Die Kanaren haben einen Ruf: überlaufen, zubetoniert, ewiger Frühling für Leute mit Bändchen am Handgelenk. Wir waren von Mitte November bis Mitte April mit Balu dort, 157 Tage, alle sieben Inseln. Und ja, der Ruf stimmt. An ungefähr zehn Prozent der Küste. Die anderen neunzig haben wir uns angesehen.

Inhalt

Lohnt sich die Kanaren-Reise mit dem eigenen Wohnmobil überhaupt?

Für wen die Kanaren im Wohnmobil passen – und für wen nicht

Nach fünf Monaten haben wir eine recht klare Vorstellung davon, wer dort glücklich wird. Du passt gut auf die Kanaren, wenn:

  • dein Fahrzeug vier bis fünf Tage ohne Ver- und Entsorgung auskommt
  • du nichts dagegen hast, abends Nachbarn zu haben – und zwar fast immer
  • du bereit bist, für Frischwasser auch mal 40 Kilometer zu fahren
  • du im Winter lieber wanderst als badest (dazu später mehr, das Thema tut uns noch weh)
  • du mindestens acht Wochen bleibst

Eher nicht dein Ziel, wenn du drei Wochen Urlaub hast, einen Campingplatz mit Stromanschluss brauchst oder dir Einsamkeit wichtiger ist als Sonne. Dann wäre Marokko oder das portugiesische Hinterland im Winter die ehrlichere Wahl.

Das Vorurteil „überlaufen” – und was wirklich dran ist

Überlaufen sind die Kanaren an den Stellen, die auf den Prospekten stehen: Playa del Inglés, Maspalomas, Los Cristianos, Puerto de la Cruz, Costa Calma, Jandía, Corralejo… Dort stehen die Hotels dicht an dicht, und dort wollten wir auch gar nicht hin.

Drei Wohnmobile standen auf einem Schotterplatz in der Nähe einer Bucht, in deren Ferne eine Hafenanlage zu sehen war.

Alleine steht man selten

Überrascht hat uns etwas anderes. Wir hatten mit deutschen Rentnerkolonnen gerechnet und bekamen stattdessen spanische Familien. Auf den Küstenparkplätzen, an den Stauseen, in den Bergen: Überall standen Camper mit kanarischem Kennzeichen, und am Wochenende wurde es richtig voll. In fünf Monaten haben wir an einer Handvoll Abenden ganz allein gestanden. Wir haben nicht mitgezählt, es war aber auch nicht schwer.

Das einzige Gemecker über „zu viele Wohnmobile” kam nicht von Einheimischen, sondern aus den Kommentarspalten – von deutschen Auswanderern, die ihre Insel verständlicherweise gern für sich behalten würden. Die Kanarier selbst, vom Tankwart bis zur Ärztin, waren durchweg freundlich zu uns. Vielleicht, weil sie am Wochenende neben uns standen.

Wie kommt man mit dem Wohnmobil auf die Kanaren?

Mit der Fähre ab Cádiz oder Huelva. Die Schiffe fahren nach Teneriffa, Gran Canaria oder Lanzarote, teils mit Zwischenstopps. Je nach Route dauert die Überfahrt 28 bis 40 Stunden. Eine Kabine ist bei dieser Dauer keine Komfortfrage, sondern die Voraussetzung dafür, dass du am Ziel noch fahrtüchtig bist. Finden wir Weicheier zumindest. Es gibt natürlich auch Hartgesottene, die sich mit einem Pullman-Sitz zufrieden geben oder irgendwo unter Deck eine Isomatte ausrollen. Aus dem Alter sind wir raus.

Fähre Cádiz–Teneriffa: Unsere 33 Stunden in Zahlen

Mitte November legen wir in Cádiz ab, mit Naviera Armas. 1.219 Euro für Balu, uns beide und eine Kabine, einfache Strecke. Zurück im April sind es 1.215 Euro. Zusammen 2.434 Euro. Das ist knapp ein Drittel unseres gesamten Winterbudgets, und wir würden es wieder tun.

Große Wellen, die gegen die Seite eines Schiffes schlagen.

Es ging hoch her auf der Überfahrt zu den Kanaren

Die Hinfahrt ist eine Schaukelpartie. Sturm über dem Atlantik, Wellen bis acht Meter, das Schiff hebt und senkt sich im Minutentakt. Wir haben vorsorglich Reisetabletten eingeworfen, was sich am Abend als kluge Entscheidung herausstellt: Im Restaurant sind wir fast allein. Das Buffet steht komplett, die Kellner haben Zeit, und wir essen in aller Ruhe, während der Rest des Schiffs in den Kabinen liegt. Die Rückfahrt im April dann: spiegelglatte See, 33 Stunden lang. Da ist das Restaurant voll.

