder Intermarché-Filialen haben solche Stationen auf ihren Parkplätzen, die du während des Einkaufs nutzen kannst.

Frischwasser auffüllen

Frischwasser zu bekommen ist in Portugal kein Problem. Auf Campingplätzen und kostenlosen Stellplätzen stehen meist Wasserhähne zur Verfügung.

Ein blauer Schlauch verbindet eine Wasserzapfstelle mit einem Wohnmobil. In der Mitte hängt eine schwarze Tasche, die den Schlauch über dem Boden hält.

Die Versorgung mit Frischwasser ist kein Problem

In kleineren Orten findest du oft öffentliche Brunnen oder Wasserstellen, an denen du kostenlos auffüllen kannst. Die Wasserqualität ist in Portugal generell sehr gut. Wir nutzen zusätzlich unser bewährtes Alb-Filtersystem*, das uns sauberes und wohlschmeckendes Trinkwasser garantiert.

Toiletten-Entsorgung

Wenn du eine chemische Toilette hast, bist du auf offizielle Entsorgungsstationen angewiesen. Diese findest du auf Campingplätzen, an kostenlosen Stellplätzen und oft auch an den Ver- und Entsorgungsstationen großer Supermärkte.

Wir haben eine Trockentrenntoilette in unserem Van, die ohne Chemie auskommt. So können wir den Urinkanister einfach in öffentlichen Toiletten entsorgen, und die Tüte mit den Feststoffen kommt gut verschlossen in eine normale Mülltonne.

Gas nachfüllen in Portugal

Die Gasversorgung kann in Portugal etwas herausfordernd sein, ähnlich wie in anderen südeuropäischen Ländern. Am einfachsten ist es, wenn dein Gasvorrat für die gesamte Reise ausreicht.

Zwei Männer stehen auf einer gepflasterten Fläche; einer bückt sich, um eine Gasflasche zu inspizieren, während der andere mit den Händen in den Hüften zuschaut.

Um die deutsche Gasflasche befüllen zu lassen, musst du etwas suchen

Für längere Aufenthalte hast du zwei Möglichkeiten: Entweder du besorgst dir eine portugiesische Gasflasche (was mit bürokratischem Aufwand verbunden ist) oder du lässt deine deutsche Flasche an speziellen Stationen befüllen. Dafür brauchst du einen entsprechenden Adapter, den du am besten schon vor der Reise in Deutschland besorgst.

Müll und Recycling

Die Müllentsorgung funktioniert in Portugal sehr gut. Du findest überall öffentliche Container, an denen du deinen Abfall loswerden kannst.

Das Recycling-System ist gut organisiert: Die verschiedenen Recycling-Container (Glas, Papier, Plastik) stehen meist alle zusammen an einem Ort. Die Restmülltonnen findest du oft an einem anderen Standort im Ort – manchmal musst du etwas suchen.

Eine Person steht auf einem Gehweg und wirft einen Gegenstand in einen Recycling-Behälter zwischen drei großen Abfallbehältern vor einem Gebäude.

Mülltrennung wird in Portugal groß geschrieben

Strom und Solarenergie

Wenn du auf Landstrom angewiesen bist, wirst du hauptsächlich Campingplätze nutzen müssen. Manche kostenlose Stellplätze bieten auch Stromanschlüsse gegen eine kleine Gebühr an.

Portugal ist ein sonnenreiches Land, daher funktionieren Solarmodule hier sehr gut. Wir konnten unsere Lithiumbatterie meist problemlos über unser Solarpanel laden. Ein zusätzliches faltbares Solarmodul ist trotzdem empfehlenswert, da es optimal ausgerichtet werden kann.

Wäsche

Für längere Portugal-Reisen wird irgendwann das Wäschewaschen nötig. Du hast verschiedene Optionen: Waschmaschinen auf Campingplätzen, Waschsalons in größeren Orten oder auch Waschmaschinen an großen Supermärkten wie Intermarché.

Eine Frau steht vor einer Selbstbedienungs-Waschmaschine im Freien und bereitet sich darauf vor, Wäsche aus einer roten Tasche zu waschen.

An großen Supermärkten gibt es meist Waschmaschinen

Die Campingplatz-Waschmaschinen sind meist günstiger, dafür kannst du deine Wäsche an der Luft trocknen. In Waschsalons musst du den Trockner mitbezahlen, hast dafür aber größere Maschinen und bist schneller fertig.

