Chiang Mai für Anfänger

In unseren ersten Tagen in Thailand haben wir eine steile Lernkurve, was vor allem daran liegt, dass wir vorher null Erfahrungen mit Südostasien hatten. Unsere neuen Erkenntnisse beinhalten u. a.:

– thailändische Matratzen sind bretthart

– Pad Thai, die es gefühlt alle fünf Meter gibt, sind gebratene Nudeln und das Standard-Backpackeressen

– auf thailändischen WCs gibt es eine Popodusche

– Bangkoks Taxis besitzen Taxameter, die Fahrer möchten die aber nicht benutzen

Der wartet in Chiang Mai auf uns
Der wartet in Chiang Mai auf uns

Letzteres macht uns ein wenig Stress, als wir zum Bahnhof fahren wollen. Unser Hostel ist in der Nähe der Khao San Road. Dort laufen so viele Touristen rum, die sich auf Festpreise einlassen, dass es schwierig ist, einen Fahrer zu finden, der bereit ist, sein Taxameter einzuschalten. Nachdem die ersten beiden Fahrer uns einen Schnäppchenpreis von 200 Baht anbieten („much traffic, madame!“ ), haben wir schon beim dritten Versuch Glück. Das Taxameter zeigt 66 Baht, als wir am Bahnhof abgesetzt werden.

Wir sind fast eine Stunde zu früh, aber der Nachtzug nach Chiang Mai steht schon bereit. Freundlich begrüßt uns das Zugpersonal. Unser Gepäck wird fachmännisch mit Kordel gesichert.

Da fällt nix um!
Da fällt nix um!

Um halb acht setzt sich der Zug in Bewegung. Da die Abendessen-Verkaufsversuche des Personals weitgehend erfolglos bleiben, müssen wir alle um neun Uhr ins Bett.

Auch Reise-Ringel muss schlafen gehen
Auch Reise-Ringel muss schlafen gehen
Schlafwagen nach Chiang Mai
Schlafwagen nach Chiang Mai

Gut, dass wir beide ein unteres Bett gewählt haben, hier kann man noch ganz bequem sitzen. Wer genau wissen will, wie so eine Fahrt im Nachtzug abläuft, kann das bei Missesbackpack nachlesen.

Trotz Gerumpel und Geratter schlafe ich ganz gut. Als ich am nächsten Morgen den Vorhang aufschiebe, sehe ich grüne, dicht bewachsene Berge um mich herum. Mit anderthalb Stunden Verspätung erreichen wir Chiang Mai.

Backpacking Chiang Mai
Backpacking Chiang Mai

Nächster Lernschritt: Songthaew fahren. Songthaews sind eine Art Sammeltaxi und hier das Verkehrsmittel der Wahl. Sie bestehen aus einem Pickup, dem hinten eine Kabine aufgesetzt wurde, in der sich die Passagiere gegenüber sitzen. Der Preis ist meist Verhandlungssache. Schließlich sitzen wir mit sechs anderen Passagieren, alle mit Gepäck, dicht gedrängt im Gefährt und werden in die Altstadt transportiert.

Songthaew
Songthaew

Wieder einmal erweist sich die Suche nach dem Guesthouse als schwierig. Der Fahrer setzt uns an der Hauptstraße ab und deutet in die kleine Nebengasse. Laut booking.com liegt das Guesthouse an der Hauptstraße. Wir vermuten es daher an der Ecke, doch müssen wir weit in die Gasse hinein laufen, fragen uns durch, bis wir unser Domizil erreichen.

Tempel, Tempel, Tempel…

Was für eine Pracht!
Was für eine Pracht!

Als ehemalige Hauptstadt des nordthailändischen Lanna-Königreichs ist Chiang Mai voller Tempel. Wir beschäftigen uns zwei Tage mit diversen Tempelbesichtigungen und bekommen nur einen Bruchteil zu sehen.