Was wir vorher nicht wussten: Die Aktionsangebote der Reedereien, etwa zum Black Friday, gelten in der Regel nur für Residentes, also Menschen mit Wohnsitz auf den Kanaren. Als Tourist zahlst du den normalen Tarif. Wir haben es ausprobiert.

Inselhopping: Welche Fähren zwischen den Inseln fahren

Die Festlandfähre ist der große Brocken. Danach wird es übersichtlicher: Für acht Überfahrten zwischen den sieben Inseln haben wir zusammen 913 Euro bezahlt. Die kürzeste dauerte 30 Minuten, die längste zweieinhalb Stunden.

Strecke Reederei Dauer Preis
Los Cristianos (Teneriffa) – El Hierro Armas 2,5 h 103 €
El Hierro – Los Cristianos Armas 2,5 h 103 €
Los Cristianos – La Gomera Armas 50 min 95 €
La Gomera – La Palma (Express) Fred Olsen 2 h 128 €
La Palma – Los Cristianos Fred Olsen 2,5 h 130 €
Santa Cruz de Tenerife – Agaete (Gran Canaria) Fred Olsen 1,5 h 125 €
Las Palmas – Morro Jable (Fuerteventura) Fred Olsen 2 h 155 €
Corralejo (Fuerteventura) – Playa Blanca (Lanzarote) Fred Olsen 30 min 74 €
Gesamt, 8 Überfahrten 913 €

Preise für Wohnmobil und zwei Personen, Winter 2025/26.

Die meisten Strecken bedienen Armas und Fred Olsen parallel, Olsen ist meist ein paar Euro teurer. Wir haben jeweils nach Fahrplan entschieden, nicht nach Reederei, und auf den Schiffen keinen Unterschied gemerkt, der den Aufpreis erklären würde. Zwischen La Gomera und La Palma lohnt der Blick in den Fahrplan: Die Expressfähre braucht zwei Stunden, die Alternative läuft über Teneriffa und dauert mehr als doppelt so lang.

Ruhig war der Atlantik zwischen den Inseln so gut wie nie. Bei allen längeren Überfahrten haben wir vorsorglich Reisetabletten genommen.

Darf man auf den Kanarischen Inseln mit dem Wohnmobil frei stehen?

Campen außerhalb zugelassener Plätze ist verboten, Parken auf öffentlichen Flächen ist erlaubt. Die Grenze zwischen beidem: Das Fahrzeug steht auf seinen Rädern, ohne Keile, nichts wird rausgestellt. Eine neue kanarische Verordnung, geplant ab September 2026, verbietet das freie Campen ausdrücklich, lässt diese Parkregel aber unangetastet. Wir haben in fünf Monaten 134 Nächte frei gestanden und keinen einzigen Kontakt mit Polizei oder Guardia Civil gehabt.

In der Praxis gibt es nur sehr wenige offizielle Stell- oder Campingplätze, auf manchen Inseln gar keine. Also wird das freie Stehen an vielen Stellen geduldet.

Winter 2025/26: So war es tatsächlich

Von unseren 146 Nächten auf den Inseln haben wir neun in einem Ferienhaus auf La Palma verbracht und drei auf Campingplätzen, beide auf Teneriffa, beide Male wegen der Entsorgung. Die anderen 134 Nächte standen wir auf Küstenparkplätzen, an Stauseen, in Barrancos und auf ausgewiesenen Wohnmobilplätzen. Eine davon auf dem Parkplatz eines Krankenhauses, aber dazu später. Kein Klopfen an der Tür, kein Zettel an der Scheibe und kein Strafzettel.

Ein Mann mit Brille trinkt aus einer weißen Tasse an einem Tisch im Freien auf einem Wohnmobilstellplatz.

Frühstück auf dem Stellplatz auf Gran Canaria

Unsere Regeln dabei waren simpel. Draußen steht nichts, außer gelegentlich wir selbst. Keine Stühle, kein Tisch, keine Keile. Grauwasser bleibt im Tank, bis wir an einer Station sind. Das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Wer so steht, parkt – und Parken ist auf den Kanaren das, was es überall in Spanien ist: erlaubt, solange kein Schild etwas anderes sagt. Und Schilder gibt es, vor allem auf Fuerteventura im Bezirk La Oliva. Die haben wir ernst genommen.

Der wichtigste Tipp kommt aber nicht aus einem Gesetzestext, sondern vom Beobachten: Die Kanarier fahren selbst gern Wohnmobil. Freitagmittag füllen sich die beliebten Plätze an der Küste, Sonntagabend leeren sie sich wieder. Wer am Samstag einen Platz am Wasser sucht, sucht lange. Wir haben uns angewöhnt, die Wochenendfrage am Freitag bis 13 Uhr zu klären. Einmal in Alcalá wurde es knapp: Wir kamen am späten Vormittag, und auf dem Wohnmobil-Stellplatz an der Promenade war genau eine Lücke frei. Unsere. Seitdem fahren wir freitags früher los.

