It’s only water – Zwölf Tage mit dem Kajak im Grand Canyon

Großartige Landschaft, Natur pur und wirklich „big water“ – der Colorado River im Grand Canyon ist wohl der Traum eines jeden Paddlers. Die Paddlergruppe wird am Flughafen von der Firma Hatch River Expeditions abgeholt. Eine Fahrt durch den Grand Canyon ist aufgrund strenger Auflagen nur ausgesuchten Unternehmen erlaubt, die Fahrten sind kontingentiert und oft lange im Voraus ausgebucht. Auch als Nichtpaddler hat man übrigens die Chance, durch den Grand Canyon zu fahren: als Passagier auf den großen Rafts. Wasserscheu sollte man allerdings auch bei dieser Transportmethode nicht sein.

Die Fahrt Richtung Marble Canyon dauert vier Stunden, wobei unser Fahrer seinem Spitznamen „Scary Larry“ alle Ehre macht. Aber schließlich kommen wir heil beim Warehouse von Hatch an und nach dem Abendessen in der Cliff Dwellers Lodge rollen wir im oder um das Warehouse unsere Matten aus und gehen schlafen. Meine erste Nacht unter freiem Himmel! Es ist etwas gewöhnungsbedürftig, ständig meine ich, etwas über mich krabbeln zu fühlen.

Start in Lee’s Ferry

IMGP0651Am nächsten Morgen geht es runter nach Lees Ferry, wo schon zwei riesige Rafts und die Hatch-Crew warten. Das Kommando „Kette bilden“ erschallt – es wird uns nun täglich begleiten – und flugs stellen wir uns in einer Reihe auf und reichen die Gepäckstücke bis zu den Rafts durch, wo sie genau wie die reichlichen Getränkevorräte verladen werden.

Die Sonne scheint und heizt die Luft auf nahezu 40 Grad auf. Da das Coloradowasser hier aus dem Grundablass des oberhalb gelegenen Lake Powell stammt, beträgt die Wassertemperatur nur etwa sechs Grad. So ist es trotz der Hitze im Kajak gut auszuhalten, man hat sozusagen Klimaanlage von unten.

Die ersten Rapids

Bald schon schaukeln wir auf den Colorado-Wellen, die hier noch klar und grün sind. Michael erklärt uns, dass wir heute drei Rapids vor uns hätten, nach Grand-Canyon-Maßstäben kleinere. Trotzdem bekommen wir große Augen, als wir in Badger-Creek-Rapid fahren und die Wellen sich vor uns türmen! Das sind andere Größenverhältnisse als auf den heimisDSC_4661chen Alpenflüssen. Als nächstes folgt Soap-Creek-Rapid, mit den ersten Schwimmern. Der Höhepunkt des Tages ist House-Rock-Rapid, benannt nach einem Haus-großen Felsen am Ende. Im Gegensatz zu den beiden vorigen Rapids geht dieser auch noch um eine Kurve. Dave sieht unsere respektvollen Blicke, mit denen wir den Rapid mustern und meint grinsend: „It’s only water!“ – „Es ist nur Wasser!“ Na, dann mal los!

Campleben im Canyon

Gegen Abend wird an einem Sandstrand angelegt. Als erstes heißt es „Kette bilden“, um die Rafts zu entladen. Danach haben wir Zeit, unsere Schlafplätze auszusuchen und herzurichten und zu relaxen, während sich die Crew mit den Dinner-Vorbereitungen beschäftigt. IMGP0659Das Essen ist immer phänomenal, es gibt jeden Tag frisches Fleisch oder Fisch, Gemüse, Salat, Obst und Nachtisch – oft im Dutch Oven gebackener Kuchen! In unserer ganzen restlichen Zeit in den USA werden wir nicht so gut essen, wie in diesen zwölf Tagen in der Wildnis.

All diese Vorräte werden im Bauch der tonnenschweren Rafts auf Blockeis mitgeführt und dank des kalten Coloradowassers halten sie sich bis zum Ende der Reise kühl und frisch.

IMGP0654

Um halb neun ist es dunkel – Schlafenszeit! Es ist immer noch sehr warm, die Felswände speichern die Hitze des Tages. Bis auf die Schlangenphobiker unter uns haben die meisten auf den Zeltaufbau verzichtet und ihre Matten unter freiem Himmel ausgerollt. So genießen wir vorm Einschlafen den großartigen Sternenhimmel. Die Milchstraße ist deutlich zu erkennen, dazu Millionen Sterne. Mitten in der Nacht werde ich wach, weil irgendein Blödmann die Schlafzimmerbeleuchtung angeknipst hat – ach nee, es ist nur der Vollmond, der jetzt über den Klippenrand lugt!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich freiwillig im Urlaub so früh aufstehen würde, aber um spätestens sechs Uhr ist es hell und das Camp erwacht.