Lebensmittel

Portugal hat ein gutes Netz an Supermärkten. Die größten Ketten sind Continente, Pingo Doce und Intermarché. Diese findest du in jeder größeren Stadt mit guter Auswahl zu fairen Preisen.

Ein Gang in einem Lebensmittelgeschäft mit Regalen mit Produkten und verpackten Lebensmitteln; eine Person steht und wählt Artikel aus, von einem Einkaufswagen aus gesehen.

Einkaufsmöglichkeiten gibt es überall

Auch deutsche Discounter wie Lidl haben es nach Portugal geschafft. In kleineren Orten gibt es oft Mini-Supermärkte mit dem Nötigsten. Besonders empfehlenswert sind die lokalen Märkte, wo du frisches Obst und Gemüse zu günstigen Preisen bekommst.

Beste Reisezeit für Portugal mit dem Wohnmobil

Portugal ist ein Land, das du das ganze Jahr über mit dem Wohnmobil bereisen kannst. Trotzdem gibt es je nach Region und deinen persönlichen Vorlieben bessere und schlechtere Reisezeiten.

Klima und Wetter nach Regionen

Portugal hat verschiedene Klimazonen, die du bei deiner Reiseplanung berücksichtigen solltest. Der Norden ist deutlich kühler und feuchter als der Süden, besonders in den Wintermonaten.

Nordportugal eignet sich am besten von Mai bis September. Die Sommer sind angenehm warm, aber nicht zu heiß. Im Winter kann es dort recht kühl und regnerisch werden – nicht ideal für entspannte Wohnmobil-Tage.

Eine Person mit einem rosafarbenen Regenschirm und einem Rucksack geht an einem bewölkten Tag eine schmale Kopfsteinpflasterstraße entlang, die von alten Gebäuden gesäumt ist.

Mit Regen musst du in Portugal rechnen

Zentralportugal und das Hinterland sind von April bis Oktober gut bereisbar. Die Sommermonate können sehr heiß werden, besonders im Inland. Hier sind Frühling und Herbst optimal.

Die Algarve ist das klassische Winterziel für Wohnmobilfahrer. Von Oktober bis April herrschen dort milde Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad am Tag – perfekt für entspannte Überwinterung.

Beliebte Reisemonate sind Mai/Juni und September/Oktober, wenn es überall warm und sonnig ist, aber noch nicht zu heiß. Dann sind allerdings auch die meisten anderen Wohnmobilfahrer unterwegs.

Überwinterung an der Algarve

Die Algarve ist das portugiesische Pendant zur spanischen Costa del Sol für Winterflüchtlinge. Viele deutsche und nordeuropäische Wohnmobilfahrer verbringen dort die kalten Monate.

Die Temperaturen bleiben auch im Winter tagsüber mild, aber die Nächte können empfindlich kühl werden. Eine gute Heizung oder warme Schlafsäcke sind daher auch an der Algarve im Winter wichtig. Regen gibt es relativ wenig, was Portugal zu einem attraktiven Winterziel macht.

Wenn du planst, an der Algarve zu überwintern, solltest du rechtzeitig reservieren oder alternative Standorte im weniger überlaufenen Hinterland in Betracht ziehen. Viele Campingplätze sind dann ausgebucht und die Preise höher.

Reisekosten in Portugal

Portugal ist grundsätzlich ein attraktives Reiseziel für preisbewusste Wohnmobilfahrer. Während unserer sechs Wochen im Land konnten wir relativ kostengünstig reisen, vor allem durch die Nutzung kostenloser Stellplätze und die mautfreie Anreise.

Übernachtungskosten

Die Übernachtungskosten variieren stark, je nachdem welche Art der Übernachtung du wählst. Da wir oft kostenlose Stellplätze im Hinterland genutzt und erfolgreich freigestanden haben, hielten sich unsere Kosten dafür in Grenzen.

Ein weißes Wohnmobil ist auf trockenem, grasbewachsenem Boden in der Nähe eines Gewässers geparkt, daneben steht eine Person. Im Hintergrund sind Hügel und spärliche Vegetation zu sehen.