Tempelglocken
Tempelglocken
Grimmiger Tempel Wächter - da traut sich kein böser Geist vorbei
Grimmiger Tempelwächter – da traut sich kein böser Geist vorbei

Die Lernkurve verzeichnet neue Begriffe wie Wat, Stupa, Chedi, Viharn, Ubosot. Es gibt birmanischen Stil, Lanna-Stil, Khmer-Stil.

Noch ein schönes Exemplar
Noch ein schöner Tempel

Uns schwirrt der Kopf. Wir entscheiden uns, die prachtvolen Tempel einfach auf uns wirken zu lassen, egal, welcher Stil. Manche sind aus dunklem Holz, andere gemauert.

Gold ohne Ende
Gold ohne Ende

Die Chedis glänzen und glitzern oft vor purem Gold. Daneben sieht man auch Reste von Chedis, an denen deutlich der Zahn der Zeit genagt hat und deren Ziegelkonstruktion langsam zerfällt.

Vom Erdbeben zerstörter Chedi
Vom Erdbeben zerstörter Chedi

Buddhas sind meist goldglänzend, manchmal aber auch schwarz oder weiß. Es gibt sitzende, stehende, schreitende und liegende Buddhas. Und vor allem: unglaublich viele Buddhas pro Tempel.

Buddhas...
Buddhas…
... Buddhas...
… Buddhas…
... liegender Buddha...
… liegender Buddha…
... und weißer Buddha
… und weißer Buddha

Die Mönche in den Tempeln leben von Almosen der Bevölkerung. Jeden Morgen ziehen sie früh los, um Essen und andere Spenden einzusammeln. Da wir unverbesserliche Langschläfer sind, haben wir das Spektakel leider nicht selbst erlebt. In allen Tempeln kann man jedoch den ganzen Tag für die Mönche spenden. Es gibt unzählige Boxen für Geldspenden.

Gut gesicherte Spendenbox. Anscheinend traut man seinen Schäfchen nicht so recht
Gut gesicherte Spendenbox. Anscheinend traut man seinen Schäfchen nicht so recht

Es gibt Spendenstationen für jeden Wochentag und für jedes chinesische Tierkreiszeichen. Sachspenden kann man in praktischen, vorgepackten Schalen in vielen Läden erwerben und im Tempel abgeben.

Das sind keine Spielautomaten, sondern blinkende Spendenboxen
Das sind keine Spielautomaten, sondern blinkende Spendenboxen

Eines Tages treffen wir im Tempel auf eine Gruppe junger Mönche, die mit ihrem Englischlehrer unterwegs sind. Als praktischen Unterricht sollen sie sich mit Touristen unterhalten, um ihr Englisch zu üben. Wir erfahren, dass sie aus den Bergen kommen, wo Bildungschancen rar sind. Das Leben als Mönch ermöglicht ihnen, eine Schulausbildung zu erhalten. Im Buddhismus ist es Tradition, dass ein Mann eine Zeit seines Lebens als Mönch lebt. Anders als im Katholizismus ist das keine lebenslange Verpflichtung.

Gruppenbild mit Mönchen
Gruppenbild mit Mönchen

Nachdem wir den ganzen Tag auf den lauten Straßen unterwegs waren, finden wir im Terrakottagarten eine Oase der Ruhe. Mitten in der Stadt findet sich hinter Mauern ein lauschiger Garten, dekoriert mit teils vermoosten Terrakottastatuen. Ein kleines Café ist auch vorhanden, so dass wir uns eine verdiente Ruhepause gönnen.

Verwunschene Atmosphäre im Terrakottagarten
Verwunschene Atmosphäre im Terrakottagarten

Essen, essen, essen…

Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Auf dem nahe gelegenen kleinen Markt haben wir einen Stand entdeckt, an dem es das leckerste Obst gibt, dass wir je gegessen haben. Dort ziehen wir uns jeden Morgen Fruchtsalat mit Joghurt und Müsli rein.