IMGP0658

Gewaschen wird sich im Fluss, eine sehr erfrischende Angelegenheit, die aufgrund der Wassertemperatur in rationeller Eile erledigt wird. Die Guides sind schon mit Frühstücksvorbereitungen beschäftigt, Kaffee ist gekocht und frische Eier werden ganz nach Wunsche zubereitet: „How do you like your egg? Scrambled, sunny side up or over easy?“

Für die anderen menschlichen Bedürfnisse wird an zwei entfernten Enden des Lagers jeweils ein Chemoklo aufgestellt. Schließlich regnet es in dieser Gegend sehr selten, wenn die Touristen ihr Geschäft hinter den spärlichen Tamariskenbüschen verrichten würden, wären die Lagerplätze schnell in einem Zustand, der nicht mehr zum Verweilen einlüde. Auch hierfür gilt die Grand-Canyon-Regel: „Take nothing but pictures, leave nothing but footprints“. Die Frage „Besetzt oder frei“ wird durch ein rotes Plastikkissen geregelt, das am Beginn des Pfads zur Toilette neben der Handwaschstation liegt: Geht man aufs Örtchen, nimmt man das Kissen mit, findet man kein Kissen vor, wartet man, bis man an der Reihe ist. Und ich glaube, es gibt wenig Toiletten auf der Welt mit einer derart sensationellen Aussicht!

Ausflug in die Silver Grotto

Mittagsrast bei Shinumo Wash, von der Crew wird das Sandwich-Buffet aufgebaut und nachdem sich alle gesättigt haben, geht es zu einer kleinen Wander- und Klettertour in einen Seitencanyon: Silver Grotto. Wir klettern an Seilen steile Abhänge hoch und runter, waten oder schwimmen durch wassergefüllte Teile des Canyons, bis es schließlich nicht mehr weitergeht. Silbergraue Felswände umgeben uns in einem ovalen Kessel, der nach oben immer schmaler wird und nur einen Streifen Himmel erkennen lässt. In der Mitte liegt ein Tümpel, in den die Unermüdlichen, die versuchen, die steile, glatte Felswand zur nächsten Ebene zu überwinden, immer wieder hineinrutschen – zum Gaudium des restlichen Publikums.

IMGP0680Zwei der namenlosen Rapids im Fünfer-Bereich (die Colorado-Skala reicht von 1 bis 10) haben mich heute zum Schwimmen gebracht. Eingestiegen wird auf dem Fluss: nachdem Dave mein Boot quer über sein Boot gezogen und so geleert hat, legt er es neben sein Kajak und hält es fest, so dass ich übers Heck wieder ins Boot robben kann. Geht leichter als gedacht. Nun folgt eine lange relativ ruhige Strecke, auf der es nur geradeaus paddeln heißt. Das ist gar nicht so einfach, denn unter der Flussoberfläche lauern Querströmungen und Wirbel, die ständig das Boot in eine andere Richtung drehen. Immer wieder ist plötzlich der Vordermann um zehn Meter nach rechts oder links versetzt.

Rechts und links ragen die Felswände in Ocker- und Rottönen mehrere hundert Meter senkrecht empor. Dann wieder treten die Steilwände zurück, das Ufer besteht aus großen Kieseln, ein Nebental trifft auf den Colorado und ab und zu erblicken wir ein paar Mufflons mit ihren großen gebogenen Hörnern.

Grand Canyon 2008 042

Bei Mile 33 machen wir noch einmal Halt, um Redwall Cavern zu besichtigen, eine riesige Höhle im roten Gestein, in der sogar schon Konzerte abgehalten wurden.

Anasazi-Kornspeicher bei Nankoweap

IMGP0700Das Highlight des nächsten Tages sind die Anasazi-Kornspeicher am Nankoweap Canyon. In der Gluthitze des Vormittags wandern wir etwa 400 Meter steil bergauf, bis wir die vor fast tausend Jahren in einen Felsüberhang gebauten Speicher erreichen. Hier lagerten die Indianer ihre Getreidevorräte, die sie unten im Flussdelta des Nankoweap Creeks ernteten. Von dem Felssims aus genießen wir eine atemberaubende Aussicht über den Canyon, ehe wir uns wieder an den Abstieg machen.