Solche Plätze sind eigentlich unbezahlbar

Kostenlose Stellplätze findest du vor allem abseits der touristischen Regionen. An der Algarve und rund um Lissabon ist kostenloses Übernachten schwieriger.

Campingplätze kosten je nach Saison, Lage und Ausstattung unterschiedlich viel. Die Nebensaison bietet hier deutliche Ersparnisse.

Lebensmittel und Diesel

Die Lebensmittelpreise in Portugal sind insgesamt vergleichbar mit Deutschland. Obst, Gemüse und Fisch sind deutlich günstiger, dafür sind andere Produkte oft teurer. Unterm Strich haben wir die Kosten ähnlich wie in Deutschland empfunden.

In den großen Supermarktketten wie Continente oder Pingo Doce bekommst du alles, was du brauchst. Besonders lohnenswert sind die lokalen Märkte für frische Produkte.

Im Supermarkt sind die Preise ähnlich wie in Deutschland

Restaurantbesuche sind günstiger als in Deutschland. Ein einfaches Tagesmenü (Menu do Dia) bekommst du oft schon für 8-12 Euro.

Die Dieselpreise waren während unserer Reise etwas günstiger als in Deutschland, aber nicht dramatisch. Der Unterschied war spürbar, aber nicht riesig.

Mautkosten sparen

Ein großer Kostenvorteil unserer Portugal-Reise war die komplette Vermeidung von Mautgebühren. Während andere Reisende teilweise erhebliche Summen für Autobahnen ausgeben, sind wir mautfrei durch das ganze Land gefahren.

Die mautfreien Landstraßen kosten dich nur etwas mehr Zeit, dafür siehst du aber viel mehr vom Land und sparst je nach Route 50-100 Euro oder mehr an Mautgebühren.

Zusammen mit den vielen kostenlosen Übernachtungsmöglichkeiten im Hinterland ist Portugal ein durchaus budgetfreundliches Reiseziel für Wohnmobilfahrer.

Sicherheit beim Wohnmobil-Reisen in Portugal

Portugal gilt als eines der sichersten Länder Europas, und das haben wir auch während unserer sechs Wochen dort so erlebt. Trotzdem gibt es einige Punkte, die du bei der Planung und während der Reise beachten solltest.

Verkehrssicherheit

Das Fahren in Portugal empfanden wir als entspannt und sicher. Die portugiesischen Autofahrer sind im Allgemeinen rücksichtsvoll, und wir haben wenig aggressives Verhalten im Verkehr erlebt.

Der Zustand der Straßen variiert stark: Während Hauptstraßen meist in sehr gutem Zustand sind, waren viele Nebenstraßen oft in schlechterem Zustand. Besonders in bergigen Regionen können sie schmal, kurvig und mit schlechter Fahrbahndecke sein. Hier ist besondere Vorsicht geboten, vor allem mit einem größeren Wohnmobil.

Ein weißer Van fährt auf einer schmalen, von Steinmauern und Gebäuden gesäumten Kopfsteinpflasterstraße unter einem teilweise bewölkten Himmel.

In Dörfern geht es manchmal eng zu

Da wir hauptsächlich die mautfreien Landstraßen genutzt haben, sind wir viel durch kleinere Orte gefahren. Dort musst du manchmal mit sehr engen Durchfahrten rechnen – plane entsprechend Zeit ein und fahre langsam.

Diebstahl und Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Portugal ist niedrig, trotzdem solltest du die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachten. Lasse keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug liegen und verschließe dein Wohnmobil immer sorgfältig.

Wie überall in Europa kann es in touristischen Gebieten zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kommen. Das betrifft vor allem belebte Plätze in Lissabon, Porto oder den Touristenzentren der Algarve.

Von gezielten Überfällen auf Wohnmobile haben wir in Portugal nichts gehört oder erlebt. Das Land gilt diesbezüglich als sehr sicher.

Unsere Sicherheitstipps

Basierend auf unseren Erfahrungen können wir folgende Tipps geben:

Vermeide es, nachts an einsamen Autobahnraststätten zu übernachten – das gilt aber für ganz Europa. Im portugiesischen Hinterland haben wir uns dagegen auch nachts immer sicher gefühlt.

Achte besonders in den touristischen Zentren auf deine Wertsachen. Eine diebstahlsichere Tasche kann sinnvoll sein, wenn du viel in Städten unterwegs bist.