Was sich mit der neuen Camping-Verordnung ändert

Während wir auf den Inseln unterwegs waren, hat die kanarische Regierung an einem Gesetz gearbeitet, das es so vorher nicht gab: einer eigenen Verordnung für Wohnmobile, Campingplätze und Stellplätze. Wir haben vor Ort nichts davon bemerkt, kein neues Schild, kein Gespräch an der Tankstelle. Die Diskussion lief in den Kommentarspalten, nicht am Strand.

Kanaren Stellplätze: Was es offiziell gibt

Campingplätze sind auf den Kanaren Mangelware, und die wenigen sind nicht dort, wo du sie erwartest. Fuerteventura hat keinen einzigen, Lanzarote seit Kurzem auch nicht mehr. Dafür gibt es auf einigen Inseln kostenlose Wohnmobil-Stellplätze mit Ver- und Entsorgung, eingerichtet von den Gemeinden.

  • Teneriffa: Mehrere kostenlose Naturcampingplätze des Cabildo (Genehmigung vorab online), darunter unser Favorit Chío oberhalb von Guía de Isora. Dazu Campingplätze wie Punta del Sordo und Punta del Hidalgo, kostenlose Stellplätze an der Küste, etwa in Alcalá
  • El Hierro: Kostenloser Wohnmobil-Stellplatz in Frontera, Naturcampingplatz Hoya del Morcillo im Inselinneren
  • La Gomera: Wohnmobil-Parkplatz in Playa Santiago, offizieller Stellplatz in Valle Gran Rey ohne Infrastruktur
  • La Palma: Drei kostenlose Wohnmobil-Stellplätze mit Ver- und Entsorgung – Los Llanos, Tijarafe, Barlovento. Für eine Insel dieser Größe ist das ein Träumchen.
  • Gran Canaria: Wohnmobil-Platz Playa Tauro, weitere Plätze bei Telde und im Norden. Im Inselinneren mehrere Naturplätze des Cabildo (Genehmigung vorab einholen).
  • Fuerteventura: Kein Campingplatz, Ver- und Entsorgungsstation in El Cotillo oder an Tankstellen
  • Lanzarote: Kein Campingplatz mehr, Ver- und Entsorgung nur an Tankstellen

Wie funktioniert die Ver- und Entsorgung auf den Kanaren?

Meist an Tankstellen, und davon gibt es pro Insel nur eine Handvoll. Wer frei steht, braucht vier bis fünf Tage Autarkie und plant die Entsorgungsfahrt als eigenen Programmpunkt ein. Ausnahme ist La Palma mit drei kostenlosen Stellplätzen inklusive Station. Frischwasser kostet in der Regel 1 Euro pro 100 Liter, Grauwasser entsorgen ist fast überall kostenlos.

Ein weißes Wohnmobil, das über einen blauen Schlauch an eine Wasserversorgung angeschlossen ist.

Wasser tanken auf dem einzigen Stellplatz auf El Hierro

Die Stellen, die wir genutzt haben – Insel für Insel

Die Ver- und Entsorgung war in fünf Monaten der Teil des Vanlebens, der sich am wenigsten nach Spaß angefühlt hat. Nicht, weil die Stationen schlecht wären. Sondern weil es so wenige gibt. Auf La Gomera gibt es genau eine Tankstelle, an der du entsorgen kannst, und sie liegt in Alajeró im Süden. Wer im Norden steht, hat einen Tagesausflug vor sich.

Insel Ort Was es gibt
Teneriffa Tankstelle Tgas El Médano V/E
Teneriffa Camping Punta del Sordo V/E, Übernachtung
Teneriffa Camping Punta del Hidalgo (Nordosten) V/E, Übernachtung
El Hierro Wohnmobil-Stellplatz Frontera V/E, einzige Station der Insel, kostenlos
La Gomera Tankstelle Alajeró (bei Playa de Santiago) Entsorgung, einzige Station, kostenpflichtig
La Gomera Wohnmobil-Parkplatz Playa Santiago Frischwasser kostenlos
La Palma Stellplätze Los Llanos, Tijarafe, Barlovento V/E, kostenlos
Gran Canaria Wohnmobil-Platz Playa Tauro V/E, Übernachtung
Gran Canaria Zwei Tankstellen in Vecindario Frischwasser, Grauwasser in der Waschanlage
Fuerteventura Tankstellen Morro Jable und Corralejo V/E
Fuerteventura Station El Cotillo V/E, kostenlos
Lanzarote Tankstellen Arrecife, Teguise, San Bartolomé, Tinajo V/E

Stand Winter 2025/26. Öffnungszeiten vor Ort prüfen, Tankstellen ändern ihr Angebot gern mal ohne Ankündigung.