IMGP0694

Später passieren wir die Mündung des Little Colorado Rivers. Normalerweise färbt sich ab hier der Colorado in dem typischen Rotbraun, aber es sind in letzter Zeit keine Gewitter im Gebiet des Little Colorado herab gegangen und haben die Schlammmassen heruntergespült. So bleibt uns noch einige Tage der Fluss in milchigem Grün erhalten.

Die Big Rapids – der erste der Big Five

Wir erreichen nun die Inner Gorge, in der der Colorado sich am tiefsten ins Gestein geschnitten hat. Die Felswände bestehen aus schwarzem Vischnu-Schiefer und rosa Granit. Dann folgt als erster der „Big Rapids“ Hance.

00630028Ein riesiger Basaltwürfel in der Flussmitte markiert den Eingang, dann geht es über eine halbe Meile Länge fast zehn Meter abwärts – mit mächtigen Walzen, denen es auszuweichen gilt. Wer hier schwimmt, schwimmt lange und so fällt meine Entscheidung leicht: ab aufs Raft. Bevor wir losfahren, entschuldigt sich Rachel schon mal im Voraus dafür, dass sie vermutlich gleich viel fluchen wird, weil es eine schwierige Fahrt ist. Sie dreht den 25-PS-Motor, der das tonnenschwere Raft antreibt, auf Vollgas und los geht’s. Die Wellen waschen über das gesamte Raft, nicht nur die Passagiere in der ersten Reihe werden klatschnass. Mitten im Rapid versagt der Motor. Nun hat Rachel allen Grund zum Fluchen, sie zieht und zieht an der Startleine, doch nichts passiert. Wir trudeln steuerlos durch die Wellen, rammen das Ufer, werden weiter getrieben und laufen auf einen Felsen auf. Endlich startet der Motor wieder, Rachel hat das Raft wieder unter Kontrolle. Vielleicht sollte ich den nächsten Big Rapid doch selber paddeln…

Phantom Ranch

Gegen Mittag erreichen wir Phantom Ranch. Hier ist die einzige Verbindung zur Außenwelt auf der gesamten Reise. Es gibt ein Telefon, man kann Postkarten erwerben und losschicken, die dann per Muli zum South Rim gebracht werden.

IMGP0715

Sie bekommen sogar einen Poststempel „Mailed by mule“. Hier unten gelangt man nur per Boot, per Pedes oder per Muli hin. Die Touristen, die Grand Canyon Village oben am Rim besuchen, können hier einen stundenlangen Abstieg bewältigen. Wenn sie nicht Wochen vorher Schlafplätze bei der Phantom Ranch vorbestellt haben, müssen sie auch am gleichen Tage wieder aufsteigen. Wildes Campieren ist nicht erlaubt.

Noch mehr Big Rapids

Als nächster Big Rapid wartet Horn Creek Rapid auf uns. Der Anteil der Paddler, die doch lieber aufs Raft wollen wird größer. Leider haben die Rafts auf der anderen Flussseite angelegt und wir müssen unmittelbar oberhalb des Rapids den Fluss queren, um dorthin zu gelangen. Der Fluss ist breit, die Strömung zieht ordentlich und unser Adrenalinpegel ist hoch, als wir alle die Rafts erreicht haben. Die Boote werden verstaut und festgezurrt und der wilde Ritt durch Horn Creek kann losgehen – diesmal ohne Motorpanne. Wenige Meilen weiter folgen schon Granit Rapid und Hermit Rapid und so bleiben wir gleich auf dem Raft. Hermit ist der Rapid mit den höchsten Wellen im Grand Canyon, durch vier Meter hohe Wasserberge kämpfen sich die Mutigen unter uns.

IMGP0759

Am nächsten Vormittag erreichen wir einen weiteren Big Rapid: Crystal Rapid. Am liebsten würde ich mein Boot schon vor der Besichtigung des Rapids aufs Raft verladen. Aber Michael zeigt uns eine Chickenline, die ich vielleicht sogar kriegen könnte, wenn es mir gelingt, rechtzeitig aus der Hauptzunge raus zu kommen. Ich wage es – und es klappt. Euphorisch gestimmt erreiche ich das Ende des Rapids – wenigstens einen der Big Ones bin ich gepaddelt!

In der Mittagspause am Shinumo Creek lädt ein Wasserfall im Seitencanyon zu einer erfrischenden Dusche ein. Das hier herabstürzende Wasser ist angenehm warm. Natürlich sind Seife und Shampoo nicht erlaubt, sonst hätte man mal zur Abwechslung eine Haarwäsche mit angenehm temperiertem Wasser machen können.