Wie wir unser Wohnmobil vor Einbruch gesichert haben, kannst du in unserem Artikel über Einbruchschutz im Wohnmobil nachlesen.

Informiere dich vorab über lokale Gegebenheiten, besonders wenn du abgelegene Gebiete erkunden möchtest. Die Einheimischen sind meist sehr hilfsbereit und geben gerne Tipps.

Insgesamt haben wir Portugal als sehr sicheres und entspanntes Reiseland erlebt, in dem wir uns jederzeit wohl gefühlt haben.

Die schönsten Regionen für die Portugal-Wohnmobilreise

Während unserer sechs Wochen haben wir Portugal von Nord nach Süd durchquert und dabei sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen kennengelernt. Jede hat ihren eigenen Charme und bietet verschiedene Erlebnisse für Wohnmobilfahrer.

Nordportugal und Porto

Der Norden Portugals überrascht mit grünen Hügeln, Weinbergen und einer völlig anderen Atmosphäre als der touristischere Süden. Die Region eignet sich besonders für Reisen von Mai bis September.

Besonders sehenswert sind Miranda do Douro an der spanischen Grenze mit seiner beeindruckenden Schlucht, das mittelalterliche Bragança mit seiner imposanten Burg und Nova Vila de Foz Côa mit den berühmten prähistorischen Felszeichnungen.

Eine große Metallbogenbrücke überspannt einen Fluss, während im Vordergrund Gebäude an einem Hang und ein angedocktes Schiff zu sehen sind, das Rundfahrten auf der Douro-Brücke anbietet.

Porto ist schön, aber auch sehr überlaufen

Porto, die zweitgrößte Stadt des Landes, ist zwar definitiv sehenswert, aber oft touristisch überlaufen. Wir sind nach einem halben Tag entnervt geflüchtet – die Menschenmassen in der Altstadt waren einfach zu viel. Für Wohnmobile gibt es Stellplätze außerhalb der Stadt mit guter Anbindung ins Zentrum.

Das Douro-Tal mit seinen Weinbergen bietet spektakuläre Ausblicke. Die kurvenreichen Straßen erfordern etwas Fahrkönnen, belohnen aber mit unvergesslichen Landschaftserlebnissen.

Ein Fluss fließt entlang terrassierter Hügel mit Weinbergen und verstreuten Häusern unter einem teilweise bewölkten Himmel.

Das Dourotal ist sehr reizvoll

Zentralportugal und das Hinterland

Das portugiesische Hinterland war für uns eine der größten Überraschungen der Reise. Hier findest du das authentische Portugal abseits der Touristenströme – und hier haben wir auch die besten Erfahrungen mit dem Freistehen gemacht.

Große verwitterte Felsformationen und verstreute Felsbrocken auf einem trockenen, felsigen Hang unter einem teilweise bewölkten Himmel. Eine Steinmauer verläuft entlang der rechten Seite der Szene.

Eindrucksvolle Felsformationen in der Serra da Estrela

Die Serra da Estrela mit dem Torre, Portugals höchstem Berg, ist landschaftlich wunderschön. Auch die historischen Städte Évora und Beja im Alentejo lohnen einen Besuch und bieten einen Einblick in das traditionelle Portugal.

In dieser Region haben wir auch die meisten kostenlosen Stellplätze gefunden. Oft waren wir ganz alleine an traumhaft gelegenen Plätzen mit weiten Ausblicken über die Hügellandschaft.

Ein weißes Wohnmobil ist auf einer Schotterstraße in der Nähe einer Berglandschaft bei Sonnenuntergang geparkt, mit bewölktem Himmel und einem Strommast im Hintergrund.

Schöner Platz in den Bergen

Lissabon und Umgebung

Lissabon ist natürlich ein Muss für jede Portugal-Reise. Die Hauptstadt bietet Geschichte, Kultur und das berühmte portugiesische Flair. Für Wohnmobile ist die Stadt allerdings herausfordernd – enge Gassen und steile Hügel machen das Fahren schwierig.

Blick über Lissabon mit Kathedrale.

Lissabon ist großartig – nur nicht mit dem Wohnmobil reinfahren

Besser ist es, einen Stellplatz außerhalb zu wählen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ins Zentrum zu fahren. Die Umgebung von Lissabon bietet wunderschöne Klöster wie Alcobaça, Batalha und Tomar – detaillierte Informationen zu diesen Sehenswürdigkeiten findest du in unserem Artikel über Portugals Klöster.