Oberköstlich!
Oberköstlich!

Im Laufe der Tage testen wir einige der vielen Garküchen. Die Küche des Nordens ist anders als in Bangkok. Fragt nicht inwiefern, es ist jedenfalls sehr lecker. Mal gibt es was im Bananenblatt gegartes, mal aromatische Suppen, scharfe Currys, Würste, Spießchen. Sehr lecker sind auch Smoothies und geeiste Cappuccinos. Oft fällt es uns schwer, uns zu entscheiden, weil es so viele leckere Optionen gibt.

Eine der vielen Garküchen
Eine der vielen Garküchen
Leckere Suppe gab es da
Leckere Suppe gab es da
Neue Entdeckung: Thai Tea
Neue Entdeckung: Thai Tea

Um uns die thailändische Küche näher zu bringen, buchen wir einen Kochkurs. Jeder von uns bereitet vier Gerichte zu: eine Suppe, ein Gericht mit gebratenen Nudeln, ein Curry mit selbst gemachter Currypaste und ein Dessert. Vorher gibt es einen gemeinsamen Gang über den Markt, wo uns typische Zutaten erklärt werden.

Typische Zutaten für die Suppe
Typische Zutaten für die Suppe

Unter virtuoser Choreografie von Kochlehrerin Nancy schnipseln und hacken wir unsere jeweiligen Zutaten und brutzeln in Topf oder Wok unsere Mahlzeit. Mmh, köstlich schmeckt das! Wir sind auf dem besten Weg, thailändische Kochgenies zu werden. Zumindest, wenn Nancy dabei ist. Erstaunliche Erkenntnis: in jedes, wirklich jedes Thaigericht kommt Zucker!

Hochmotiviert beim Kochkurs
Hochmotiviert beim Kochkurs
Zutaten für Pad Thai
Zutaten für Pad Thai
Krönender Abschluss: Sticky Rice with Mango. Unser neues Lieblingsdessert
Krönender Abschluss: Sticky Rice with Mango. Unser neues Lieblingsdessert

Zum leiblichen Wohl gehört auch, dass wir uns ab und zu eine Thaimassage gönnen. Dazu gehen wir am liebsten zu Lila Thaimassage. Das ist ein soziales Projekt, um ehemaligen Gefängnisinsassinnen zu ermöglichen, wieder Fuß zu fassen. Die Frauen werden qualifiziert ausgebildet (damit kann man nicht in jedem der unzähligen Massagesalons rechnen!) und in einer der Lila-Filialen beschäftigt. Wir haben es mehrmals ausprobiert und waren immer sehr zufrieden.

Raus aufs Land 

Chiang Mai hat eine wunderschöne Umgebung zu bieten. Die umliegenden Berge nehmen wir leider immer nur schemenhaft wahr, da es meist sehr dunstig ist. Also wollen wir mal rausfahren und uns das angucken.

Wer schon länger mitliest weiß, dass wir für organisierte Touren nicht so zu haben sind. Öffentliche Verkehrsmittel fahren nicht dahin, wo wir hinwollen. Das Verkehrsmittel der Wahl in Thailand ist ein Roller. Also mieten wir uns einen für zwei Tage. Wir wollen einmal Richtung Norden, einmal Richtung Süden.

Thailänder sind eher klein. Wir sind eher groß. Ziemlich groß. Der Roller ist thailändisch klein, es gab auch keine größeren. Wir sitzen darauf wie Affe auf Schleifstein.

Cool ist anders ?
Cool ist anders ?

Mit den kleinen Rädern ist es anfangs recht wackelig. Marcus kämpft sich durch den chaotischen Stadtverkehr, ich sitze hinten drauf und habe Todesangst. Nach ein paar Kilometern übe ich mich in buddhistischer Gelassenheit und ergebe mich in mein Schicksal.

