Ein Pro­gramm­punkt, den wir auf kei­nen Fall ver­pas­sen woll­ten, ist die Besich­ti­gung der gro­ßen Murals in Bue­nos Aires, das sind Gemäl­de auf Mau­ern und Wän­den, wie bei uns die Graf­fi­tis, nur viel grö­ßer.

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Da die Wet­ter­vor­her­sa­ge für heu­te zur Abwechs­lung mal kei­nen Regen  pro­gnos­ti­zier­te, hat­ten wir uns flugs zu einer geführ­ten Tour ange­mel­det. Mit fünf Teil­neh­mern und einer sehr begeis­ter­ten ame­ri­ka­ni­schen Füh­re­rin ging es fast pünkt­lich am ver­ein­bar­ten Treff­punkt los. Erwäh­nens­wert ist, daß in Argen­ti­ni­en die Street-Art Künst­ler legal arbei­ten, sie benö­ti­gen nur das münd­li­che Ein­ver­ständ­nis des Besit­zers der Wand oder der Mau­er und schon kön­nen sie los­le­gen.

Im Vier­tel San Tel­mo schau­ten wir uns zuerst zu Fuß eini­ge klei­ne­re Murals an, die wir ohne die fach­kun­di­gen Hin­wei­se über­se­hen hät­ten. Wei­ter ging es mit einem Klein­bus durch Bar­ra­cas und La Boca. Das sind zwei Gegen­den, in denen vor­wie­gend Arbei­ter und arme Leu­te woh­nen und vor denen in den Rei­se­füh­rern wegen der Kri­mi­na­li­tät gewarnt wird. Daher konn­ten wir bei den Murals auch nur kurz aus dem Bus stei­gen oder muß­ten ganz im Bus blei­ben.

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Aber da Bil­der mehr als tau­send Wor­te sagen, gera­de bei die­sem The­ma, haben wir eine gro­ße Gale­rie für euch zusam­men­ge­stellt. Klickt euch durch!

Die Füh­rung ende­te nach cir­ca drei Stun­den in einer Eis­die­le, in der wir uns für den Nach­hau­se-Weg stär­ken konn­ten. (M)