Zu den Preisen: Grauwasser entsorgen war überall kostenlos, außer auf La Gomera. Frischwasser kostet in der Regel 1 Euro pro 100 Liter – wobei selten wirklich 100 Liter aus dem Schlauch kommen. Wir haben meist 2 bis 3 Euro eingeworfen, bis der Tank voll war. Schwarzwasser-Entsorgung ist immer kostenpflichtig; wir brauchten sie mit unserer Trockentrenntoilette nicht, was auf den Kanaren ein echter Vorteil ist.

Zwei Dinge, die uns dabei aufgefallen sind. Erstens: Auf Gran Canaria lässt du das Grauwasser in Vecindario in der Autowaschanlage ab. Das klingt improvisiert, ist aber offiziell so gedacht und funktioniert. Zweitens: La Palma. Die kleinste der großen Inseln hat drei kostenlose Stellplätze mit kompletter Station, sauber und frei zugänglich.

Wie viel Autarkie du wirklich brauchst

Balu hat 100 Liter Frischwasser, 90 Liter Grauwasser, einen 200-Ah-Lithium-Akku, 240 Wp Solar auf dem Dach und ein 200-Wp-Faltmodul zum Aufstellen. Strom war damit im kanarischen Winter kein Thema, die Sonne steht auch im Januar hoch genug. Wasser dagegen ist der Taktgeber. Mit 100 Litern fahren wir alle vier bis fünf Tage zur Station, Duschen inklusive, wenn auch kurz. Wer 40 Liter an Bord hat, steht jeden zweiten Tag an der Tankstelle und sieht mehr von der Insel, als ihm lieb ist.

Unsere Reise auf die Kanaren haben wir auf Youtube dokumentiert

Hier geht`s zu unserer Playlist mit allen Videos:

YouTube-Playlist-Seite des Kanals „Vanlife Kanaren“ mit einer Liste von Videos über Reisen mit dem Wohnmobil.

Welche Kanaren-Insel lohnt sich mit dem Wohnmobil am meisten?

Das ist sicher eine sehr individuelle Sache. Auf Fuerteventura gibt es (noch) viele Stellen zum Freistehen, es ist aber sehr windig dort. Teneriffa hat die milde, aber volle Südküste und schöne Naturstellplätze des Cabildo.

Gran Canaria hat uns am meisten überrascht, mit einem Bergland, das in keinem Prospekt steht. La Palma ist das Paradies für Ver- und Entsorgung. El Hierro und La Gomera sind klein, steil und ruhig. Lanzarote ist in drei Wochen gesehen.

Wir haben die Inseln in dieser Reihenfolge bereist, und so unterschiedlich waren sie:

Teneriffa – 35 Tage, unser Basislager

Teneriffa war unser Ankunftshafen, unser Umsteigebahnhof zwischen den Westinseln und der Ort, von dem aus wir im Januar für zwölf Tage nach Deutschland geflogen sind. Zusammen 35 Tage, mehr als auf jeder anderen Insel. Die Südküste um El Médano ist der Teil, auf dem die meisten Camper stehen, und das aus gutem Grund: Hier ist es trocken, sonnig, und die Tankstelle Tgas mit V/E-Station liegt um die Ecke.

Ein weißes Wohnmobil, das in einem Kiefernwald mit vulkanischem Gelände geparkt ist.

Traumhaft schön: Der Naturstellplatz Chio auf Teneriffa

Unsere liebsten Plätze lagen trotzdem woanders: an der Anaga-Küste im Nordosten, wenn das Wetter mitspielte, und auf dem Cabildo-Platz Chío oberhalb von Guía de Isora. Am Wochenende, wenn an der Küste alles voll war, sind wir nach Puertito de Güímar ausgewichen. Unspektakulär, aber ruhig. Es gibt einen Supermarkt, mehrere kleine Lokale und einen nicht überlaufenen Strand mit dunklem Sand.

El Hierro – 9 Tage am Ende der Welt

Die kleinste Insel, die westlichste, die ruhigste. Eine einzige Ver- und Entsorgungsstation, kostenlos, auf dem Stellplatz in Frontera. Wer hier steht, steht trotzdem nicht allein, vor allem am Wochenende.

Ein weißes Wohnmobil, das an einer felsigen Küste mit Blick auf das Meer geparkt ist.

Fast alleine standen wir am äußersten westlichen Zipfel von El Hierro

Die Straßen sind kurvig, eng und ohne Leitplanken – nichts für schwache Nerven. El Hierro ist die Insel für Leute, die nach dem dritten Tag nicht nervös werden, wenn nichts passiert. Und die Insel, an der unser Badeplan gescheitert ist. Dazu gleich mehr.

La Gomera – 10 Tage, steil und grün

Die Fähre ab Los Cristianos braucht 50 Minuten, danach ist man in einer anderen Welt: Terrassen, Palmen, Nebelwald im Garajonay. Für Wohnmobile ist La Gomera anspruchsvoll. Die Straßen steil und kurvig, dafür mit sensationellen Ausblicken.