Auf einer vier- bis sechsspurigen (das ist nicht immer so klar) Schnellstraße geht es hinaus aus Chiang Mai. Ziemlich lange müssen wir der lauten, abgasgeschwängerten Straße folgen. Das hatten wir uns anders vorgestellt. Schließlich erreichen wir Mae Rim, wo wir abbiegen, um einen Tempel zu besichtigen. Etwas steif schwingen wir uns vom Roller. Der Ischias kneift, es ziept im Kreuz. Scheiße, wir werden alt!

Lustige Tiere bewachen den Tempel
Lustige Tiere bewachen den Tempel

In der Tempelanlage können wir uns ausgiebig die Füße vertreten. In einem der Tempel ist ein Fußabdruck Buddhas zu bewundern. Ganz schön große Füße hatte der!

Auf großem Fuß
Auf großem Fuß

Weiter geht es ins Mae Sa Valley. Hier lassen wir den Verkehr hinter uns und kurven über eine Bergstraße durchs Grüne. Schon besser! Unser Ziel sind die Wasserfälle, die sich über zehn Stufen ins Tal ergießen. Vom Parkplatz aus wandert man auf einem kleinen Pfad entlang des Flusses hinauf. Es ist Sonntag und viele Familien haben sich zum Picknick eingefunden. Die Kinder planschen in den flachen Pools, die sich unterhalb der jeweiligen Stufen bilden.

Familientag am Wasserfall
Familientag am Wasserfall

Wie immer ist es so, dass wir um so weniger Menschen antreffen, je höher wir steigen. Wer hat auch schon Lust, die ganze Ausrüstung fürs Picknick bis zur zehnten Stufe hochzuschleppen…

Isses nicht schön hier?!
Isses nicht schön hier?!

So sind wir dort ganz alleine und drehen schnell ein kleines Video mit Grüßen zum zweiten Advent:

Der Rückweg nach Chiang Mai zieht sich. Wir stehen im Stau und trauen uns nicht, uns wie die einheimischen Zweiradfahrer durch engste Lücken zu zwängen. Endlich in der Stadt angekommen, machen wir noch einen Abstecher zum Busbahnhof. Natürlich verfahren wir uns dabei, aber schließlich kommen wir an. Nachdem wir geklärt haben, wie wir übermorgen nach Lampang kommen, geht es zurück ins Guesthouse. Mit verspanntem Rücken und steifen Knien steigen wir vom Roller und fühlen uns sehr alt.

Am nächsten Morgen kommt irgendwie gar keine Vorfreude auf unseren geplanten Trip Richtung Süden auf. Und so beschließen wir bei unserem superleckeren Frühstück: Wir müssen gar nix! Steht der Roller halt einen Tag hier rum. Na und? Wenn uns das Fahren nur stresst, der Körper rebelliert, machen wir uns doch lieber einen schönen Tag hier. Mit Thaimassage. Wir haben uns schon lange von der Idee verabschiedet, dass wir alles, was uns interessiert auf dieser Reise angucken können. Die Angst, was zu verpassen, ist ein schlechter Reiseführer. Lieber genießen wir die Zeit so, wie es uns gefällt.

Lampions in einer Tempelanlage
Lampions in einer Tempelanlage

Immerhin steigen wir nachmittags noch mal auf dem Roller, um unser Myanmar-Visum sowie die von mir bestellte neue Brille abzuholen. Klappt doch eigentlich ganz gut! Vielleicht versuchen wir es demnächst ja doch noch mal mit einem Roller. (G)

20 Replies to “Chiang Mai für Anfänger”

  1. Hast du mal versucht, in Thailand ein Glas Weiswein zu bestellen ? Ich hab damals nach langem hin und her ein volles Glas gekriegt ? Schmeckte anders, aber nicht schlecht… wird halt thailändischen Wein sein… Nimm mal noch ein Glas… als ich aufstehen wollte, hat’s mich fast umgehauen… ist purer Mekong Whiskey gewesen ??? aber lecker ?