DSC_4855

Nach nur 16 Meilen (knapp 26 km) Tagesetappe erreichen wir unser Nachtcamp am Thunder River relativ früh. Dementsprechend heiß ist es, die Sonne knallt noch richtig, man kann kein Gepäckstück anfassen, ohne sich die Finger zu verbrennen. Die Tamariskenbüsche bieten nur dürftigen Schutz und so flüchten wir in den Seitencanyon des Thunder River, wo wir Schatten und eine Art natürlichen Whirlpool unter einem kleinen Wasserfall finden. Hier lässt es sich aushalten!

In der Nacht kündet Wetterleuchten von fernen Gewittern. Am Morgen hat der Colorado seine Wasserfarbe geändert: im typischen Rotbraun wälzt er sich durch sein Bett. Na endlich!

IMGP0840

Ein Teil der Gruppe bricht zu einer Tageswanderung auf, der andere Teil fährt die drei Meilen mit dem Raft bis zum Deer Creek, wo wir uns wieder treffen. Der Deer Creek fällt in einem 30 Meter Fall in einen kristallklaren Pool mit angenehmer Badetemperatur. Der Wasserfall erzeugt einen derartigen Luftdruck in dem Kessel, dass es unmöglich ist, näher als zehn Meter heran zu schwimmen – man wird förmlich weggepustet.

IMGP0841

Nachmittags kommen die Wanderer verschwitzt und erschöpft an und stürzen sich begeistert ins Wasser. Nachdem sie sich ausgeruht haben, ist noch ein wenig Paddeln angesagt: ein paar Meilen stehen auch heute noch auf dem Programm. Experimentierfreudig probiere ich eine Rolle in den nunmehr braunen Fluten. Es ist stockfinster unter Wasser, nicht ein winziger Lichtschimmer dringt durch das sedimentreiche Wasser! Sehr gewöhnungsbedürftig!

Upset Rapid wird zum Schwimmfest

Der nächste Tag beschert uns einen Rapid, der es in sich hat: Upset Rapid, der mit Grad 3-8 eingestuft ist. Michael führt uns natürlich die „8er-Route“ runter. In der Mitte gilt es, ein großes Loch tunlichst nicht zu treffen, links davon türmen sich Riesenwellen, über die wir die Boote steuern. Nach zwei oder drei dieser Dinger kommt plötzlich ein Riesenbrecher von links aus der Felswand und wälzt sich seitlich über mich.

Paddeln4

Ich kentere, kämpfe, um das Paddel zur Rolle anzulegen, gegen die Strömung, die unter Wasser an mir zerrt. Als ich gerade soweit bin, dreht eine Welle mein Boot um – leider zu falschen Seite und leider nicht komplett. Die Strömung reißt mir das Paddel zur anderen Seite, ich mache einen weiteren, aber aus Luftnot schon halbherzigen Rollversuch – dann steige ich aus. Ich schwimme in riesigen Wellen, die immer wieder über mir zusammenbrechen, so dass Atmen taktischer Überlegungen bedarf. Vor mir sehe ich Winfried abkraulen, hinter mir schwimmen Marcus und Mike – die Route war ja ein voller Erfolg. Dave, der die rechte, leichtere Route wählt, bringt seine Gruppe unbeschadet durch.

Havasu Creek

Havasu3Mittagsrast machen wir an der Mündung von Havasu Creek. Kristallklares Wasser des Havasu Creeks trifft die schlammigen Coloradofluten – in einer scharf abgegrenzten Linie. Wir wandern ein Stück das Tal hinauf bis zu einer Stelle, wo es einen herrlichen Badepool gibt. Hier schwimmen wir und relaxen im Schatten des Felsplateaus. Weiter oben im Canyon gibt es eine Siedlung der Havasupai-Indianer, aber die Zeit reicht leider nicht für die mehrstündige Wanderung dorthin.

Action pur: Lava Falls

Einen Tag später erreichen wir den Höhepunkt eines jeden Grand-Canyon-Trips: Lava Falls!

Alle anderen Rapids haben sich durch Rauschen angekündigt, hier hören wir schon von ferne das Donnern des Rapids, eingestuft mit dem Grad 8 – 10. Wir steigen am linken Ufer aus, um die legendäre Stelle zu besichtigen. Das schwarze Lavagestein in Lava Falls trägt das seinige zur bedrohlichen Atmosphäre bei.