Der einzige offizielle Wohnmobilstellplatz liegt in Valle Gran Rey, genialerweise an einer abschüssigen Straße. Wer sich das ausgedacht hat, war sicher kein Camper. Hier kannst du an diversen Wohnmobilen interessante Konstruktionen bewundern, um die Schräge auszugleichen.

Weiße Wohnmobile, die bei Sonnenuntergang entlang einer Küstenstraße geparkt sind.

Das nennt sich Wohnmobilstellplatz auf La Gomera

Es gibt genau eine Station zum Entsorgen, in Alajeró im Süden, und sie kostet. Frischwasser gibt es am Wohnmobil-Parkplatz in Playa Santiago. Wer im Norden steht, plant die Entsorgung als Tagesausflug. Wir haben das einmal gemacht. Es war ein schöner Tagesausflug.

La Palma – 18 Tage, das Ver- und Entsorgungs-Paradies

Der ADAC rät Wohnmobilfahrern von La Palma ab und empfiehlt einen Mietwagen. Wir waren 18 Tage dort, über Weihnachten und Neujahr, und können das nicht nachvollziehen. La Palma hat drei kostenlose Wohnmobil-Stellplätze mit kompletter Station, in Los Llanos, Tijarafe und Barlovento. Das ist mehr als auf Fuerteventura, Lanzarote und La Gomera zusammen. Die Straßen sind steil und kurvig, ja. Aber das sind sie auf allen Westinseln.

Ein Wohnmobil, das in der Nähe einer felsigen Küste geparkt ist, über der auf der Klippe zwei Leuchttürme stehen.

Lieblingsplatz auf La Palma am Leuchtturm Faro de Fuencaliente

Über die Feiertage haben wir uns für 400 Euro ein ruhig gelegenes Ferienhaus gemietet, neun Nächte. Balu stand davor und hat sich nicht beschwert.

Gran Canaria – 27 Tage, die Überraschung

Auf Gran Canaria hatten wir die geringsten Erwartungen. Playa del Inglés, Maspalomas, Hotelburgen, so ungefähr war unser Bild. Das stimmt auch, auf den zwölf Kilometern Küste im Süden. Dann sind wir ins Inselinnere gefahren.

Sonnenuntergang über einer Berglandschaft mit einem Wolkenmeer im Tal.

Über den Wolken in den Bergen Gran Canarias

Tejeda liegt auf gut 1.000 Metern mitten in einer Berglandschaft, mit der wir auf einer Badeinsel nicht gerechnet hatten. Schon die Anfahrt von Maspalomas hoch ist atemberaubend: steile, schroffe Berglandschaft mit Wüstencharakter verwandelt sich in eine grüne Bergwelt. Tejeda hat den Titel eines der schönsten Dörfer Spaniens zu sein. In der Fußgängermeile ist tagsüber viel los, aber abends wird es ruhig. Es lohnt sich, durch die steilen Gassen des Örtchens zu schlendern.

Von hier sind wir zum Gipfel des Roque Bentayga aufgestiegen. Bis zum Visitor Center am Fuße des Felsens geht es mit dem Van (Titelbild). Hier gibt es ein kostenlos zugängliches Museum, das über die Geschichte der Ureinwohner, der Guanchen, informiert. Der Roque de Bentayga war ein Kultplatz, ähnlich der des bekannteren Roque de Nublo. Ein halbstündiger Aufstieg über einen schmalen Pfad bringt uns zum Plateau, von dem aus wir die Aussicht über die bizarre Landschaft genießen.

Artenara, das höchstgelegene Dorf der Insel, ist ein angenehm ruhiger Ort. Hier gibt es ein sehenswertes Höhlenmuseum. Lange Zeit wohnten die Canarios in Felshöhlen, bis in die Neuzeit hinein.

Ein weißes Wohnmobil, das auf einem Feldweg in einer bergigen Landschaft geparkt ist.

Relativ einsam im Barranco de Fatarga

Und im Barranco de Fataga standen wir frei zwischen Palmen und rötlichen Felswänden, zwanzig Minuten von der Küste entfernt und doch in einer anderen Welt. Und ja, abends hat sich noch ein Spanier mit einem Mikrocamper neben uns gestellt.

Gran Canaria ist die Insel, auf der unsere These am deutlichsten wird: Die Kanaren sind überlaufen, wenn du dort stehst, wo alle stehen. Man muss nur den Berg hochfahren.

Fuerteventura – 27 Tage, Wind und Weite

Fuerteventura ist die einfachste Insel zum Freistehen: flach, weit, viel Küste, wenig Bebauung. Es gibt keinen einzigen Campingplatz, dafür Stationen in Morro Jable, Corralejo und El Cotillo. Es ist auch die Insel mit den meisten Verbotsschildern, vor allem im Bezirk La Oliva bei El Cotillo im Norden. Wer die ernst nimmt, hat trotzdem genug Platz.