Algarve und Südportugal

Die Algarve ist Portugals bekannteste Ferienregion und Winterziel vieler Wohnmobilfahrer. Die Küste bietet traumhafte Strände, malerische Fischerdörfer und ganzjährig mildes Klima.

Eine Person in einem blauen Kleid steht auf einem hölzernen Steg mit Blick auf eine ruhige Bucht mit mehreren vertäuten Segelbooten unter einem klaren blauen Himmel.

Ans Meer kamen wir nur zu Fuß

Allerdings ist hier das Freistehen am schwierigsten. Die meisten schönen Küstenplätze sind mittlerweile für Wohnmobile gesperrt, oft sind sogar schon die Straßen zur Küste für Wohnmobile nicht mehr befahrbar. Die Kontrollen sind streng, und Campingplätze gibt es zwar viele, aber in der Hauptsaison sind sie oft überfüllt.

Unser Tipp: Weiche ins Hinterland der Algarve aus. Dort findest du ruhigere Plätze und erlebst das traditionelle Portugal, während du trotzdem schnell am Meer bist.

Praktische Tipps für den Portugal-Alltag

Nach sechs Wochen in Portugal haben wir viele praktische Erfahrungen gesammelt, die dir den Alltag während deiner Reise erleichtern werden. Von der Kommunikation bis zur Internetverbindung – hier sind unsere bewährtesten Tipps.

Essen und Trinken

Die portugiesische Küche ist vielfältig und lecker, aber die Essenszeiten sind anders als in Deutschland. Das Mittagessen wird meist zwischen 12 und 14 Uhr serviert, das Abendessen oft erst ab 19 oder 20 Uhr.

Günstig essen kannst du mittags mit dem „Prato do Dia“ oder „Menu do Dia“ – dem Tagesmenü, das meist aus Vorspeise, Hauptgang, Dessert und Getränk besteht und oft nur 8-12 Euro kostet.

Die Portugiesen sind stolz auf ihren Fisch und ihre Meeresfrüchte. Bacalhau (Stockfisch) findest du in unzähligen Variationen. Auch die Süßspeisen wie Pastéis de Nata (Puddingtörtchen) solltest du unbedingt probieren.

Zwei Tassen Kaffee, ein Pastel de Nata und ein Muffin stehen auf Untertassen mit Löffeln und Servietten auf einem braunen Tisch.

Pastel de Nata ist ein Muss in Portugal

Der Kaffee ist in Portugal ausgezeichnet und günstig. Ein „Café“ ist ein Espresso, ein „Galão“ entspricht etwa einem Milchkaffee.

Für Weinliebhaber ist Portugal ein Paradies. Die großen Weinbauregionen im Dourotal sind berühmt für ihre Produkte. Typisch ist der nach Porto benannte Portwein, den du unbedingt probieren solltest. Es gibt ihn als roten – Porto tinto – und weißen – Porto branco – Wein.

Zwei Personen stoßen an einem grünen Tisch im Freien mit Gläsern mit rotem und bernsteinfarbenem Portwein an, im Hintergrund sind unscharfe Menschen und ein Auto zu sehen.

Prost!

Sprache und Verständigung

Die Amtssprache ist Portugiesisch, das sich deutlich vom Spanischen unterscheidet. In touristischen Gebieten wird oft Englisch gesprochen, im Hinterland kommst du damit aber schnell an Grenzen.

Selbst wenn du die Sprache nicht beherrschst, solltest du ein paar grundlegende Ausdrücke lernen. Das öffnet die Herzen der Menschen:

  • Hallo: Olá
  • Danke: Obrigado (Mann) / Obrigada (Frau)
  • Bitte: Por favor
  • Entschuldigung: Desculpe
  • Sprechen Sie Englisch?: Fala inglês?

Eine Übersetzungs-App wie Google Translator oder DeepL ist sehr hilfreich, besonders beim Einkaufen oder wenn du nach dem Weg fragst.

Internet und Telefon

Da Portugal zur EU gehört, fallen keine Roaming-Gebühren an. Du kannst deine deutsche Mobilfunkkarte zu den gewohnten Konditionen nutzen.