    1. Haha, das war auch ne Erfahrung!
      Ich habe nach zwei Versuchen Rotwein zu bestellen, aufgegeben und werde mich in Enthaltsamkeit üben während Marcus noch probiert, welches Thaibier ihm am besten bekommt 😉

  2. Hach, was freue ich mich, in 8 Wochen auch endlich wieder in Thailand zu sein. Eure steile Lernkurve kommt mir bekannt vor, die hatten wir letztes Jahr auch, bei unserem ersten Besuch in Thailand.

    LG Thomas

    1. Das glaube ich, dass du dich darauf freust.
      Uns gefällt es auch super gut hier.
      LG
      Gina

  3. Hallo Gina! Wow – Thailand sieht schon großartig aus… Bisher hat es mich dort noch nicht so hingezogen (die Küche dort ist nicht so meins), aber ich glaube, das muss ich jetzt revidieren… LG Anke

    1. Hallo Anke,

      uns hatte es vorher ja auch nicht so nach Asien gezogen, aber wir sind mittlerweile ziemlich begeistert.
      Und die Küche ist sehr vielfältig, es ist z. B. längst nicht alles scharf gewürzt.
      LG
      Gina

  4. Huhu ihr zwei,

    haha, ja in Thailand lernt man viel in kurzer Zeit. Kleiner Tipp von mir: In Bangkok immer nur fahrende Taxis anhalten, da ist die Chance groß mit Meter zu fahren. Die parkenden Taxis machen immer nur einen viel zu hohen Festpreis.

    Und Mango Sticky Rice: JAAAA! Das beste Dessert ever ever! Wir haben hier mal unsere Lieblingsthai Essen aufgeschrieben: http://www.karl-reist.de/die-8-besten-thai-gerichte/

    Viele Grüße und noch viel Spaß im wunderschönen Thailand!

    Nina, Sebastian und Karl

    1. Ja, die Erfahrung mit den fahrenden Taxis anhalten haben wir schon gemacht. Der dritte war dann bereit, mit Meter zu fahren ?
      Auf euren Myanmarbericht sind wir schon sehr gespannt. Übermorgen geht es für uns los.

      Liebe Grüße
      Gina

  5. Hallo Gina
    Wie oft habe ich schon gehört, lass uns doch mal nach Thailand reisen. Bisher habe ich mich dagegen gestreubt. Es ist so weit und die Kultur soooo fremd. Dabei liebe ich thailändisches Essen und wäre bestimmt im 7.Himmel, wenn ich die Bilder in eurem Bericht so sehe. Aber je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, desto interessanter erscheint das Land. Euer Bericht zeigt mir, das ich anscheinend doch eine Menge verpasse.
    Lieben Gruß, Susanne

    1. Hallo Susanne,

      uns hat Asien auch lange Zeit nicht so gereizt, vor allem wegen der fremdartigen Kultur. Es ist schon eine Herausforderung, wenn man noch nicht mal die Schrift entziffern kann.
      Wenn wir nicht im Rahmen der Weltreise sozusagen „vorbeigekommen“ wären, hätten wir Asien wohl immer noch nicht besucht – und viel verpasst!
      Die Menschen sind so freundlich und hilfsbereit hier, auch wenn man sich manchmal nur mit Händen und Füßen verständigen kann. Und die Kultur mit den tollen Tempeln ist wirklich faszinierend.
      Liebe Grüße
      Gina

  6. Was habe ich gelacht, als ich las, dass es manchmal nicht so klar ist, wie viele Spuren es auf einer Fahrbahn gibt. Hat mich in abgeschwächter Form an den Berliner Straßenverkehr erinnert. 😉 Hier ist es machmal auch nicht so klar, aus wie vielen Spuren die Fahrbahn besteht. Komischerweise funktioniert alles trotzdem, so wird’s dann wohl auch irgendwie in Chiang Mai funktionieren.