Ein weißes Wohnmobil, das bei Sonnenuntergang an einem felsigen Strand geparkt ist.

Bei El Cotillo war’s abends ruhig, tagsüber kamen die Surfschulen

Fuerteventura ist aber auch die Insel, auf der uns ein angekündigtes Sturmtief fast eine Woche in La Oliva festgehalten hat. Regen und Wind gegen die Scheiben, und Balu hat geschaukelt wie auf der Fähre. Und es ist die Insel, auf der wir unfreiwillig das Gesundheitssystem getestet haben. Dazu weiter unten ein eigener Abschnitt.

Lanzarote – 20 Tage, Vulkan und Kunst

Die letzte Insel vor der Rückfahrt. Lanzarote ist klein, schwarz und von César Manrique geprägt, der dafür gesorgt hat, dass hier kein Haus höher als eine Palme ist. Die Werke des berühmten Architekten findest du überall auf der Insel – meistens zu saftigen Eintrittspreisen. Gratis kannst du die Islote de Fermina in Arrecife besichtigen.

Eine Führung durch eine der Bodegas in La Geria ist interessant, um die ungewöhnliche Weinbau-Methode auf Lanzarote kennenzulernen.

Ein weißes Citroën-Wohnmobil, das auf einem Feldweg am Meer geparkt ist.

Auch auf Lanzorote blieben wir an solchen Stellen nicht allein

Ver- und Entsorgung gibt es nur an Tankstellen in der Inselmitte: Arrecife, Teguise, San Bartolomé, Tinajo. Den Campingplatz, der in älteren Reiseführern steht, gibt es nicht mehr.

In unserem Empfinden war Lanzarote auch die vollste der Inseln. Überall waren die Mietwagen der Tourist*innen unterwegs. Drei Wochen waren für uns genau richtig, danach hatten wir die Insel gesehen.

Wie ist das Überwintern auf den Kanaren im Wohnmobil wirklich?

Zwei Personen, die im Nebel im Freien Regenjacken und Kapuzen tragen.

So kann es auf den Kanaren auch sein

Mild, aber nicht windstill. Tagsüber meist 18 bis 23 Grad, nachts selten unter 14, in den Bergen deutlich kälter. Dazu kommen Sturmtage, mehr als wir erwartet hatten, und einige Regentage, vor allem auf den Westinseln. Baden in den natürlichen Felsbecken war in fünf Monaten kein einziges Mal möglich. Wer im Januar Strandurlaub sucht, ist auf der Südseite von Teneriffa oder Fuerteventura am besten aufgehoben.

Ein Mann und eine Frau stehen vor einem weißen Wohnmobil.

Windzerzaust statt sonnenverwöhnt…

Wetter: Der ewige Frühling hat Sturmtage

Vor der Reise hatten wir ein Bild im Kopf: La Maceta auf El Hierro. Ein natürliches Schwimmbecken aus schwarzer Lava, in das der Atlantik sanft hineinschwappt, während man gemütlich im klaren Wasser treibt. Wir hatten die Handtücher und Badesachen griffbereit.

Dann standen wir da. Der Atlantik schwappte nicht, er donnerte. Die Gischt flog über die Mauer, das Becken war eine weiße Waschmaschine, und ein Schild riet dringend davon ab. Wir haben zugeschaut, Fotos gemacht und sind wieder gefahren.

Meereswellen, die über den Rand eines Schwimmbeckens an der Küste schwappen.

Schaumbad im Atlantik?

Das wiederholte sich auf La Palma, auf Gran Canaria, auf Lanzarote. Bilanz nach fünf Monaten: null Bäder in Felsbecken. Immerhin haben wir das ein oder andere Bad am Strand geschafft, aber deutlich seltener, als wir es uns vorgestellt haben.

Was wir daraus gelernt haben: Der kanarische Winter ist kein Sommer mit anderem Datum. Es ist ein Winter, nur ein sehr freundlicher. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonne scheint oft, aber der Wind weht fast immer, und wenn ein Tief kommt, bleibt es ein paar Tage. Auf Fuerteventura hat uns eines davon fast eine Woche in La Oliva festgehalten. Wer das weiß, packt Wanderschuhe statt Flossen ein und ist zufrieden.

Alltag im Van: Einkaufen, Wäsche, Internet, Nachbarn

Der Alltag ist einfacher als auf dem Festland. Supermärkte gibt es überall, die Preise liegen etwa auf deutschem Niveau. Waschsalons findest du in jedem größeren Ort. Mobiles Internet funktioniert mit dem deutschen Vertrag ohne Aufpreis, nur tief in den Barrancos wird es dünn. Wir brauchen viel Datenvolumen und haben uns daher eine spanische SIM besorgt. Das funktionierte problemlos.