Das Mobilfunknetz ist in Portugal gut ausgebaut, auch im Hinterland hatten wir meist guten Empfang. Auf Campingplätzen wird oft WLAN angeboten, das aber meist nicht besonders leistungsstark ist.

Ein Mann mit grauem Haar und Brille, hellem Hemd und Umhängetasche, steht in einem Haus, hält eine blaue SIM-Kartenpackung in der Hand und lächelt in die Kamera.

Portugiesische SIM-Karten kannst du ganz unkompliziert kaufen

Wenn du viel Datenvolumen benötigst oder längere Zeit in Portugal bleibst, kann sich eine portugiesische Prepaid-Karte lohnen. Die großen Anbieter sind MEO, Vodafone und NOS. Diese Karten bekommst du in Elektromärkten (z. B. Worten) oder Mobilfunkshops. Wir waren mit der Karte von MEO sehr zufrieden. Du erhältst unlimitiertes Datenvolumen für eine bestimmte Anzahl Tage, je nach Preis. Eine Registrierung ist nicht nötig.

Q&A – Häufige Fragen zu Portugal mit dem Wohnmobil

Ist Freistehen in Portugal erlaubt?

Freistehen in Portugal ist rechtlich kompliziert und regional unterschiedlich geregelt. Grundsätzlich ist es nicht generell verboten, aber besonders an der Küste und in touristischen Gebieten gibt es viele Verbote. Im Hinterland ist die Situation entspannter. Wichtig ist, dass du kein Campingverhalten zeigst – keine Stühle, keine Markise, keine Keile. Wir haben während unserer sechs Wochen immer wieder schöne Plätze gefunden, vor allem abseits der Touristenregionen.

Wie teuer ist eine Wohnmobilreise durch Portugal?

Die Kosten sind insgesamt moderat. Lebensmittel sind vergleichbar mit Deutschland – Obst und Gemüse günstiger, andere Produkte teurer. Diesel war etwas günstiger. Durch kostenlose Stellplätze im Hinterland und die mautfreie Anreise kannst du deutlich sparen. Campingplätze kosten 15-20 Euro in der Nebensaison, 50 oder mehr Euro im Sommer.

Welche Route durch Portugal ist mautfrei?

Wir sind komplett mautfrei durch Portugal gefahren, indem wir die Landstraßen (Estradas Nacionais) genutzt haben. Diese sind mit „N“ gekennzeichnet und immer kostenlos. Du brauchst etwas mehr Zeit, siehst aber viel mehr vom Land und sparst je nach Route 50-100 Euro Mautgebühren. Stelle in deiner Navigations-App „Mautstraßen vermeiden“ ein.

Wo kann ich in Portugal das Grauwasser entsorgen?

Entsorgungsstationen findest du auf Campingplätzen, an kostenlosen Stellplätzen und oft auch an großen Supermärkten wie Continente oder Intermarché. Im Hinterland haben fast alle kostenlosen Stellplätze auch Entsorgungsmöglichkeiten. Manche Tankstellen bieten diesen Service ebenfalls an.

Brauche ich spezielle Dokumente für Portugal?

Nein, der Personalausweis reicht für die Einreise. Für Frankreich empfiehlt sich die französische Umweltplakette, auch wenn du mautfrei fährst. In Portugal selbst reicht die deutsche grüne Plakette für eventuelle Umweltzonen in Städten.

Wann ist die beste Reisezeit für Portugal mit dem Wohnmobil?

Portugal kannst du ganzjährig bereisen. Nordportugal ist am besten von Mai bis September. Die Algarve eignet sich perfekt zum Überwintern, aber die Nächte können auch dort kühl werden. Frühling und Herbst sind ideal für ganz Portugal – weniger Touristen und angenehme Temperaturen.

Profilbild von Gina.

Hi, ich bin Gina,

Vanlife-Liebhaberin und Apothekerin. Zusammen mit Marcus erkunde ich Europa in unserem selbstausgebauten Van.

Unsere Reisen sind eine Mischung aus individuellem Abenteuer, Naturerlebnissen und dem Entdecken von Städten. Ich mag ungeplante Erlebnisse und liebe es, abseits von Campingplätzen die Natur zu erleben. Träumerin mit Bodenhaftung, neige zum Klugscheißen, aber immer bereit für neue Erfahrungen!

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