Rosario – kalt wird’s in Argentinien!

Unsere drei Wochen in Buenos Aires sind vorbei. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschieden wir uns von der Stadt, die uns sehr fasziniert hat.

Nun geht es weiter Richtung Norden, immer am Rio Paraná entlang.

Im dritten Anlauf ist es uns gelungen, Bustickets für die Fahrt nach Rosario zu erstehen. (Merke: wenn in Argentinien die Vorlage eines Ausweises verlangt wird, reicht ein Handyfoto vom Pass völlig aus!)

Reise-Ringel auf dem Weg nach Rosario
Reise-Ringel auf dem Weg nach Rosario

Auf der Fahrt kommen wir an weiten, überfluteten Flächen vorbei. Nach den heftigen Regenfällen der letzten Wochen gab es viele Überschwemmungen entlang des Paraná.

Wasser, soweit das Auge reicht...
Wasser, soweit das Auge reicht…

In Rosario am späten Nachmittag angekommen, nutzen wir das schöne Wetter für einen Spaziergang zum Fluss. Entlang des Ufers, der costanera, gibt es viele Grünflächen, wo sich Familien, Paare, Freunde treffen und den Tag ausklingen lassen.

Sogar Ozeanschiffe verkehren auf dem Paraná
Sogar Ozeanschiffe verkehren auf dem Paraná

Am Sonntag ist uns das Wetter nicht mehr hold, es ist grau und deutlich kühler geworden. Wegen Hochwasser und schlechtem Wetter findet keine der geplanten Schiffstouren statt, die zu der gegenüberliegenden Inselwelt geführt hätte.

tmp_21731-P10808071202646441

Immerhin hat das monströse Monumento de la Bandera geöffnet. Hier wird mit viel Nationalstolz der Stelle gedacht, an der zum ersten Mal die neue Nationalflagge des gerade unabhängig gewordenen Staates gehisst wurde. Oben von Turm hat man einen grandiosen Blick auf das ausgedehnte Flussdelta.

Das ist nicht das andere Ufer, das sind nur ein paar Inseln!
Das ist nicht das andere Ufer, das sind nur ein paar Inseln!

Wegen eines Fußballspiels hat das Museum zur Stadtgeschichte geschlossen. Auch das Zentrum mit seinem geschlossenen Geschäften wirkt ziemlich tot.

In unserer Wohnung ist es kalt und ungemütlich. Es gibt keine Heizung, zudem pfeift der kalte Wind durch diverse Lüftungsgitter ungehindert hinein. So fällt uns die Entscheidung nicht schwer, unseren Aufenthalt hier nicht zu verlängern, sondern am Dienstag abzureisen.

Der Montag kommt mit Kälte und Regen. Wir ziehen nochmal durch die Stadt. Das Museum zur Stadtgeschichte hat montags immer geschlossen. Also besuchen wir das Museo de las Bellas Artes, das eine interessante Gegenüberstellung von klassischen und modernen Kunstwerken zeigt. Auch ein originell gestaltetes Café finden wir, in dem wir uns zwischendurch wieder aufwärmen können.

P1090370P1090372

 

 

 

 

 

 

 

 

Ohne Bedauern packen wir unsere Backpacks. Es lag mit Sicherheit auch am trüben Wetter und der suboptimalen Wohnung, aber Rosario hat uns nicht in seinen Bann ziehen können. (G)

Und es gibt auch wieder ein Video, über Rosario, über die Schwierigkeiten, Bustickets zu erwerben und über kreative Lösungen zur Abdichtung von überdimensionierten Lüftungslöchern 😉

 

 

2 Kommentare

  1. Cooles Video! Wo ist der Like-Button??? 😉
    Und Marcus‘ Bart-Look steht ihm gut! Bin mal gespannt, was ihr noch so alles an Kuriositäten erlebt!

    1. Hallo Beate, vielen Dank für die Blumen ??. Um den Like-Button werden wir uns kümmern. Wir lassen demnächst die großen Städte hinter uns und tauchen in die Natur ein. Aber darüber werden wir natürlich auch berichten. 😉

Kommentar verfassen