Und die Nachbarn: Es gibt sie fast immer. Spanische Familien am Wochenende, Camper aus halb Europa unter der Woche. Wer das als Einschränkung empfindet, wird auf den Kanaren nicht glücklich.

Krank im Wohnmobil: Was wir auf Fuerteventura gelernt haben

Wir hatten nicht geplant, das kanarische Gesundheitssystem zu testen. Es hat uns dann doch erwischt, am abgelegenen Strand bei Ajuy an der Westküste Fuerteventuras. Marcus bekam plötzlich eine Sehstörung. Er konnte Text auf dem Handy nicht mehr erfassen und nicht wiedergeben und wollte sich hinlegen. Ich habe gesagt: Ab ins Krankenhaus. Zuerst mussten wir die neun Kilometer Piste wieder hochfahren, die uns morgens an den Strand gebracht hatten, dann knapp eine Stunde Straße bis Puerto del Rosario.

Im Hospital General ging es schnell: CT, MRT, EKG, Blutwerte, eine Nacht Dauerüberwachung. Die Diagnose: eine TIA, eine transitorische ischämische Attacke – eine vorübergehende Durchblutungsstörung im Gehirn, die als Warnsignal gilt. Die Rechnung lag bei etwa 4.000 Euro und wurde vollständig von Marcus’ Versicherung übernommen.

Ein älterer Mann, der in einem Krankenhausbett liegt und einen medizinischen Sensor auf der Brust trägt.

Die Versorgung im Krankenhaus auf Fuerteventura war top

Marcus’ Fazit am nächsten Morgen, noch mit Kanüle im Arm: „Die sind alle so freundlich und gut gelaunt hier, da macht es fast Spaß, krank zu sein.” Das sagt ungefähr alles über das Personal.

Zwei Tage später sind wir nach Lanzarote weitergefahren und haben dort in einer privaten Praxis Herz und Halsschlagader per Ultraschall nachuntersuchen lassen. Alles in Ordnung. Marcus hat keine Nachwirkungen, nimmt aber weiterhin vorbeugend Medikamente. Wir reisen weiter, nur mit einer Tablettendose mehr im Schrank.

Was wir daraus mitnehmen und dir weitergeben wollen: Die medizinische Versorgung auf den Kanaren ist auf dem Niveau, das du aus Deutschland kennst, auch auf den kleineren Inseln. Es gibt keinen Grund, aus gesundheitlicher Vorsicht nicht zu fahren. Es gibt aber jeden Grund, die Versicherungsfrage vor der Abfahrt zu klären.

Was kostet ein Winter mit dem Wohnmobil auf den Kanaren?

Für 157 Tage haben wir 8.375 Euro ausgegeben, also 53 Euro pro Tag oder rund 1.600 Euro im Monat für zwei Personen. Davon entfielen 3.347 Euro auf Fähren, das sind 40 Prozent. Ohne Fähren lagen wir bei 32 Euro pro Tag. Je länger der Aufenthalt, desto günstiger wird der einzelne Tag.

Unsere Ausgaben im Überblick

Posten Betrag Anteil
Lebensmittel und Restaurants 3.142 € 38 %
Fähre Cádiz–Teneriffa und zurück 2.434 € 29 %
Fähren zwischen den Inseln (8 Überfahrten) 913 € 11 %
Diesel 582 € 7 %
Ferienhaus La Palma (9 Nächte) 400 € 5 %
Sonstiges (Internet, Wäsche, Haushalt) 391 € 5 %
Eintritte und Touren 300 € 4 %
Campingplätze, Wasser, Rest 213 € 3 %
Gesamt (157 Tage) 8.375 € 100 %

Ohne Flug nach Deutschland im Januar, ohne Arztkosten (von der Versicherung übernommen), ohne Fahrt durch Spanien zum Hafen.

Lebensmittel und Restaurants machen mit 20 Euro am Tag den größten Posten aus, größer als die Festlandfähre. Und der Diesel: 582 Euro in fünf Monaten, knapp 4 Euro am Tag. Auf Inseln fährt man nicht weit, man fährt nur oft hoch und runter.

Für 300 Euro haben wir uns drei Dinge gegönnt, die wir nicht selbst organisieren konnten: Walbeobachtung vor La Gomera, eine geführte Vulkantour auf La Palma und eine Bodega auf Lanzarote.

Zwei Wale, die vor einer steilen Küstenklippe aus dem Meer auftauchen.

Die Waltour war jeden Cent wert

Alles andere war kostenlos: die Berge, die Küsten, die Felsbecken. Letztere allerdings nur zum Anschauen.

Zwei Lesarten dieser Tabelle. Die erste: 40 Prozent fürs Schwimmen auf dem Wasser, das ist viel. Die zweite: Die Festlandfähre verteilt auf 157 Tage macht 15,50 Euro am Tag. Das ist weniger, als ein durchschnittlicher Campingplatz an der Algarve im Winter kostet. Und dort stehst du nicht auf 1.000 Metern bei Tejeda.