    LG Daniela

    1. Ja, irgendwie gibt es System im Chaos und so funktioniert es. Ich habe sogar manchmal den Eindruck, in solchen Ländern klappt es besser als in Deutschland, weil es nicht so viele Rechthaber gibt ?
      LG
      Gina

  7. Hallo Gina,

    also landschaftlich und kulturell schaut es super aus. 2 Tage Tempel hintereinander würden für mich zu viel sein und ich würde die Ausflüge in die Umgebung und Berge eher ausdehnen…

    Was kann man da noch so für Aktivitäten machen, außer vom Roller abzusteigen und den Picknickkorb ein wenig zutragen und an den Wasserstufen zu chillen?

    Essen schaut ja auch lecker aus.

    Gruß Mario

    1. Es gibt noch jede Menge in der Umgebung zu sehen. Man kann auch Rad- und Kajaktouren machen. Langeweile wird in Chiang Mai so schnell nicht aufkommen.
      LG
      Gina

  8. Hallo Gina,
    danke für die tolle Übersicht.
    Ich habe mich auch in Sticky Rice mit Mango verliebt. Leider schmeckt das Gericht zuhause bei längen nicht so gut wie unterwegs. Vielleicht ein Grund nach Thailand zu reisen? 😉
    Liebe Grüße
    Jessica

    1. Das ist ja leider oft so, dass Sachen zu Hause nicht so schmecken wie auf Reisen. Ich glaube, in Deutschland bekommt man keine so aromatischen Mangos.
      Und Gründe, nach Thailand zu reisen gibt es immer ??
      LG
      Gina

  9. Hallo Gina,
    ich muss Jessica recht geben – Sticky Rice mit Mango ist der absolute Wahnsinn. Eigentlich so simpel und ich hätte nicht gedacht, dass die Kombi möglich wäre. Nicht nur als Dessert, sondern auch direkt nach dem Aufstehen. An sich ist das Essen in Thailand mein Liebstes – so viele unterschiedliche Gewürze und alles homemade.
    Danke für den schönen Einblick.

    Viele Grüße,
    Stefanie

    1. Direkt nach dem Aufstehen – super Idee! 🙂

  10. Herrlicher Bericht da kommt die Sehnsucht hoch. Übrigens die guten Mangos findest du im Thailaden überall einfach fragen wann sie frische Ware bekommen z.b. hier in der Schweiz immer am Montag/Donnerstag kommen die frischen Produkte aus Thailand.
    Die Currysuppe die du auf einem Bild zeigst ist etwas sehr spezielles das es nur in Nordthailand gibt. Allerdings fehlen noch einzelne Komponenten auf deinem Bild normalerweise bekommt man noch einige Sachen dazu wie Schweinehaut, Saures Gemüse, Zwiebeln und fritiere Nudeln. Ich habe das riesige Glück das mein Frau aus Nordthailand kommt und kann deshalb oft diese tollen Gerichte essen!!! Aber der Nachteil ist unsere Wohnung stinkt hin und wieder sehr komisch…. Deshalb kochen in Thailand alle draussen.
    Der Thai Tee ist im Sommer echt lecker und so easy zu machen Tee kochen mit Süsser Kondensmilch mischen und Eiswürfel rein fertig.
    Zum Abschluss nochmals ein riesiges Kompliment an euch eure Berichte sind herrlich zu lesen. Kann man viel lernen. Danke

    1. Vielen lieben Dank für deine netten Worte.
      Es freut uns immer, eine Rückmeldung zu bekommen, wie unsere Berichte ankommen und natürlich erst recht, wenn sie so positiv ist wie deine.
      Die Thai Küche hat uns super gut gefallen, auch wenn manchmal vielleicht die Gerichte an den Geschmack der Touristen angepasst waren. Aber je länger wir in Thailand unterwegs waren, umso mehr haben wir uns auch an die vielfältigen Gerichte der Garküchen auf den Straßen getraut.

      Liebe Grüße
      Gina

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