In der Mitte und damit in der Hauptströmung tut sich ein gewaltiges Loch auf, in Dimensionen, die wir uns hierzulande nicht vorstellen können. Hat man es an dem Loch vorbei geschafft, lauern rechts ein paar wirklich große Walzen auf den mutigen Paddler. Wir beobachten die wenigen echten Helden, die sich durch das tosende Inferno kämpfen, bevor der große Rest der Gruppe die Rafts besteigt.

Lava5

Auch mit dem Raft ist die Fahrt durch Lava Falls abenteuerlich, die Guides sind hochkonzentriert und trocken bleibt niemand! Die riesigen Rafts bäumen sich in den tobenden Wellen auf, tauchen wieder ab ins nächste Wellental, während das Wasser über das gesamte Raft bricht. Jeder krallt sich irgendwo fest, um nicht über Bord gespült zu werden.

Lake Mead

Bevor wir den Lake Mead erreichen, werden alle Kajaks auf die Rafts verladen, da der Colorado nur noch wenig Strömung hat. Den ganzen Tag motoren wir den Fluss hinunter, erhaschen einen Blick auf den berühmten Skywalk, eine Aussichtsplattform mit gläsernem Boden hoch oben in einem Seitencanyon des Colorados. Am Nachmittag erreichen wir Lake Mead, wo das allerletzte Camp auf einer Halbinsel aufgeschlagen wird. Wir schwimmen und planschen im See, endlich wieder Haare waschen mit Wasser, das wärmer als acht Grad ist und nicht voller Sand! Der einzige Nachteil des warmen Wassers: heute Abend gibt es kein kaltes Bier.

IMGP0965

 

15 Replies to “It’s only water – Zwölf Tage mit dem Kajak im Grand Canyon”

  1. Super Bericht und tolle Bilder! Jetzt bin ich aber ganz sicher, daß so eine Tour nichts für mich ist. Nankoweap und die große Höhle würde ich aber schon gerne mal sehen…hmm

    1. Danke! Ja, das ist nur was für erfahrene Paddler. Auf dem Raft kann aber eigentlich jeder mitfahren. Wasserscheu darf man allerdings auch da nicht sein 😉

      1. Ich war auch noch nie raften. Muss ich wohl für´s nächste Mal einplanen. Für den Anfang mal eine Halbtagstour von Page aus…zum Eingewöhnen 😉

        1. Erst mal Schnupperraften ist bestimmt nicht verkehrt. Ich kenne die Touren von Page aus nicht, wird da gepaddelt? Im Grand Canyon ist man ja mit motorisierten Rats unterwegs, das ist schon fast Passagierschifffahrt 😉

          1. Ich glaube, daß man da auch nur „gemütlich“ fährt und nichts selbst macht.

  2. Toller Bericht und super beeindruckend! Bei meinem nächsten Trip zum Grand Canyon möchte ich auch unbedingt einmal hinein in die Schlucht. Dazu hat es beim letzten Mal von der Zeit leider nicht gereicht.

    Liebe Grüße 🙂
    Sonja

    1. Vielen Dank! Ja, die Schlucht von unten zu sehen ist wirklich sehr toll! Und man macht dabei gleich eine Reise durch die verschiedenen geologischen Erdzeitalter.

  3. Grossartiger Bericht! Das hört sich wirklich toll an. Ich habe Grand Canyon letzten Sommer entdeckt und war fasziniert…

    1. Vielen Dank! Freut mich, dass dir der Bericht gefällt. Ja, es war wirklich ein einmaliges und intensives Erlebnis.

  4. […] für uns. Dies führte uns zu unserer ersten Fernreise: wir paddelten zwei Wochen durch den Grand Canyon machten anschließend eine Rundreise durch die umliegenden Nationalparks. Damit war die Infektion […]

  5. Liebe Gina, was ein toller Bericht und da ich bald auch vor Ort bin, werde ich das bestimmt auch mal in Angriff nehmen. Abenteuer pur! Liebe Grüße Ralf

    1. Ich kann das nur empfehlen. Da es nur kleine Kontingente gibt, muss man allerdings lange im Voraus buchen. Also nix für eine spontane Tour.

      LG
      Gina

  6. Nach dem ihr uns davon erzählt hattet musste ich jetzt unbedingt mal den Bericht lesen, hört sich Wahnsinnig toll an, auf jeden Fall ein unvergessliches Abenteuer!

    1. Vielen Dank! Es ist wirklich unvergesslich. ?

  7. […] sonst noch am Grand Canyon zu erleben gibt? Wie wäre es mit einem Helikopter Rundflug oder einem Kayak Trip? Welche Irrungen und Wirrungen es auf der Wanderung zu den atemberaubend schönen Havasu Falls zu […]

Kommentar verfassen