Wer nur drei Wochen hat, rechnet anders: Dann kostet die Fähre 116 Euro pro Tag, bevor du den ersten Liter Diesel getankt hast. Dann fliegst du besser und mietest vor Ort.

Fragen und Antworten: Mit dem Wohnmobil auf die Kanaren

Wie lange dauert die Fähre von Cádiz nach Teneriffa mit dem Wohnmobil?
Rund 33 Stunden mit Naviera Armas oder Baleària. Nach Lanzarote sind es etwa 28 Stunden, nach Gran Canaria mit Zwischenstopps bis zu 39.

Was kostet die Fähre auf die Kanaren mit Wohnmobil und Kabine?
Wir haben im Winter 2025/26 bei Naviera Armas 1.219 Euro für die Hinfahrt und 1.215 Euro für die Rückfahrt bezahlt, jeweils für Wohnmobil, zwei Personen und Kabine.

Darf man auf den Kanaren mit dem Wohnmobil frei stehen?
Campen ist verboten, Parken erlaubt. Wer auf den Rädern steht, ohne Keile, Markise, Stühle und ohne etwas abzulassen, parkt. Wir haben so 134 Nächte verbracht, ohne Probleme. Eine neue Verordnung ab September 2026 bestätigt diese Unterscheidung.

Ein weißes Wohnmobil, das bei Sonnenuntergang am Meer geparkt ist.

So kann man immer noch stehen auf den Kanaren

Gibt es Campingplätze auf Fuerteventura?
Nein, keinen einzigen. Ver- und Entsorgung gibt es an Tankstellen in Morro Jable und Corralejo sowie an einer Station in El Cotillo.

Wo kann man auf den Kanaren Wasser auffüllen und entsorgen?
Meist an Tankstellen, oft nur an zwei bis vier Stellen pro Insel. Ausnahme La Palma mit drei kostenlosen Stellplätzen inklusive Station. Frischwasser kostet in der Regel 1 Euro pro 100 Liter.

Welche Kanaren-Insel ist am besten zum Überwintern mit dem Wohnmobil?
Fuerteventura und der Süden Teneriffas sind am trockensten und einfachsten. Gran Canaria bietet die größte Abwechslung zwischen Küste und Bergland. Für Ruhe: El Hierro.

Wie lange darf man mit dem Wohnmobil auf den Kanaren bleiben?
Als EU-Bürger beliebig lange, aber nach sechs Monaten müsste das Fahrzeug in Spanien angemeldet und verzollt werden. Wir sind mit 157 Tagen bewusst darunter geblieben.

Wie ist das Wetter auf den Kanaren im Januar?
Tagsüber 18 bis 22 Grad an der Küste, nachts um 15. Dazu regelmäßig Wind, einige Sturmtage und gelegentlich Regen, vor allem im Norden und auf den Westinseln. Zum Wandern ideal, zum Baden in Felsbecken oft zu rau.

Braucht man eine Kabine auf der Kanaren-Fähre?
Ja. Bei 33 Stunden und Atlantikwellen ist die Kabine kein Luxus. Bei Naviera Armas ist die Verpflegung im Kabinenpreis enthalten.

Lohnt sich die Kanaren-Reise mit dem eigenen Wohnmobil oder besser mieten?
Ab etwa zwei Monaten lohnt sich das eigene Fahrzeug, weil sich die Fährkosten auf viele Tage verteilen. Bei drei bis vier Wochen ist Fliegen und Mieten günstiger und einfacher.

Unser Fazit

Fünf Monate, sieben Inseln, 134 Nächte frei gestanden, null Bäder in Felsbecken, ein Krankenhausaufenthalt, ein Bergland, das uns umgehauen hat: Die Kanaren lohnen sich mit dem eigenen Wohnmobil, wenn du Zeit mitbringst und bereit bist, den Berg hochzufahren, wenn unten alle stehen.

Warst du schon mit dem Wohnmobil auf den Kanaren, oder überlegst du noch? Schreib uns in die Kommentare, welche Insel dich reizt oder was dich zögern lässt. Wir antworten auf alles – und die gesamte Reise gibt es als Playlist auf unserem YouTube-Kanal, inklusive der Kostenabrechnung auf den Cent.

Profilbild von Gina.

Hi, ich bin Gina,

Vanlife-Liebhaberin und Apothekerin. Zusammen mit Marcus erkunde ich die Welt in unserem selbstausgebauten Van.

Unsere Reisen sind eine Mischung aus individuellem Abenteuer, Naturerlebnissen und dem Entdecken von Städten. Ich mag ungeplante Erlebnisse und liebe es, abseits von Campingplätzen die Natur zu erleben. Träumerin mit Bodenhaftung, neige zum Klugscheißen, aber immer bereit für neue Erfahrungen!

Mehr über mich erfährst du auf unserer Über-uns-Seite